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Full text of "PC Player German Magazine 1993-11"

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11-93 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 
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HERBST-HITS IM HARTE-TEST 



Privateer, Flight 5 
SimFarm, Kasparow 



ULTIMA 8 KOMMT! 



London live: 
Spiele-Trends '9' 



TRAU' KEINEM UNTER 66 



High-End-PCs: 
Optimal für Spiele' 



PC-SPORTSTUDIO 



Anstoß für neue 
Bundesliga-Manager, 



VDEO-KNALLER 



CD-ROM-Kino 
mit Reel Magic 

Return to Zork*Computerschach mit Kasparow 
Tipsjricks, Karten und Spiele-Lösungen* Strike 



i» k»MLJ 



Viren-Vernichtung *Test:Traum-Soundkarten 
Commander-Nachschlag * Microsoft Arcade 



Weevßote **?***■ 



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® 




ERLEBEN SIE ALS VERWANDLUNGSKÜNSTLER EIN 

VISUELLES 3D-FEST IN DEN ATEMBERAUBEND 

GEFÄHRLICHEN DUNGEONS VON SHADOWCASTER! 



(DDJ 






Eine sechsgliedrige Katze. Eine feuerspeiende Eidechse. Ein weiser Magier... 
Als Shadowcaster können Sie sechs mystische Lebensforr 

Durch diese unglaublichen Verwandlungen gewinnen Sie dämonische Kräfte und 

ungeheure Macht. 

Wählen Sie zwischen den Attributen schnell, wendig und beinahe 

und klar gezeichnete Grafik 

g auf Sie ausüben. 

: die richtigen Entscheidungen treffen, können 

len, das hinter jeder Ecke auf Sie lauert pM|P>t3 . 

. ™_ien Sie jedoch nur einen Fehler, zerstören Sie die letzte Hoffnung, die Ihr 



In Leserbriefen klingt es immer häufiger an: »Wo bleibt Euer 
Test zu XYZ? Woanders habe ich schon einen Test gelesen, aber 
Eure Meinung interessiert mich!«. Der Grund für »verspätete« 
Tests ist einfach: Wir warten lieber auf die fertige Version. 

Viele Spiele erhalten wir von den Herstellern bereits vor 
der eigentlichen Veröffentlichung. Das ist notwendig, weil 
es rund vier bis sechs Wochen dauert, bis ein Testbericht 
geschrieben, das Magazin gedruckt und zum Kiosk geleifert wird. 
Ein Heft, das aber nur sechs Wochen alte Spiele bespricht, ist 
schnell langweilig. Oft genug schickt uns ein Hersteller eine 
Version, die lange noch nicht fertig ist. Da gibt es zwei Mög- 
lichkeiten: Trotzdem »testen« und auf gut Glück hochjubeln oder 
warten, bis wir das Programm ordentlich in die Mangel nehmen 
können. Denn wenn uns etwas an einem Spiel nicht gefällt, dann 
schreiben wir es auch. 

Als Test -Redaktion verlassen wir uns nicht auf Versprechun- 
gen von Programmierern, sondern warten auf ein mindestens 
99 Prozent fertiges Spiel. Das letzte Prozent ist dann nur noch 
das Bereinigen letzter Bugs: Inkompatibilitäten zu bestimmten 
Rechnersystemen und andere Detail-Arbeiten. Wenn der Hersteller 
für dieses letzte Prozent aber ein paar Wochen länger braucht, 
ist unser Test in Einzelfällen schon mal eher am Kiosk, als das 
Spiel bei den Händlern. 

Nur durch daB Warten auf eine fertige Version war es uns mög- 
lich, im Test von »Flight Simulator 5« auf zahlreiche Macken 
hinzuweisen und nicht nur die schöne Grafik in den Himmel zu 
loben. Zu Redaktionsschluß war immer noch kein »Aces over Euro- 
pe« zu haben, in dem wirklich alle Flugzeuge und Missionen zur 
Verfügung stehen. Ähnlich ging es Oceans »TFX« oder der Fuß- 
ball-Simulation »Lothar Matthäus« - keines dieser Produkte war 
nach unseren Maßstäben testbar. 

Trotzdem brauchen Sie diesen Monat keineswegs auf heiße, kri- 
tische PC-Player-Tests zu verzichten - von »Privateer« bis 
»Kasparow« haben sich viele aktuelle Titel rechtzeitig und voll- 
ständig bei uns eingefunden. 

Viel Spaß beim Spielen wünscht 





LICHTJAHRE VON IHREN BISHERIGE 
ERLEBNISSEN ENTFERNT! 



Wir schreiben das Jahr 2670, und der Gemini-Sektor ist 
ein gefährlicher Ort. Zwischen der Terran-Konföderation 
und dem Kilrathi- Imperium herrscht ein erbitterter Kampf, 
der viel Unglück und Elend über das Volk bringt. 

Aber für den Privateer™ ist das die Gelegenheit, eine 
' inelle Mark zu machen. 



Geld werden Sie nur von Asteroiden und Kampfflugzeugen 
abgelenkt, denen Sie ausweichen müssen. Sie kämpfen um 



Sie mit dem erbeuteten Geld Ihr Raumschiff aufmöbeln. 

Mit der Technologie, die schon bei Wing Commander 
und Strike Commander begeisterte, verbindet Origin's® 
Privateer atemberaubende Kinosequenzen und 
revolutionäre Flugsimulation zu einem dreidimensionalen 
Weltraumkampf in Echtzeit. Die spannungsgeladene 
Handlung eröffnet Ihnen zahlreiche Missionsoptionen: 
Besuchen Sie 90 realistische und phantastische 
Sonnensysteme, schließen Sie Geschäfte ab, oder machen 
Sie sich auf zu neuen Ufern. 



Das einzig geltende Gesetz ist das des Überlebens. 



1 Gleichzeitig erscheint das 

PpIVÜTFFR 1 s P eech Accessor y Pack - das 

I lUVHIttlY für Besitzer einer 

1 Soundblaster-Karte zusätzliche 
















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w^rc^n^nPR 



PrivqtkR 




SPIELE-TESTS 

— BATMAN RETURNS 96 

BLOODSTONE 97 

BODY BLOWS 94 

EMPIRE DELUXE (WINDOWS) .67 

d> FLIGHT SIMULATOR V 36 

FRONT PAGE FOOTBALL PRO 62 

— KASPAROVS GAMBIT 60 

LOST IN TIME 74 

— MICROSOFT ARCADE 
(WINDOWS) 92 

— ONE STEP BEYOND 84 

- PATRIOT 66 

'PRIVATEER 46 

RAGNAROK 86 

«- SEVEN CITIES OF GOLD 102 



— SIMON THE SORCERER 76 

— SIM FARM 98 

STRIKE COMMANDER: 
TACTICAL OPERATIONS 54 

WILSON PRO STAFF GOLF 91 

YO JOE 64 

= MANIAC MANSION 

(HALL OF FAME) 114 



CD-ROM-SPIELE 



HISTORY LINE 1914-1918 107 

MAD DOG MCCREE 104 

RETURN OF THE PHANTOM 1 06 
RETURN TO ZORK 80 




RUBRIKEN 



SOFTWARE 



SPIELE-REFERENZEN 44 

STARKILLER 68 

IMPRESSUM 87 

TECHNIK-TREFF 133 

LESERBRIEFE 135 

VORSCHAU 137 

FINALE 138 



TIPS & TRICKS 



BURNTIME 116 

DARK SIDE OF XEEN 122 

FLASHBACK 132 

LEMMIHGS 132 

MANIAC MANSION 130 

PRINCE OF PERSIA 2 118 

ROBOCOD 132 

SENSIBLE SOCCER 120 

WHALE'S YOGAGE 121 



— BUNDESLIGA 1 963 - 1 993 

Die Datenbank für Furjbajl-Fans 108 

KAMASUTRA AUF CD-ROM 

Die bizarrste Anwendung des Jahres?. .109 

ELEKTRONISCHE SACHBÜCHER 

4 Lernprogramme im Test 1 10 

WENN DAS VIRUS 

2 X KLINGELT 112 

Tips zur Bekämpfung von Computerviren 



HARDWARE 



HIGH-END-PCS 

Test: Sind öö-MHz- Maschinen die optimalen 
Spielerechner? 30 

REEL MAGIC 

Die neue Videokarte sorgt für Farbenpracht 
und perfekte Animationen 36 

NEUE SOUNDKARTEN 

Orchid Soundwave 32, Midia 2000 SB und 
Spea Medio FX im Test 40 





Messebericht: ECTS in London 








Keine großen Hordware- Überra- 
schungen bot die ECTS in London: 
Die lange erkannten Trends (Mehr 
CD, mehr PC] setzten sich fort. 
Commodore versucht mit der Konsole 
CD32 in den CD-ROM-Markt einzustei- 
gen, dach so mancher Insider siehtein zwei- 
tes CDTV-Fiasko am Horizont nahen, 
Wer auf Ataris Gegenschlag in Form von 
Jaguar und Falcon wartete, fand auf der 
Messe nicht einmal einen Hinweis auf den 
einstigen König der Videospiel- und Heim- 
computer-Branche. Das 3DO-Syslem gab 
es ebenfalls noch nicht zu sehen. Der neue 
Digital-Video- Standard führte aberzu zahl- 
reichen Demonstrationen von aktuellen Videofilmen am 
Stand von Philips (CD-i), Commdore |CD32 mit MPEG-Chip] 
und Sigma Designs (PC mit Reel Magic). Was es mit Digi- 
tal-Video auf sich hat, können Sie in dieser Ausgabe auf 
Seite 36 nachlesen. 

Viele Spiele, die es schon auf der CES in Chicago (siehe 
Ausgabe 8/93) zu sehen gab, wurden auf der ECTS 
vorgesteift. Solange sich keine größeren Änderungen odei 
neue Erkenntnisse ergeben hoben, erlauben wir uns in di 
sem Messebericht, die älteren Produkte einfach zu unter- 
schlagen, um mehr Platz für die echten Neuheiten zu haben 
Wie üblich haben wir die Anbieter alphabetisch sortiert. 

Accolade 

Vor einem Jahr noch war Accolade dick im PC -Geschäft 
drin, jetzt hat man den Schwerpunkt auf Konsolen-Spiele 
verlagert. Neben der Zeichentrick-Lizenz Speed Rater 
gab es als Neuvorstellung nur eine Football -Simulation zu 
sehen; Unnecessary Roughness heißt die Umsetzung 
des amerikanischen Sports, der viele Features des 199) von 
Accolade veröffentlichten »Mike Ditka Football« enthalten 



Um die letzten Weihnachts- 
trends zu besprechen, traf 
sich die Software- Industrie 
in London zur Herbst-Messe. 
Die Highlights der ECTS: Ulti- 
ma 8, ein neues Adventure 
aus Australien, Battle Isle II, 
Bullfrogs Vergnügungs- 
park-Simulation und meh- 
rere neue Fußballspiele. 



soll. Zudem kann man mit einem Editor 
die Namen und Eigenschaften der ein- 
zelnen Spieler aus den 28 NFL-Mann- 
schaften verändern. Das Produkt wurde 
von der NFLPA lizensiert, der Spielerver- 
einigung der amerikanischen Football- 
Liga, und wird voraussichtlich Anfang 
1 994 erscheinen. 



Blue Byte 

Innovativstes Produkt am Stand des deut- 
schen Softwarehauses waren Die 
Siedler, offen sich! ich eine Mischung 
aus »Civilizatian«- und »Populous«-Ele- 
menten. Die Siedler erlauben es dem 
Spieler, über ein Fantasy-Königreich zu herrschen. Sie können entweder als 
friedliebender Regent oder blutlüsterner Feldherr in die Geschichte eingehen. 
Weisere Regenten werden sich auf den Aufbau von Zivilisation und Kultur kon- 
zentrieren. Jeder der bis zu 24.000 Untertanen mit jeweils individueller Per- 
sönlichkeit kann separat kontrolliert werden. 

Das Warten auf Battle Isle II scheint zu einem absehbaren Ende zu kom- 
55 neue Einheitentypen werden jetzt geboten, auch das Spiel 




Battle Isle II wird keinen gespürten Bild: 



selbst wurde gründlich überarbeitet. Weggefallen ist 
der Battle-lsle-typische, in zwei Hälften gesplittete 
Bildschirm. Stattdessen wird nun ein größerer Kar- 
tenausschnitf dargestellt, dem der Zwei-Spieler- 
Modus zum Opfer fiel. Als Ausgleich ist es nun mög- 
lich, bis zu sieben Spieler miteinander zu vernetzen, 
insofern die nötige Hardware-Ausstattung vorhan- 
den ist. 

Die Kampfszenen werden mit neu entwickelten 3D- 
Szenen dargestellt, wobei Vektor- und Raytracing- 
Grafilcen zum Einsatz kommen, Außerdem können 
Sie Straßen, Bahnstrecken und Kanäle anlegen, 
deren geschickte Verteilung über den Ausgang einer 
Schlacht entscheiden kann. Die CD-Version soll 
zusätzlich mit Sprachausgobe ausgestattet sein. 
Sowohl Bettle Isle II als auch »Die Siedler« sind vor- 
aussichtlich ab Dezember erhältlich. 




Die »Siedler« sind eine witzige Kombina- 
tion aus Strategie spiel und Handelsdrama. 

Code Masters 

Die Billig-Spiele von Code Mosters [»Dizzy«-Seriej 
verkaufen sich so gut, daß ein Großprojekt in Angriff 
genommen wurde: Cesmic Spacehead soll ein 
abgedrehtes Adion-Adventure mit nicht weniger als 
32 Bonus-Spielen werden. Beim Cosmic Spacehead 
handelt es sich um den ersten intergalaktischen Tou- 
risten, der die Erde besuchen will, und 
auf dem Weg zum Planeten 
»Linoleum«, »Detroitica« 
und einer verlasse- 
nen Raumstati- 
on Halt machen 
muß, um diver- 
se Gefahren zu 
überstehen, 

Cosmic Spacehead 
" n Weg zur Erde 

Coktel Vision 

Bei Coktel Vision verläßt man sich voll auf Fortset- 
zungen. Inca 2 fuhrt die Geschichte der welt- 
raumfahrenden Incas weiter, die mal wieder von 
fremden Mächten bedroht werden. Das Sammelsu- 
rium von Action- und Adventure-Szenen, die durch 
die Handlung zusammengehalten werden, gibt es 
auf CD-ROM und stark abgespeckt auf Diskette. 



Bei Goblins 3 spielen Sie einen Journalisten-Gob- 
lin, der eigentlich nur über eine alte Legende recher- 
chieren will und sich plötzlich ols Held der unvoll- 
endeten Geschichte bewähren muß, Die grafische 
Darstellung ist noch komischer als bei den Vorgän- 
gern. Auch hier soll es eine CD-ROM-Version neben 
der normalen Disketten-Fassung g. 




In »Goblins 3« wird mit witziger 
Zeichentrick-Grafik nicht gespart. 

Cyberdreams 

Das futuristische Rennspiel Cyberrace scheint 

endlich nach großer Verspätung ins Ziel zu gelan- 
gen. Auf der ECTS gab es neben dem schon gewohn- 
ten Trubel um Designer Syd Mead zum ersten Mal 
das eigentliche Spiel zu sehen. Erste Proberunden 
ließen uns ahnen, warum Cyberdreams seit Mona- 
ten Syd Mead-Interviews, aber nichts vom eigentli- 
chen Programm an die Redaktionen schickt; Das 
Voxel-Rennen flog sich in der natürlich noch nicht 
fertigen Messe-Version arg wirr. 





Über Hügel und durch Schluchten rast 
man bei »Cyberrace« 

q7 Für 1994 hat uns Cyberdreams dann auch 
Darkseed II angedroht. Mike Dawson 
wird wieder in die Welt der hirnfres- 
senden Aliens wandern, die uns schon 

im ersten Teil so viel Freude bereiteten. 

Digital Integration 

Als Meister im britischen Understatement zeig- 
ten sich die Programmierer von Digital Integration, 
Von der Vorzeige-Flugsimulation Tornado wird 
es eine CD-ROM-Version geben, die aber weder 
den neuen Mission Designer noch die Zusatz- 
diskette Deserl Storni enthalten wird, Beide Tor- 
nado-Ergänzungen muß man trotz CD-Kapazität 
extra kaufen und brav auf Festplatte installieren. 
Dafür gibt es auf der CD einige neue Audio-Tracks 
und einen Hubschrauber- Land-Simulator namens 
Merlin, den Digital Integration mal für eine Road- 



show der Royal Air Force programmierte und der 
bisher nie auf Disk zu erhalten war. 

Domark 

Die Flugsimulations-Programmierer von Domork 
zeigten ein besonders ambitioniertes Projekt; Flight 
Simulation Toolkil ist quasi ein Canstruction 
Set für eigene Flugsimulationen. In mehreren Edito- 
ren, die nur unter Windows 3,1 gestartet werden 
können, bearbeiten Sie das Fluggelände, die ein- 
zelnen Gebäude sowie sämtliche aerodynamischen 
Eigenschaften Ihres Fliegers. Ein spezieller Compi- 
ler baut daraus ein komplettes Programm, dos Sie 
Freundengeben können. EinemitdemToolkitgebau- 
teSimulation dürfen Siealso auch als Public-Domain- 
Programm vertreiben. Die eigentliche Simulation 
läuft unter DOS und unterstützt auch Super-VGA- 
Karten im HiRes-Modus. Ein Re-Release von »A8B 
Harrier Assault« unter dem Namen Super VGA 
Harrier sorgt ebenfalls für hochauflösende Fluggro- 
fik. Eine dritte Flugsi- 
mulation ist ebenfalls in 
Arbeit, Codename 
»Testpilot«. 

Welten bauen 
unter Windows: 
»Flight Simula- 
tion Toolkit« läßt 
Sie Ihr eigenes 
Fluggebiet 
entwerfen. 

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Nach mehreren Jahren kehren die »Lords of Midnight« 
wieder ins Com puterspiele- Genre zurück. 

Für 1 994 arbeitet das Teom an der Rennsimulation 
Fl, die soeben für das Videospiel Mega Drive 
erschienen ist und dort schon als Programm des Jah- 
res gefeiert wird. Die PC -Version warallerdings noch 
nicht in einem vorzeigbaren Zustand. Erste Fotos gab 
es von der Umsetzung des Strategiespiels Lords 
oi Midnight zu sehen. Anfang der achtziger 
Jahre waren die besagten Lords Rekordbrecher in 
der Sinclair-Spectrum -Hitparade; die PC-Version 
soll an den Geschmack der Neunziger Jahre ange- 
paßt werden. 



Electronic Arts 

»Wir können auch anders«, dachten sich wohl die 
Programmierer von Bullfrog. Nach dem zynisch-blu- 
tigen »Syndicate« folgt mit Theme Park ein eher 
niedliches Spiel mit »SimCity«- Effekt. Genaueres dazu 
auf Seite 1 8. Syndicate-Fans brauchen aber nicht zu 
verzweifeln, Die »Mission D i s k« mit 40 neuen Mis- 
sionen, drei neuen Waffen (mitangeblich noch größe- 
ren Explosionen) und dem lange angekündigten Netz- 
werk-Modus soll im Oktober erscheinen. 
Der erste Ausflug ins CD-ROM-Genre von Electronic 
Arts wird Labyrinth of Time (hieß vorher nur 
»Labyrinth«, bis sich die Firma LucasArts beschwer- 
te, die Mitte der 80er Jahre einen gleichnamigen Film 
und ein dazu passendes Computerspiel produzierte). 
Das Adventure ohne Eintippen spielt in einem gigan- 
tischen Labyrinth, das auch Sprünge durch die Zeit 
erlaubt. Von griechischen Göttern bis zum Wilden 
Westen sind zahlreiche Puzzles zu lösen, die am Ende 
das bedrohliche Labyrinth vernichten sollen, 

Europress 

Nach dem 3D-Gartendesigner setzt Europress auch 
weiterhin auf dreidimensionale Darstellungen - her- 
ausgekommen ist diesmal allerdings ein waschech- 
tes Rennspiel. Rally heißt das gute Stück, mit dem 
der letzte Streckenabschnitt der World Rally Cham- 
pionship simuliert wird. Aufwendig haben die Pro- 
grammierer die entlang der Strecke stehenden 
Bäume und Originalgebäude digitalisiert und die 
Ausrufe - respektive Hilfeschreie - des Beifahrers in 
das Spiel gepackt. Die über die Nebenstrecken, 
Schleichpfade und landwirtschaftlichen Nutzwege 




Die »Rally« 
von Europress 

die schöne 

Landschaft 

Englands aus 

Perspektive. 



von Wales und Mittelengland führende Piste weist 
all die Wegweiser und Zuschauermassen auf, die 
auch in Wirklichkeit ein Abkommen von der eigent- 
lichen Rennstrecke erschweren. Wechselnde Wet- 
terverhältnisse mit Schneegestöber und den für Eng- 
land obligatorischen Regenschauern, sowie Nacht- 
fahrten sollen einen realistischen Eindruck der 
automobilen Schlammschlacht vermitteln. Diebei der 
diesjährigen Ralley antretenden Fahrzeuge werden 



übrigens mitsamt der jeweiligen Fahreigenschaften 
simuliert und verhalten sich auch nach einem Unfall 
wie ein reales Gefährt. 

Mit Klik V Play kann man unter Windows 
seine eigenen Computerspiele entwickein. Dabei ist 
es Ihnen überlassen, ob Sie ein Abenteuer-, ein Jump- 
and-Run- oder ein Actionspiel erstellen. Die Grafik 
sieht momentan jedoch noch sehr bloss aus. 
Flying Fingers ist hingegen ein Schreibmaschi- 
nen-Lernprogramm, das mit elektronischen Tutoren 
und einigen Spielsequenzen ausgestattet wurde. 
Praktischerweise läßt sich zwischen deutscher, eng- 
lischer, französicher und spanischer Tastaturbele- 
gung umschalten. Während dieser Tipp-Lehrer 
schon in den nächsten Wochen erscheinen soll, sind 
die beiden anderen Produkte erst im Laufe des 
Novembers erhältlich. 

Gametek 

Die ewigen Verzögerungen von Frontier- Elite 

II scheinen den ursprünglichen Publisher, die Firma 
Konami, endgültig entnervt zu haben. Die Rechte 
wurden kurzerhand an Gametek verkauft, die nun 
das Spielchen fortsetzten und es wieder mal mit den 
Worten »in drei Monaten erscheint's« ankündigen, 
Über 100 Sterne und Sonnensysteme können zum 
friedlichen Handeln oder für das Meistern verschie- 
dener Aufgaben besucht werden. Die Städte auf den 
Planetenoberflächen werden mit Vektorgrafik 
gezeichnet, die noch den flachen Look der achtzi- 
ger Jahre hat. Außerdem war die Grafik auf dem 
Rechneram Gametek-Stand (ein halbwegs schnel- 
ler Amiga 1200) extrem ruckelig. Über die 
Geschwindigkeit und Farbenfreude der PC -Version 
wollte niemand freiwillig eine Aussage machen, 
Viele Amerikaner fühlen sich von der römischen Zivi- 
lisation angezogen - Insofern es Orgien, Togapar- 
ties und Schaukämpfe betrifft. Daher ist es nicht ver- 
wunderlich, daß eme TV-Kampfshow namens 
American Gladiators ihren Aufstieg in der 
Gunst des Fernsehpublikums machte. Die martiali- 
schen Spiele wurden nun unter dem gleichlautenden 
Titel für den PC umgesetzt, um Brot-und-Spiele-Fans 
auch per Computer zu beglücken. 
Mit ChessNet wird im Dezember ein unter Win- 
dows laufendes Schachprogramm erscheinen, das 
eine Verbindung zwischen den Spielern per Modem 
oder Netzwerk ermöglicht. Als Bonus wurden die 
Weltmeisterschaftsspiele aus dem Jahr 1 990 auf die 
Diskette gebannt. 

Grandslant 

Mit dem Namen eines bekannten Champions ver- 
sucht Grandslam, den heftig umkämpften Markt der 
Golfsimulationen aufzurollen. Nick Falde's 




Anklänge von Altstar Elite findet n 
auch bei »Reunion«. 

Championsflip Gell ist der Titel des Pro- 
gramms, bei dem man gegen eine unterschiedliche 
Zahl van menschlichen Rivalen oder Computergeg- 
nern antreten kann. Bei England hingegen dreht 
sich alles um das runde Leder namens Fußball. Sogar 
zu zweit kann man laut Werbeaussage das gleiche 
Team zum Sieg führen. Offiziell wird das Programm 
von der englischen Nationalmannschaft unterstutzt 
- wobei kräftig mit der Halbfinalteilnahme dieses 
Teams bei der Weltmeisterschaft 1 990 geworben 
wird (...was hierzulande kaum jemanden beein- 
drucken dürfte]. 

Gleich mit sechs Produkten will Grandslam in den 
Rollenspielmarkt eindringen, auf dem die Firma bis- 
lang nicht besonders aktiv war. Bei Beastlord Sül- 
len Rollenspielelemente mit actionangereicherten 
Kampfszenen vermengt werden, wobei man gegen 
»wahre Monsterhorden« antreten muß, Realms 
of Darkness beruht mit einigen Arcode-Ele- 
menten auf einer ähnlichen Philosophie, bietet jedoch 
zusätzlich zu der Seitenansicht von Beastlord eine 
isometrische Darstellung ähnlich wie bei Populous. 
Durch The Seventh Sword of Mendor - 
was in einer eher traditionellen 3D-Sicht zu spielen 
ist - und dem ersten Teil einer neuen Reihe namens 
Armaeth - The Lost Kingdom wird die Fan 
tasy-Palette von Grandslam abgerundet. 
Die beiden anderen Titel sind im Bereich Science Fic- 
tion zu finden; Etwa 300 Jahre nach einem atoma- 
ren Holocaust ist Tensai angesiedelt, bei dem man 
durch eine postapokolyptische Landschaft stapfen 
muß. Reunion hingegen entführt Sie in den Welt- 
raum, wo Sie zugleich als Soldat, Politiker, Wirt- 
schaftsexperte und Diplomat tatig werden müssen, um 
das interplanetare Kolonisationsprogramm zu einem 
Erfolg zu führen. Flugszenen wechseln sich mit Ver- 
handlungsphasen und administrativen Aufgaben ab. 





DAS HEIßESTE SPIEL AUF DEM EIS HAT 
SEINEN SCHMELZPUNKT ERREICHT! 



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Ziehen Sie sich warm an, wenn Sie sich an die 
PC-Version von NHL® Hockey wagen. 

Laufen Sie mit den besten Eishockeyspielern der 
Welt über das Eis bei einer Geschwindigkeit, die Ihnen 
den Atem rauben wird. Schlagen Sie eiskalte Slapshots, 
und kontern Sie mit knallharten Bodychecks. Oder 
legen Sie die Maske des Torwarts an, holen Sie zum 
Schlag aus, und machen Sie einen Hechtsprung nach 
vorn, um den Puck bei 160 km/h zu haken. 

Und nach all der Action auf dem Eis sollten Sie 
sich eine kleine Verschnaufpause gönnen, um in aller 
Ruhe die Statistiken zu studieren. Bei NHL Hockey 
können Sie die Starken und Schwächen jedes einzelnen 



Spielers aus 

jedem NFL-Team 

miteinander vergleichen und 

ihre Fortschritte während 

der ganzen 84-Spiele-Saison 

auflisten, damit Sie am Ende 

der Saison die wohlverdienten 

Auszeichnungen erhalten. 

Dieses preisgekrönte Sportspiel besitzt für 

den PC noch mehr Action, Strategie und Realität 

als für jedes andere System, denn die brillanten 

Grafiken erwecken jede Konfrontation zum Leben. NHL 

Hockey unterstützt die Soundkarten SoundBlaster, AdLib 

und Roland MT-32, so daß Sie in die Atmosphäre 

eintauchen können. 

Videospiel-Fans werden vor Neid erblassen, wenn 
sie NHL Hockey auf dem PC sehen... 



ö\SPGRTS 

ELECTRONIC ARTS 

Electronic Arts GmbH, Verler Str. I, 33332 Gütersloh 



Gremiin 

Hauptattraktion bei Gremiin war der niedlich 
animierte Litil Divil, ein roter Unterweltbe- 
wohner, der ein gefährliches Labyrinth erkun- 
den muß. Das von irischen Programmierern 
erstellte Spiel wirkt besonders durch die witzi- 
ge Gestaltung und zahlreiche Gags interessant. Zudem 
wurde den Fußballfreunden die Veröffentlichung des 
Premier Manager 2 im Laufe des Oktobers 
angekündigt, bei dem Sie einen Fußballverein vom 
Schreibtisch aus zur Meisterschaft führen müssen. 
Bislang ist es übrigens noch unklar, ob der noch vor 
Weihnachten erscheinende Amiga-Hüpfspielnach- 
folger »Zool 2« auch für den PC ungesetzt wird. 



Interactivision 

Während In den USA die Fluggesellschaften im 
dicken Minus hängen und Touristen dank bankrot- 
ter Reisebüros um ihren Rückflug bangen müssen, 
sind die dänischen Programmierer von Interactivisi- 
on im Urlaub lieber zu Hause geblieben, um die 
Fluggesellschafts-Simulation Airline Combat zu 
vollenden. Das typische Wirtschaftsspiel, bei dem 
Sie Flugzeuge kau- 





Lufltohrt 

brutal - Bei 
»Airline 

Combat« 
kämpfen Sie 



könne- 5 e euer, o»' Ccrpute'geg-er zuTjck 

Super-VGA-Grafik maen- die S-o' stiken und Welt- 
karten besonders deU er. sichrer 
Das zweite Interactivision -Produkt namens Sur- 
vivor versucht mal wieder die Frage »Was mache 
ich nach einem Atomkrieg?« zu beantworten, Dies- 
mal betätigen Sie sich als Anführer einer Stadt, ver- 
suchen die Bevölkerung vor Fallouts und Hungerka- 
tastrophen zu schützen und gleichzeitig möglichst 
viel Macht über andere Städte zu gewinnen. 

Interplay 

Die Amerikaner von Interplay sind voll im Enterprise-Fie- 
ber, Neben dem schon angekündigten Adventire »Star 
Trek: Judgemenf Rites« und der CD-ROM-Version von 
___ »Star Trek; 25th Anriiversary« (die sich 

^ t^^ verzögert hat, weil eine neue 
Mission und ein völlig 
neuer Schluß pro- 
grammiert wur- 
den), versprach 
n für 




Wieder einmal erobern wir den Weltraum 
bei »Star Reach« von Interplay. 

Anfang 1994 ein Artionspiel, Star Trek: Starfleet 

Atademy soll Super-VGA-Grafik unterstützen, Sie 
übernehmen den Sessel des Captains in drei verschiede- 
nen Schiffen der Föderation - natürlich nur innerhalb der 
Simulationen inderAcademy. Von friedlicher Erforschung 
über diplomatische Missionen bis hin zu Weltraum- 
Schlachten (inklusive des berühmten Kobayashi-Moru- 
Manövers) müssen Sie sich auf der Akademie bewähren, 
um ein eigenes Schiff leiten zu dürfen, 
Ohne Kirk und Co, aber trotzdem im Weltall, spielt 
Star Reach. Das klassische Szenario von der 
Kolonisation des Weltraums wird von beein- 
druckenden VGA-Grafiken unterstützt, Star Reach 
soll im November erscheinen. 
Auf der Erde tut sich einiges im Bereich »CD-ROM«. 
Neben dem schon länger angekündigten SimCity 
Enhanced gab es auch schon erste Bilder von 
SimAnt Enhanced zu sehen. Hochleistungs- 
Grafikcomputer werden benutzt, um die Welt der 
Ameisen in beeindruckender Größe zu berechnen. 
Diese Computerfilme werden dann in SimAnt ein- 
gefügt. Wer Angst vor Spinnen und Insekten hat, 
wird sich bei diesen Grafiken mit Sicherheit gruseln. 

Infogrames 

Nach dem Riesenerfolg von »Alone in the Dark« 
darf eine Fortsetzung nicht fehlen, Alane in the 
Dark 2: Santa Claws is coming lo Town 

verknüpft die grausigen Ereignisse, die sich an den 
Weihnachtsabenden in den Jahren 1 721 und 1 924 
zugetragen haben. Eine Hälfte des Spiels findet auf 
dem Piratenschiff »Flying D utchman« statt, die ande- 
re handelt in einem verwunschenen Haus, das als 
Hauptquartier einer Verbrecherbande dient. Diesmal 
macht Voodoo-Zauber dem Helden Edward Cornby 
das Leben schwer. Technisch wol er d e Program- 
mierer gegenüber dem e's*e- "e'l e f ; ges zulegen; 
viermal schnellere 3D-Gro"ik u-d mehr bewegte Hin- 
tergründewerden uns forden Novemoer versprochen. 
Ganz ohne Zauber geht es bei Ultimate Pin- 
ball Quest ab. Wie der Name schon sagt, darf 
hier geflippert werden. Drei verschiedene Tische und 
sechs Bonus-Level sind durch eine Handlung mitein- 
ander verbunden - spezielle Teleporter machen den 
Wechsel vom einen zum anderen Flipper möglich. 
Die Flipper-Tische scrollen nicht nur rauf und runter, 
sondern auch nach links und rechts, Schon Ende 
Oktober soll dieses Programm erscheinen. 



Krisalis 

Als fußballbegeisterter Knirps soll man sich bei 
Soccer Kid auf die Suche nach der von Außer- 
irdischen entführten und in fünf Teilen über die 
ganze Welt verstreute Weltmeisterschaftstro- 
phäe machen, Mit solch einer Story als Hinter- 
grund für ein Plattform-Spiel können sich selbst einge- 
fleischte Sportfanatiker nun bei einem Jump-and-Run- 
Spiel austoben, ohne sich dadurch untreu zu werden. 
Mit Manchester United - Premier Lea- 
gue Champions wurde eine Fußballsimulation 
entwickelt, bei der auch einzelne Mannschaftsmit- 
glieder in die taktische Planung vor Turnierbeginn 
einbezogen werden können. Bei Sabre Team 
übernehmen Sie das Kommando über vier Angehöri- 
ge eines britischen Anti-Terror-Kommandos, die 
durch fünf Missionen geleitet werden müssen. 



Millenium 

Gleich vier verschiedene Formen kann Morris Rolph 

- Spitzname Morph - annehmen. Nur so hat er 
eine Chance, die molekulare Welt dieses Plattform- 
Spiels zu überstehen, in die er unverschuldet durch 
einen defekten Teleporter versetzt wurde. 

Eine deftige Mischung aus American Football, Tom 
& Jerry und dem Terminator ist die futuristische Sport- 
simulation Brutal Sports Football, bei der 
sich zwei Teams aus genetisch entwickelten 
Zweifüßlern in ihre Einzelteile zerlegen. 

Mindscape /Software 
Toolworks 

Hoch in die Lüfte schwingen darf man sich mit Eva- 
sive Action, das Duelle zwischen Flugzeugender 
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verspricht 
und stark actionlastig ist; Originalzitat eines Mind- 
scape-Repräsentanten: »Die richtige Flugsimulation 
für Leute, die keine Handbücher lesen«. 
Auch auf dem Schachbrett geht es sehr kriegerisch 
zu, wenn sich bei Star Wars Chess die Krieg- 
der-Sterne-Charaktere schachmatt setzen. Ganz 
ohne solchen Schnickschnack kommt Chessma- 
ster 4000 aus, der - wie seine fünf Vorgänger 

- auch Großmeistern spielerisch Paroli bieten will. 
Nintendos Videospieleheld Mario wird von Minds- 
cape für pädagogische Aufgaben zweckentfremdet: 
Im November erscheinen die Lernprogramme 
Mario's Time Machine, Mario Teaches 
Sums, Mario Teaches Words und 
Mario's PlaySchool. 

Um die Disketten-Spiele von den CD-ROM-Produk- 



Angst vor Spinnen? Dann 
ist die CD-ROM-Version var 
»SimAnt« nichts für Sie. 





Videospiel- 
Superstar 
Mario hilft jetzt 
auch beim 
Rechnen lernen: 
»Mario teaches 

fen abzuheben, 
veröffentlicht Mind- 
scape die silbernen 
Scheiben ab sofort 
unter dem Labe 
»Software Tool 
worlcs CD-ROM«, 
In den Bereich »Edufoinment« fallen die CD-ROM- 
Produkte Space Shuttle Oceans Below 
(Unterwasserwelt), Capitol Hill (amerikanische 
Politik} sowie dem 20th Century Video Alm- 
anac, der auf fünf CDs alle wichtigen Ereignisse 
des zwanzigsten Jahrhunderts als Video zusam- 
menfassen will. Das CD-Programm Digital Love 
lockt nicht mit aufregenden Videoaufnahmen sondern 
will durch Farbtherapie, Atmungskontrolle und Yoga- 
Ubungen den alltäglichen Streß kompensieren. 
Gespielt werden darf bei Dracula Unleashed, 
MegaRace und dem Fantasy-Adventure Dra- 
gon Tales Alle drei Spiele erscheinen zum Jah- 
reswechsel nur auf CD-ROM. 

Neo 

Als Mischung aus den verschiedensten Spielegenres 
ist Der Clou geplant. Im London der 50er Jahre 
sollen Sie eine Gongslerkarriere starten, deren 
Höhepunkt der Raub der Krön Juwelen ist. Ab Febru- 
ar wird man - wenn sich die Veröffentlichung nicht 
verzögert - als Kopf einer Bande über 40 Schau- 
plätze unsicher machen können, während Ihnen die 
Polizei stets auf den Fersen ist. 
Das SF-Rollenspiel Whale's Veyage soll ab 
Herbst auch auf CD erhältlich sein. Neben Sprach- 
ausgabe ist zusätzlich ein neues Musikstück in das 
Programm integriert. 



Nicht nur im Namen bestehen Ähnlich- 
keiten zur Hollywood -Komödie. Bei »Der 
Clou« muß man gewitzt die anderen 
Gangster- Banden austricksen. 

Ocean 

«Seit 1 Jahren an der Spitze« fühlt sich Ocean laut 
eigener Aussoge, auch wenn in der Vergangenheit 
schon öfter der Pleitegeier über der Soft- 
wareschmiede kreiste. Wie der vor dem Stand als 
Werbegag postierte U.N, -Blauhelmsoldat deutlich 




machte, lag der Schwerpunkt der Präsentation bei 
der Flugsimulation T.F.X.; deren UNO-Hinter- 
grund läßt es zu einem Programm mit höchst bri- 
santer und beklemmender Aktualität werden (siehe 
Preview in Ausgabe 9/93]. 
Die Sportfans will man mit einer weiteren Golfsi- 
mulation namens Ryder Cup zufriedenstellen, bei 
der man die Kontrolle über ein Team aus zwölf Spie- 
lern übertragen bekommt. 
Mit Burning Rubber bietet das englische Soft- 
warehaus die Umsetzung eines illegalen Straßen- 
rennensan, bei dem man nichtnur die Polizei abhän- 
gen sollte, sondern auch tunlichst Kollisionen mit 
ahnungslosen Fußgängern zu vermeiden hat. Mög- 
lich sind u.a. halsbrecherische Fahrten durch das 
schottische Hochland, New York oder Los Angeles. 

Origin 

Selbstdie Mitarbeiter von Electronic Arts waren baff; 
»Lord British« Richard Garriot installierte am ersten 
Messetag einfach eine Version von Ultima 8. 
Nach den bisherigen Origin- Verzögerungen wirkte 
die Termin-Vorgabe »Noch in diesem Jahr« beson- 
ders reißerisch. Dafür hat sich das eigentlich für Sep- 
tember geplante »Shadowcoster« mindestens einen 
Monat nach hinten verschoben. Mehr Details zu Ulti- 
ma 8 ab Seite 20. 

Strike Commander-Fans können sich auf 
Tactical Operations freuen. Das 
Zusatzpaket ist mehr als eine Missions-Dis- 
kette. Es gibt drei zusätzliche Flugzeuge, die 
man auch selbst fliegen kann, 
sowie einen neuen Realitätsmo- 
dus, in dem sich Strike Comman- 
der eher wie eine Simulation ver- 
halten soll. Außerdem in der Packung; Ein 
stark verbesserter Soundkarten-Support, 
mit dem auch die neue General-Midi- 
Generation in den Genuß der tollen Musik 
kommt, Da die volle Installation von Stri- 
ke Commander und Tactical Operations 
nahe an die 50 MByte-Grenze rutscht, 
darf eine platzsparende CD-ROM-Versi- 
on nicht fehlen. Unter dem Namen 



Super Strike Commander wird uns aber 

nicht nur Festplattenschonung versprochen, sondern 
auch verbesserte Grafik, Sprachausgabe für alle 
Flug- und Zwischenszenen und andere Details, die 
auf den Disketten keinen Platz mehr hatten. Im 
Dezember wird die Strike Commander- Story dann 
mit Pacific Strike fortgeführt, 

Psygnosis 

Wenn je ein Software-Publisher die Grenzen des 
guten Geschmacks ausgelotet hat, dann ist es die- 
ses Jahr definitiv Psygnosis. Obwohl man g 




lage-bewußten Japanern des Sony-Kon- 
zerns aufgekauft wurde, präsentierte Psygnosis auf 
der ECTS voller Stolz Theatre ol Death. Die 

Kriegssimulation ist angeblich ganz ungefährlich, da, 
so ein Firmensprecher, die Brutalität durch Komik völ- 
lig überdreht wurde. Ob man es komisch findet, wenn 
ein Panzer einen Soldaten überrollt und nur ein großer 
roter Fleck übrigbleibt oder wenn Blutlachen in einem 
See davon zeugen, wo ein Hai einen Soldaten gefres- 
sen hat, ist sicher reine Geschmackssache. 
Solange man nicht erwischt wird, ist man unschul- 
dig - das ist nicht nur Firmenmotto von Psygnosis, 
sondern auch Titel des ersten Adventures; Inno- 
cenl until caught Die Einkommenssteuer wird 
fällig und die bis an die Zähne bewaffneten Steuer- 
eintreiber rücken Ihnen ganz schön auf die Pelle. 
Das Ganze spielt in der Zukunft auf insgesamt 3 Pia- 



d wen den sind immer eine feine Sache; insbesondere wenn 
es zu Gunsten von Spielen geht. Waren Soundkarten-Her- 
steller bisher immer bemüht, den Nutz-Aspekt in den Vor- 
dergrund zu stellen, den eine Soundkarte als Windows-Spra- 
cherkennung oder Abspielgerät für gesprochene Nachrichten 
angeblich hat, mußten sie auf der CIS resignierend erkennen: 
90 Prozent aller Sound karten -Käufer wollen eh nur Spiele 
spielen. Statt zweifelhafter Business- Software werden jetzt 
Spiele mit den Karten gebündelt; es werden keine teuren 
Mikrofone mehr beigelegt, sondern der Preis gesenkt. Und 
natürlich ist man Soundblaster-kompatibel. 
Microsoft kündigte auf der ECTS Version 1.1 der »Microsoft 
Sound Systems» an, das jetzt auch per Software Soundbla- 
ster-Spiele unterstützen soll. Logitech rüstete den »Soundman 
16« auf den preiswerteren »Soundman Games« ab. Über- 
haupt war das Auftauchen dieser beiden Firmen auf der ECTS 
(Microsoft sogar mit großem Flight-Simulator-Stand) ein deut- 
liches Zeichen für den Markt: Computer-Spiele sind ein Rie- 
sengeschäft, daß sich jetzt auch die großen »ernsthaften« 
Anbieter nicht mehr entgehen lassen wollen. 



ö 




nelen. Aus der Abteilung »Pressemitteilungen, wie 
wir sie lieben«: Laut Psygnosis ist Innocent until 
caught das einzige Spiel mit »SmuttiText, Censo- 
Round, CyniPlay and Virtual Pornography«. 
Nicht ganz so brutal geht es bei den Hired Guns 
zu, einem Action-Rollenspiel, bei dem vier Menschen 
gleichzeitig on einem PC agieren. Dazu wird der 
Bildschirm in vier gleichgroße Fenster geteilt. Ein 
gewisses Gedränge an der Tastatur wird sich trotz- 
dem nicht vermeiden lassen. 
CD-ROM-Laufwerke warten schon gespannt auf das 
Actionspiel Microcosm, welches den Spieler in 
das Innere des menschlichen Körpers entführt - auf 
Fingernagel-Größe verkleinert, versteht sich. Die auf 
Grafikcomputern berechneten Zwischensequenzen 
machen jedenfalls einen guten Eindruck; spielerisch 
sieht das Ganze aber recht schwach aus. 
Bewahrt das Bewährte: Gebt uns mehr Lemmings! 
Psygnosis hat den Wunsch gehört und bringt pünkt- 
lich zu Weihnachten die Xmas Lemmings mit 
60 neuen Levels. Das Ganze ist nicht mit der gleich- 
namigen Public-Domain-Version zu verwechseln; 
die neuen Xmas Lemmings kosten rund 60 Mark. 
Eine CD-ROM- Version der Lemmings-Spiele Lern- 
mings/More Lemmings rundet das Aus- 
schlachten der kleinen, grünhaarigen Männchen ab. 




Lustig ist das Soldaten leben... Über »Theatre of 
Death« kann sicher nicht jeder lachen. 






Bei »Hired Guns« sitzen vier Spieler gleichzei- 
tig an der Tastatur. 

Renegade 

Auf dem Amiga hat sich Renegade schon als Enfant 
Terrible der Software-Szene einen Namen gemacht. 
Renegade arbeitet nach der Methode »Wir stecken 
jede Mark in den Programmierer und nicht in das 
Management« und verzichtet auf pompöse Büros 
sowie Dutzende von Verwaltung 5- Angestellten. 



Ein ernsthafter Gegner für LucasArts? 

Die Grafik von »Flight of the Amazon 

Queen« kommt jedenfalls an das 

prominente Vorbild Indiana Jones 

spielend heran. 



Damit hat mon einige der profilierteren Program- 
mierteams Englands unter die Renegade- Fittiche 
gelockt. Erstes PC -Produkt war »Sensible Soccer«, 
jetzt sollen weitere in schneller Folge nachkommen, 
Fire & Ice ist ein Hüpf- und Springspiel mit bun- 
ter Comic-Grafik und sali in den letzten September- 
Tagen erscheinen. Bis Februar müssen wir hingegen auf 
den Baller-Knaller The Chnos Engine warten. 
Die Newcomer des Jahres könnten die australischen 
Programmierer von »Interactive Binary lllusions« 
sein. Ihr erstes Spiel, Flighl of Hie Amazon 
Queen ist ein Adventure, das stark an die India- 
na Jones-Filme und -Spiele erinnert. Als Pilot, der 
1940 ein Hollywood-Starlet an einen Drehort in 
Südamerika fliegen soll und eine Bruchlandung im 
Amazonas-Dschungel machen muß, stellt sich Ihnen 
schon bold die Frage: Wird hier nur ein Film gedreht 
oder geht es eigentlich um etwas ganz anderes? Die 
Amazon Queen soll im Sommer 1 994 cb'ieoc" 
Schon im Frühjahr <cmen wir m :> drei wei*ercn 
Renegade-Spielen rechnen. Vc. den Birrroo Bro- 
thers kommt ein Action So ei icners Z, des noch 
streng geheim gehal'e- w 'ö. Da; Motorrad- Rerner 
KTM Mofocross istbelGraflgold in Arbeit. Und 
die Sensible-Programmierer erweitern mit Sensi- 
ble World of Soccer rechtzeitig zur WM ihr 
Fußballspiel mit neuen Details und einem Manager- 
Modus. Besondere Freude für Statistik-Freaks: Über 
2000 internationale Teams sollen mit den aktuellen 
Spielerkadern simuliert werden. 



Sierra Online 

Bisher glänzte Sierra immer mit 
weniger familienfreundlichen 
selbst die Larry-Programme 



gegen sehr Erwach- 
JfJf senen-orientiert. Bei 
fr^. dem Voodoo-Thril- 
Lk"* ler Gabriel 
Kinghf wird mit 
Leichen nicht gespart; 
die Intro-Alptraum-Sequenz ist defintiv nichts für 
schwache Nerven. Für Leisure Suif Larry 6: 
Shape Up or Slip Ouf gibt es auch die klare 
Devise »Mehr Sex«. Larry verschlägt es diesmal in 
einen Urlaubs-Club, in dem er um die Gunst von 
zehn jungen Damen buhlt. 
Die Incredible Toons von Dynomix entpuppen 
sich als auf komisch getrimmte »Incredible Machi- 
ne«-Variante. Die Cartoon -Grafik sieht zwar nied- 
lich aus, doch die Puzzles überschneiden sich mit 
dem Vorgänger. 




»Gabriel Knight« wird das erste Horror- 
Adventure von Sierra, bei dem nicht zim- 
perlich mit dem Spieler umgegangen wird. 

Supervision 

Zwei neue, sehr unterschiedliche CD-ROM Produk- 
te hat Supervision im Angebot. The Interactive 
Lover's Guide ist eine Sammlung von Videoc- 
lips rund um das allseits beliebte und stets aktuelle 
Thema Sex. Ein Hauptabschnitt ist beispielsweise mit 
dem spannenden Titel »Jenseits des Schlafzimmers« 
überschrieben. Das n eine' Fovcsywc' angesie- 
delte Fist des englische" to en;pielpops"es Steve 
.ackson wird im November ausge'iefert. macht 
edoch einen recht korveri cnellen Eindruck. 

Three-Slxty 

Mit Harpoon II bietet die kalifornische Kriegs- 
spieleschmiede einen Nachfolger zu ihrer See- 
kriegssimulation an. Aufpolierte Grafiken, Anima- 



waren weitgehend harmlos. 
Die neuen Adventures sind hii 



Bei den »Incredible Toons« ersetzen 
Cartoon -Figuren viele Teile aus ■ 
»Incredible Machi 




Glauben S^e 
Zaubere 






mon tat es auch nicht - bis 
Tages durch einen dummen Zuf? 11 
fantastische Parailelwelt geschleudert wur 
Um wieder zurückkehren zu können, muß 
er mal eben ein paar Kleinigkeiten für die 
örtliche Magier-Gilde erledigen, selbst 
ein großer Zauberer werden und 
außerdem noch, so ganz nebenbei, 
den 'Großen Calypso' auiden Klaur 



i olmauic." Okkult 
"Bezaubernd:" 666-Journal K/9J 
it !" Sauatische \\ 
ort Feuer und Flur 

1 besser uls ..." Der Programmier 

: +.S§& ..." Die Konkurrenz 
Gewinner des Goldenen Uri-Gelier-Lujfek 




aöoentune soft 



n 


FHotLine - 

►üGI 07 62067' 


Komplett in Deutsch tiir S 
IBM PC. AMIGA(IMB). 


lLBßMICIll 


' 






Treffer, versenkt? Bei »Victory a\ 5ea« geht es höchst 
strategisch zu. 



tionen und eine einfacher zu bedienende Benutzer- 
oberfläche sowie zwanzig auf den Ozeanen der 
Well angesiedelte Szenarien gehören zu den neuen 
Features. 

Ebenfalls auf Hoher See können sich Badewannen- 
kapitäne und Möchtegern-Admirale bei Victory 
at Sea tummeln. Der Pazifik ist Schauplatz des 
Spiels rund um den Seekrieg mit Japan. Beginnend 
mit dem Tag nach dem Angriff auf Pearl Harbour 
schlüpfen Sie in die Rolle des amerikanischen oder 
japanischen Oberbefehlshabers und können versu- 
chen, die Militärgeschichte umzuschreiben. 

Team 17 

Auch bei Team 1 7 handelt es sich um eines der Pro- 
grammier-Teams, die das grenzenlose Vertrauen in 
den Amiga verloren haben und sich jetzt an PC-Ver- 




sionen ihrer Spiele machen. Frisch auf der Messe 
gab es das Prügelspiel Body Blows (siehe auch 
Test auf Seite 94), für den Oktober wurde die Bal- 
lerei Alien Breed angekündigt, bei der zwei 

Spieler gleichzeitig durch unheimliche Levels stap- 
fen, um ein paar tödliche Aliens zu erlegen. Aus den 



USA hat sich Team 1 7 die Lizenz 
für die Flipper-Simulation Sil- 
verball besorgt. Gleich fünf 
verschiedene Flipper-Tische wer- 
den im Paket enthalten sein. 

Virgin 

Computer und Film sind wieder 
einen Schritt näher gerückt. 
Während andere Firmen für ihre 
CD-ROM-Spiele in der Mittags- 
pause die eigenen Mitarbeiter 
digitalisieren, hat Virgin für die 
CD-ROM-Version von Conspi- 
ra«y den »echten« Donald 
Sutherland (»Die Nadel«, »Backdraft«, »J.F.K.«) 
engagiert, der als pensionierter russischer Geheim- 
dienst-Offizier wichtige Spieletips gibt. Außerdem 
libt es dramatische Videoclips zu sehen, die von 



Engländer sind bekannt dafür, daß sie 
immer brav in einer Schlange stehen; so 
auch jeden Morgen am Eingang der 
Messe, wo Ordnungskräfte die versam- 
melten Größen der Software- Branche 
brav in VIP-, Aussteller- und schnöde 
Besucher- Schlangen sortierten, die nach 
und nach in die Hallen geleitet wurden. 
Obwohl jede Eintrittskarte groß mit den 
Worten »Nur für Händler! Niemond 
unter 18 Jähren!« bedruckt war, liefen 
auf der Messe zahlreiche Kids umher, 
die sich auf die eine oder andere Art ins 
Getände gemogelt hatten. 
Vielleicht haben gerade deswegen viele 
Hersteller die ECTS zu einem 
weiteren Rummelplatz ver- 
kommen lassen: Statt ein- 
fach Produkte zu präsen- 
tieren, wird Show gemacht. 
Ocean baut das UN-Haupt- 
quartier nach, Interplay 
lädt in eine Drachenhöhle 
ein und in den sowieso viel 
zu engen Gängen kommen 
einem laufend arbeitslose 
Schauspieler in Zoal-, Lem- 
mings- und Wikinger- 
Kostümen entgegen. Die 
angesprochene Zielgruppe 
(Händler, Journalisten, Pro- 
grammierer) wird von sol- 
chem Schnickschnack aber 
nicht besonders animiert; 
so mancher Entwickler 
mußte zusehen, wie Soft- 
warefirmen für die Messe 
mehr Geld verjubelte, als 
für sein armseliges Hono- 

Daß ein Hersteller von PC -Lautsprechern 
seine Boxen abundzu mal vorführen 
muß, ist klar. Warum muß ober so man- 
cher Händler die gesamte Messehalle 
mit abgehackten Techno-Rhythmen aus 
dem Amiga beschallen? 
Miteinander reden und Geschäfte 
machen konnte man jedenfalls nur vor 
der Tür oder in der ewig überfüllten 
Messe-Bar. Die CES in USA hat da ein 
wesentlich professionelleres Kaliber. 



Nachrichtensendern während des russischen Coup- 
Versuchs vor zwei Jahren gedreht wurden. Spiele- 
risch stützt sich Conspiracy auf das vor einem Jahr 
erschienene »K.G.B.«. 

Auch sonst macht sich Virgin an Hollywood heran, 
Neben mehreren Programmen zur »Simpsons«- 
Femsehserie und einer arg verspäteten Alien 3- 
Adaption hat man Sylvester Stallone und Wesley 
Snipes am Drehort des Science-fiction-Films 
Demolifion Man in mehreren Posen digitali- 




Flugsimulation in Super VGA: Bei »Over- 
lord« werden die letzten Tage des zweiten 
Weltkriegs simuliert. 

siert, die in das gleichnamige Spiel eingebaut wer- 
den. Kinostart in Europa ist Weihnachten, das Spiel 
kann sich noch bis ins nächste Jahr verzögern, 
Wer per Simulation die letzten Tage des Zweiten 
Wellkriegs miterleben will, kann zur Flugsimulation 
Overlord greifen, die vom »Reach for the Skies«- 
Team programmiert wird. Der Fall des Dritten Reichs 
wird mit Strategie-Teil und in Super-VGA-Grafik 
dargestellt. 

Zur Messe konnte Virgin auch noch einen besonde- 
ren Deal präsentieren: Horror-Autor Clive Borker hat 
sich für mehrere Jahre exklusiv an Virgin gebunden 
und wird selber Spiele designen, sowie für diese 
Grafiken zeichnen und Texte schreiben. Die ersten 
Produkte sind nur für CD-ROM geplant und werden 
teilweise auf Clives Büchern basieren, teilweise aber 
völlig neueStories haben. 
Nicht ganz unblutig soll es auch bei der PC -Version 
des Spielhallen-Prüglers Morial Kombat zuge- 
hen, die Virgin im November veröffentlichen wird. 
(bs/tw) 



f9> VsJ'ft&ID&Wfc 



II PC 



Spaß mit den Simpsons: »Krustys Fun 
Hause« läutet eine weitere Serie von Spie- 
len mit der Zekhentrkk-Familie ein. 




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MEDIA VISION 



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• 




EuroDisney steht leer, 

Phantasialand wird langweilig, 

Oktoberfest ist nur im September: 

Bauen Sie doch den ultimativen »Themepark«. 



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Willkommen in Bulldogs 

»Themepark"! Hier sehen Sie 

zwei verschiedene Theater 

(oberer Bildschirmrand), eine 

Fliegenpilz-Aussichtsplattform und 

eine defekte Geisterbahn (rechts), 

um die Mechaniker schon einen 

Bauzaun gezogen haben. 

Bullfrag hat ein Problem: Wenn 
man die Spieler schon in die Rolle 
eines Go!ts(»Populous«) und eines Ver- 
brecher-Boß ( » Sy n d i cate« ) versetzt h at, 
wie kann man das noch steigern? Das 
auch kleinere Brötchen ein ganz gutes 
Spiel abgeben können, wollen die pfif- 
figen Engländer mit ihrer neuen Krea- 
tion »Themepark« beweisen. 
Themepark ist eine Art »SimCily« mit 
mehr Spaß. Sie übernehmen die Rolle 
eines neuen Walt Disney, der sich mit 
großen Vergnügungsparks überall auf 
der Welt hervor tun möchte. Das 
Grundkapital haben Sie aus einer Erbschaft. Die 
reiche Erbtante wollte, daß ihr Geld den Menschen 
Freude bereiten soll, also bauen Sie damit einen tol- 
len Freizeitpark. Nach ein paar Jahren Bau- und 
Betriebszeit wird abgerechnet. War Ihr Park erfolg- 
reicher als andere, computergesteuerte Freizeit-Zen- 




tren, dann dürfen Sie ein zweites Ausflugsparadies 
eröffnen. Wenn Sie in allen Ländern, auf allen Kon- 
tinenten, einen solchen Park besitzen, haben Sie die 
Welt erobert - auf friedliche Weise, versteht sich. 
Zu Beginn einer Runde haben Sie eine große freie 
Flache, einen Eingang und etwas Geld. Das benut- 
zen Sie, um Wege anzulegen und 
einige kleinere Karusells aufzu- 
bauen. Schon nach ein paar 
Minuten kommen die ersten neu- 
gierigen Besucher, die etwas 



Geld in die Kasse bringen. Doch schon bald wird 
der Park langweilig: Sie müssen immer weiter bauen, 
immer neue Attraktionen entwickeln und das Publi- 
kum bei Laune halten. So konstruieren Sie sich aus 
Schienenteilen eineeigene Achterbahn (komplett mit 
Looping), bauen Kioske für Süßigkeiten, Getränke 
und Hamburger, Souvenir-Geschäfte und (nicht zu 
vergessen) Toiletten. Immer mehr Gäste bevölkern 
den Park und die ersten Schlangen an den beson- 
ders beliebten Attraktionen werden länger und län- 
ger. Zeit ein paar Leute in witzigen Kostümen onzu- 




lm Spiel können Sie Ihre eigenen Achterbahnen konstruieren; 
wer Rekorde aufstellt (schnellste Bahn, die meisten Loopings, 
etc.) gewinnt mehr Besucher. 



e der ersten Design-Studien von Themepark. 
i der Perspektive und der Grafik haben die Pro- 
grammierer inzwischen einiges geändert. 



m 





stellen, welche die Wortenden in der Schlange mit Witzen und Tänzen unter- 
holten. Doch mehrstündiger Dauerbetrieb tut auch der besten Geisterbohn nicht 
gut. Rauchschwaden zeigen deutlich an: Hier geht nichts mehr, Also flugs zum 
Arbeitsamt, ein paar gute Mechaniker besorgen, die sich um die defekten Karu- 
sells kümmern. In der Zwischenzeit beschweren sich die Besucher überdas unsau- 
bere Aussehen; Bonbon-Papiere und Cola-Becher verschandelndie frisch geteer- 
ten Wege. Ein schnell angeheuerter Reinigungstrupp putzt die Straßen. Inzwi- 
schen zeigen sich erste Konstruktions-Probleme: Sie haben vergessen, vom 
Ausgong der Achterbahn einen Weg zurück auf den Hauptweg zu 
legen, so daß mehrere hundert Besucher in einer Sackgasse fest- 
hongen (und eine entsprechend schlechte Meinung über Ihr Orga- 
nisationstalent hoben). Und dann kommt noch die Meldung rein, 
daß der Nachbarpark eine schnellere Achterbahn und gruseligere 
Geister zu bieten hat - Ihr Stammpublikum bleibt aus. 
Die interessante Mischung aus Wirtschoftssimulotion und Strategie- 
spiel fällt insbesondere durch die wirklich putzige Grafik auf. Bis zu 
tausend Besucher laufen fließend animiert durch Ihren Park, Alle 
Karusells und Attraktionen bewegen sich und Liebe zum Detail zeigt 
sich dann, wenn Mechaniker beginnen, Attraktionen abzusperren, 
weil sie repariert werden müssen (komplett mit Bauzaun) oder wenn 
als Nashörner verkleidete Entertainer vor einer langen Schlange Pur- 
zelbäume schlagen. Wie es sich für ein solches Spiel gehört, gibt 
es auch zahlreiche Katastrophen, die Ihren Park heimsuchen kön- 
nen und für einen schlechten Ruf sorgen. Wer seine Hochge- 
schwind igkeits- Achterbahn nicht regelmäßig warten läßt, sieht schon 
mal einen Wagen ausbrechen und durch die Luft fliegen. Jeder der 
i Besucher hat übrigens ein Eigenleben, Per spezieller »Morkt- 
; forschungs« -Funktion können Sie die Gäste noch ihrer Meinung 
befragen. Außerdem wird für jede Person verwaltet, on welchen Stän- 
| den und Attraktionen sie zuletzt war. So erhöhen sich beispielsweise 
Ihre Reinigungskosten ungemein, wenn Sie unbedingt vor einer Ach- 
terbahn gleich zwei Frittenbuden unterbringen mußten... 
Auch sonst können Sie sich mit einer Vielzahl von Details eindecken, Effekti- 
vitätsreports zeigen Ihnen für jeden einzelnen Mitarbeiter, wie erfolgreich er in 
seinem Job ist. Finden die Zuschauer einen Entertainer nicht komisch genug - 
die »Fire«-Taste 
setzt den guten 
Hp Mann vor die Pcrk- 
l tür. Insgesamt 50 
verschiedene Level 
mit jeweils unter- 
schiedlichen Proble- 
men warten auf sie. 
Da kann ein Park 
schon mol erdbe- 
bengefährdet sein 
(hoch bauen verbo- 
ten), ein anderer 
muß vielleicht in einem Schlechtwettergebiet bestehen oder unter besonderen 
baupolizeilichen Auflagen funktionieren. Als größte Herausforderung wartet der 
erfolgreiche Park am Nordpol auf Sie: Damit Sie hier genügend Kunden hoben, 
müssen Sie wirklich ein paar außergewöhnliche Attraktionen anbieten. 
Themepark soll im März 1 994 erscheinen und wird voraussichtlich mindestens 
einen 386-PCmit4MByfe RAM und VGA-Karte 
erfordern. (bs) 

vv 




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Am Geisterhaus hat sich schon eine längere 
Schlange gebildet. Vor dem Erfrischungs- 
stand unterhält ein überlebensgroßer Teddy 
die Besucher. 




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Preview: von Ultima 8: Paaan 



ecTS 



VERY BRITISH. 



Der Rollenspiel- 
Dauerbrenner 
Ultima ist nicht 



Avatars wer- 
den sich über 
das achte und 
neueste Werk 
aus der Wel- 
tenschmiede 
Origin freuen. 



Eigentlich sollte es nicht ungewöhnlich sein, 
einen Briten auf der Londoner EG5 zu treffen. 
Außergewöhnlich wird dieses Ereignis erst, wenn 
diese Person zwor Lord British heißt, ober eigentlich 
schechter Amerikaner namens Richard Gar- 
riott ist, Garriott leitet nicht nur das Softwarehaus 
Origin, sondern ist als Spieledesigner unter seinem 
europäisch klingenden Pseudonym zu ansehnlicher 
Berühmtheit gelangt. Die Ultimo-Reihe des Pseudo- 
Engländers gehört zum Pflichtprogramm jedes Com- 
puter-Rollenspielers. Ganz unvermittelt war Garriott 
am Electronic Arte- Stand erschienen, hatte einen 
Rechner in Beschlag genommen und zur Verblüf- 
fung der Anwesenden Ultima VW-Disketten ausge- 




packt. Der Coup gelang, denn ange- 
sichts des völlig überarbeiteten Spiel- 
Designs wollten sich die geöffneten 
Münder der Umstehenden gar nicht 
mehr schließen, 

Vor mehr als zehn Jahren konnte man 
zum ersten Mal Sosaria - das spätere 
Königreich Britannia - durchstreifen 
und mußte zunächst dem bösen Zau- 
berer Mondain den Garaus machen. In 
späteren Abenteuern wurden die ehe- 
malige Geliebte von Mondain - Minox 
- sowie deren gemeinsames Kind Exodus besiegt. 
Bei den folgenden drei Episoden drehte sich alles 
um eine Reihe von schlimmen 
Geschehnissen, die der Spieler in 
der Rolle des Avators durch den 
:stahl des »Codex der Ultimati- 
ven Weisheit« verursacht hatte, 
Ultima VII war zweigeteilt; im ersten 
Abschnitt wurde man zunächst mit 
einem sehr bizarren Mord kon- 
frontiert und mußte in quasi detek- 
tivischer Kleinarbeit eine Verbre- 
chensserie aufklären. Zahlreichen 
vormaligen Ultima-Fans hing inzwi- 
schen das Königreich Britannia zum 
Halse heraus; zu oft schon hotte 
mon die, nur durch den grafiktech- 
nischen Fortschritt aufpolierten, 
immergleichen Städte durchstreift. 



Die liebevoll animierten Kämpfe v/erden mit 
einfachen Mausklicks ausgefochten 



Die Erlösung kam, als Garriott mit »Ultima VII, Teil 
II - The Serpent Isle« erstmals eine völlig neue Sze- 
nerie erschuf. Berauscht von seinem dort gezeigten 
Wagemut entschloß sich Richard Garriott wohl, bei Ulti- 
ma VIII endlich aus oll den Fehlern der letzten Teile zu 
lernen und den Spielerwünschen entgegenzukommen. 
Am auffälligsten ist, daß die traditionelle »Drauf- 
sicht« einer wirklich isometrischen Perspektive gewi- 
chen ist. Die großformatig dargestellten Landschaf- 
ten, Charaktere und Monster schaffen eine ausge- 





sprochen intensive Atmosphäre. Hotte die eigentliche Ultima-Reihe in der letz- 
ten Zeit im Schotten der 3D-Underworld-Verwandschaft gestanden, so scheint 
jetzt endlich der Durchbruch gelungen zu sein. Die Story wurde erheblich 
gestrafft, um das verzweifelte Herumlaufen auf der Suche noch einer Aufgabe 
zu vermeiden, was die Vorgänger recht unbeliebt gemacht hatte. Die Bedie- 
nung wurde nochmals vereinfacht - unter anderem dadurch, daß Sie nur den 
Avatar als einzige Figur zu steuern brauchen. Mit einer kompletten Party beste- 
hend aus mehreren Figuren muß man sich also nicht mehr abgeben. Dieser 
Umstand erleichtert das Kämpfen erheblich, 

Älleine für den Avatar wurden 1 500 Animations-Phasen erstellt, um all seine unter- 
schiedlichen Aktionen abzudecken. Die einzelnen Schauplätze werden nicht mehr arg 
so viele Bildschirme umfassen wie bei Serpent Isle - was nicht nur die Übersichtlich- 
keit erhöht, sondern auch zu einer schnelleren und 
ruckelfreien Darstellung beiträgt, 

if das ärgerliche und oft verfluch- 
te Voodoo-System hat Origin 
idlich verzichtet -Ultima 
'III soll klaglos mit den 
wichtigsten Speicher- 
managern zusam- 
menarbeiten. 
In der eindrucksvol- 
len Introsequenz 
itro gezeigt, wie der 
Held vom Oberfiesling 
lian auf der fremden 
Pagan ausgesetzt wird. 
Deren Bewohner hängen einem Kult 
an, bei dem die vier Elemente Feuer, 
Erde, Luft und Wasser verehrt und 
gegebenenfalls auch von Magiekundi- 
gen beschworen werden. Beispielswei- 
se ist es ein absolutes Tabu, einen Toten 
nicht in der Erde zu bestatten, sondern 
ins Meer zu werfen, Ein solches Vorgehen wäre für die Bewohner Pogans schlim- 
mer als der Tod selbst, da die Seele dann für immer dem Wassergott gehört. 
Damit der Avator im später folgenden neunten Ultimo-Teil dem glutäugigen 
Guardian »Saures« geben kann, sollte er zunächst mittels mächtiger Magie die 
Pogan im Würgegriff haltenden Titanen bezwingen. Um dieses Vorhaben durch- 
zufuhren, muß er in einen Vulkon hinabsteigen, in einer Unterwasserstodt mit 
Monstern ringen und über den Wolken noch einer Himmelsfestung suchen, 
Im bereits projektierten Ultima IX wird der Avatar dann endlich sein Leben aus- 
hauchen - womit der Weg frei wäre für ein gänzlich neues Heldenepos. 

Falls es zu <c -.er der berüchtigten Origin- 
Verspcangen kommt, wird Ultim 
zusam-ner mit e-nem »Speech Accessory 
Pack« im Dezember ausgeliefert. Eine Zusatz- 
diskette ä la Silver Seed ist ebenfalls geplant. 

M 




Vom Guardian wird der Avat- 
ar auf der Welt »Pagan« aus- 
gesetzt - warum er den Hel- 
den nicht einfach zerquetscht, 
konnten wir bislang nicht in 
Erfahrung bringen 





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die Maus 



Kommt die 3D-Revolution 
jetzt auch auf's 
Mauspad? 
Logitechs 
»Cyber man« 
geht einen neuen Schritt in 
Richtung Virtual Reality. 



Es sieht aus wie eine Maus, die man auf einen 
Joystick gespießt hat. Es hört auf den Namen 
»Cyberman«. Und es könnte die Spiele-Industrie 
nachhaltig verändern. 

Logitech, einer der größten Hersteller von Compu- 
termousen, durchbricht die starren Traditionen. Seit 
den frühen 80er Jahren hat sich im Bereich der Spie- 
le-Eingabemedien nichts mehr getan. Mäuse, Joy- 
sticks, Tastatur- lediglich die speziellen Joysticks für 
Flugsimulationen bieten mehr Knöpfe, aber keine 
Revolution, Die Spielesoftware ist inzwischen davon- 
galoppiert. Immer mehr Programme mit 3D-Grafik 



t 



ftWlKM 



ihm in der virtuellen Welt dicke Fesseln 
an. Will er sich umschauen und gleich- 
zeitig gehen, müssen Maus und Tasta- 
tur kompliziert bedient werden. 
Cyberman ist anders. Die utopische 
Kreuzung aus Joystick und Maus hat ins- 
gesamt sechs Freiheitsgrade. Während 
mon eine Maus nur nach links/rechts 
und vorne/hinten bewegen kann (zwei 
Freiheitsgrade), kennt Cyberman auch 
Bewegungen nach oben/unten, sowie 
Drehungen in alle diese Richtungen. In einem Spie 
wie Underworld schiebt man das mausähnliche Teil 
nach vorne, um nach vorne zu gehen. Will man 
dann hochgucken, neigt man diese Maus nach hin- 





Mit insgesamt s 
gungen nach lin 



is Freiheitsgraden sticht Cyberman traditionelle Eingabemedien aus. Neben Bewe- 
rechts, vorne, hinten, oben und unten werden auch Drehungen erkannt. 



versuchen, den Virtual Reality-Effekt zu erzeugen. 

Der Spieler soll sich wie in einer fremden Welt fühlen, 
h die traditionellen 
Mäuse und Joy- 
sticks legen 



ten. Um rückwärts zu laufen und gleichzeitig nach 
links zu gucken, zieht man die Maus noch hinten 
Ireht sie nach links. Will man springen, zieht 
man die Maus nach oben; um sich zu ducken, drückt 
man sie noch unten, Drei Knöpfe 
der Maus über- 
nehmen dabei 
die gleiche Rolle 
wie Feuerknöpfe in 
anderen Spielen. 
Aber Cyber- 
mon kann 




noch mehr; Wenn die eigene Spielfigur von einem 
Monster getroffen wird, vibriert die Maus und gibt 
dem Spieler so eine Rückmeldung per Tastsinn. »Tac- 
tile Feedback« heißt der entsprechende Fachbegriff. 
Das ganze ist ungefährlich und hat einen gewissen 
Scherzartikel-Effekt; während einer spannenden 
Spiele-Sitzung wirkt es jedoch unheimlich real. 
Leider können Sie nicht alle älteren Spiele sofort mit 
Cyberman derart komfortabel steuern; alle wichti- 
gen Spielehersteller haben aber schon Prototypen 
sowie komplette Entwickler- Software für Cyberman 
erhalten. So wird Origins »Shadowcaster« die neue 
Hardware unterstützen; voller Support wurde auch 
von Firmen wie Sierra, Electronic Arts und Activisi- 
on angekündigt. In der Packung des Cybermans wird 
voraussichtlich eine neue Version von »Lands of 
Lore« liegen, bei dem der 3D-Effekt aber nicht ganz 
so gut rüberkommt. Viele weitere Spiele sind in Pla- 
nung; bei Logitech denkt man über Patch- Program- 
me nach, welche eine Cyberman-5teuerung auch in 
alte Spiele integrieren soll. 
Cyberman wird anstelle einer Maus on einen seri- 
ellen Port des PCs angeschlossen. Ein spezieller Trei- 
ber macht Cyberman zu einer normalen Microsoft- 

kMaus kompatibel, so daß auch alte Spiele und Win- 

mows problemlos gesteuert werden können. Wollen 
Sie in Spielen den Rüttel-Effekt erleben, muß Cyber- 

gfflgfi mit zwei Batterien gefüttert werden, sonst geht 
escuch ohne. Als Listenpreis wurde für Deutschland 
199 Mark angekündigt; voraussichtlich wird der 

Hfdenpreis aber eher um die 150 Mark liegen. 

ptrscheinen soll das gute Stück Anfang November. 

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Preview von »Hattrick« und »Anstou 



WER WIRD 

DEUTSCHER 
MEISTER? 



Der phänomenale Erfolg des »Bundesliga Manager I 
Pro« zeigt, wieviele PC-Besitzer nach einer Spielkar- 
riere als Fußballtrainer lechzen. Zum Weihnachtsge- 
schäft sollen die Kickertriebe gleich mit zwei Kon- 
kurrenztiteln befriedigt werden: Ascon lädt zum | 
»Anstoß« ein, während Kingsoft mit »Hattrick« lockt. 

Jahrelang galten die Hobbys »PC« und aFußball« als unver- 
einbar: Wer sich mit CMOS-Fallstricken und Windows- 
Applikationen beschäftige, könne ja wohl kaum Gefallen 
am schweißintensiven Ringen um den Ball finden. Daß sich 
der Nervenkitzel einer span- 
nenden Bundesliga-Schluß- 
phase vielen Computer- 
Anwendern aber ebenso 
erschließt wie die Ästhetik 
eines tödlichen Uwe-Bein- 
Passes, wurde spätestens vor 
zwei Jahren klar. Die nord- 
deutsche Firma Software 
2000 veröffentlichte »Bun- 
desliga Manager Pro« eine 
Art Fußball-Strategiespiel. 
Man übernimmt in Perso- 
nalunion die Aufgaben von 
Manager und Trainer eines 







Das Hauptm 



in »Anstoß«: Hinter Grafikdetails verstecken 
sich die einzelnen Menüs 

Profivereins. Mannschaftsaufstellung, Werbebudgets und 
Spielertransfers werden beschlossen; die Resultate des eige- 
nen Teams hängen direkt von solchen Faktoren ab. Was 
nach einem harmlos-trockenen Späßchen für eine Min- 
derheit klingt, 

mutierte zum 

erfolgreichsten 

Computerspiel, 

das jemals in 

Deutschland 

programmiert 

wurde. 



Fußball-Strategiespie- 
lekönnen nicht nur auf 
einen großen Kreis 
potentieller Käufer 
zählen, sondern sind 
auch mit wenig Pro- 
grammieraufwand 
verbunden. Und so 
verwundert es wenig, 
daß in wenigen Wo- 
chen gleich zwei neue 
Vertreter dieses Gen- 
res erscheinen sollen; beide Made in Germany und ganz auf 
den Bundesliga-Spielbetrieb zugeschnitten. 



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Die Torszenen- 
Animationen 
bieten besonders 
große Spielfigu- 
ren (»Anstoß«) 



A N S T O S S 

Die Gütersloher Softwarefirma Ascon erregte bislang mit 
dem historischen Handelsspiel »Der Patrizier« Aufsehen. 
Noch bevor »Elizabeth II.« erscheint, die nächste Wirt- 
schaftssimulation mit geschichtlichem Background, wendet 
man sich bei »Anstoß« den strategischen Finessen des gegen- 
wärtigen Profifußballs zu. 

Den Ihnen anvertrauten Verein zu Meisterschaftsehren zu 
führen ist nicht das einzige Ziel. Die Krönung Ihrer Lauf- 
bahn wäre die Berufung zum Bundestrainer, doch dazu muß 
man sich erst mal durch Leistung und einen hohen Beliebt- 
heitsgrad empfehlen (Berti Vogts wäre bei »Anstoß« wohl 
nicht so leicht an seinen Job gekommen). 





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(»Anstoß«) 1 


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Das übliche Sammelsurium aus Mannschaftsautstellung, 
Sponsorengeider-Budgetierung und Trainingseinteilung 
wird mit der merkwürdigen, aber recht ansehnlichen VGA- 
Auflösung von 320 x 400 Bildpunkten serviert. Neben vie- 
len Tugenden, die man vom Bundestiga Manager Pro her 
kennt, bietet »Anstoß« auch ein paar neue Ideen. Recht 
beeindruckend ist der Spielablauf: In Anlehnung an die TV- 
Berichterstattung bekommen Sie eine Reihe von Highlights 
präsentiert. Die Spielfiguren wackeln dabei mächtig groß 
über den Bildschirm; per 
Textanzeige bekommt 
man dazu einen Kom- 
mentar geliefert. Neben 
Toren und Elfmetern wer- 
den auch vergebene 
Croßchancen, umstritte- 
ne Schiedsrichter-Ent- 
scheidungen oder der 
Begeisterungspegel des 
Publikums geschildert. 
Ascon liebäugelt mit dem 
Gedanken, für eine spä- 
ter erscheinende CD- 
ROM-Version die Kom- 
mentare per Sprache wie- 
derzugeben. 

Netter Kniff bei der Mannschaftsaufstellung: Nach Besti 
mung der elf Mann, die beim nächsten Match eingesetzt 
werden, wählen Sie zusätzlich einige Spezialisten: Libero, 
Spielmacher, Freistoß- sowie Elfmeterschütze werden 
benannt. Da lohnt es sich, im Training entsprechende Spe- 
zialisten heranzuzüchten und diese dann auf den jeweili- 
gen Positionen einzusetzen. Beim Libero spielt aber auch 
das Alter eine Rolle; Greenhorns patzen leichter als erfah- 
rene Abwehr-Haudegen (...oder doch lieber eine Vierer- 
Abwehrkette?). Weitere Features, die uns die in Superlati- 
ven schwelgende Pressemitteilung verspricht: Presseberich- 
te und Interviews, Torjägerliste und Fairplay-Wertung, Spie- 
lergehälter und internationale Transfers. Der PC -Anstoß soll 
Ende Oktober erfolgen, sofern die Programmierarbeiten 
nicht in die Verlängerung gehen. 

HATTRICK 

Um die Barschaft des dem Fußball verfallenen PC -Spielers 
buhlt ein zweites Programm, das im November von Ika- 
rion/Kingsoft veröffentlicht wird. »Hattrick« hat sich haarge- 
nau dem selben Thema verschrieben wie der Rivale »Anstoß«. 
Sie übernehmen eine Kickertruppe und sollen durch kluges 
Taktieren bei Spielerwahl, Finanzen und Vereinspolitik die 



Als »Hattricks-Manager sollten Sie stets einen Blick auf die 
Popularitäts-Kurve werfen 

agieren lassen. Wie bei 



Mannschaft in die Bundesliga führen. 
Augenfälligstes Merkmal von Hattrick: 
Super-VGA-Grafik mit 256 Farben bei 
einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunk- 
ten. Ikarion will den durch die hohe Auflösung gewonne- 
nen Platz für eine besonders leicht bedienbare Menüstruk- 
tur nutzen. Inhaltlich soll eine »echte« Manager-Simulation 
geboten werden. Sie sind also nicht direkt für die Trainer- 
aufgaben verantwortlich, sondern stellen einen Fachmann 
dafürein -und feuern ihn gegebenenfalls wieder. Trotzdem 
bestehen genug Einflußmöglichkeiten auf die Mannschaft. 
Schließlich ist es der Manager, der neue Spieler einkauft und 
sich um Vertragsverhandlungen kümmert. Der Poker ums 
Geld für TV-Übertragungs- 
rechte oder die Höhe der 
Zuwendungen für Stadion- 
ausbau, Fanprojekte und 
Jugendarbeit fallen ebenfalls 
in ihren Bereich. 
Die Hattrick-Programmierer 
versprechen die Simulation 
von drei Divisionen (Bun- 
desliga, 2. Liga, Amateur- 
Oberliga) und Europacup- 
Spannung. 65 nationale und 
200 internationale Teams 
sollen ins Programm gepackt 
werden; die Computer- 
mannschaften will man 
»lernfähig und flexibel« 
Anstoß« werden bis zu vier Spie- 
ler antreten können. 

Preislich wird wahrscheinlich eine schmale Kluft zwischen 
den beiden Rivalen liegen: »Anstoß« soll Ende Oktober für 
100 Mark erscheinen; Hattrick 
folgt Anfang November zum ca.- 
Preis von 1 20 Mark. Die Hattrick- 
Macher versprechen dafür einen 
Editor, mit dem man Vereins- und 
Spielernamen sowie das Punkte- 
system ändern darf. 
Ob es einem der beiden Program- 
me gelingt, den Bundesliga Mana- 
ger Pro vom Thron zu stoßen, 
bleibt abzuwarten. Wenn 
beide Firmen ihre Termi- ji — ssü 
ne einhalten, dann steigt , Sita , 
in der nächsten PC Player j^ 1 ™ 
das Testfinale. (hl) ^m 








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| Spicloptioncn 


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Trainer feuern und 

Stadion aufmöbeln: Der 

»Hattrick« -Manager hat 

alle Hände voll zu tun 




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Mehr Missionen, mehr Voxel 

NovaLogic hat erste Details zur »Mission Disk 2« für 
»Comanche« rausgerückt. Programmierer Kyle Freeman hat 
weiter optimiert und die 3 D-Grafik noch schneller gemacht. 
Außerdem soll es Wettereffekte (Regen, Schnee), Spiege- 
"™* lungen im Wasser und 
höhere Berge geben. 
Noch ein Zusatz ist das 
erweiterte, angeblich 
realistischere Flugmo- 
dell. Die neue Mission- 
Disk mit all diesen Fea- 
tures wird voraussicht- 
lich im November 
erscheinen. (hl) 




Comanche soll durch die zweite 
Zusatzdiskette verbessert werden 



KURZ UND BUNDIG 

■ Das in Ausgabe 9/93 vorgestellte Dino-Malprogrc 
rosic Art« gibt es jetzt auch im Paket mit eir 
Dinosaurier bei Softline, Oberkirch, für ca. 240 Mark. 

■ Die in Ausgabe 9/93 getestete Billard-Simulation »Pool 
Shark« wurde von Virgin für den europäischen Markt wieder 
in »Archer McLean's Pool« umbenannt; der Shark bleibt aber 
der amerikanischen Version erhalten. 

■ Viele Leser suchen bei ihren Händlern vergeblich Grafik-Kar- 
ten mit dem ET4000-W32-Chip. Die in Ausgabe 8/93 geteste- 
te »MegaEva W32« sollte es bei jedem gutsortierten Hardware- 
Fachhändlern geben; andere Modelle mit dem selben Chip sind 
die »Hercules Dynamits" sowie die »Cardex W32«. 



Lothar ließ bitten 

Um die Wartezeit auf die PC-Version der Fußballsimulati- 
on »Lothar Matthäus« elegant zu verkürzen, lud Bomico zu 
einer Pressekonferenz in München ein. Star der Veranstal- 
tung war der Nationalspieler höchstpersönlich, der mit zehn- 
minütiger Verspä- 
tung frisch vom Trai- 
ningsgelände 
herüberkam (»Trai- 
ner Ribbeck hat uns 
ein paar Extrarun- 
den drehen las-' 
sen«). Gut gelaunt 
beantwortete 
Lothar die Fragen 
der Presse, die sich 
sowohl aus dem 
Computer- als auch 
dem Sportlager 
rekrutierte. Nein, er 
habe nichts dagegen, wenn bereits Kinder am PC spielten - 
nur übertreiben solle man es halt nicht. Ja, er habe auch zu 
Hause einen Rechner stehen, benutze ihn aber aus Zeit- 
gründen selten. Immerhin kann Lotharsichersein, daß »sein« 
Fußballspiel auch mal vom Ex-Bayern-Mitspieler Stefan 
Effenberg getestet wird -der gilt nämlich als der größte Com- 
puterfreak in der Nationalmannschaft. 
Bei einem Demonstrationsmatch bewies Meister Matthäus 




Medien-Andrang im Presseraum des Münchner 
Olympiastadions: Lothar Matthäus {gelbes 
Sakko) wagt ein Computerspielchen gegen Adi 
Boiko von Bomico, der in der Höhle des Löwen 
mutig das Team von Eintracht Frankfurt wählte. 



Joystick-Fertigkeit und 
wurde ernsthaft grimmig, als 
ihm ein durchs Bild tappen- 
der Journalist die Sicht ver- 
sperrte: »Mensch, wegen Dir 
hab' ich den Ball verloren!«. 
Aber ach, all die fröhlichen 
Spielereien fanden auf 
einem Amiga 1200 statt, da 
die PC-Version immer noch 
nicht vollendet ist. Die PC 
Player-Redakteure mußten 
gesenkten Hauptes ohne 
Testmuster den Schauplatz 
des Geschehens verlassen. 
Alle Hoffnungen konzen- 
trieren sich jetzt darauf, in 
der nächsten Ausgabe einen 
Test präsentieren zu können.- 





NOVEMBER 
1988 



Die englische Atari -Zentrale 
kündigt einen Nachfolger für 
den Heimcomputer ST an. Das 
technisch bessere Modell soll 
nicht »Super-ST«, sondern »ST 
Plus« heißen (aus diesem Pro- 
jekt wurde dann das Flop- 
Modell »SIE«). Außerdem ver- 
spricht man eine geheimnisvol- 
le Videospiel-Konsole; quasi ein 
5T ohne Tastatur zum Preis von 
»unter 100 Pfund«. Die Veröf- 
fentlichung wurde für das Früh- 
jahr '89 versprachen, doch bis 
heute ist die ST-Konsole nicht 
erschienen -Atari, wir warten! 

Microsoft veröffentlicht neue 
Versionen zwei 
populärer Progrt 
Textverarbeitung Microsoft 
Word 5.0 und die Version 4.01 
des Betriebssystems MS-DOS 
werden in den USA ausgeliefert. 



höchst 
me. Die 



MOUSE 

Digitus entlastet den Zeigefin- 
ger 

krampfteres Arbeiten. Digitus 

crhältlic h. 



Daumen drauf 

Eine neue Idee im Maus- 
Design verfolgt die deutsche 
Firma Assmann. Deren 
Modell »Digitus« hat den lin- 
ken Mausknopf nicht, wie 
üblich, unter dem Zeigefin- 
ger, sondern unter dem Dau- 
men. Davon verspreche sich 
die Designer ein unver- 
ist ab sofort im Fachhandel 
<bs) 




DIE 

VERSPIELTE 

MESSE 

\ Eine vielversprechen- 
de Messe für PC-Spie- 
ler findet Anfang 
November in Köln 
statt. Hinter dem 
Namen »Computer 
'93« verbergen sich 
gleich zwei Sub- 
Shows: »World af 
Commadore mit Amiga 
'93« (Urg!) und »World of 
Games« (Hoppla!). Bei letzterem Segment soll eine ansehnli- 
che Zahl an Herstellern aus dem Computer- und Videospiele- 
Bereich ihre neuen Produkte vorstellen. 

Die Messe findet vom S. - 7.1 1 .93 in der Halle 1 1 des Kölner 
Messegeländes statt und ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ein- 
trittspreise werden zwischen 15 (Erwachsene) und 20 Mark 
(Schüler/ Studenten) liegen. Nähere Infos gibt's bei Veranstal- 
ter ICP, Postfach 1 143, 85587 Vatersletten. (hl) 



Hitparade, 

PC-SPIELE-CHARTS I 



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PIRATES GOLD 

(-1 Microprose 

PINBALL DREAMS 

(1) 21 st Century 

DARK SIDE OF XEEN 

(-) New World Computing 

SYNDICATE 

(2) Bullfrog 

X-WINC: IMPERIAL PURSUIT 

(3) LucasArts 

PRINCE OF PERSIA 2 

(19) Broderbund 

BODY BLOWS 

(-) Team 1 7 

SILVER SEED (DATA DISK) 

(-) Origin 

STRIKE COMMANDER 

(6) Origin 

PATRIOT 

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Quelle: Leisuresoft. Erhebungszeitrcu 



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THE 7TH CUEST 

(1) Virgin 


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DUNE 

(3) Virgin 


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BLUE FORCE 

(8) Tsunami 


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ULTIMA UNDERWORLD 1 & II 

(-) Origin 


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DAY OF THE TENTACLE 

(7) LucasArts 


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DER PATRIZIER 

(6) Ascon 


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LORD OF THE RINGS 

(-) Interplay 


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BATTLE CHESS 

(-) Interplay 


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KING'SQUESTVI 

(2) Sierra 


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NAPOLEONICS 

(-) On-Line 


Quelle: 


Leisuresoft. Erhebungszeitroum: August 1993. 



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X-WING 

(1) LucasArts 


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DAY OF THE TENTACLE 

(5) LucasArts 


STRIKE COMMANDER 

(2) Origin 

ULTIMA UNDERWORLD II 

(3) Origin 


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SYNDICATE 

(9) Bullfrog 


INDIANA JONES: FATE OF ATLANTIS 

(4) LucasArts 


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EISHOCKEY MANAGER 

(8) Software 2000 


© 


PINBALL DREAMS 

(-) 2 Ist Century 


© 


COMANCHE 

(7) Novalogic 


© 


LANDS OF LORE 

(-) Westwood/Virgin 


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fährt die nächste Zeit 
immer noch mit einem 66- 
MHz-486er am besten. Er ist praxiserprobt und prädestiniert 
für Local-Bus-Computer. Denn: Der an diesem Hochge- 
schwindigkeits-Bus anliegende Systemtakt eines 486DX2- 
66-Prozessors beträgt bekanntlich 33 MHz und läßtdie Her- 
zen aller Grafik- und Controllerkarten höher schlagen. Bei 
einem »echten« 5 0-M Hz-System muß der Local-Bus-Takt 
durch zwei geteilt werden (25 MHz), da sonst die VESA- 
Richtlinien nicht mehr eingehalten werden. 
Sie sehen schon: Die Local-Bus-Technik ist mittlerweile zu 
einer Selbstverständlichkeit geworden. Tatsächlich legen 
damit sogar billigste Grafikkarten ein enormes Tempo vor, 
wie es bislang nur erheblich teurere Exemplare vermochten. 
Weniger signifikant ist der Geschwindigkeitszuwachs bei 
den Controllerkarten für IDE-Festplatten; lediglich Zugriffe 
auf den Laufwerks-Cache- 
Speicher erfolgen flotter. 
Um die Zugriffe auf die Fest- 
platte zu minimieren, ist gera- 
de unter Windows ein 
Hauptspeicher von 8 Megabyte 
unerläßlich, und so sind auch 
unsere drei Proberechner alle- 
samt mit dieser Menge RAM 
ausstaffiert. Doch trotz der täu- 
schend großen Ähnlichkeit 
(gleicher Prozessor, gleiches 
Bus-System) zeigen sich beim 
näheren Betrachten und 
»Benchmarken« doch Unter- 
schiede. Vorhang - oder bes- 
ser: Gehäuse - auf, hier kom- 
men unsere Testkandidaten. 




Escom, der Gemütliche 

Ob sie der Monteur nicht sorgfältig eingesteckt oder der Spe- 
diteur herausgerüttelt hat, wird wohl immer ein Geheimnis 
bleiben. Tatsache ist jedoch, daß unser Testgerät nach dem 
Auspacken und Anschließen jeden Fest- 
platlenzugriff strikt verweigert. Wenn Sie 
eine Steckkarte wären, die zur Hälfte aus 
ihrem Lieblings-Slot herausragt, würden 
Sie das bestimmt genauso machen. Da bei 
unserem letzten Escom-Testrechner 
(486SX-25)das Festplattenkabel abgefallen 
war und auch andere Versandkunden 
regelmäßig Steck-Dich-ein spielen müs- 
sen, sollte die Escom-Fertigung vielleicht 
doch einmal dieses (leider nur für Bastler 
leicht selbst behebbare) Problem aus der 
Welt schaffen. 

Doch läuft der edel gestylte Tower erst ein- 
mal, dann kommt größtenteils eitel Freude 
auf. Die Festplatte ist mit über 500 MByte 
Kapazität ein Platzprotz, der auch in punk- 
to Geschwindigkeit den beiden Mitbewer- 



PC PLAYER 11/93 




bern überlegen ist. Der IDE-Festplattencontroller in 
Local-Bus-Technik schaufelt die Datenmassen 
auch angemessen flott zum RAM und zurück. 
Nicht minder zügig erscheinen Textwüsten 
und Grafikberge auf dem Bildschirm, 
wobei auch die Ergonomie nicht auf 
der Strecke bleibt. Denn die Grafik- 
karte profitiert natürlich ebenfalls 
von den Local-Bus-Vorzügen. 
Die Tastaturen der drei Mus- 
ketiere ähneln sich rein 
äußerlich wie ein Netz- 
kabel dem anderen, 
doch beim Probetip- 
pen trennt sich die 
sprichwörtliche Spreu 
vom Weizen. So kann 
beim Escom'schen 
Tasteneingabegerät 
der wohl- 
dos ierte 
Druck- 
punkt 
nichtüberdie 
pürbare Rei- 
bung der Tasten 
beim Niederdrücken 
hinwegtäuschen - das 
müßte bei einem Top- 
Rechnereigentlich nichtsein. 
Quasi als Ausgleich dazu liegt 
unserem Testrechner Logitechs 
Mouseman bei; ein Mäuschen, das 
sich vor allem durch seine anschmiegsame Formgebung aus 
der Masse der grauen Computer-Nager hervorhebt. 
Gut gerüstet für den harten Anwender-Alltag sind Sie mit 
der Software-Ausstattung des Escom. Auf seiner Festplatte 
tummeln sich namhafte Windows-Programme von Lotus wie 
die Textverarbeitung AmiPro, die Tabel- 
lenkalkulation 1-2-3 oder Improv. Hand- 
bücher und Installationsdisketten müssen 
Sie allerdings extra ordern. 
Warum 1 5-Zoll-Monitore immer noch 
ungestraft 1 5-Zoll-Monitore heißen dürfen, 
werden wir wohl nie verstehen. Tatsäch- 
lich blicken Sie beim Escom-Monitor näm- 
lich auf eine Bildfläche, die gerade mal 
13,75 Zoll in der Diagonalen mißt. Und 
dieser Wert ist nicht einmal ein außerge- 
wöhnlicher Ausrutscher - der FSE/ADI- 
Monitor zeigt sogar ein noch kleineres Bild 
fwir warten auf die 21 -Zoll-Rohre, von der 
nur 12 Zoll auf den Anwender leuchten). 
Abgesehen von dieser allgemeingültigen 
Rundumschlag-Rüge überzeugt der Moni- 



tor durch seine flache Bildröhre, -den weiten Synchronisati- 
onsbereich (bis 1 024x768 Pixel mit 72 Hertz) sowie die kom- 
plette Reglerschar mit Entmagnetisier-Taste als Zugabe. 
Das bei hohen Auflösungen und Bildwiederholraten ver- 
waschene Bildsignal der Grafikkarte drückt die Computer- 
leistungsnote auf eine glatte Zwei. Die ungewöhnlich 
bescheidene Cachespeichergröße von 128 KByte (verant- 
wortlich für den niedrigen Prozessorleistungs-Benchmark- 
wert) würde diese Zensur nochmals eine Stufe nach unten 
korrigieren, wenn da nicht noch die rasante Festplatte im 
System stecken würde. Die frei seh webende IDE-Controller- 
karte haben wir nicht in unsere Bewertung einfließen lassen 
- vielleicht kaufen Sie Ihren Escom-Rechner trotzdem bes- 
ser in einer Filiale, lassen ihn dort probelaufen und trans- 
portieren ihn selbst sorgsam nach Hause. 
Fazit: Das Motherboard bringt den Escom aufgrund der spar- 
tanischen Cache-Kapazität nicht auf Höchsttouren. Die 
Local- Bus-Steckkarten sind Standard-Technik und helfen 
dem Computer gerade bei der Grafikdisziplin auf die Sprün- 
ge, können aber im Vergleich zur Konkurrenz die fehlenden 
128 KByte Cache auch nicht wettmachen. Ungeschlagen in 
Speichervolumen und Geschwindigkeit ist hingegen die ein 
stolzes halbes Gigabyte fassende Festplatte, und auch vom 
Monitor haben wir durchaus kein schlechtes Bild. 

FSE, der Gehaltvolle 

Seit einigen |ahren baut und vertreibt die Kaiserslauterner 
Firma Frank Strauß Elektronik allerlei Computer- Kompo- 
nenten für Atari, Amiga und PC. Dem Trend der Zeit fol- 
gend, bietet FSE nun auch PCs Marke Eigenbau feil. Hart 
bedrängt von den Branchenriesen Vobis und Escom muß 
man sich natürlich etwas einfallen lassen, um diesen Dis- 
count-Profis Paroli bieten zu können. Also setzt FSE auf hoch- 
wertige Laufwerke, Mainboards und Steckkarten. Diese 
kosten zwar etwas mehr, sollen dem Computer aber auch 
deutlich mehr Leistung einhauchen. Schauen wir mal, ob 
die Rechnung aufgeht. 

Gleich nach dem Einschalten läuft dieser Testrechner exakt 
genauso schnell und gut wieder 
Escom-Proband - nämlich gar 
nicht. Des Rätsels Lösung ver- 
birgt sich abermals unterm 
Blechkleid in Form einer nur 
zur Hälfte eingesteckten (oder 
halb herausgerutschten) Grafik- 
karte sowie einem abgefallenen 
Festplatten-Daten kabel. Beides 
ist rasch repariert, aber für jeden 
Nichtbastler wäre es ein lästi- 
ger Garantiefall. 
Doch von nun an geht's ber- 
gauf. Die Festplatte der 340 
MByte-Klasse ist zwar nicht so 
geräumig wie die Escom-Hard- 
disk, jedoch groß genug für die 




meisten Anwendungsgebiete. Auch die Zugrittszeit entpuppt 
sich mit 12 Millisekunden als etwas gemächlicher - doch 
davon spüren Sie bei der Arbeit nichts mehr. Denn die 
Ansteuerung der Festplatte liegt in den Händen eines Local- 
Bus-Cache-Controlfers, der mit 4 MByte Pufferspeicher 
bestückt ist. Dieser »Hardware-Smartdrive« verleiht der Fest- 
platte wahrhaft Flügel, wie die Benchmark-Ergebnisse in 
unserer Tabelle belegen. Prädikat: Besonders empfehlens- 
wert. 

Der zweite Siebenmeilenstiefel des FSE heißt »Mirage« und 
ist eine Marken-Crafkkarte von Spea/Video7. Als herausra- 
gendste Merkmale sind die erstklassige Geschwindigkeit vor 
allem unter Windows (siehe Tabelle), die lobenswert hohen 
Bildwiederholfrequenzen sowie die ausgezeichnete Schär- 
fe des Grafiksignals zu nennen. 

Da auch der externe Prozessor-Cache mit 256 KByte aus- 
reichend groß dimensioniert ist, ergeben sich erstklassige 
Benchmarkergebnisse. Die Maus ist kein Ergonomiewunder, 
aber brauchbar. Gute Noten gibt's für die Tastatur, die Kon- 
kurrenz hat da deutlich billigere Ware eingekauft. 
Ein Glanzstück ist der Monitor Marke ADI, der als einziger 
Testkandidat über einen Bildgeometriespeicher verfügt. 
Damit stellen Sie die Bildlage-Parameter wie Breite, Höhe 
und Position für jeden Grafikmodus einmal optimal ein; die 
Monitorelektronik speichert diese Werte und kann damit 
später die Bildlage in jeder Auflösungsstufe automatisch kor- 
rekt justieren. Vor allem für Windows-Fans ist eine solche 
Einrichtung von unschätzbarem Wert. Wer aus dem guten 
Stück das Beste herausholen will, kann sogar Konvergenz 
und Farbton optimal tunen. 

Wir halten fest: Die Maus funktioniert zufriedenstellend, die 
Tastatur ist gut und der Monitor besticht durch seine Bild- 
qualität und den digitalen Bildlagespeicher. Der 66-MHz- 
FSE ist ein PC mit tadelloser Hauptplatine, ordentlicher Fest- 
platte, flotter Grafikkarte und rasantem IDE-Cache-Control- 
ler. Löbliche Leistung in einem Gehäuse, das geschickt zu 
verbergen weiß, was in ihm steckt. 



Highscreen, der Gestylte 

Das von Altmeister Colani kunstvoll 
gerundete Towergehäuse des Test- 
kandidaten aus der Vobis-Schmiede 
stellt (optisch) das genaue Gegenteil 
zum FSE-Biedermann dar. So adrett 
der Highscreen aber in seiner Grund- 
ausstattung anzusehen ist, so störend 
fällt jedes Zusatzlaufwerk (CD, Stre- 
amer, MO etc.) aus dem harmoni- 
schen Rahmen. Denn: Die Tower- 
front ist gehörig gewölbt, besagte 
Laufwerke sind aber absolut plan. 
Immerhin wurde der serienmäßig 
installierte Festp latten -Wechsel rah- 
men bereits colanisiert. Er beherbergt 
bei unserem Testmuster ein Laufwerk 



der 250-MByte-Klas5e, das mit 14 Millisekunden Zugriffs- 
zeit nicht an vorderster Front mitmischt. Es ist aber natür- 
lich jedem freigestellt, sich beim Kauf eine größere und 
schnellere Wunschplatte aus dem Vobis-Sortiment ein- 
stecken zu lassen. 

Im Rechner findet sich schließlich nicht viel Neues. Die Gra- 
fikkarte mit Cirrus-Logic-Chipset unterscheidet sich nur 
unwesentlich vom Escom-Bilderbauer. Sie bietet identische 
Grafikmodi, Bildwiederholfrequenzen und - die gleiche 
Pixelunschärfe bei hohen Auflösungen. Lediglich die Trei- 
bersoftware differiert etwas und ist nicht unschuldig an den 
abweichenden Benchmark-Ergebnissen unter Windows. Die 
im Vergleich zum Escom zügigere Arbeitweise unter DOS 
{siehe 3 D-VGA-Benchmark) ist auf den doppelt so großen 
externen Prozessor-Cachespeicher (256 KByte) zurückzu- 
führen. 

Der Festplattencontroller präsentiert sich zwar zeitkonform 
in Local-Bus-Ausführung, kann aber die Daten auch nicht 
schneller zum Speicher schaufeln, als sie von der gemäch- 
lichen Conner-Harddisk bei ihm ankommen. Aber wie 
gesagt: Sie müssen ja nicht unbedingt diesen Plattentyp kau- 
fen. Keine Lorbeeren verdienen sich darüberhinaus die bei- 
gepackte Colani-Klappermaus »Ivory« sowie die druck- 
punktlose Tastatur, die ein reichlich schwammiges Tippge- 
fühi vermittelt. 

Schön Wetter macht schließlich der Monitor, dessen Schär- 
fe im 14-Zoll-Sektor seinesgleichen sucht. Eine flache 
Bildröhrenwölbung wäre hübsch gewesen, ein digitaler Bild- 
lagespeicher komfortabel. Aber: Alle wichtigen Regler sind 
vorhanden, und 1 3 Zoll Bilddiagonale machen dieses Gerät 
ja schon fast zu einem 15-Zöller... 

Alles in allem: Ein Computer ohne vorprogrammierte Kaf- 
teepausen, wenn man einmal von der unpassenden, aber 
glücklicherweise wechselbaren Festplatte absieht. Die Qua- 
lität der Grafikkarte ist für die meisten Anwendungen aus- 
reichend -insbesondere, wenn man sich bei 640x480 Pixeln 
so richtig wohlfühlt. Ohnehin 
ist das die optimale Auflösung 
für den tadellosen Monitor, den 
es (wie auch den Escom-Büd- 
schirm)ohne Digitalkomfort zu 
bedienen gilt. 

Wir hoffen, Ihnen die Qual der 
Computerwahl ein wenig 
erleichtert zu haben. Wenn 
Ihnen keine der drei Marken 
zusagt, dann wissen Sie aber 
immerhin, auf welche Details 
Sie bei Ihrem Wunsch-PC ach- 
ten müssen - neben Oberfläch- 
lichkeiten wie RAM, Local Bus 
oder MHz. (ts) 






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HirsdGuns 


A 54 
V 79 
A 77 


99 
99 
99 
99' 


U nllmeted Adventures 
Whale'sVoyage 


A 

E 


72 


99 
99 


Lollypop A 64,99" 
ManiacMansion2 V 89,99* 
Rebel Assault E 84,99" 
SuperStrikeCommander A 84,88" 


Historyl_ine1914-1918 


V 84 








86 


99 


The7thGuests A 129.99 


unverbindlich unsere neuesten 


Kasparovs Gambit 


A 7B 


SS 








Turrican 2 A 59,99" 


Preislisten an. Darin enthalten ist 


Mad News 


V 79 


99" 


SPIELESAMMLUNGEN 




Ultima Underworld 1 & 2 A 86,99 


auch ein reichhaltiges Angebot an 


MIG 29 [Mission lür Falcon 3.0) A 52 


99* 










Joysticks und Hardwarezubehör. 


Pac Hie Sinke 


A 82 


99' 


Fantastic Worlds 


A 


79.99 


Joysticks-Hardware-Zubehör 


rrtum und Preisänderungen 


















vorbehalten. Diese Preisliste 


Pinball Dreams 
Plrates Gold 


AV 52 
A 56 

V 87 
A 82 


99* 

99 
99 


Kings of Ad venture 

( Railroad Tycoon, Rad Baron. S 


A 


79 
79 


99* 


ThrustmasterFlight Control 159,99 
dto. Weapon Control - Mark 2 229,99 
dto. Rudder- Pedals 233.99 


ersetzt alle vorherigen. Stand siehe 
diese Zeitungsauflage. 


Privaieer Speech Acc. Pack 


A 36 












Gravis schwarz 74.99 


DVAICnflrVMlMAV 


Prolostar 


V 69 




MegaCollectlon5-erSam. 






99 


riP snoiTirnMi 


Hai Im ad Tycoon De Luxe 


A 73 






Spor 








f | wlwi i«i i II 1 ICI 


RedB^n Mission Disk 


V 64 


99 
99 


Mixed Collection 5-er Sam. 
(Crime Time, Lords ol Doom, 


A 


64,99 


Srav sanalogPra 79.99 

Gravis Game Päd 48,99 




Seven Cities of Gold 


V 79 
E 62 


99 
99 


Medusa, Roilinn Ronny. Sarak 

No.2Colfection 


D „v 


79,99 


Gravis Eliminator Game-Card 69.99 


Privateer 82,99 


Sim City Deluxe 


A 76 


99 


| Black Geld. Spacs Mai. Wlnzar 


) 






CompetitlonPro 




Skat '9E 


V 59 


99 


Power Pack 2 




59 


99 


Mini transparent, incl. 3,5" Box 58,99 


Deutsche Anleitung 


Spaceward Hol (Windows) 


V 79 


99 














Spaceward Hol (DOS) 


V 79 


99 










Sland.,transparenl anschlußfertig 58.99 




Star Control 2 


A 64 




Power Tactics 5-er Sam. 


A 


6» 








Starlorü 




99- 










CD-ROM Laufwerk CR-562 499,99 




StarTrek 


V 79 


99 


Sim City DeLuxe 

(Sim Cily Ind. Aren, t und Terra 

Space Legends 




79 


99 


Do übles p e ed/M u I lisess i on/ansch I u ßf ertig 




St rike Commander 
Strike Com. Speech Pack 
Strike Com.Taclical Op. 1 


A 36 
A 36 


99 
99 
99 


A 


f. 


-Y-) 


(Als Controller Soundblaster Prode Luxe 
oder Soundblaster 1 6 ASP erforderlich ) 


NHL Hockey 78,99 


Stunt Island 
Subwar2050 


V B9 


99 


TheGreatest 


"v 


5S 


99 


Soundkarten 

Soundblaster Pro 2. Ode Luxe 159 99 


Deutsche Anleitung 


Syndlcate 


V 74 


99 








Soundblaster Prode Luxe 299 99 




Take a Break Pinball-Wind. 

The Complete Chess System 


E 64 
V 79 


99 


ACTION/GESCHICKLICHKEIT 


Soundblaster SB 16 369 99 
Soundblaster SB 1 6 ASP 469 99 




Tornado 

Vtor Viclory 3 


A 78 

A 79 


99 

99" 


Allen Breed 


A 


46,99* 


Wave Blaster zur ASP 16 389 99 


Strike Com. Tactical 


VforVictory 4 
Wallstreet Manager 
War in Russia 

War in the Gulf 
Warlords 2 


E 6G 

V 74 
E 79 

V 72 

E 78 


99 
99 

99 

59 
96 


Battletoads 
BodyBIovus 
Dyna Blaster 
Fatty Bear 


A 

E 
A 


46 
52 
64 
82 

52 


99" 
S 
99- 


kostenanteil. Bei Rechnungsbeträgen ab 
DM 1 .000,- nur per Vorkasse oder nach 


Operation 1 36,99 

Deutsche Anleitung 


WingCommanderAcademy 
WC 2 inkl. Speech Pack 
WC2Spec.Op. 1 und 2 
X-Wing 


A 59 

V 64 

A 44 
A 78 


99 


Jurassic Park [Dino Park) 
Lammings 2 - The Tribbes 
Liberation- Ca ptive 2 


J 


62 

79 
59 


99* 
99 
99* 


Vereinbarung. Reklamationen werden nur 
Inder Originalverpackung und unter 

Angabeder Rechnungsnummer be- 
arbeitet. Unfreie oder nicht ausreichend 


X - Wing Upgrade 


X-Wlng Upgrade Kit 

X-Wing Mission Disk 2 
Zeppelin -Gigantsol the Sky 


V 49 
A 39 

V 76 


SS 
99' 


Seal Team 


A 

A 


64 
76 


99 

99 


frankierte Rücksendungen werden nicht 
angenommen! Verweigerte Sendungen 
werden mit einer Kos lenpau schale von 
DM 25,- In Rechnung gestellt. 


Kit 49,99 

Deutsche Version 



DIE1 




■ TESTKRITERIEN 

Soviel kosteten bei Redaktionsschluß Computer, 
Tastatur, Maus und Monitor zusammen (inklusive Mehrwertsteu- 
er}. Der Gesamtpreis kann sich aber bis zu dem Zeilpunkt, an dem 
Sie diese Zeilen lesen, bereits geändert haben. Fragen Sie Ihren 
Fachhändler bzw. in einer Filiale des Herstellers nach dem aktu- 
ellen Preis. 

Alle Testkandidaten treibt ein Intel 
80468DX-2-Prozessor an, der extern mit 33 und intern mit 66 
Megahertz getaktet ist. 

Über soviel Arbeitsspeicher verfügt 
der Computer. Durch Austauschen der 1 -MByte- RAM-Module mit 
4-MByte-Typen ist eine Erweiterung auf 1 6 MByte und mehr (maxi- 
mal 32 MByte) problemlos möglich. 

Externer 
Cache-Speicher ergänzt 
den Prozessor- internen 
S-KByte-Minicache und 
bringt bei der hohen Pro- 
zessor-internen Taktfre- 
quenz von 66 MHz ein 
deutliches Geschwindig- 
keits-Plus. 

Wieviele 
Megabyte an Daten pas- 
Die Golf-Simulation Links 386 Pro liefert uns sen insgesamt auf die ein- 

einen speziellen Spielepraxis- Wert. Hier sind ?*""** j esf P'^ Fur 

,,, ™ , _T , . _ Computerfreaks interes- 

sowohl Grafikkarle als auch Prozessor und sonr Twer ist der Platten- 

Festplatte gefordert. Hersteller? 

Jedes Testobjekt verfügt über ein einge- 
bautes 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk. Damit können Sie sowohl 
1 ,44-MByte-HD- als auch 720-KByte-DD-Disketten lesen und 
beschreiben. Außer im FSE war serienmäßig zusätzlich ein 5,25- 
Zoll -Laufwerk integriert. 

Je mehr Leistung das eingebaute Netzteil lie- 
fern kann, desto besser. Wenn Sie aber nicht allzuviele Steckkar- 
ten und Zusatzlaufwerke einbauen wollen, können Sie diesen Wert 
getrost ignorieren. 

Nur im FSE-Computer war eine namhafte Mar- 
ken -Grafikkarte eingebaut, für die ein Treiber-Support per Mail- 
box garantiert ist. 

Welche maximale Bi Id wiederhalf re- 
quenz schafft die Grafikkarte bei welcher Auflösung und bei wie- 
viel gleichzeitig dargestellten Farben? Hier gilt: je mehr, desto bes- 
ser. Und: 70 Hertz sollten es vor allem unter Windows schon sein, 
denn darunter flimmert's. 
m Wieviele ISA- oder Local-Bus-Slats stehen noch 

Li zu Ihrer freien Verfügung? 

In wieviel en Slots stecken schon Erweite- 

g rungskarten? Um welche Erweiterungskarten handelt es sich dabei 

im Einzelnen? Zum Fachchinesisch: IDE = Festplatten Controller für 

Platten mit AT-Bus-{ IDE) -Schnitts teile; Grafik = Grafikkarte; I/O = 

I Schnittstellen-Karte (Drucker, Modem, Maus etc.). 

Für CD-ROM-, 5,25-Zoll-Disketten- 
oder Streamer- Laufwerke benötigen Sie jeweils (!) einen van vorne 
zugänglichen, freien 5,25-Zoll-Laufwerksschacht, in den Sie das 
entsprechende Laufwerk einbauen können. 

Wieviele Laufwerksschächte existie- 
ren im Geräteinneren - und in welchem Format? 

Die an der Frontseite befindlichen Taster und 
Schalter. Netzschalter und Reset-Taste sollten Standard sein; der 
Ta statu r-Absperrsc ha Iter und die Turbo-Taste - sie setzt die Takt- 
frequenz herab - sind nicht unbedingt erforderlich. 

Damit sind die Buchsen an der Computer-Rück- 
seite gemeint, an die sämtliche Peripheriegeräte angeschlossen 
werden. Die Standard -Schnittstellen sind hierbei: Monitor (auch 
bezeichnet als: VGA), Maus (auch: seriell, COM1 ), Drucker (auch; 
parallel, LPT1 ), Modem (auch: seriell, COM2), Joystick (auch: Game- 
port) und Tastatur {Keyboard). 

Die Maße der Zentraleinheit. 

Wie oben, nur diesmal wurde 
der anschraubbare Plastikpodest berücksichtigt. 

Ein beim Niederdrücken einer 
Computertaste spürbarer Druckpunkt stellt einen nicht zu unter- 
schätzenden Feedback -Faktor dar, der beim flotten und fehler- 
freien Tippen sehr hilfreich ist. Ob's beim Tastendruck »Klick« 
machen soll oder nicht, ist Geschmackssache. 

Die Marke der beigepackten Computermaus. Links- 
händer aufgepaßt: Escom und Vobis hatten spezielle Rechtshän- 
der-Mäuse in den Karton gepackt - bitte explizit die richtige Ver- 
sion bestellen! 



dazu? 



Welche Progrc 



erhalten Sie gratis 



Benchmarks sind 
Computer- Geschwindigkeits-Tests. Die Prozessor-Leistung haben 
wir mit dem Programm »Checklt« gemessen. Je höher der Wert, 
desto besser. 

Der »3DBenchu-Test liefert einen aus- 
sagekräftigen Vergleichs wert, der sowohl die Prozessorleistung 
als auch die Geschwindigkeit der VGA-Grafik auf DOS-Ebene 
berücksichtigt. Je höher der Wert, desto besser - gerade für Spie- 
lernaturen. 

Kein Benchmark im eigentlichen 
Sinne, sondern ein Stoppuhr-Geschwindigkeitstest; Wie lange 
braucht das Golfspiel »Links 386 Pro« (unmittelbar nach dem Star- 
ten) vom letzten »OK« bis zum fertig aufgebauten Bild? 
Prozessor-, Grafikkarten- und Festplattengeschwindigkeit (da 
beim ersten Bildaufbau alle Grafikdaten von der Festplatte gela- 
den werden) spielen hier zusammen. Je kürzer die angegebene 
Zeit, desto besser. 

Die Prozessor- und Grafik karten- Power unter Windo- 
ws 3.1 zu messen haben wir dem praxisgerechten Programm 
»WinTach« überlassen. Testaufläsungen: 640x480 Pixel mit 256 
Farben (Modus A8) und mit 16,7 Millionen Farben (Modus A24). 
Hier gilt: Je höher der WinTach-Wert, desto besser. 

Die mittlere Festplatten-Zugriffszeit in Millisekun- 
den (je weniger, desto besser). Der Wert sagt aus, wie lange die 
Festplatte im Mittel nach den angeforderten Daten suchen muß. 

»Checklt« ermittelte die tatsächliche Über- 
trag ungs -Geschwindigkeit der Daten von der Festplatte in den 
Computer. Je mehr KByte pro Sekunde, desto besser. Beim FSE 
wird die tatsächliche Plattengeschwindigkeit durch den Cache- 
Speicher verschleiert. 

Mit der Größe 
einer Monitor- Bild röhre ist die Diagonale (gemessen in Zoll) der 
kompletten Röhre gemeint. Achtung: Der sichbare Bereich ist immer 
etwas kleiner. Je flacher die Bildröhre, desto verzerrungsfreier 
wird die Grafik dargestellt - auch wenn Sie sie von schräg seit- 
lich betrachten. 

So weit ist's von einer Bildecke zur schräg 
gegenüberliegenden. Je größer die tatsächlich sichtbare Fläche, 
desto besser. Denn dann werden bei gleicher Aufläsung alle Zei- 
chen größer und damit (theoretisch) auch besser lesbar darge- 
stellt. Oder andersrum; Größere Bildröhren erlauben höhere Gra- 
fikauflösungen. 

Je kleiner die Größe eines Farbtripeis 
(= 1 Pixel), desto höhere Auflösungen kann ein Monitor noch scharf 
abbilden. Auch eine große Videobandbreite schlägt sich in hoher 
Bildschärfe nieder. 

Für Techniker: Die maximal 
möglichen Synchronisations-Frequenzen. 

Für den Anwender gilt: Alle bei dem Punkt »Farben & Frequen- 
zen« aufgelisteten Grafikmodi können die jeweiligen Monitore 
auch tatsächlich verarbeiten. 

Jeder Computer-Anwender sollte zwischen zwei 
heißen Action-Games auch mal ein bißchen an seine Gesundheit 
denken und ausschließlich vor strahlungsarmen Monitoren arbei- 
ten oder spielen. 

Verfügt das Gerät über einen Speicher 
für die Bildlagedaten verschiedener Grafik modi? Wenn ja, dann 
übernimmt ein Mikroprozessor für Sie das lästige Rumregln beim 
Wechsel von einer Auflösung zur nächsten. 

Neben dem obligaten Netz- 
schalter tummeln sich bei allen Monitoren noch mancherlei Dreh- 
regler (oder Taster), mit denen Sie zahlreiche Bildjuslagen vor- 
nehmen können. 

Festplatten -Kapazität, Geschwin- 
digkeit und Features der Grafikkarte, Zusatz-Hardware und die 
Erweiterungsfähigkeit bilden zusammen mit einigen anderen Kri- 
terien die Note für die Leistungsfähigkeit des Computers. 

Wie gut tippt es sich auf dem 
elektrifizierten Tastenbrett? 

Hier zählen Bildlagespeicher, 
Regel mögl ich keifen, Bild fläche, Schärfe, Röhren kontra st, Verzer- 
rungen, Konvergenz sowie die Bildröhrenwölbung und bilden 
zusammen die Monitornote. 

Wie gut stimmen Preis und gebo- 
tene Leistung (inklusive A u stattung s um fang) überein? 

Wie kannten uns Preis, Ausstattung und Qua- 
lität des Computersystems überzeugen? Hier unsere abschließen- 
de Wertung - wie gehabt im bewährten Schulnoten-System. Bitte 
bilden Sie sich aber auch Ihr eigenes Urteil und setzen Sie Ihren 
persönlichen Bewertungsmaßstab an, denn vielleicht sind manche 
uns wichtig erscheinende Kriterien für Sie persönlich ja nicht so 
relevant. 



Die Testkandidaten auf einen Blick 



Modellbezeiehnung: 


Escom et466lb525/4 


FSE AT-4D266 


Highscreen 4S6 DX2-66 

Vobis 


Hersteller & Vertrieb: 


Escom 


FSE, Kaiserslautern 


Gesamtpreis (ca.) inkl. MwSt.: 


5100 Mark 


5600 Mark 


4550 Mark 


Prozessortyp / Taktfrequenz: 


Intel 486 DX2 / 66 MHz 


Intel 486 DX2 / 66 MHz 


Intel 486 DX2 / 66 MHz 


Haupt Speicher große (RAM): 


8 MByte 


8 MByte 


8 MByte 


Prozessor-Cache (extern): 


1 28 KByte 


256 KByte 


256 KByte 


Festplattenkapazität / Hersteller: 


528 MByte / Conner 


341 MByte / Seagate 


252 MByte / Conner 


Di 5 ketten 1 a ufwerk e: 


3,5 Zoll & 5,25 Zoll 


3,5 Zoll 


3,5 Zoll & 5,25 Zoll 


Netzteilleistung: 


200 Watt 


200 Watt 


220 Watt 


Graf i kka rtenty p : 


AVGA 3B 


Spea/Video7 Mi rage 


VGA-542V 


Grafikprozessor: 


Cirrus Logic 


S3 P86C805 


Cirrus Logic 


Farben & Frequenzen (640x480): 


256 mit 72 Hz 


256 mit 85 Hz 


256 mit 72 Hz 




65536 mit 72 Hz 


65536 mit 85 Hz 


65536 mit 72 Hz 




16777216 mit 60 Hz 


16777216 mit 60 Hz 


16777216 mit 60 Hz 


Farben & Frequenzen (800x600): 


256 mit 72 Hz 


256 mit 90 Hz 


256 mit 72 Hz 




65536 mit 60 Hz 


65536 mit 60 Hz 


65536 mit 60 Hz 


Farben & Frequenzen (1024x768): 


256 mit 72 Hz 


256 mit 75 Hz 


256 mit 72 Hz 


Freie ISA- Steck platze: 


4x 16- Bit 


3 x 16 Bit 


2 x 8-Bit, 4x 16-Bit 


Freie Local- Bus -Steckplätze: 


keine 


keine 




Belegte ISA-Steckplätze: 


keine 


1 x 16-Bit(l/0-Karte) 


keine 


Belegte Local -Bus- Steckplätze: 


2 (Grafik, IDE + I/O) 


2 (Grafik, IDE-Cache) 


2 (Grafik, IDE ♦ I/O) 


Freie Schächte (zugänglich): 


3 x 5,25 Zoll 


4 x 5,25 Zoll 


2 x 5,25 Zoll 


Freie Schächte (verdeckt): 


3 x 3,5 Zoll, 
2 x 5,25 Zoll 


keine 


1 x 3,5-5,25 Zoll 


Bedienelemente: 


Nerzschalter, 


Netz Schalter, 


Netzschalter, 




Reset-Taste, 


Reset-Taste, 


Reset-Taste, 




Turbo- Schalter, 


Turbo- Seh alter, 


Turbo -Schalter, 




Tastatursperre 


Tastatursperre 


Tastatursperre 


Schnittstellen: 


Monitor, Maus, 


Monitor, Maus, 


Monitor, Maus, 




Drucker, Modem, 


Drucker, Modem, 


Drucker, Modem, 




Tastatur, Joystick 


Tastatur, Joystick 


Tastatur 


Abmessungen (Hä he /Breite/Tiefe): 


62/19/ 43 cm 


62 / 19 /43 cm 


60/19/ 43 cm 


Maße mit montiertem Sockel: 


65 / 24 / 47,5 cm 


65 / 23,5 / 47,5 cm 


62,5 / 26 / 46 cm 


Tastatur (Druckpunkt / Klick): 


ja / nein 


ja / nein 


nein / nein 


Maus typ: 


Logitech Mouseman 


Logitech Pilot-Maus 


Colani-Maus ivory 


5oftwa re- Au sstattu ng ; 


MS-DOS 6.0, 


MS-DOS 6.0, 


MS-DOS 6.0, 




Windows 3.1, 


Windows 3.1 


Windows 3.1, 




Lotus 1-2-3, Lotus 




PC Tools 8.0, 




AmiPro, Lotus Improv 




Ways für Windows 2.1 


Prozessorleistung ca.: 


29000 Dhrystones 


33600 Dhrystones 


33600 Dhrystones 


VGA-Grafik (3D-Bench); 


40,0 Frames/s 


43,4 Frames/s 


43,4 Frames/s 


Links 386 Pro-Aufbauzeit ca.: 


10,8 Sekunden 


9,6 Sekunden 


10,7 Sekunden 


Windows (256 Farbe n/640x480): 


10 WinTach A8 


29 WinTach AS 


18 WinTach A8 


Windows (16 Mio./640x480): 


22 WinTach A24 


27 WinTach A24 


16 WinTach A24 


Platte nxugriff (Durchschnitt): 


10 ms 


12 ms 


14 ms 


Datentransferrate ca.: 


1 200 KByte/s 


1100-9800 KByte/s 


750 KByte/s 


Monitor-Typenbezeichnung: 


ES 15M64 LR 


ADI MicroScan 4G 


MS 1457LE-II 


Bild röhren diagonale / Wölbung: 


15 Zoll /flach 


15 Zoll /flach 


14 Zoll / normal 


Sichtbarer Bereich ca.: 


13,75 Zoll 


13,5 Zoll 


13,25 Zoll 


Pixelgröße / Bandbreite: 


0,28 mm / 80 MHz 


0,28 mm / 100 MHz 


0,28 mm / 75 MHz 


Verti ka 1 - /Hori za ntalf req u en z m ax. : 


100 Hz / 64 KHz 


100 Hz /64 KHz 


100 Hz/ 60 KHz 


Strahlung sann: 


' a . 


i a 




Bildgeometriespeicher: 




i° 


nein 


Regelmöglichkeiten / Tasten: 


Helligkeit Kontrast, 


Helligkeit, Kontrast, 


Helligkeit, Kontrast, 




Horizontalposition, 


Horizontalposition, 


H o r i zo r> ta 1 p o s i ti o n , 




Vertikalposition, 


Vertikalposition, 


Vertikalposition, 




Bildhöhe, Bildbreite, 


Bildhöhe, Bildbreite, 


Bildhöhe, Bildbreite, 




Entmagnetisierung, 


Konvergenz, Farbton, 


Kissen-/Tropezjustage, 




Focus, Kissenjustage 


Kissen- /Trapez j u st age 


Grundhelligkeit 


Computerleistung / Technik: 


gut (2) 


sehr gut (1) 


gut (2) 


Tastaturqualität / Tippgefühl: 


befriedigend (3) 


gut (2) 


befriedigend (3) 


Monitortechnik / Bildqualität: 


gut (2) 


sehr gut (1) 


gut (2) 


Preis- / Lei stungs Verhältnis: 


gut (2) 


befriedigend (3) 


gut (2) 


PC-Player-Gesamturteil: 


gut (2-) 


gut (2+) 


gut (2-) 



Trotz größter Sorgfalt können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtig 
kert der Angaben in dieser Tabelle übernehmen. Technik, Ausstattung und Preis 
können sich zwischenzeitlich geändert haben. 




Digital Video auf PC 



VORHANG 
AUF FÜR 
MPEC 



Stellen Sie sich ein Spiel vor, bei dem ein böser 
Zauberer auf Sie zukommt und mit Ihnen spricht. 
Nicht als gezeichnetes Wesen mit wenigen Anima- 
tionsphasen. Nicht ais blockhaft digitalisiertes Männ- 
chen mitruckligen Bewegungen. Vielmehr sehen Sie 
den von einem Schauspieler dargestellten Zauberer 
in voller TV-Qualität, hören besten Stereoton und 
können die Bildschirm- 



Zauberei oder techni- 
scher Trick? Mit neuen 
Packverfahren kann 
das CD-ROM dem 
Videorecorder Paroli 
bieten. Die Steckkarte 
»Reei Magic« zeigt, 
wie es geht. 



Darstellung nicht 
einem VHS-Videoband aen w 
unterscheiden. 

Zukunftsmusik für die PCs von 
morgen? Nur in der Spielhalle 
möglich? Nein, die passende 
Technologie mit Namen »MPEG« 
gibt es seit über einem Jahr. Bis- 
lang war dieser Standard rein aka- 
demisch, doch Anfang November erscheint die erste PC- 
Decoder-Karte für MPEG-Filme. »Reel Magic« von Sigma 
Designs bringt die neue Videotechnologie in fast jeden PC. 
Reel Magic ist eine Karte, die einen 16-Bit-Steckplatz in 
einem PC mit mindestens 386-Prozessor erfordert. Der Ein- 
bau in den PC erfolgt in zwei Schritten: zum einen wird der 
Monitor nicht mehr an die Grafikkarte angeschlossen, son- 
dern an die Reel Magic-Monitorbuchse. Zum zweiten muß- 
die neue Platine durch ein 
kurzes Kabel mit dem 
»Feature Connector« des 
VGA-Boards verbunden 
werden. Wenn Ihre Gra- 
iTkkarte keinen solchen 
Feature Connector hat, 
dann können Sie Reel 
Magic leider nicht ver- 
wenden. 

Wenn Sie nach dem Ein- 
bau von Reel Magic den 
PC einschalten, dann 
sehen Sie nichts Neues. 
Das System funktioniert 
weiterhin so wie früher, 



Auch auf einer Billig- VGA- Karte können 
Sie mit Reel Magic 32768 Farben 
sehen; damit sind auch feine Abstufun- 
gen wie hier um Regenbogen möglich. 



auch an alten Spielen ändert 
sich nichts. Erst wenn Sie ein 
Programm starten, das die 
Reel-Magic-Karte direkt 
anspricht, werden Sie Ihren 
Augen nicht trauen. Als 
hätte jemand einen Video- 
recorder in Ihren PC einge- 
baut, laufen komplette 
Filme auf Ihrem VGA-Moni- 
tor ab. Zugegeben sind diese 
Filme etwas kurz, solange 
sie nicht auf CD-ROM 



gespeichert sind. Eine Sekunde Film braucht nämlich rund 
150 KByte Speicher; füreine Minute gehen also fast 10 MByte 
drauf. Immerhin: Auf einer normalen CD werden diese 10 
MByte nur für eine Minute Audio-Daten benutzt. Wie also 
schafft es Reel Magic, zusätzlich noch die Bild-Informatio- 
nen auf eine normale CD zu quetschen? 
Das Zauberwort heißt »MPEG« oder genauer gesagt »MPEG- 
1 (i. Dies ist ein Standard, der zur Speicherung von Filmen 
in digitaler Form von der »Moving Pictures Expert Group» 
entwickelt wurde. MPEG-1 ist eine Art Super-Packer, der 
Filme auf rund ein sechzigste! ihrer Größe packen kann. Eine 
weitere Version mit Namen »MPEG-2« soll uns in wenigen 




Die Qualität eines MPEG-Films hängt ent- 
scheidend vom Packer ab; dieses Bild 
stammt aus einem Demo-Film, der auf 
einem Großcomputer gepackt wurde und 
erstaunliche Bildschärfe aufweist. Digital- 
Video-Spielfilme sollen in dieser Qualität 
gepackt werden. 




Beim MPEG-Verfahren werden Bilddetails gelöscht, um die 
Daten so weit wie möglich zu packen, wie hier beispielsweise 
am Pferdekopf zu sehen ist. Dies ist aber nur auf Standbildern 
zu erkennen, in der Bewegung wird das menschliche Auge 
überlistet. 



fahren digitales Fernsehen bescheren. 
MPEG ist ein so komplizierter Standard, daß PCs ohne 
Zusatzhardware damit nicht fertig werden. Ein reiner Soft- 
ware-Decoder könnte auf dem schnellsten 486er vielleicht 
5 Bilder pro Sekunde darstellen - viel zu langsam für eine 
flüssige Animation. (Ein Hersteller mogelt übrigens und bie- 
tet eine »MPEG«-Software an, die aber mit echten MPEG- 
Filmen gar nichts anfangen kann). 

Eine Steckkarte wie »Reel Magic« besitzt deswegen eigenes 
RAM und spezielle Prozessoren, um unabhängig vom PC 
den Film zu dekodieren. Der normale Computer dient nur 
als »Datenschaufel«, welche die MPEG-Daten von der CD 
liest und in die Karte schreibt. Dabei bleibt genug Rechen- 
zeit übrig, um den PC beispielsweise mit einem Spielpro- 
gramm zu beschäftigen. So könnte man ein Autorennen pro- 
grammieren, bei dem im Hintergrund ein Video läuft, das 
auf einer echten Rennstrecke gefilmt wurde. Die Autos im 
Vordergrund sind hingegen ganz normale VGA-Grafik. Bis- 
herige CD-ROM-5piele, die Filme von der CD softwaremäßig 
decodieren (»Sherlock Holmes«-Serie, »7th Guest«) haben 
überhaupt keine Rechenzeit übrig, während die Animation 
abgespielt wird. 

Überraschend ist, daß Hersteller Sigma Designs nicht ver- 
sucht, die Karte nur als professionelles Video-Tool zu ver- 
kaufen, sondern von Anfang an auch auf den Aspekt Com- 

SO FUNKTIONIERT MPEG 

Das MPEG -Verfahren ist eine Methode, Filme auf ein absolutes 
Minimum an Information zu reduzieren. Ohne MPEG würde eine 
Minute Film rund 400 MByte verbrauchen - und das alleine für 
die Bildinformation. Die Zahl errechnet sich aus der Bildauflösung 
(352 mal 240 in 16 Millionen Farben - rund 250 KByte pro Bild) 
und der Bildrate (25 Bilder pro Sekunde beim europäischen PAL- 
System; bei NTSC mit 30 Bildern pro Sekunde wird es noch schlim- 
mer!). Wie packt man 400 MByte/min auf 10 MByte/min und 
bringt dazu noch eine Minute Ton unter? 

MPEG benutzt dafür zahlreiche »gemeine« Tricks. Zuerst einmal 
kann man ein einzelnes Bild in zwei »Kanäle« aufteilen: Die Far- 
binformation und die Helligkeit. Das menschliche Auge erkennt 
Helligkeitswechsel viel genauer als Farbwechsel. Deswegen kann 
man im Farbkanal einfach viele Informationen löschen, ohne daß 
wir einen Unterschied zum ursprünglichen Bild sehen. 
Als zweites muß nicht jedes Bild komplett gespeichert werden. 
Wenn sich von einem zum anderen Bild nur eine Person einen 
Schritt nach links bewegt hat, ist fast der gesamte Hintergrund 
gleich geblieben. Also kann man im zweiten Bild alle unverän- 
derten Bildteile einfach transparent und das alte Bild »durch- 
schimmern« lassen. Einen Kameroschwenk kodiert MPEG, indem 
es das alte Bild entsprechend verschiebt und im dann leeren Bereich 
nur den neuen Teil speichert, quasi wie beim »Scrolling« in einem 
Computerspiel. 

Diese Komprimierung ist kompliziert. Ein Computerprogramm muß 
sich Bild für Bild ansehen und entscheiden, welche Bildteile sich 
bewegt oder verändert haben und welche Änderungen so klein 
sind, daß das menschliche Auge sie gar nicht merkt - diese wer- 
den dann gnadenlos gelöscht, um Platz zu sparen. Die Bildqua- 
lität ist dabei vom Pocker abhängig. Bei einfachen Packern wer- 
den die Bilder schnell unscharf und wirken »künstlich«. Nur hand- 
getunte Packer schaffen eine Qualität, die sich nicht mehr von 
einem Videoband unterscheiden läßt. 

Selbst die schnellsten MPEG-Packer auf Grafik- Workstations brau- 
chen einige Sekunden pro Bild; eine Sekunde Film zu packen dau- 
ert dann bis zu zehn Minuten. Wer einen kompletten Spielfilm 
packen will, braucht nicht nur ein paar Tage Zeit. Der ungepack- 
te Spielfilm muß ja auch irgendwo gespeichert werden - und das 
sind phänomenale 300 bis 500 Gigabyte! Kein Wunder, daß es 
zur Zeit rund 500 Mark kostet, wenn man von einem Studio eine 
Minute Film im MPEG-Verfahren packen lassen will. 




Die Qualitätsunterschiede von Reel Magic und normaler VGA-Grafik 
sind enorm. Oben sehen Sie eine Szene aus »Return to Zork«. Unten 
sehen Sie »Sherlock Holmes, Consulting Detective« einmal in der 
MPEG- Auflösung und einmal in der normalen VGA-Aufläsung. 



puterspiele setzt. Die wichtigsten Spiele-Hersteller wurden 
schon vor Monaten mit Entwicklungskits versorgt. Deswe- 
gen sollen bis Weihnachten ein gutes Dutzend Titel in spe- 
ziellen MPEG-Versionen erscheinen. Unsere Tabelle gibt 
Ihnen darüber einen kurzen Überblick. 
Auch sonst hat man an die Computerspieler gedacht. Da die 
MPEG-Karte ja auch die Sounds eines Films decodieren und 
abspielen muß, enthält Reel Magic einen kompletten 1 6-Bit- 
Soundteil. Kompatibilität zu »allen DOS-Spielen« wird auf 
der Packung versprochen. Der AdLib- und der Soundbla- 
ster-Standard sollen dabei unterstützt werden. Allerdings 
wird sich die Karte auch mit schon eingebauten Soundkar- 
ten vertragen; dann schaltet 
sich der entsprechende Teil 
auf der Reel Magic einfach 
ab. 

Die technischen Daten der 
Sigma-Karte sind etwas ver- 
wirrend: Von einer Auflö- 
sung bis 1 024 mal 768 wird 
da gesprochen. Das bedeu- 
tet nicht, daß Filme tatsäch- 
lich in dieser Auslösung 
gespeichert werden (die 
beträgt bei MPEG-1 maxi- 
mal 352 mal 288), sondern 
daß Reel Magic das Bild in 
dieser Auflösung einblen- 
det. Wenn Ihre VGA-Karte 
also unter Windows im 640 
mal 480-Modus läuft und ein 
MPEG-Film den Bildschirm 
ausfüllt, hat der Film weiter- 
hin die geringe Auflösung 




»Return to Zork« sieht in der spezi- 
ellen MPEG-Version wesentlich bes- 
ser aus, als die normale CD- ROM - 
Version, die mit ruckeliger Animati- 
on in nur 256 Farben a 



DIGITAL VIDEO: DER VHS-KILLER? DIESE SPIELE KOMMEN 



Zu schön um wahr zu sein: Statt eines VHS-Bandes legen Sie dem- 
nächst eine handliche CD in Ihren Videospieler, um einen Spielfilm 
zu genießen. Dabei hoben Sie nicht nur erhöhten Komfort (kein 
Hin- und Herspulen mehr, flimmerfreies Standbild und ähnliches}, 
das Ganze wird vielleicht auch noch billiger. 

Deswegen waren nicht nur Computer-Entwickler beim Digital- 
Video- Standard mit Feuer und Flamme dabei. Auch zahlreiche Her- 
steller von HiFi- und Video-Equipment haben sich dem Ganzen 
angeschlossen und einen neuen Standard aus der Taufe gehoben. 
JVC, Philips, Samsung und Goldstar sind ebenso dabei wie die 
Filmstudios Paramount und Warner Brothers und mehrere Anbie- 
ter von Karaoke- Videos. Die Mitgröhl- Bänder werden dann auch 
die CD-Spieler unsicher machen. 

Zum Jahresende will Paramount eine Reihe von Spielfilmen als 
preiswerte Digital- Video-CDs veröffentlichen. Fest angekündigt ist 
»Top Gun«, weiter im Gespräch sind die Filme aus der »Star Trek« 
und »Indiana Jones«-Reihe. Ein Film wird dabei auf zwei CDs aus- 
geliefert; Nur ca. 75 Minuten Video passen auf eine CD, dann muß 
die Scheibe gewechselt werden. 

Für Freunde von Filmen im englischen Original gibt es einen beson- 
deren Gag: MPEG kennt keine Unterschiede zwischen PAL und 
NTSC. Jeder Spieler kann jede Digital -Video-CD wiedergeben. Auf 
der CD kann das Material in einem der Formate Film (24 Bilder 
pro Sekunde), PAL (25 Bilder pro Sekunde) und NTSC (30 Bilder 
pro Sekunde) gespeichert sein. Der MPEG-Decoder konvertiert dies 
automatisch für Ihren Fernseher oder Monitor. 
Um die Digital -Video -CDs abzuspielen, brauchen Sie entweder 
einen PC mit CD-ROM und Decoder-Karte (beispielsweise Reel 
Magic), oder einen CD-i-Spieler von Philips mit FMV-Zusatz (MPEG- 
Decoder) oder einen der Oigital-Video-Spieler, die nächstes Jahr 
n HiFi-Firmen angeboten werden. 




Die Reel Magic-Karte wird 
ausgeliefert. 

und wurde einfach auf die Größe »gezoomt«. Wenn Sie sehr ■ 
nahe an den Monitor gehen, können Sie die einzelnen Bild- 
punkte sehen. Da dieser Zoom des Films durch die Hard- 
ware erfolgt, wird das Ganze dadurch nicht langsamer. 
In jedem Fall wird der Film mit 32768 Farben abgespielt, 
auch wenn Ihre VGA-Karte bloß 256 oder gar nur 16 Far- 
ben darstellt. Da der MPEG-Film über das VGA-Bild geblen- 
det wird, ist die Farbenzahl der VGA-Karte egal. In den mei- 
sten Situationen sind die 32768 Farben völlig ausreichend, 
an manchen Stellen (beispielsweise einem feinen Farbver- 
lauf am Himmel) kann man aber doch die geringere Auflö- 
sung erkennen. Im Film wären bis zu 16 Millionen Farben 
gespeichert, doch aus Kostengründen rechnet Reel Magic 
das Bild auf die kleinere Farbenzahl herunter - ansonsten 
würde die Karte viel mehr RAM benötigen und wesentlich 
teurer werden. 
Der Preis ist sicher das einzige Hindernis, sich nicht sofort 



Schon seit Anfang des Jahres arbeiten einige Hersteller an Spie- 
len speziell für die Reel Magic-Karte. Diese Titel wurden bisher 
angekündigt: 

7th GUEST PARI TWO (Trilobyte) 

Die Fortsetzung zu 7th Guest wird es sowohl als normale PC-, wie 
auch als wesentlich flüssigere MPEG- Version geben. 
DRAGON S LAIR (Readysofl) 

Die bisherigen Di sk- Versionen waren nur ein müder Abklatsch des 
echten Automaten von 1982. Für die MPEG-Version werden alle 
Zeichen trick-Szenen digitalisiert. 
ESCAPE FROM CYBERCITY (Fathom Pictures) 
Eines der beliebtesten CD-i-Spiele. Interaktiver Zeichentrickfilm im 
Science-fiction-Genre. 

FQOTBALL, GOLF, BASEBALL TRAINING (Inte Mi media) 
Sportspiele mit echten, im MPEG- Verfahren digitalisierten Szenen 
von Profi-Sportlern. 
KINGS QUEST COLLECTION (Sierra) 

Mit MPEG-Szenen aufgepeppte Compilation der älteren Kings- 
Quest- Spiele 

LORD OF THE RINGS (Interplay) 

In der MPEG-Version wirken die digitalisierten Filmszenen aus dem 
Zeichentrickfilm »Herr der Ringe« noch eindrucksvoller. 
MAN ENOUGH (Tsunami) 

Ein neues, noch völlig unbekanntes Spiel von Tsunami. 
MICROCOSM (Psygnosis! 

In einem auf Fingernagelgröße verkleinerten Raumschiff durch- 
quert man einen menschlichen Körper. Die MPEG -Version soll 
gegenüber der normalen CD- ROM -Version wesentlich höhere Bild- 
qualität haben. 
OUTPOST (Sierra) 

CD-ROM-only Spiel von Sierra, bei dem das Sonnensystem besie- 
delt werden muß. Die MPEG-Variante wird viele, speziell dafür 
berechnete Computergrafik-Filme von Raumschiffen und Planeten 

POLICE QUEST 4 (Sierra) 

Das neue Polizei -Ad venture von Sierra w 
speziell gedrehte Filmszenen enthaften. 
REBEL ASSAULT (Lucas Art s) 

Das CD-ROM-Spiel aus dem Star-Wars-Universum wird in der 
MPEG-Fassung Szenen aus den Filmen in echter Video-Qualität 
enthalten. 

RETURN TO ZORK lActivision) 

Das Grafik- Ad venture erscheint in einer erweiterten MPEG-Fas- 
sung, die der Reel Magic-Karte umsonst beiliegen wird. 
SHERLOCK HOLMES, CONSULTING DETECTIVE (Icom) 
Neuauflage der drei Sherlock-Holmes-Spiele mit wesentlich bes- 
serer Bild- und Ton-Qualität dank MPEG. 
SPACE ACE (Readysofl) 

Die Fortsetzung zu Dragon's Lair soll Anfang 1994 erscheinen 
VIDEO CUBE (Aris) 

Ein Puzzlespiel, bei dem man eine Art Zauberwürfel aus Video- 
Sequenzen zusammenbauen muß. Dann wird man mit einer von 
hundert digitalisierten NASA-Weltraum-Sequenzen belohnt. 



i der MPEG- Version 



die neue Hardware zu kaufen: Knapp 900 Mark soll die 
»Reel Magic« bei Erscheinen kosten. Zwei Aspekte versüßen 
diesen Preis: Zum einen wird das komplette Spiel »Return 
toZorkii beiliegen, zum anderen ersetzt die Reel Magic auch 
eine schon vorhandene Soundblaster-Karte, die man dann 
weiterverkaufen kann (oder nicht mehr kaufen muß). Ohne 
CD-ROM-Laufwerk ist Reel Magic aber nutzlos; jede MPEG- 
Software wird nur auf CD ausgeliefert. 
Zum Ausprobieren der Technik stand uns eine erste Vor- 
version von Reel Magic mehrere Tage lang zur Verfügung. 
Die beiden lila Balken in unseren Bildschirmfotos stammen 
aus einer Inkompatibilität, die die Entwickler gerade noch 
beseitigen. Einen genauen Testbericht aller Eigenschaften 
der Karte werden wir vornehmen, sobald das erste Serien- 
muster in unserer Redaktion erscheint. (bs) 



Die Consumer-Messe 




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Test: Media-F X, Midia Sound 2000 SB und SoundWave 32 



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General Midi oder Roland? im 
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bringen wollen, dann 
wagen Sie sich in eines der 
dunkelsten Kapitel der PC- 
Geschichte. Besonders fin- 
ster wird es für Umsteiger 
vom Amiga, die es 
gewohnt sind, daß jede Maschine vierkanalige Digisound- 
Wiedergabe beherrscht -nicht mehr, aber auch nicht weni- 
ger. In der PC -Welt tummeln sich hingegen verwirrende 
Fachausdrücke wie PC-Speaker, AdLib, Sound Blaster (Pro), 
General MIDI, Roland MT-32 und vieles mehr. Aber wer 
kann was? Wer klingt wie gut? Wen brauche ich für welche 
Spiele? 

Fangen wir klein an: Der Speaker- Sound ist gratis und 
sofort auf jedem PC verfügbar. Dabei wird der ursprünglich 
nur zur Wiedergabe von Kontrollpiepsern gedachte Laut- 
sprecher so angesteuert, daß er auch simpelste Geräuschef- 
fekte oder musikähnliche Tone produziert. Prädikat: nicht 
empfehlenswert. 

Mit AdLib-Kompatibilität ist gemeint, daß eine Soundkar- 
te (Erweiterungs-Steckkarte, die Musik und/oder Geräusche 
produziert) mit einem FM-Generatorchip von Yamaha aus- 
gestattet ist. Dieser erzeugt synthetische Möchtegern-Instru- 
mentenklänge durch mathematische Mixtur von Sinus- 
Schwingungen (Frequenzmodulation, FM). Klingt so mager, 
wie sich diese Beschreibung anhört. Daran ändert auch die 
Art des eingesetzten Yamaha-Chips wenig (OPL2 = 1 1 Stim- 
men, OPL3 - 20 Stimmen 
und komplexere Frequenz-- 
modulation). Dennoch: 
AdLib ist bei zahlreichen 
(vor allem älteren) Spielen 
immer noch der Standard, 
wenn es um Musikerzeu- 
gung geht. Prädikat: nicht 
empfeh leswert, aber not- 
wendig. 

Die erste Sound Blaster 
galt lange Zeit als die ulti- 
mative Soundkarte. Sie ver- 
eint AdLib-Kompatibilität (OPL2, 11 FM-Stimmen) mit der 
Fähigkeit, jedes beliebige Geräusch digitalisieren und ein- 
stimmig wiedergeben zu können (8-Bit-Auflösung, mono). 
Damit können Spiel programme sowohl Geräuscheffekte 
produzieren als auch Hintergrundmusik erschallen lassen. 




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Musizieren für jedermann: SuperJam fi 
die Med ia-F/X- Karte macht's möglich 



Prädikat: Mindestanforderung für seriösen Spielgenuß; 
macht eine reine AdLib-Karte überflüssig. 
Die Sound Blaster Pro-Variante erlaubt Stereo-Auf- 
nahme und Wiedergabe (2 Digisound-Kanäle) und verfügt 
über den 20stimmigen OPL3-Yamaha-Bauslein. Im Alltags- 
gebrauch werden Sie den Unterschied zur Nicht-Pro aber 
kaum hören. Prädikat: Stereo kann nie schaden, wenn der 
Preis stimmt. 

General MIDI, Roland MT-32: In der Weltder elek- 
tronischen Musik sind sogenannte Sample-Player längst an 
der Tagesordnung. Eine Vielzahl unterschiedlichster Instru- 
mentenklänge (Klavier, Streicher, Schlagzeug etc.) wurden 
einmal im Studio aufgenommen, anschließend digitalisiert 
und in einem ROM-Chip dauerhaft in CD-ähnlicher Qua- 
lität gespeichert. Per MIDI-Kommandos (vom Keyboard, 
Sequenzer oder Computer) erwecken Sie die Samples zum 
Leben. Ein solcher Sample-Player im Miniformat ist nebst 
dem erforderlichen MIDI-Interface seit einiger Zeit nun auch 
auf PC-Sound karten integriert (oder nachrüstbar) und wird 
- wie könnte es anders sein - über MIDI-Befehle angespro- 
chen. Für die Sortierung der Instrumente im ROM gibt es 
aber unglücklicherweise zwei Standards: Roland MT-32 
(älter, aber mit zahlreichen Sound-Variationsmöglichkeiten) 
und General MIDI (neuer, noch weniger populär). Doch 
egal, welchen Modus das Spiel oder die Soundkarte unter- 
stützt: jedes Musikstückchen wird mit dieser Technik zum 
Ohrenschmaus. Prädikat: unabdingbar für natürlich klin- 
gende Musikwiedergabe. 

Ideal wäre also eine Soundkarte, die AdLib-, Sound Blaster 
16-, General MIDI- und MT-32-Kompatibilität zusammen 
und zu einem angemessenen Preis anbietet: und die gibt es. 
Gleich drei brandneue Alleskönner trafen haarscharf zu 
Redaktionsschluß in unserem Testlabor ein. 



Technik 

Ebenbürtig sind sich 2 



mächst einmal alle drei Karten, was 



...es lebe die Media-F/Xl Mit diesen Worten teilte uns Spea nach 
Redaktionsschluß mit, daß die von uns getestete, nagelneue Media - 
F/X-Sound karte noch vor dem offiziellen Auslieferungtermin mal 
eben schnell überarbeitet wird. Als Digital/ Analog-Wandlerchip 
fungiert nun auch (wie bei den beiden anderen Testkandidaten) 
der AD1 848, der eventuell sogar für eine Microsoft Sound System- 
Kompatibilität sorgen wird - aber auf jeden Fall erst einmal für 
einen saubereren Klang. Eine softwaremäßige Boss- und Höhen- 
regelung soll ebenso vorhanden sein wie die Möglichkeit, den Aus- 
gangsverstärker ab- und damit auf Linepegel umschalten zu kön- 
nen. Dem Rotstift ist das SCSI-CD-ROM-Interface zum Opfer gefal- 
len. Dafür können Sie aber nun neben Sony-Drives nun auch 
Laufwerke von Mitsumi und Panasonic (Matsushita) anschließen 
- ein guter Tausch, wie 



die Auflösung bei der Aufnahme und Wiedergabe von Digi- 
Sounds anbelangt: Mit 16 Bit erreichen alle CD-Spieler- 
Niveau; Stereo ist selbstverständlich. CD-ebenbürtige Abta- 
straten von bis zu 44,1 KHz beherrschen sie ebenfalls alle- 
samt, die Midia Sound 2000 SB verkraftet sogar DAT-gemäße 
(aber nicht notwendige) 48 KHz. Schnittstellen fürCD-ROM- 
Laufwerke bietet ebenfalls jedes Modell, doch die unter- 
stützten Standards differieren gravierend. Bei der Midia 
haben Sie die Qual der Wahl: Es existieren drei spezielle 
Soundkarten-Versionen, die entweder für Sony-, Mitsumi- 
oder Matsushita/Panasonic-Laufwerke gedacht sind. 
Orchids SoundWave versteht sich standardmäßig sowohl 
auf Sony- als auch auf Mitsumi-CD-ROM-Drives. SCSI- und 
Sony- Laufwerke finden Anschluß an die Media-F/X. 
Bis auf diese Karte bieten alle Kandidaten separate Audio- 
Ausgangsbuchsen für Linepegel (Stereoanlagen-kompatibel) 
und Verstärkerpower (für Kopfhörer oder Miniboxen). Dafür 
bietet die Media-F/X nicht nur die doppelte ROM-Kapazität 
(siehe auch »Klang«), sondern zudem die Möglichkeit, die- 
sen Instrumentenspeicher mittels RAM- oder ROM-Modu- 
len auf insgesamt 1 2 MByte hochzurüsten. 
Was an Zubehör bei dieser Karte enthalten sein wird, stand 
leider noch nicht endgültig fest. Die Midia Sound 2000 SB 
ist mit Kabeln jeglicher Art bestens versorgt (MIDI, CD-Steue- 
rung, CD-Audio). Variationsfreudig präsentiert sich die 
SoundWave 32: In der (rund 550 Mark teuren) Vollaussat- 
tung erhalten Sie neben einigen noch nicht definitiven Soft- 
ware-Beigaben ein Audiokabel, ein hochwertiges Minia- 
turmikrofon sowie ein schmuckes kleines Lautsprecherpär- 
chen. Wer einen glatten Hunderter sparen will, bekommt 
die Karte auch ohne Hard- und Softwa red rein gaben unter 
dem Namen »SoundWave 32 SE« . Nochmal 1 00 Mark weni- 
ger müssen Sie auf den Ladentisch legen, wenn Sie nicht 
selbst sampeln wollen und auf die Kompatibilität zum Win- 
dows Sound System verzichten können - »CameWave 32« 
heißt treffend das billigste SoundWave-Familienmitglied. 

Klang 

Da sowohl die Midia 2000 SB als auch die SoundWave 32 
den Analog-/Digitalwandlerchip »AD1B48« einsetzen, 
unterscheiden sie sich nur minimal in der Klangqualität, was 
die Aufnahme und Wiedergabe von Musik und Geräuschen 



im 1 6-Bit-Modus anbelangt. Ein anderer Chip läßt die Media- 
F/X in dieser Disziplin meßtechnisch gesehen etwas zurück- 
fallen -aber hören können Sieden Unterschied beim besten 
Willen nicht. Auch in puncto Rauschfreiheit erhalten alle 
drei Kandidaten gute Noten - solange man nichts über die 
Mikrofoneingänge aufnimmt. In dem noch folgenden 
Abschnitt »General MIDI« erfahren Sie, wie es um die Qua- 
lität der Instrumentensamples aus musikalischer Sicht bestellt 
ist Rein technisch betrachtet sind am Sampleklang weder 
beim Rauschabstand 
noch beim Frequenzgang 
gravierende Mängel aus- 
zumachen. 



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Auch dieses Stereoanlagen -Imitat gibt e 
gratis zu jeder Media-F/X dazu 



Der schönste Klang nutzt 
aber nichts, wenn die 
Soundkarte nicht kompa- 
tibel zu den Programmen 
ist, die Sie damit spielen 
wollen. Gleich vier ver- 
schiedene Standards gibt es, an denen sich die Karten mes- 
sen müssen: Sound Blaster, AdLib, General MIDI und Roland 
MT-32. 

Sound Blaster 

In vielen Soundkarten-Tests wäre dies der erste Stolperstein, 
nicht aber für unsere drei Kandidaten. Die reine Sound Bla- 
ster-Ausgabe, sprich digitale Soundeffekte, funktioniert mit 
allen Testspielen einwandfrei. 

Ob es Sprachausgabe in »Privateer« oder das Schwerterk- 
lirren in »Prince of Persia 2« ist: Es ertönen immer die rich- 
tigen Sounds ohne große Störungen, ohne daß ein spei- 
cherfressendes Programm für die Emulation sorgt (wie bei- 
spielsweise bei der Gravis Ultrasound). Keine der drei Karten 
verarbeitet die Stereo-Samples einer Sound Blaster Pro; digi- 
tale Effekte gibt es also nur in Mono. 

AdLib 

Fast jedes Spiel unterstützt noch den guten alten OPL2-Chip 
von Yamaha, im Volksmund auch AdLib-Sound genannt, 
weil die AdLib die erste Soundkarte war, die diesen Chip 
benutzte. Am einfachsten tut sich in diesem Test die Midia: 
Da ein Original-Yamaha-Chip auf dem Bord schlummert, 
gibt es den Original-AdLib Sound zu hören - was anderes 
war ja auch nicht zu erwarten. 

Bei der Spea Media-F/X gibt es diesen Chip optional, das 
heißt, Sie müssen ihn dazukaufen, wenn Sie ihn brauchen. 
Und das tun Sie, wenn Sie Spiele laufen lassen wollen, die 
keine MIDI-Unterstützung bieten und den AdLib-Chip voll 
ausreizen. Denn die Emulation von OPL2 durch ein Pro- 
gramm im DSP der Karte klingt nur bei einfachen Melodien 
gut. Komplizierte Klangmuster wie bei »Lost Vikings« im 
AdLib-Modus gehen auf der Spea völlig verloren. Auch die 
Orchid SoundWave muß den DSP per Software emulieren 
lassen, was als Chip nicht vorhanden ist. 



PC PLAYER 11/93 



Doch anders als die Media-F/X kommt die SoundWave her- 
vorragend mit komplexen AdLib-Sounds zurecht. »Lost 
Vikings« klingt nahezu sowie auf dem Original. Aufgewer- 
tet werden die OPL-Melodien und -Effekte durch einen 
Quasi-Stereo-Generator. Da die 11 OPL- Stimmen auf den 
linken und rechten Lautsprecher verteilt werden, bekommen 
Mono-Spiele jetzt einen künstlichen Stereoeffekt verpaßt. 
Wegen des besseren Klangs gewinnt die SoundWave des- 
wegen knapp vor der Midia (die allerdings einen Hauch kom- 
patibler ist). Die Media-F/X liegt in dieser Disziplin abge- 
schlagen zurück. 

General MIDI 

Alle drei Karten beherrschen General MIDI ohne Wenn und 
Aber. Klanglich gibt es aber große Unterschiede, die sich 
auch in den Spielen niederschlagen. »Privateer« klingt auf 
der Media-F/X eindeutig am besten; die Gitarrensoli, Kir- 
chenglocken und anderen Effekte wirken sehr »echt«. Die 
SoundWave und die Midia halten sich hier die Waage: Sind 
bei der SoundWave manche Instrumente recht gleich, klin- 
gen auf der Midia einige Instrumente künstlich. In beiden 
Fällen geht dadurch die Melodie nicht verloren, aber im 
direkten Hörvergleich ist die Media-F/X der ganz klare Sie- 
ger. Platz 2 müssen sich die beiden anderen Karten teilen. 

Roland MT-32 

Obwohl immer mehr Hersteller zu General MIDI greifen, 
sind es doch gerade viele ältere Spiele, die nur mit einer 
echten Roland MT-32-Karte gut klingen. Einen einfachen 
Roland-Emulationsmodus haben alle drei Karten. Dieser 
funktioniert aber nur mit rund der Hälfte aller Spiele, die 
Roland-Sound benutzen. Woran liegt's? Die Roland-Karte 
hat normalerweise rund 200 programmierte Instrumente. 
Manche Spiele wollen aber spezielle Sound-Effekte reali- 
sieren und programmieren manche Töne in der Roland-Pro- 



grammiersprache um. Die Emulationen anderer Soundkar- 
ten bieten auch die selben Instrumente an, aber die Roland- 
Programmiersprache verstehen sie nicht. Wenn ein Spiel 
also selber Instrumente programmiert, lauft es weder auf der 
Media-F/X noch auf der Midia 2000 SB zufriedenstellend. 
Statt einer E-Gitarre erklingt dann beispielsweise eine Oboe, 
statt Helikopter-Geräuschen ein Symphonie-Orchester. 
Die Orchid SoundWave 32 ist in dieser Hinsicht aber ambi- 
tionierter. Deren MT-32-Emulation will auch größtenteils die 
Roland-Programmiersprache verstehen können und damit 
praktisch alle MT-32-Spiele unterstützen. Leider war bei 
unserer Testversion der Karte dieser Teil der Software noch 
nicht ganz fertig: Während die Musik der meisten Spiele 
unsachlich nach Roland klang, gab es einige Ausreißer, die 
einfach nicht zur Zusammenarbeit mit der SoundWave zu 
bewegen waren. 

Ganz klar ist die SoundWave die kompatibelste der drei gete- 
steten Karten, was Roland-Sound angeht. Spiele von Sierra, 
LucasArts und anderen Firmen liefen problemlos, bei den 
beiden anderen Kandidaten gab es hier Mißtöne und falsche 
Instrumente. In Einzelfällen versagt auch die SoundWave 
den Dienst. Doch da die Emulation per Programm erfolgt, 
kann der Hersteller solche Mängel durch preiswerte Upda- 
tes in den Griff bekommen. 

Einen eindeutigen Testsieger auszumachen fällt schwer, da 
sowohl die Software der SoundWave 32 als auch die Hard- 
ware der Media-F/X (siehe Kasten) noch nicht Ihre endgül- 
tige Form erreicht haben; auch an der Midia soll noch ein 
wenig gefeilt werden. Bei der klangtechnisch nicht zu ver- 
achtenden Midia Sound 2000 SB kann aber die überragen- 
de AdLib-Kompatibilitäl alleine den hohen Preis nicht recht- 
fertigen. Für die Media-F/X spricht schließlich der (schon 
jetzt) überragende Klang der Instrumentensamples, während 
die SoundWave bei der MT-32-Kompatibilität eindeutig die 
Nase vorn hat. (ts/bs) 



Marne: 


Midia Sound 2000 SB 




Media-F, X 


Hersteller/ Vertrieb: 


Magic Music, Bretzfeld 


Orchid, Meerbusch 


Spea / Video 7, Starnberg 


Prall Inkl. MwSt. (ca.)i 


800 Mark 


350-550 Mark- 


500 Mark 


Kompatibilität: 


Sound Blasler, AdLib, 


Sound Blaster, AdLib, 


Sound Blaster. AdLib, 




Roland MT-32, General MIDI, 


Roland MT-32, General MIDI, 


Roland MT-32, General MIDI 




Microsoft Sound System 


Microsoft Sound System 




FM- Stimmen / Oparateren: 


11/2 (AdLib-/OPL-2-Chip) 


11/2 (AdLib-Emulation) 


ja (Emulation / Zusatz) 


Sample-ROM-Kapasltät: 


1 MByte 


1 MByte 


2MByte(max. 12) 


Sample -Stimmen simultan: 


24 


24 (GM) bzw. 32 (MT-32) 


32 


Auflesungen: 


8/ 16 Bit stereo 


8/16 Bit stereo 


8/ 16 Bit stereo 


Sampleraten: 


5,5 bis 48 KHi 


2 bis 44,1 KHi 


11,025 bis 44,1 KHz 


Salt- / Höhenregler: 


nein 


nein 


nein' 


V erstä rkerl ei t tung: 


2x4 Watt 


2x4 Watt 


k.A. 


CD-ROM-Interface: 


ja (Sony- Standard, 


ja (Sony- & Mitsumi- 


ja (SCSI & Sony- 




andere auf Anfrage) 


Standard) 


Standard)' 


MIDI-Interface: 


ja(MPU-401) 


ja(MPLMOl) 


ja(MPU-401) 


Joystick-Anschluß: 


\° 


i<> 


je 


Regler: 


Lautstärke, Mikrofoneingang 






Signaleingänge: 


Mikrofon, Line, CD-Audio (intern) 
Line, Lautsprecher 
Sterea-Kabel (Klinke/Klinke), 


Mikrofon, Line, CD-Audio (intern) 
Line, Lautsprecher 
Stereo-Kabel (Klinke/Cinch), 


Mikrofon, Line, CD- Audio 
Lautsprecher / Line' 
(Ausstattung steht 


Hard wa re-Z u gäbe n : 




MIDI-Adaplerkabel, CD-ROM- 


Kondensator-Mini-Mikrofon, 


noch nicht fest) 




Steuer- & Audio-Kabel 


Passiv-Lautsprecherpaar 




Mitgelieferte Software: 


DOS- & Windows-Treiber, 


DOS- & Windows-Treiber 


DOS- & Windows-Treiber, 




Sound- Manager, 


etc. (endgültige Ausstattung 


Begleite uiomatik, Text-in- 




Begleitautomatik (Windows), 


steht noch nicht fest) 


Sprache-Konverter, Stereo- 




Soundeditor (Windows) 




Anlage, Präsentations- Software 



Die Daten in dieser Tabelle beruher 

ständigkeit und Richtigkeit können 

Gewähr übernehmen. 

*) Im Artikel finden Sie wichtige Erläuterungen zu diesem Punkt 



n Teil auf Herstellerangaben. Für die Voll- 
trotz größtmöglicher Sorgfalt leider keine 



t 





8 



^ M y 



Ewig nur Textverarbeitung und 
Tabellenkalkulation - das hält ^fc, 
keiner aus. Holen Sie sich 

den ^1^— k 



Spaß in Ihn 

PC und bringen Sie Farbe 
ins Spiel. Mit Grafiksoft- 
ware, die es in sich 
hat. Bringen Sie Ihre 
Kreativität auf den Schirm 1 
malen Sie, 
was die 
Farbtöne < 
hergeben. 
Verpassen Sie Ihren 
Photos den letzten Schliff. Oder 
machen Sie ganz einfach, was 
Sie wollen - denn der 
EDV-Alltag ist grau 
genug. Für weitere 
Infos rufen Sie uns an. 




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8 




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Sieben auf einen 
Streich: Für jedes 
Genre gibt es 
ein Referenzspiel, 
das den Maßstab 
für alle Neuer- 
scheinungen setzt. 



D utzendevon neuen PC-Spie- 
len kommen Monat für 
Monatauf den Markt. |eder Her- 
steller verspricht natürlich, daß 
just sein jüngstes Produkt das 
schönste und beste ist und fleht 
den geneigten Konsumenten an, 
das gute Stück doch zu erwer- 
ben. Nun gibt es neben der guten auch weniger gute PC- 
Unterhaltungs-Software und es ist unser Job, die Titel her- 
auszufütern, die ihr Geld wirklich wert sind. Wir informie- 
ren Sie deshalb jeden Monat mit ausführlichen Tests über 
alle wichtigen Neuerscheinungen. An dieser Stelle bieten 
wir außerdem einen Blick auf die älteren Programme, die 
nach unserer Meinungdie absoluten PC-Spieleklassikersind. 
Nach langem Gefeilsche hat sich die PC PLAYER-Redak- 
tion auf sieben Spieletypen geeinigt und innerhalb dieser 
Kategorien Referenzspiele gewählt. 

Ein solches Programm ist der Maßstab für alle weiteren Neu- 
erscheinungen in diesem Genre, jede Bewertung ist immer 
ein wenig subjektiv; außerdem wollten wir auch die Arten- 
vielfalt in einigen Genres honorieren (z.B. unterteilt sich 
Sport in Tennis, Golf etc.). Aus diesen Gründen gibt es die 
»Im DunstkreisK-Kandidaten: Programme, die sich qualita- 
tiv mit den Spitzenreitern messen können und bei einer Kauf- 
entscheidung nicht übersehen werden sollten. Um Ihnen 
Monat für Monat die besten PC -Spiele auf einen Blick zu 
präsentieren, wird diese Doppel seile in jeder Ausgabe aktua- 
lisiert. Aus technischen Gründen können Tests aus dieser 
Ausgabe erst bei der nächsten Referenzspiele-Übersicht 
berücksichtigt werden. (hl/bs) 



ABENTEUER- 
SPIELE 

Day of the Tentacle 

Kleine Zeitreise gefäl- 
lig? Der Nachfolger 
zum Klassiker »Maniac 
Mansion« vereint alle 
Tugenden eines guten Adventu res: originelle Handlung, intel- 
ligente Puzzles, komfortable Bedienung und viel Humor. 




s (Stimmungsvoller Kriminalfall \ 



IM DUNSTKREIS: 

Lost Files of Sherlock Hotrr 

Electronic Arts). 

Indiana Jones and the Fate of Atlantis (LucasArts schickt den Film 

helder» in ein besonders kniffliges Ad venture). 



Monkey Island II (Grafisch und spielerisch virtuose Piraten-Pa- 
rodie von LucasArts, Prädikat »besonders komisch«). 
Space Quest V (Parodistischer Rundumschlag in Sachen Science- 
fiction. Karge Puzzles, aber viele Gags und edle Grafik). 
Secret of Monkey Island (Teil 1 von LucasArts humorvoller Frei- 
beuter-Persiflage). 



ACTIONSPIELE 

Comanche 




Dieses Hübsch rauber-Actionpaket von Novalogic setzt neue 
3D-Maßstäbe. Das verblüffend realistisch dargestellte Ter- 
rain wird auf schnellen PCs zum Augenschmaus. 

IM DUNSTKREIS: 

Zool (Witziger Geschicklichkeits-Test mit superschneller Grafik - 
Gremiin läßt es scrollen, was das Zeug hält). 

Magic Pockers (Renegades komplexer Geschicklichkeits-Test bie- 
tet originelle Grafik). 

Nova 9 (Interplanetare Panzer-3D-Action, von Dynamix grafisch 
lecker inszeniert). 

X-Wing (3D-Weltraumaction mit einer Prise Simulation. Lucas Arts 
sorgte für den stilechten Star Wars-Handlungsrahmen). 
Wing Commander II (Flotte Space Opera von Origin mit span- 
nender Story und schönen Grafiken). 



DENK- UND TUFTELSPIELE 

Lemmings 



■ - /*) a. . a - • m 



Flöhe hüten ist leichter, als eine Horde vertrottelter Lem- 
minge mit List und Tücke ans Ziel zu führen. Dieser Psy- 
gnosis-Klassiker bietet Spielspaß pur. 



PC PLAYER 11/93 



IM DUNSTKREIS: 

Lemmings 2 (Die Fortsetzung zum Referenzspiel: mehr Levels, 
mehr Lemminge, mehr Funktionen - aber nicht so viel Spielwitz 
wie beim Vorgänger). 

The even more Incredible Machine (Sierra präsentiert gewitzte 
Logeleien mit physikalischen Kniffen). 

Gobliins 2 (Knackige Grübet- Puzzles mit einer Prise Abenteuer- 
spiel; grafisch sehr humorvoll von Coktel Vision inszeniert). 
Shanghai II (Auf der Memory-Idee basierendes Activision- Abtra- 
ge spiel der fesselnden Art) 

Tetris (Dos Klötzchen- Puzzle schlichthin von Spectrum Holobyte. 
Eine Windows -Version befindet sich auf Microsoft's Windows En- 
tertainment Pack 1 ). 



ROLLENSPIELE 

Ultima Underworld II 




Willkommen in den 3D-Welten von Origin! Ultima Under- 
world II ist ein komplexer, anspruchsvoller Fantasy-Spaß mit 
verblüffend realistischer Grafik. Nicht nur für Rollenspiel- 
Freaks ein Erlebnis. 

IM DUNSTKREIS: 

Crusoders of the Dark Savant (Mit seiner schicken VGA-Grafik ist 
Sir-Techs siebtes Wizardry- Programm ein Leckerbissen für sehr 
gute Spieler). 

Ultima VII Part Il/Serpent Isle: (Der jüngste Sproß von Origins 
anspruchsvoller Fantasy-Saga mit viel Atmosphäre und Story). 
Lands of Lore (Schön anzusehen, einfach zu steuern und abwechs- 
lungsreich. Ein »Rollenspiel light« von Westwood/Virgin). 
Betrayal ot Krondor (Dynamix' Rollen spiel -Debüt protzt mit einer 
starken Story und vielen neuen Ideen). 

Ultima Underworld (Nicht ganz so umfangreich wie der Nach- 
folger, aber immer noch eine Klasse für sich. Origins erstes »Unter- 
welt« -3 D-Spi et ist leichter und damit für Einsteiger besser geeig- 
net als Teil 2). 



SIMULATIONEN 

Aces of the Pacific 

Der Konflikt zwischen den USA und Japan während des 
i- 2. Weltkriegs 





IM DUNSTKREIS: 

Strike Commander (Grafisch furiose Jet-Simulation mit ein paar 
Messerspitzen Action und Strategie. Origins 3D-Brummer kommt 
erst auf schnelleren 486ern richtig auf Touren). 
Stunf Island (Disney Softwares »Flugsimulation light« mit Film- 
studio-Atmosphäre. Basteln Sie Ihre eigenen Stunts). 
Tornado (Digital Integration hält sich mit grafischem Schnick- 
schnack zurück, bietet aber eine sehr kompetente Simulation). 
Silent Service II (Klaustrophobische Spannung satt in dieser U- 
Boot-Simulation von Microprose). 

Formula One Grand Prix (Microprose sorgt für eine betont reali- 
stische Fahrsimulation rund um den Formel-I-Rennbe trieb. Viele 
spielerische Finessen und beeindruckende 3D-Grafik). 



SPORTSPIELE 

Links 386 Pro 

Das ultimative Golf- 
Programm für hoch- 
gezüchtete Hard- 
ware. Super VGA- 
Grafik und ein sehr 
realistisches Spielge- 
fühl bescheren 
Access die Sportkrone. 



IM DUNSTKREIS: 

Cor & Driver (Brausen Sie mit Traumautos über zehn Strecken. 
Fetziges Fahren ohne Reue, auch ohne Führerschein bei Electro- 
nic Arts erhältlich). 

Sensible Soccer (Das mit Abstand beste Fußball-Actionspiel. Rene 
gade sorgt für viel Tempo und tolle Liga -Wettbewerbe). 
NHL Hockey (Ein Hochgenuß für Eishockey-Fans: Spannung, 
Action, Bodychecks). 

Winter Challenge (Sechs flotte Wintersport-Disziplinen mit SD- 
Grafik von Accolade). 

World Tennis Championships (Gewöhnungsbedürftiges, aber sehr 
anspruchsvolles Tennis von Mindscape). 



STRATEGIESPIELE 

Railroad Tycoon Deluxe 

Nicht nur Märklin- 
Fans werden sich 
verzückt auf dieses 
Spiel rund um das 
goldene Zeitalter der 
Eisenbahn stürzen. 
Schienennetz- 
Schinuckstück von 
Microproses Top- 
Designer Sid Meier. 



IM DU NSTKREIS: 

Bundesliga Manager Professional (Software 2000 macht Sie zum 
Trainer eines Fußbaiklubs, der zahlreiche taktische Entscheidun- 
gen treffen muß). 

Syndicate (Düstere SF-Strategie von Bullfrog. Steuern Sie bis zu 
vier unabhängige Charaktere durch Städte voller grimmiger 
Cy borg -Agenten). 

Civilization (Microprose generiert für Sie einen ganzen Planeten, 
auf dem Sie sich um die Entwicklung eines Volkes kümmern). 
Dune II (Wohlig-hektische Echtzeit- Strategie von Virgin. Höchst 
spannende Umsetzung des Kultromans »Der Wüsten planet«). 
SimCity (Maxis macht Sie zum Städteplaner, der sich z.B. um Infra- 
struktur, Steuern und Umweltschutz kümmern muß). 




PRIVAT 

Als Sternenschiffer 
mit der Lizenz zum Han- 
deln nehmen Sie es mit 
Piraten, Kilrathis und 
einem geheimnisvollen 
Alien-Volk auf. 



^^ f ■■■ ährend sich an der Front im 

■*> i WW Gemini-Sektordie Kilrathis 

ü und die Terraner gegenseitig die 

i/i Köpfe einschlagen, steht der Rest 

des Universums nicht still. Hin- 




n Wellall kennt 
s Ladung zu gelangen 



ter der Front, im von Menschen 
besiedelten Weltall, wird gehan- 
delt, gelogen und gemeuchelt. 
Piraten machen Handelsrouten 
unsicher, religiöse Fanatiker wol- 
len alle Technik abschaffen, 
Militär und Polizei stellen den 
Freihandel gerne mit Schmugge- 
lei gleich und drangsalieren ehr- 
bare Piloten. Willkommen in der 
Welt von »Privateer«. 
Das Programmierteam rund um 
3D-Action-Curu Chris Roberts 
hat uns schon in zwei Bestsel- 
lern in das Universum der Kil- 
rathi-Knege entführt. »Wing Com- 
mander« 1 und 2 gehören nicht nur 
zu den Verkaufshits der letzten Jahre, 
sondern zeigten auch, was ein PC so 
alles drauf hat, wenn man die VGA-Karte richtig ausnutzt. 
Bevor den Katzen-Unholden in »Wing Commander III« Ende 





. ktiv ?e rtS -.chau S iahrh U n- 
dertelang««" Schlot. 



Weltraum- Bahnhofs- Kneipen findet n 
möglichen Klienten für besondere Aufträge. 



1994 endgültig der Garaus gemacht wird, versetzt uns das 
jüngste Spiel des Teams in die zivile Raumfahrt, die sich als 
nicht weniger gefährlich erweist, als der Dienst in der ter- 
ranischen Navy. 

Die Ausgangssituation von »Privateer« ist typisch: Als jun- 
ger Raumpilot mit wenig Erfahrung und einem geerbten, 
klapprigen Schiff versuchen Sie, durch Handel zwischen Pla- 
neten und Annehmen gefährlicher Aufträge den Lebensun- 
terhalt zu finanzieren. Mehr Geld steckt man in bessere Aus- 
rüstung, die man wiederum für die gefährlicheren Missio- 
nen braucht, die, Sie ahnen es, noch mehr Geld abwerfen 




Auf jedem Planeten und jeder Basis gibt 
Ladung zu lokalen Preisen kaufen und verkauf 



«Börse«, an der Sie 
i können. 



Was ist das für ein uraltes Artefakt, das weder den Menschen, 
noch den Kilrathi zugerechnet wird? 



PC PLAYER II/9J 




BORIS SCHNEIDER 



Ein Auszug aus dem Privateer-Einkaufskorb: Vom Plutonium 
über Maschinenteile bis hin zum Computerspiel gibt es alle 
denkbaren Handelsgüter. 




d wissen oder handfeste 



- wenn man auf dem Weg dorthin nicht im Vakuum des 
Weltallsendet. 

Die »Spielfläche« von Privateer, der Gemini-Sektor, ist in 
vier Quadranten aufgeteilt. Jeder dieser Quadranten hat 
einen eigenen Charakter: Clarke liegt direkt an der Front und 
wird vom Militär kontrolliert. In Faris gibt es viele Astero- 
iden und dementsprechend viele Minen, aber auch Piraten, 
die sich hier hervorragend verstecken können. In Potter 
befindet sich nicht nur die Hauptstadt der ganzen Systeme, 
New Constantinopel, sondern auch der Universitäts-Planet 
Oxford und der Industrieplanet New Detroit. Kaum etwas 
los ist in Humboldt, dem vierten und am wenigsten ent- 
wickelten Quadranten. Kein Wunder, daß Sie Ihre Karriere 
just in dieser Ecke des Weltalls beginnen müssen. 
Die Navigation in diesem Abschnitt ist nicht einfach zu ver- 
stehen: |eder Quadrant hat über ein Dutzend Sektoren. Die 
Sektoren sind durch Wurmlöcher miteinander verbunden, 
welche Sie aber nur mit einem Hyperraum-Antrieb (Jump 



Letzten Monat jagte mir Origin 
mit der »Wing Commander 
Academy« einen riesigen 
Schrecken ein. Zum Glück war 
die müde Academy nur ein 
Ausrutscher, denn "Privateer« 
erfüllt praktisch alle gesetzten 
Erwartungen. Das sture Mis- 
i Abfliegen der Wing- 
Commander-Spiele entfällt; 
hier bin ich mein eigener Herr 
und bestimme, wo es im Weit- 
all fang geht. Das Handeln ist 
nicht allzu schwer, aber wer 
schnell Geld verdienen will, 
muß schon gut taktieren kÖn- 

Was mich am meisten an »Pri- 
vateer« stört, sind die standi- 
gen Angriffe von wütenden 
Piraten und amoklaufenden 
Fanatikern. Stellenweise ist im 
zivilen Weltraum mehr los, als 
an der kilrathischen Front in 
Wing Commander 1. 
Wer da mit wenig Schutzschil- 
den und kleiner Bewaffnung 
tausend Tode gestorben ist, 
schleudert vor Wut schon mal 
die Maus in die Ecke. Den Pro- 
grammierern ist es anschei- 



h aufgefallen: Die 
dbarkeits-Option 
wendet man gerne an, um län- 
gere Strecken einfach durch- 
zufliegen; erst wenn man ins 
System stößt, in dem die Mis- 
sion wartet, schaltet man den 
offen zugänglichen Cheat- 
Modus weder aus. 
Ob mit oder ohne Mogeln: 
»Privateer« ist groß. Auch die 
erfahrensten Wing -Comman- 
der- Piloten sollten ein ganzes 
Weilchen bis zum Ende brau- 
chen; wer mit einem Disk- 
Monitor in die Handlung 
spickt, verdirbt sich einige 
Wochen verschärften Spiel- 

Anders als das Strike-Com- 
mon der- Monstrum kann man 
Privateer auch noch auf einem 
gemütlichen 386er spielen 
(wobei eine Runde an einem 
Local-Bus-486er allerdings für 
Neidgefühle sorgt). Nur der 
Sound-Support stimmt mich 
etwas verdrießlich: Das 
»Speech Accessory Pack« zum 
Extra-Preis klingt eher nach 
Abkassiererei. 



? <a 



Drive] nutzen können. Außerdem tummeln sich in den Sek- 
toren auch diverse Basen und Planeten; manchmal wurden 
auch mitten im leeren Raum Navigationspunkte eingerich- 
tet. Alle diese Orte werden auf einer Sektoren-Karte ange- 
zeigt - wenn Sie den Atlas für den jeweiligen Quadranten 
gekauft haben. Ohne Atlas fliegen Sie nur wirr im Raum 
umher. Wer nur den Humboldt-Atlas besitzt und in den Qua- 
dranten Potter fliegt, ist verloren, denn unterwegs kann man 
nicht nach dem Weg fragen. 
Da zu Beginn das Geld gerade mal dazu 
ausreicht, ein paar Waren in den Lade- 
raum zu schaffen und vollzutanken, 
wird man um das Handeln nicht her- 
umkommen. Die Waren, die man bil- 
lig gekauft hat, versucht man auf 
einem anderen Planeten teuer wieder 
loszuwerden. Auf einem Minen- 
Asteroiden gekaufte Rohstoffe sind in 
einer Raffinerie sehr begehrt. Wer 
sich auf einem der »Freizeit«-Plane- 
ten mit diversen Videos, Computer- 
spielen und der neuen »Plaything«- 
Ausgabe eindeckt, kann auf einer 
langweiligen Militär-Basis jede 
Menge Kohle machen. Die Han- 
delsstrategien sind relativ einfach zu 
durchschauen, da alle Planeten sehr 
klar gekennzeichnetes Angebot 
und Nachfrage haben. 




'«'"« «igene M„„S. Graf|V 

""'«'*. U„i».„ itä , 
Oxford und e" 







' jL=-v\^gj 



E> i 




Mit dem kleinen Cockpit der Tourus (siehe oben} hoben Sie nicht den 
Luxus-Schiff wie die Orion (unten) bietet bessere Aussicht - doch die I 




ollen Überblick 



i Nachteil ii 
Kaufpreis. 



n Raumkampf. Ein 






Auf jeder Station und jedem Planeten 
gibt es auch einen «Mission Compu- 
ter«, quasi eine Art Arbeitsamt für Söld- 
ner. Diverse Firmen bieten Aufträge 
wie »Lieferung von Waren durch ein 
Kilrarthi-Gebiet«, »Eskorte von Trans- 
porter« oder »Kopfgeld für die Elimi- 
nierung des Piraten X« an. je nach 
Gefährlichkeit gibt es mehr oder weni- 
ger saftige Erfolgsprämien. 
Wenn Sie einen Auftrag annehmen, 
wird dieser aus der Datenbank 
gelöscht. Sie können sich also etwas 
Zeit bis zur Ausführung lassen, denn 
kein anderer Privateer steht mit Ihnen 
im Wettlauf. Einfach wild Missionen 
anzunehmen und nicht auszuführen, 
ist unmöglich: Wenn 5ie drei Aufträge 
angenommen haben, müssen Sie diese 
erst mal erledigen, bevor weitere Kli- - 
enten mit Ihnen verhandeln. 
Leider haben die Aufträge aus dem Mis- 
sions-Computer einen kleinen Nach- 
teil: Manchmal zahlt der Auftraggeber 
einfach nicht. Vielleicht ist er in der 
Zwischenzeit pleite gegangen, viel- 
leicht will er Sie auch nur übers Ohr 
hauen. Garantierte Zahlung gibt es nur 
bei Missionen, die Sie von einer der 
Gilden erhalten. Dazu müssen Sie erst- 
mal Mitglied in einer solchen werden. 
Sowohl die Söldner- wie die Handels- 
gilde verlangen saftige Eintrittsge- 
bühren. Dafür gibt es dort Missionen 
mit garantierter Zahlung und exakterer Beschreibung der 
Gefahren. Allerdings fließt etwas weniger Geld in Ihre 



/^l THOMAS 
£k\ WERNER 

Da wollen die hergelaufenen 

tatsächlich c 

Spiele -Klassikers schlechthin 
kratzen: Elite brachte 1985 
C 64- Besitzer um ihre letzte 
Freizeit und ist auch heute 
noch ein Standard, mit dem 
sich wenig messen kann. Mit 
entsprechender Skepsis habe 
ich Privateer gespielt. Der 
Origin-Übliche Grafik 
Schnick-Schnack kann ja 
auch nur Make-Up für einen 
zweitklassigen Clone sein. 
Mit dieser Einsteilung bin ich 
dann prompt in die Vorur- 
teils-Falle getappt. Privateer 
ist einfach gut. In einigen 
Details ist es anders und nicht 
unbedingt schlechter als Elite, 
doch auch eingeschworene 
Fans können sich mit diesem 
Spiel anfreunden. 
Gewiß, dos Universum ist 
kleiner, die Planeten etwas 
einfacher, der Handel leich- 
ter zu durchschauen. Dafür 
gibt es aber eine richtige 
Handlung. Danach hatten 
wir bei Elite ja immer gesucht. 
Gibt es die Generationen- 
schiffe wirklich? Wie steht es 
im Krieg mit den Thargoiden? 
Privateer deutet nicht nur an, 
sondern erzählt eine tolle 
Geschichte mit allen Hinter- 
gründen und Nebenhandlun- 

Kurz und gut: Privateer kau- 
fen und David Braben alles 
Gute wünschen: Ob »Elite II« 
(wenn es denn mal endlich 
kommt) da noch mithaften 




Neuer Laser, neues Glück: Das hartverdiente Geld wird gleich 
wieder in neuer Ausrüstung angelegt. 






IM VERGLEICH 



PRIVATEER 

Strike Commander 

Wing Commander IE 

X-Wing 

Wing Commander Acudemy 



90 



Wir haben einen neuen Spitzen- 
reiter: Privateer überflügelt dank 
seines Handels- und Missionen- 
Bonus den bisherigen Weltraum- 
Hit Wing Commander II. Auch 
gegen den just erschienen Strike 
Commander kommt Privateer spielend an: Schnellere Grafik 
und mehr Spieltiefe sorgen dafür. Da hat es die X-Wing-Kon- 
kurrenz arg schwer, von der langweiligen Wing Commander 
Academy ganz zu schweigen. 



Tasche, denn die Gilde kassiert mit. 
Ganz wagemutige Privateers schauen auch mal in die Knei- 
pen der einzelnen Systeme. Dort findet sich vielleicht ein 
potentieller Auftraggeber, der per Handschlag eine beson- 
ders heikle, aber lukrative Mission für Sie hat. Durch diese 
Personen kommt auch eine tieferschürfende Handlung ins 
Spiel; dazu aber später mehr. 

Das Weltall ist kein sicherer, gemütlicher Ort. Da sind zum 
einen die Piraten, die hinter jeder Schiffsladung her sind. 
Natürlich können auch Sie die Piraten-Karriere einschlagen. 
Kaufen Sie sich einen Traktor- Strahl, zerballern Sie hilflose 




det wird automa- 



Handelsschiffe und sammeln Sie die Überreste auf. Bloß mit 
dem Verkauf sollten Sie vorsichtig sein; so manches zivili- 
sierte System könnte sich fragen, woher Sie die Waren haben, 
und Ihnen »Insys«, die »In System Security« auf den Hals 
hetzen. Wer sich mit den Piraten gut stellt, kann von diesen 
auch Schmuggelware billig einkaufen. Eine Ladung Sklaven 
für einen Landwirtschaftsplaneten oder eine Kiste der Desi- 
gner-Droge »Brillance« bringen schnelles Geld - oder 
schnellen Ärger, wenn Militär und Insys dahinter kommen. 
Ein weiteres Problem stellen die Anhänger der »Church of 
Humanity« dar. Jene Fanatiker sind gegen alles technische 
und wollen den interplanetaren Handel unterbinden, damit 
auf allen Welten eigene, unberührte Zivilisationen entste- 
hen - im Volksmund werden die Anhänger dieser Sekte auch 
»Retros« genannt. 

Dieses Ziel versucht die Church zu erreichen, indem sie alle 
Handelsschiffe im Kamikaze-Verfahren angreift. Da die 
Sekte ständig neue Anhänger bekommt und offenbar gute 
Finanzreserven hat, taucht sie immer wieder in diversen 
Systemen auf und sorgt so für neue Missionen oder aber für 
Ärger bei einem eigentlich ruhigen Handelsflug. 
Als Grundlage für ein schmissiges Science-fiction-Action- 
Spiel würden diese Elemente ja durchaus ausreichen, doch 
Origin hat noch eine komplette Roman-Handlung im Spiel 
versteckt. Schon in der Intro-Sequenz ist ein völlig unbe- 



iW>}| HEINRICH LENHARDT 

Eigentlich hätte Origin dieses 
Programm auch »Wing Com- 
mander 2,5« nennen können. 
Das 3D-System der Weltraum- 
schlachten, mit denen man die 
meiste Zeit verbringt, bietet 
weder grafisch noch spiele- 
risch große Neuerungen. Die 
neue Missions-, Handels- und 
Strategie-Komponente ist 
aber unverschämt clever. 
Das Fliegen und Ballern wird 
nicht zum öden Selbstzweck 
(wie bei Wing Commander 
Atademy), sondern durch 
motivierende Missionen und 
viel Abwechslung gestützt. 
Rache ist dabei sehr süß: Wenn 
der dicke Pirat Sie einmal 



abserviert hat, dann können 
Sie es ihm später immer noch 
zeigen. Genug Geld verdie- 
nen, stärkeres Schiff kaufen, 
ein paar neue Raketen dazu- 
legen und nachtragend sein 
(»Hollihalla - Wumml«] - da 
kommt Freude auf. 
Privateer ist eine sehr starke 
Mischung aus 3D-Action und 
Handelsspiel. Am Anfong ist 
das Überleben mit der miesen 
Startausrüstung nicht leicht, 
doch die Longzeitmotivotion 
entschädigt für diese knifflige 
Phase. Bei allem Respekt: 
Gegen dieses neue Prunkstück 
sieht dos olle Elite ganz schön 
verhungert aus. 




Vier verschiedene Raum schiff -Typen können Sie besitzen. Die »Taurus« (links oben) ist 
das schwächste und kann nur verkauft, aber nicht wieder gekauft werden. Die ande- 
ren drei Modelle sind je nach Typ entweder als Frachtschiff oder als Jäger besser 
geeignet. 



kanntes Raumschiff zu sehen, das sich in einem Asteroiden- 
Gürtel versteckt hält. Im Laufe des Spiels stoßen Sie auf ein 
»Artefakts, einen Gegenstand, der weder von den Kilrathi, 
noch von den Menschen stammt. Wenn Sie die Herkunft 
des Artefakts erkunden wollen, geht der Ärger los: Der Vor- 
besitzer wird ermordet, Kilrathi wie Navy sind hinter Ihnen 
her und um das Geheimnis zu lösen müssen Sie Aufträge 
eines Verbrecher-Syndikats annehmen, eine Blockade um 
einen Planeten brechen, ein völlig unbekanntes Stück Welt- 
all kartographieren, sich in der Oxford-Universität ein- 
schreiben und noch einige andere Gefahren bestehen. Nur 
so können Sie Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen 
-dessen wirklich gelungene Lösung hier nicht verraten wer- 
den soll. Nur soviel sei gesagt: Ein Happy End ist möglich, 
nach welchem man aber trotzdem immer weiter spielen und 
den eigenen Reichtum vermehren kann - bis die erste Mis- 
sionsdiskettefür Privateer kommt (Voraussichtlicher Termin: 
Februar 1994). 

Technisch und spielerisch ist Privateer ein geschickter Mix 
aus Strike Commander, Wing Commander und Elite. Die 
3 D-Weltraum-Szenen sind nahezu identisch mit Wing Com- 
mander II. Alle Objekte wurden von einem 3D-Programm 
vorberechnet und in mehreren Perspek- 
tiven gespeichert. Diese vorberechneten 
Bilder werden auf dem Bildschirm 
gezoomt, gedreht und perspektivisch 
genau ausgewechselt, um einen recht 
verblüffenden 3 D-Effekt zu erzeugen. 
Die Grafiken sind etwas detaillierter und 
schneller als bei der Wing-Commander- 
Serie; das ist aber nur im direkten Ver- 
gleich zu erkennen. 
Die grafische Aufmachung aller Nicht- 
3D-Szenen auf den einzelnen Stationen 
und Planeten sieht dagegen wie ein in 
die Zukunft versetzter Strike Comman- 
der aus. Vom der allgemeinen Menü- 
Führung bis zum Handschlag, mit dem 




Navigation im Privateer-Universum: Zu Spielbeginn sind Sie im »Troj«-Sekfor, in 
dem Sie drei Planeten finden können (blaue Pfeile). Außerdem besitzt das 
System vier »Jumppoints«, die Hyperraum-Öffnungen in jeweils ein anderes 
System darstellen (Rote Linien). Die Postion im Sektor stimmt nicht mit der Rich- 
tung des Hyperraum-Sprungs überein; deswegen müssen Sie sich Sternenkarten 
kaufen. Zwei Jumps führen in einen anderen Quadranten; sie sind nur zu emp- 
fehlen, wenn Sie die entsprechende Karte hoben. Ansonsten springen Sie ins 
Leere und finden vielleicht den Rückweg nicht mehr. 



man einen Auftrag annimmt, wurden praktisch alle Elemente schaltbare 
übernommen. 

Aus dem Klassiker Elite (von Sraben & Bell Anfang der 80er 
Jahre programmiert) hat man die Grundidee recht dreist über- 
nommen: Das Handeln zwischen den einzelnen Planeten, 
das Aufrüsten der Raumschiffe, die diversen Karriereoptio- 
nen (Händler, Söldner, Pirat, etc.) sind mehr als nur Anleh- 
nungen. Diese Elemente wurden aber für die 90er Jahre tech- 
nisch entsprechend verbessert. Für jeden Planeten-Typen 
gibt es eigene Grafiken; im Schiffsausrüstungs-Screen kön- 
nen Sie die Waffen per Maus an diversen Stellen am Rumpf 
montieren. In den Bars warten wichtige Tips vom Barkee- 
per und so manche Person, die einen für die Handlung wich- 
tigen Auftrag hat. 

Natürlich gibt es auch viel Musik. Jeder Planetentyp hat sein 
eigenes Thema, vom militärischen Marsch bis zum lasziven 



Funk (mit Gitarrensolo) für einen der »Plea- 
sure«-Planeten. Mit Privateer hat sich Origin 
das erste Mal durchgerungen, den neuen 
General-Midi-Standard zu unterstützen. Kar- 
ten wie die Roland-SCC-1, der WaveBlaster 
oder die Media FX können jetzt also einen 
nahezu perfekten Soundtrack wiedergeben. 
Auf der Strecke geblieben ist allerdings die 
Roland-MT-32/LAPC-1 Karte. Wer sich extra 
für Strike Commander oder Ultima eine sol- 
che ältere Roland-Karte besorgt hat, wird zu 
Recht sauer sein, daß Origin diesen Standard 
wie eine heiße Kartoffel fallen ließ. Geräusch- 
effekte und Sprachausgabe sind über Sound- 
blaster-kompatible Karten zu hören; diese 
können natürlich bei fehlender Midi-Karte die 
Musik wiedergeben, allerdings wesentlich 
klangschwächer. 

Damitdie Privateer-Kamere nicht immer wie- 
der von vorne begonnen werden muß, ist eine 
Speicher- und Lade-Funktion vorhanden, die 
aber nur auf einem Planeten funktioniert. Ist 
man einmal im Weltraum, kann bis zur näch- 
sten Landung nicht mehr gespeichert werden. 
Außerdem gibt es im Options-Menü eine ein- 
Unverwundbarkeit«. Wenn Sie sich derart 
gestählt in eine Raumschlacht begeben, bekommen Sie aber 
weder Punkte noch Credits. Nur wer ehrlich spielt, erhält 
den Lohn auch ausgezahlt. Zum Durchqueren langer pira- 
tenverseuchter Passagen ist die Unverwundbarkeit aber 
bestens geeignet. 

Wer sich gerne an besonders viel Sprachausgabe laben will, 
kann sich mit dem »Privateer Speech Accessory Pack« alle 
Piloten-Stimmen ins Haus holen. Dann ertönen alle Funk- 
sprüche auf der Soundblaster-Karte, auf den Planeten wird 
allerdings weiterhin mit Texteinblendung gesprochen, (bs) 




In der Außenansicht wird Ihnen jeder Treffer des eigenen 
Schiffs sehr schmerzhaft bewußt. 



D 

□ PC/XT 

H EGA 

■ AdLib/Soi 

■ Tastatur 

Spiele-Typ: 
Hersteller: 
Co.-Pfeis: 
Kopier schütz: 
Anleitung: 
Spieltext: 
Bedienung: 
Anspruch: 

Grafik: 



PRIVATEER 



J 286 

■ VGA 
J Roland 

■ Maus 



Art ion spiel 
Origin 
120 Mark 

Deutsch; gut 
Englisch; viel 
Gut 

Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Sehr Gut 



■ 386/486 
H Super VGA 

■ General Midi 

■ Joystick 

Freies RAM: min. 580 KByte und 
3 MByte EMS 

Festplottenploti: 16 MByte (mit 
Speech Paed: 22 MByte) 
Besonderheiten: Kombiniertes Actio« - 
& Handelsspiel, unendlich viele Missio- 
nen dank Zufallsgenerotor 
Wir empfehlen: 486er (min. 25 MHz) 
mit VGA-Karte, 4 MByte RAM, 
General Midi- & Soundblaster- Karle, 
Joystick 




WENN'S IN DER FREIZEIT NICHT IMMER 
ABWASCH SEIN SOLL... 

I Bobby im Tal der Könige 




□ MANDALA - DAS SPIEL FÜR 
GESTRESSTE 

Schalten Sie's ein und Sie 
schalten ab. Dabei trainie 
ren Sie auf intelligente 
Weise Ihr räumliches 
Vorstellungsvermögen. 
Die heißeste Versuchung 
seit es Tetris gibt! 
(für Windows) 

□ KARTELL HAIE 

Nichts für kleine Fische! Denn fen 




platze, spekulieren an der Börse £■ 




oder werden Aufsichtsratsvor- 
sitzender. Ein strategisches 
Windows- Spiel für alle J.R.'s 
von 8 bis 80. 



I SPIELESAMMLUNG I 

' — '4 Spiele für Spaß und Spannung: Füttern 
Sie die Schlange "Boa". Ordnen Sie die 
fallenden Bausteine von "Babylon", Gehen 
Sie auf "Schatzsuche". Und finden Sie die 
Pärchen von "Such mich", dem Memory 
auf dem PC. 
DM 49,80 (für Windows) 

| SPIELESAMMLUNG II 

— U Spiele für Spaß und Spannung; 
Nieder mit der Mauer - mit "Blocker". 
Knacken Sie den Code von "Superhirn". 
Puzzeln Sie sich durchs Labyrint mit 
"Quix". Schlagen Sie "Handicap" mit 
großen Sprüngen. 
DM 49,80 (für Windows) 

r | BOBBY IM TAL DER 
i KÖNIGE 

Für jeden etwas: Die 4 Windows-Spiele 
"Bobby im Tal der Könige", "Bobby im 
Fantasia-Land", "Twitt" und "Mint- 
Scrabble" garantieren endlosen Spaß für 
die ganze Familie. 
DM 49,80 (für Windows) 



*J*310 ÖCG IQIQIQ 



D 



PC-SPIEL DES 

WISSENS X: KNOWY 

Das Trivial Pursuit für den Computer. 
Mit dem kleinen Unterschied, daß 
Knowy Ihre Antworten mit witzigen 
Kommentaren begleitet Und das 
Beste: Sie können Knowy unendlich 
erweitern - mit ihren eigenen Fragen, 
DM 29,80 

PC-SPIEL DES 
WISSENS 2: KNOWY 

Die Ergänzung zum ersten Knowy-Spiel 
- da können Sie noch härtere Nüsse 
knacken. Aus ca. 10 Themenbereichen 
stellt Knowy die Fragen, Sie antworten. 
DM 29,80 



/ / 



/ /SOFTWARE 
IMMER VOLLES PROGRAMM! 



D 



ir Besteuerte SeM 



FRAKTAL-ANIMATOR 

Fliegen Sie per Computer-Animation 
durch phantastische dreidimensionale 
Landschaften. Und stellen Sie Ihre 
Wunsch-Bilder zu einer Nonstop- 
Filmpräsentation zusammen. Dieses 
Programm öffnet Ihnen ganz neue 
Welten. 
DM 69,- 

BUNDES LIGA- 
MANAGER 

Der Volltreffer für Fußball-Fans! Was Sie 
auch fragen, diese Datenbank weiß es. 
DM 49,- 



I 1 LOTTO-MANAGER 

' — 'Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge. 
Alle Ziehungen seit 1955, umfangreiche 
Statistiken, Häufigkeitsanalysen, 
Verwalten eigener Tippreihen 
DM 49,- 

| Biorhythmus 

1 — 'Erfahren Sie Ihr seelisches, 

geistiges und körperliches Wohlbefinden 
(für Windows) 
DM 49,80 

rHTippsy 

1 — Tippen im Zehnfingersystem leicht 
gemacht 
DM 29,80 

! I PC- Astronom 

l— ^Entdecken Sie den Sternenhimmel 
DM 29,80 



DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 
Meine Adresse: 

044110 ; 



Versand Deutschland: + DM 6.- bei Vorauskasse, 

+ DM 9.- bei Nachnahme. /Versand Ausland ausschließlich 

per Nachnahme + DM 15.-. 



STRIKE COMMANDER 



TÄCTICAL OPERATIONS I 



ED i 




«Mteüa»i»s 



Strike Commander gestohlene YF-23 kann bei vielen Missionen eingesetzt n werden 



#or knapp sechs Monaten versuchte Origin mit »Stri- 
ke Commander« den Markt der Flugsimulationen 
ein wenig aufzumischen. Das Vorhaben gelang nicht 
vollständig, denn zum einen ist das Spiel schon auf 
^^^^^^^^^^^_ kleinen 486-Rechnern zu 
langsam, zum anderen war 
das verwendete Flugmodell 
für Simulations-Fans ein 
wenig zu Action-Iastig. Mit der 
ersten Missions-Diskette 
namens »Tactical Operations 1 « ver- 
sucht Origin, eine dieser Scharten 
wieder auszuwetzen. Statt einfach 
nur neue Missionen auf die Festplatte zu kopieren, werden 
mehrere Programmteile einfach ausgetauscht. Am Ende der 




Sechs Monate sind vergangen; 
Sowohl im Spiel als auch bei 
den Programmierern selbst... 



Installation gibt es eine Reihe von Veränderungen, die sich 




Der Urlaub ist vorbei, denn die Türkei rüstet das Finanzamt auf 



Die Wildcats sind zurück: 
In der ersten Missions- 
Diskette zu Strike Com- 
mander gibt es nicht nur 
neue Aufträge. 

auch auf die alten Missionen posi- 
tiv auswirken. 

Am offensichtlichsten ist der stark 
erweiterte Soundkarten-Support. 
Neben Roland-MT32 werden jetzt 
auch die neuen General-Midi-Kar- 
ten mit der atmosphärisch dichten 
Musik versorgt. Einige Spezialef- 
fekte, die im General-Midi-Stan- 
dard nicht vorhanden sind, blieben 
dabei auf der Strecke, aber auch 
hier hat Origin vorgesorgt: 
Neue »Digital Effects» 
bringen noch lebensech- 
tere Fluggeräusche ins 
Spiel, sofern auch eine 
Soundblaster-Karte im 
Rechner eingebaut ist. 
Vorbeiziehende Düsenjä- 
ger klingen jedenfalls 
wesentlich echter als 
voher. 

Die anderen Veränderungen findet man im Optionsmenü 
während des Fluges: So werden jetzt noch mehr Spezial- 
joysticks sowie die Thrustmaster-Ruderpedale unterstützt. 
Für Experten am interessantesten ist aber der neue »Reali- 
stica-Flugmodus, der Strike Commander zu einer ernsthaf- 
ten Simulation aufwerten soll. Wahrlich fliegen sich die Jets 
damit auch etwas schwerer -wie real das Ganze ist, 
kann aber weiterhin nur ein echter F-1 6-Pilot beant- 
worten. 

Die neuen Missionen entführen die Wildcats in meh- 
rere unbekannte Fluggebiete. Die ersten Aufträge 
befehligen die 5öldner nach Syrien. Die Türkei, Hei- 
mat der meisten freien Flugstaffeln, möchte nämlich 
die Söldner-Steuer drastisch erhöhen. Damit die 
Piloten keinen Ärger machen, läßt die Türkei Ein- 
treibe-Truppen in Nachbarländern ausbilden. Jede 
Staffel muß sich deswegen ein Land vornehmen, um 
die türkischen Finanzamt-Jets rechtzeitig zu ver- 
nichten und die Steuererhöhung herauszuschieben. 
Dazu steht Ihnen auch die YF-23 zur Verfügung, die 
Sie am Ende von Strike Commander gestohlen haben. 




Am 3D-Teil hat 
auch die Gesth- 
geblieben 



mdert, 
ndigkeit ist gleich 



BORIS SCHNEIDER 



Ist es verwerflich, wenn Ihnen 
Origin den Strike-Comman- 
der-Update nur als Missions- 
Diskette verkauft? Solange Sie 
weder eine General-Midi- 
Karte haben, noch auf den 
neuen Flugmodus warten, 
wird Sie diese Frage sowieso 
nicht in schlaflose Nächte stür- 
zen. Die verbesserten Soun- 
deffekte sind sicherlich eine 
nette Sache, aber auf die 
angeblich realistischere Simu- 
lation hätte ich verzichtet. Stri- 
ke Commander ist von der 
Anlage der Missionen her nun 
mal eher ein Actio nspiel und 
das neue Flugmodell macht es 
deswegen noch lange nicht 
zum Faicon -Killer. 



Die neuen Aufträge sind hin- 
gegen interessant und 
knackig: Gleich im ersten Auf- 
trag fängt man ein paar 
Boden-Luft-Raketen ein, wenn 
man nicht von der ersten 
Sekunde an auf der Hut ist. 
Der Schwierigkeitsgrad ist 
hoch und damit genau richtig 
für alle, die das Hauptpro- 
gramm durchgespielt haben. 
Einige kleine logische Fehler 
(auch wenn man die YF-23 
»vertiert«, kann man sie in der 
nächsten Mission wieder flie- 
gen) trüben den Eindruck nur 
minimal. 

Wer Strike-Commander- 
Nachschub will, wird den Kauf 
nicht bereuen. 



J£$£? «UM K.IItVIIO\ 




Im Options-Menü hat sich einiges getan; hier sehen Sie den 
erweiterten Joystick- Support und den Knopf für den neuen 

Realitätsmodus. 

Sie können entweder diesen Super-)et oder die F-1 5 fliegen. 
Reguläre Aufträge führen die Wildcats nach Südafrika, Nica- 
ragua, die Inselgruppe Hawaii und nach Neu Sibirien. Ganz 
zum Schluß wird in einer Überraschungsmission auch der 
Weltfrieden bedroht, den die Wildcats hoffentlich noch 
rechtzeitig mit gewagten Flugmanövern retten können, (bs) 



m 


TACT1CAL OPERATIONS 1 
(FÜR STRIKE COMMANDER) 

□ 286 ■ 386/486 

■ VGA □ Super VGA 
Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 

■ Maus ■ Joystick 

Flug Simulation RAM- Minimum: 4 MByte 

Origin Festplatten-Platz: ca. 38 MByte (Mini- 

ln u , rnalkanfiguration) bis 55 MByte (volle 

/u nar * Installation inkl. Speech Pack) 

Erträgliche Handbuchab- Besonderheilen: Zusatzdiskette für 

(rage (nar bei Installation) „ s , rike C()mmondefH/ n || eine nkht 

Deutsch; befriedigend lauffähig. 

Englisch; viel Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHz) 

Gut mit Lacal-Bus-VGA, 8 MByte RAM und 

Cur r-i— .*.iii Joystick (bevorzugt Taruslmaster, 

Sehr ^^B^ fl| J^BW 

■ BR BJ 


□ PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib/ 

■ Tcistctu 

Spieletyp: 
Hersteller: 
Ol. Preis: 
Kopierschuti: 

Anleitung: 
Spieltext: 
Bedienung: 
Anspruch: 

Grafik: 



/THOMAS PFISTER 

TEL.: 0561/2 44 53 FAX: 0561/28 50 97 



ADVENTURE / ROLLENSPIELE 












I Eye ol H i-h ] P^Th 7J.- D 






ACTION/ARCADE 



SONSTIGES/ZUBEHÖR 



(f.. H -liirri Wuhilill 



STRATEGIE/SIMULATION 






Fto.BE«, 



■ kl OTfi 

"■■ " Kl,"!!« - 
!!; h *t v Mihi . 



:.:..v: 






FLIGHT SIMULATOR 5 




Start frei: Ftight Simulator 5.0 ist bereit 



JK Is IBM Anfang der 80er Jahre mit einem kleinen, unab- 
P^hängigen Büro-Computer die Welt erobern wollte, 
brauchte man dringend ein Programm, welches die Lei- 
stungsfähigkeit der Hardware demonstriert. Damals war auf 
dem Apple-Il-Computer der »Flight Simulator 2« eines der 
beliebtesten Programme. Die Software von Bruce Artwick 
wurde in der ersten Version mehr aus lux geschrieben und 
im zweiten Anlauf die erste ernstzunehmende Flugsimula- 
tion für Heimcomputer. Die im Auftrag von IBM für den 
neuen PC entwickelte Version (die dank 4,7 MHz und CGA 
immerhin rund viermal schneller als auf den Computern von 
Commodore und Atari flog), wurde so erfolgreich, daß 
Microsoft die Simulation unter Vertrag nahm. Ende Sep- 
tember erschien die lange erwartete »Flight Simulator Sa- 
Version, die das über 1 2 Jahre alte Programm im neuen 90er- 
Jahre-Look präsentieren soll, 

Flight Simulator ist kein Spiel im engeren Sinne: Normaler- 
weise gibt es keine High-Scores, keinen Lebensverlust und 



w>> 



THOMAS WERNER 



ulator 



Der Microsoft-Flugsii 
ist ein Programm, bei dem 
eigentlich nichts passiert; 
schon eine Beschreibung des 
eigentlichen Geschehens 
klingt banal; Sie dürfen in 
einem realistisch wirkendem 
Cockpit und mit akkurat simu- 
lierten Flugeigenschaften von 
Flugplatz zu Flugplatz navi- 
gieren - was mitunter Stunden 
dauern kann. 

Einzig der Landevorgang läßt 
ein wenig Spannung aufkom- 



Obwohl mit e 
i Vorgängei 



r gegenübei 
n erheblich 
srbesserten Grafik 
startet, wird zudem 



usge- 
der 



technische Aspekt des Fliegens werden. 



vermittelt - das wirkliche Flug- 
gefühl bleibt dem Möchtegern- 
Piloten versagt und weiterhin 
den teuren, beweglichen 
Profi-Simulatoren vorbehal- 
ten. 

Unter diesem Aspekt ist es 
auch enttäuschend, daß die 
Entwickler noch immer einige 
Details, wie eine korrekte 
Abwicklung des essentiellen 
Funksprechverkehrs, ver- 
nachlässigt haben. 
Auch die integrierte Flugschu- 
le ist nicht gerade perfekt und 
läSt einen Anfänger gerne im 
Regen stehen, da bei eigenen 
Flugversuchen nur standardi- 
sierte Kommentare gegeben 



Wenn Sie sich kein 
eigenes Flugzeug 
leisten können, ist 
der »Flight Simula- 
tor« eine preiswerte 
Alternative, um 
mehr über das 
Fliegen zu lernen. 

keine zu lösenden Puzz- 
les. Da er aber auch nicht 

I ÜSS kI9 tminingeingesetztwerden 
darf (eine PC-Tastatur ent- 
spricht nicht den Prü- 
fungsnormen, welche die Original-Anordnung der Knöpfe 
wie im Cockpit fordern), fällt er in die Kategorie »Unterhal- 
tungs-Software«. Mehrere hunderttausend verkaufte Exem- 
plare zeigen deutlich, daß die Kundschaft diese Form der 
Unterhaltung akzeptiert. 

In der Basis-Version von FS5 (wie wir ihn ab sofort kurz nen- 
nen wollen) sind vier veschiedene Flugzeuge vorhanden: 
Ein alter Doppeldecker, ein Segelflugzeug, ein Learjet und 




Ein kleiner Rundflug über München: Rechts unten sehei 
Frauenkirche, weiter hinten das Olympia-Gelände. 




Die Gewitterwolken, die 
Staffage und beeinfli 



AS REAL AS IT GETS? 

So real wie noch nie soll FS5 sein. Doch echte Freizeit-Piloten 
haben an der Simulation so einiges auszusetzen. Im »FSFO- 
RUM« von CompuServe wurde gleich nach der Auslieferung 
heiß diskutiert: Echte Bugs, Un Schönheiten und logische Feh- 
ler in der Simulation wurden gnadenlos aufs Korn genommen. 
Der SoundBlaster-Support hat Macken, auf dem höchsten Rea- 
litätsgrad kann man ein Stillstehendes Flugzeug crashen, 
indem man nur die Klappen ausfährt, und die Gewitterstür- 
me sind lediglich Grafiken, durch die man durchfliegen kann 
- keine Blitze, keine Winde, keine Herausforderung. 
Fehler in den Navigations-Instrumenten, im Autopiloten, beim 
Anrollen der Maschine und vielen anderen Details rissen meh- 
rere Experten zur Aussage hin: »Beim Programmieren wurde 
nur auf die Grafik geachtet. Das Flugmodell hat extreme 
Macken und muß gründlich überarbeitet werden.« Einige Flie- 
ger, die sich als offizielle Beta-Tester zu erkennen gaben, sag- 
ten: »Microsoft und BAO (die Programmierer) haben unsere 
Bug- Reports einfach ingnoriert«. 

Ein besonderer grafischer Effekt macht am meisten Probleme: 
Wer sich einem Gebiet nähert, in dem besonders viele Textu- 
ren zu sehen sind, muß mi» mehrere sekundenlangen Pausen 
rechnen, welche diffiziele Manöver völlig durcheinanderbrin- 
gen. Die Texturen werden dabei aus dem EMS-Speicher in das 
normale RAM übertragen. »Das geht nicht schneller,« meinen 
die Programmierer, »wer die Pausen nicht will, muß die Tex- 
turen im Menü abschalten.« Mit dieser Erklärung geben sich 
aber nur wenige Enthusiasten zufrieden. 
Fazit: Schon fünf Tage nach Erscheinen des FSS wurde von 
Microsoft USA ein Patch angekündigt. Wann und wie er 
erscheinen wird, ist ungewiß. Doch die meisten der hier ange- 
sprochenen Probleme sollen auf jeden Fall behoben werden. 



die berühmte Cessna, die schon seit der Version 2.0 mit 
dabei ist. Mit diesen Maschinen können Sie von ca. 100 ver- 
schiedenen Flughäfen starten und wieder landen. 
Als Fluggebiete sind mehrere Ballungsräume vordefiniert 
(New York, San Francisco, Los Angeles, Chicago, München, 
Paris); allerdings können Sie dank der Verwendung des »nor- 
malen« Koordinatensystemsjeden beliebigen Punkt auf der 
Erde anfliegen. Die meisten Flecken der simulierten Welt 
sind allerdings leer, bis Sie die entsprechenden »Scenery 

Options Uievis World gin Nau/Com 



Disks« nachkaufen, die dort für Gebäude, Berge und nicht 
zuletzt Flughäfen sorgen. 

Damit Sie als Anfänger nicht völlig verzweifeln, sind meh- 
rere Lektionen wie bei einem Fluglehrer abrufbar. Anwei- 
sungen auf dem Bildschirm und im Handbuch ergänzen sich, 
um Ihnen die Grundlagen des Flugbetriebs, der Aerodyna- 
mik und der Navigation zu vermitteln. Zur Zeit ist diese 
Funktion nur in Englisch abrufbar, eine vollständig einge- 
deutschte Version soll aber noch vor Weihnachten erschei- 
nen. Die lebensechte Navigation ist überhaupt eine der Stär- 
ken, aber auch Schwächen des FS5: Während Profis sich an 
diversen Funkfeuern und anderen Navigations-Maßnahmen 
laben können, sitzen Einsteiger erstmal fragend vor Begrif- 
fen wie VOR und ADF. 
Zum Glück gibt es ein dickes Hand- 
buch, das selbst bei Fragen zur Lufta- 
krobatik (Looping drehen und weiter- 
leben...) nicht halt macht. 
An das reine »Entertainment« wurde 
auch gedacht: Im gleichnamigen 
Menüpunkt findet man ein kleines 
Spiel namens »Crop Düster«, bei dem 
Sie ein Feld aus der Luft mit Insekten- 
schutzmittel bestäuben müssen (wie 
im Hitchcock-Film »Der unsichtbare 
Dritte«). 

Vier »Navigation Challenges« bewer- 
ten Ihr Flugverhalten bei kniffligen 
Landeanflügen, im »Formation Fly- 
ing« müssen Sie einem anderem Flie- 
ger so gut wie nur möglich folgen und 
im »Dual Player«-Modus werden 
zwei Computer mit FS5 gekoppelt: 
Dann können Sie sich zu zweit an 




% 



Beim »Crop Dusting«- Spiel müssen Sie in einer alten Mühle ein Feld mit Dünger einsprühi 



Die Welt im Überblick: Theore- 
tisch können Sie bei FS5 den 
ganzen Globus umfliegen; 
praktisch ist der überwiegen- 
de Teil der Kontinente jedoch 
leer. 




Synthberg ist eine synthetische Stadt, deren Gebäudeverteilung 
und Bodengrafik auf fraktalen Formeln basiert 

einem kleinen Kunstflug versuchen. 

Flight Simulator 5.0 verwendet mehrere neue Grafiktechni- 
ken, welche die Programmierer zum Patent angemeldet 
haben, um die normalerweise karge Bodengrafik schöner zu 
machen. Recht gut funktionieren die »Cybergraphics«, die 
auf fraktale Formeln zurückgreifen und einfach auf dem nor- 
malerweise pur grünem Boden Fel- 
der, Straßen und andere Merkmale "üüiüüüüüüü™"""» 
erzeugen. Auch in den Städten gibt 
es dank dieser Funktion keine graue 
Einheitsfläche, sondern zumindest 
einen Hauch von Struktur zu sehen. 
Die zweite, bekanntere Technik ist 
das »TextureMapping«. Fotografien 
oder handgemalte Bilder werden 
dabei rechnerisch auf 3D-Objekre 
geklebt. Mit dieser Methode verse- 
hen die Programmierer beispiels- 




Ohne Motor fliegt sieh's 
dem Segelflieger ziehet 
einen Heißluftballon. 



Kleine PCs müssen mit weni- 
ger Details vorlieb nehm 
Die beiden Extreme sehen Sie 
hier: Während die obere Gra- 
i auf einem klei- 
386er annehmbar läuft, 
st die untere Grafik auch für 

llen Local-ßus- 
486er ein harter Brocken. 

weise den Himmel mit echt aussehenden Wolken. Für eini- 
ge wenige Stellen haben die Programmierer sogar Luftauf- 
nahmen und Satellitenfotos digitalisiert, die den Boden aus 
großer Höhe absoult echt erscheinen lassen. Leider 
schlucken diese Grafiken extrem viel Platz. Deswegen haben 
die Programmierer nur wenige Flecken quasi mit Demo-Gra- 
fiken bepflastert und verweisen ansonsten auf extra nach- 
zukaufende »SceneryDisks«, die dann bestimmte Städte und 
Landstriche mit mehr Details verse- 
■ hen. Ein weiterer Ausbau des FS5 
durch Zusatzprogramme ist ebenfalls 
geplant: Ein Flugzeug- und ein Sze- 
nerie-Editor sind schon in Arbeit. 
FS5 arbeitet mit allen VGA-Karten in 
einem speziellen Grafik-Modus (320 
mal 400) und unterstützt die gängi- 
gen Super-VGA-Karten in einer Auf- 
lösung von 640 mal 400 Punkten. Ein 
EGA-Modus ist ebenfalls vorhanden, 
(bs) 



o 



BORIS SCHNEIDER 



Auch wenn Thomas meint, das sen so viele Details abschal- 

Programm sei langweilig: Die ten, daß sie gleich beim FS4 

Software kauf er lieben es. Wie härten bleiben können, 

sonst härten es die Program- Viel Glitzer, wenig Substanz: 

mierer geschafft, seit über 12 Spielerisch hat man beim FS5 

Jahren ganz gut von den FS- weiter abgespeckt. FS4 hatte 

Tantiemen zu leben? Flight ein paar Spielmodi mehr, das 

Simulator hat Verkaufszahlen »WW1 «-Kampf spiet für zwei 

erreicht, von denen Falcon & Spieler ist schon seit einigen 

Co. nur träumen können. Versionen draußen. Viele 

Die jüngste Generation des Flughäfen aus der 4er- Version 

Programms sieht cool aus, wurden ersatzlos gestrichen. 



keine Frage. Wer die 
schirmfotos sieht, wird das 
Programm gleich haben «vol- 
len. Daß diese Grafikqualität 
aber nur mit einem schnellen 
Local-Bus-486-Rechner zu 
erreichen ist, verschweigt die 
Packung. 386er Besitzer müs- 



Und die photorealistische Gra- 
fik gibt es nur in Chicago - alle 
anderen Fluggebiete si 
halbherzig dargestellt. 
Aber mit den Zusatz-Dis kel- 
len, die demnächst erschein er 
sollen, kann man 
ganz gut Geld verdi 






FLIGHT SIMULATOR 5 

□ 286 ■ 386/486 
■ VGA ■ Super VGA 
/Soundbl. ü Roland U General Midi 
jr ■ Maus ■ Joystick 


Q 


3 PC/Xl 

■ EGA 

■ AdLib 

■ Tastaf 


Spiele-Typ: 
Hersteller: 
Co.-Preii: 


Flugsimulation 

Microsoft 

DM150,- 


Freies RAM: min. 540 KByte (nur 
eingeschränkter Betrieb) 
Festplattenplafz: ca. B MByte 


Kopierschut 

Anleitung: 
Spieltext: 

Bedienung: 
Anspruch: 


Engiisch, gut 

Englisch, viel (deutsche 

Version in Vorbereitung) 

Befriedigend 

für Fortgeschrittene und 


Besonderheilen: Flug Simulation mit 
vier verschiedenen Flugzeugen, nur 
für sehr schnelle PCs geeignet. 

Wir empfehlen: 486er (mind. 33 
MHz) mit Local-Bus-Super-VGA, 4 
MByte RAM und Joystick. 


Grafik: 


Gut 


^\ R^^. 


w 


Ausreichend 


- ^65 JÄ-I 



enn Sie's mit solchen 
Feinden zu tun haben.., 




dann sollten Sie sich mit GameStar bewaffen. 
Die Spielsteuerung, die alles zusammen bringt. 




GameStar -Pro 



J 



THE JOW DIAN ENTERPRISE CO., LTD. 

Taipei World Trade Center Hm. #6C10 
Tel: 886-2-725-1950 (Rep.) Fax: 886-2-725-2053 



KASPAROV S GANBIT 



Wer könnte schon ein kom- 
petenterer Schach-Lehrmei- 
ster sein als Weltmeister 
Kasparow? Und weil der 
echte Gari selten Zeit hat, 
bei Ihnen ein paar Stün- 
dchen im Wohnximmer zu 
verbringen, spendet er 
seine Weisheiten in Soft- 
ware-Form. 



Der Schachsport war jahrzehntelang 
eine Domäne alter Herren. Sieht 
man vom amerikanischen Exzentriker 
Bobby Fischer einmal ab, machten in der 
Regel vergreiste Sowjets den Kampf um 
die Weltmeisterschaft unter sich aus. Als Cari Kasparow 
1 985 erstmals seinem Landsmann Karpow den Titel abluch- 
ste, bedeutete dies zugleich einen Umsturz der alten Hier- 
archien. Der junge, couragierte Spund Kasparow fegte den 
biederen Karpow mit aggressiver Spielweise vom Brett. 
Unser Gari, von jeher durch ein gesundes Selbstbewußtsein 
gesegnet, hat sich mittlerweile mit dem verkrusteten Welt- 
schachverband FIDE angelegt. Während Kasparow gegen 
den Engländer Nigel Short quasi privat seinen WM-Titel ver- 
teidigt, läßt FIDE Karpow gegen den Holländer Timman 
antreten. 

Kasparow hat neben seinen Wirbelakt! vi täten noch genug 
Zeit gefunden, um mal bei Electronic Arts vorbeizuschau- 
en. Dort polierten die Programmierer ein spielstarkes PC- 
Schach mit einer Portion Gari-Glanz auf. »Kasparov's Gam- 
bit« bietet neben einer umfangreichen Bibliothek mit Parti- 
en des großen Meisters viele Video-Clips, in denen er Ihr 
Spiel kommentiert und Tips spendiert. 

Kasparow kommentiert den Spielverlauf 




Bei der sorgfältigen 3D-Darstellung stimmen Perspektive und Lichteffekte 




Analyse-Brett: Computer 
versucht, den weiteren 
Verlauf voriube rechnen 



@] HEINRICH LENHARDT 


Kasparov's Gambit ist eindeu- 


haarsträubend ziehenden 


tig auf Schach-Neulinge und 


»Neanderthal« besiegt jeder 


Gelegenheits-Spieler zuge- 


Novize. Fortgeschrittene 


schnitten. 


bekommen auch eine Heraus- 


Die k essen Kasparow- Sprüche 


forderung geboten: Im 


nehmen dem jahrtausendeal- 


»Serious Mode« gibt's keine 


ten Sptel etwas von seiner ehr- 


Zugvorschläge mehr und der 


würdigen Strenge, lockern 


Computer legt sich mächtig ins 


nett auf und motivieren. Ein 


Zeug, um Ihnen ein paar sau- 


guter Mittelweg zwischen 


bere Züge vor den König zu 


strengen Standard-Schach- 


knallen. 


programmen und den dick 


Experten wird man mitdiesem 


aufgetragenen grafischen 


Programm nicht hinterm 


Gimmicks von Interplays 


Schachcomputer vorlocken 


Battlechess-Reihe. 


können, aber als lehrreiche 


Die meisten vordefinierten 


Mischung aus Lehrer, Gegner 


Computergegner spielen 


und Datenbank hat es seine 


ermutigend schlecht - den 


Stärken. 



Die Größen und Arrangements dei 



:elnen Fenster lassen s 



Das Programm gibt sich betont Einsteiger-freundlich. Im 
Handbuch werden die Schachregeln in Ruhe erklärt; wer 
das königliche Spiel nie gelernt hatte, soll Gambit als elek- 
tronischen Lehrer nutzen können. Im Spiel selber gibt es 
auch zahlreiche Tutorial-Kapitel. Hier werden vom kleinen 
Zug-1x1 bis zur fortgeschrittenen Endspiel-Strategie Dut- 
zende von Beispielen gezeigt und kommentiert. Die Erläu- 
terungen sind eher knapp und auf Englisch. 
Nebenden Lernkapiteln gibt es eine Datenbank mit den No- 
tationen von klassischen Partien. Sie umspannt von Duellen 
aus dem Jahr 1 849 bis hin zu neuen Partien eineinhalb Jahr- 
hunderte Schachgeschichte. Zug für Zug können Sie die 
Spielzüge nachvollziehen. Doch was treibt eigentlich der 
elektronische Kasparow? In einem Textfenster hält er die 
Notationen fest und leistet sich immer wieder mal einen auf- 
klärenden Kommentar - von der Einschätzung einer 
bestimmten Eröffnungsstrategie bis zum Bejammern mieser 
Spielkultur. Bei eklatanten Zügen wird außerdem sein 



□PTIDng HELP 




Mar i _ _ 

bhakespear 

P i casso 
Abe Lin< 



CiSrriCiii, "a Computer 
Player. 

Currentiy playing. fl 
iftsr! — resii 








Eine üppige Auswahl an Computergegnern - gegen Kaspare 
persönlich hat man wenig Siegeschancen. Mit einem Editor 
können Sie sich auch Rivalen nach Maß schnitzen 



IM WETTBEWERB 



74 



Chessmaster 3000 
KASPAROV'S 
GAMBIT 

Battlechess 4000 
Chess Mania< 1 1 

Terminator 2 Chess Wars 10 
iichtliche Grafik, Flexi- 
jeh großen Einfluß auf die 



Nach welchen Gesichtspunkten 
soll man eigentlich PC -Schach - 
pragramme bewerten? Spiel- 
Stärke allein genügt nicht; 
schließlich sind die meisten Neu- 
erscheinungen gut gern 
jeden Hobby- Spieler wegzuput- 
zen. Praktische Zusatzfunktionen, ■ 
bilität und Lernfunktionen haben c 

Wertung. Kasparov's Gambit erreicht nicht ganz die Vielfalt 
des All round- Programms Chessmaster, hat aber dank der 
Videoclips einen Atmosphäre-Bonus. 

Liebhaber grafischer Spielereien sind bei beim jüngsten 
Battlec h es s- Sproß gut aufgehoben. Anschauungsunterricht für 
die Sparte »Wie man's nicht macht« liefern die Dompf-Pro- 
gramme Chess Maniac und Chess Wars. 

Schwarzweiß-Konterfei lebendig. In einem kleinen digitali- 
sierten Video-Clip läßt der Weltmeister einen Spruch vom 
Stapel; dank Sprachausgabe können Sie sich an seinem Ori- 
ginalton (englisch mit dezentem russischen Akzent) erfreu- 
en. Welcher Hobbyspieler fühlt sich nicht geschmeichelt, 
wenn ihn der Champion mit den Worten »Den Zug hätte 
ich auch gemacht« lobt? Der PC-Kasparow liegt mitunter 
auch etwas daneben und durchschaut so manche Strategie 
nicht. Sogar manierliche Züge werden dann bemeckert. Soll- 
te Ihr Selbstvertrauen zu sehr unter solchen Kundgebungen 
leiden, können Sie dem Senfgeber einfach per Menü den 
Redefluß abdrehen. 

Jeder der Computergegner hat eine bestimmte Spielstärke, 
die durch den Elo-Wert ausgedrückt wird. Außerdem besit- 
zen die Kontrahenten neben putzigen Namen wie Shakes- 
peare und Sigmund Freud auch unterschiedliche Spielwei- 
sen. Der eine greift kreativ an, der andere ist ein defensiver 
Sicherheitskünstler. Sie können sich auch beliebige Com- 
putergegner dazudesignen. Das Programm bewertet außer- 
dem auf Wunsch Ihre Resultate, errechnet Ihren Elo-Wert 
und stuft Sie in einer Rangliste im Vergleich zu den Rivalen 
ein. Als zusätzliche Schwierigkeits-Schraube läßt sich die 
Bedenkzeit für den Computer andrehen. 
Weitere serienmäßige Features: Speichern und Laden einer 
Partie, Ausdrucken der Notationen, Zug-Zurücknahme und 



Links sehen Sie die VGA-Grafik, rechts die wesentlich schö- 
nere Super- VGA- Auflösung mit doppelter Auflösung 




Bei der 3-D Darstellung ist der Unterschied zwischen VGA 
(links) und Super VGA (rechts) nicht ganz so dramatisch 

auf Wunsch ein Tip von Cari Kasparow. 
Am meisten Übersicht beschert die Symbol-Darstellung der 
Spielfiguren. Sie sehen das Brett von oben; rechts davon 
kann man auf einem zweiten Analysefeld sehen, welche 
Züge der Computer gerade durchrechnet. Anordnung und 
Position der einzelnen Fenster lassen sich ändern. 
Sie können auch die eindrucksvolle 3D-Ansicht umschal- 
ten. Hier werden plastische Figuren perspektivisch korrekt 
übers Brett geschoben; drei verschiedene Grafikstile stehen 
zur Verfügung. Richtig nett schaut's aber nur aus, wenn das 
Programm genug EMS-Speicher vorfindet und Ihre Grafik- 
karte als Super-VGA-würdig 
einstuft. Bei 640 x 480 Bild- 
punkten herrscht Ordnung auf 
dem Bildschirm; im Standard- 
VGA-Modus wird's durch die 
halbierte Auflösung gruselig 
grobkörnig. Ein VGA-Kompro- 
miß-Modus (hohe Auflösung, 
dafür nur 16 Farben) wäre sinn- 
voller gewesen. (hl) 



SO 




Zahlreiche Lehrkapitel und klassiscl 
Partien schlummern in der Sc hoch - 
Datenbank 



m 


KASPAROV'S GAMBIT 

□ 286 ■ 386/486 
■ VGA ■ Super VGA 
'Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 
r ■ Maus 31 Joystick 


□ PC/Xl 
ü EGA 

■ AdLib 

■ Tastat 


Spiele-Typ 
Hersteller 
Cn.-Preis 


Schach 

Electronic Art 
DM120,- 






Freies RAM: min. 1 MByte für VGA; 
min. 2 MByte für Super VGA 
Festplattenplatz: ca. 1 1 MByte 


Kopier schuf 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 


Deutsth; gut 
Englisch; mittelschwer 
(Fachbegriffe) 
Gut 


Besonderheiten: Schach- Programm 
mit klugen Sprüchen von Wellmei- 
ster Kasparow. 

Wir empfehlen: 386er [min. 33 
MHi) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 

Grafik 
Sound 


Für Ein steig er und 
Fortgeschrittene 
Befriedigend 
Ausreichend 




W74m 



Mittelmäßiges kann 
noch besser werden: Dyna- 
mix möbelte sein »Front 
Page Football« auf. Die neue, 
verbesserte Version 
nennt sich »Football Pro« - 
ungemein praktisch, wenn 
man seinen Kunden ein Pro- 
dukt gleich zweimal 
andrehen kann... 

FRONT PAGE 
SPORTS 



ikC- ■* :> 






" . ■_-- ;.-ij-, :■:.--. ::--:r. 




%&kit& 







Der Schiedsrichter strahlt digitalisierte Autorität aus 



■ ■■■■■iptnw 



FOOTBALL PRO 



Ja, ja, die Amerikaner und ihre Sportarten. Da will man 
dieses kulturlose Volk mit einer ganzen Fußball-Welt- 
meisterschaft im nächsten Jahr missionieren, doch im Gegen- 
zug ist die Unterwanderung teutonischer Körperertüchti- 
gungs-Vorlieben in vollem Gange. Konnte man vor ein paar 
Jahren allenfalls mit Fußball die erdrückende Mehrheit der 
deutschen Sportfans vor die Glotze und hinter die Salzstan- 
gen locken, haben US- 
Spezialitäten in den letz- 
ten Jahren gewaltig aufge- 
holt. Basketball ist seit der 
letzten Olympiade ausge- 
sprochen »in« und dank 
der internationalen Partien 
von Frankfurt Galaxy 
wächst auch die Zahl der 
Anhänger des American 
Football stetig. Wer 
Touchdowns und Inter- 
ceptions verfallen ist, kann 
auf seinem PC fleißig an 
seiner Quarterback-Karrie- 
re feilen. In den Vereinigten Staaten 
erscheinen ständig neue Simulatio- 
nen dieser Sportart; kurz vor der Ver- 
öffentlichung von Microproses Bei- 
trag hat Dynamix seine jüngste Foot- 
ball-Version ins Rennen geworfen. 
»Football Pro« ist allerdings kein rich- 
tig neues Programm. Es ist noch kein 
Jahr her, seit Dynamix mit »Front Page 
Sports Football« sein Sportspiel- 
Debüt feierte. Ganz so genial, wie der 



gramm wohl doch nicht - ehrliche Selbsterkenntnis 
oder war's der Blick auf die durchwachsene PC- 
Player- Wertung von 61, die für emsige Betrieb- 
samkeit in den Programmierstuben sorgte? Sei's 
drum; die verbesserte Version lockt mit Feinheiten 
bei Bedienung und Spielablauf, noch mehr taktischen Optio- 
nen zum Spielzug-Design und enthält »echte« NFL-Stars. 
Aus rechtlichen Gründen bietet Dynamix keine Update- 
Möglichkeit für Käufer des Vorgängers an. Begründung: Die 
Verwendung der Namen von »echten« NFL-Spielern kostet 
einiges an Lizenzgebühren; sie schließt zudem aus Copy- 
right-Gründen eine Umtausch-Aktion aus. Naja, so gewal- 



**,'■ 



# *' 




Instant Fteplay für höchste 
Ansprüche: Hier sehen Sie die 
selbe Szene aus verschiede- 
nen Kamera- Perspektiven. 



Hersteller damals tönte, war das Pro- 



Aufgeräumt: Bei der Text-Darstellung (Tabellen, Spielerkader, etc.) schaltet 
das Programm auf eine höhere Auflösung um 



IM WETTBEWERB 



Football Pro ist genauso ein TV Sports Football 73 

Expertenspiel wie sein Vorgän- FOOTBALL PRO 70 

ger Front Page Sports Football, Mike D j tko Footbo || 65 

aber Dynamix hat einige Kin- Front Page Sports Football 61 
d erkrank he iten erfolgreich aus- 
gemerzt. Dank statistischem und spiel taktischem Tiefgang emp- 
fiehlt sich die neue Version für alle Experten, die mit den Fein- 
heiren dieser Sportart bestens vertraut sind. 
Für Einsteiger interessanter sind die älteren Titel Mike Ditka 
(Acta lade) und TV Sports Football (Cinemaware): nicht so tief- 
gründig, ober leichter spielbar. 



HEINRICH LENHARDT 



Langsam kommt Dynamix mit 
seinen Football-Ambitionen 
auf Tauren. In Sachen Stati- 
stik-Reichtum und Options- 
Vielfalt war schon der Vor- 
gänger schwer zu schlagen. 
Zwar ist auch Football Pro ein 
Fall für versierte Kenner die- 
ser Sportart, aber dank des 
neuen Feinschliffs spielt sich 
das Programm auch etwas 
besser. Bewährte Tugenden 
! Spielxug-Wiederho- 



lung 



ichiedei 



Kamerawinkeln können 
immer noch überzeugen. 
Einsteiger können sich vom 
Computer die Arbeit beim Pla- 
nen und Ausführen der 
Spiel züge abnehmen lassen - 
aber was soll das ganze, wenn 
man schließlich nur noch 
zusieht, wie alles automatisch 



abläuft? Um ernsthaft ins 
Geschehen eingreifen zu kön- 
nen, muß man schon einen 
Sinn für tiefschürfende Foot- 
ball-Taktik haben. Und bei 
allem Respekt vor Liga-Gene- 
rator und Spielzeug-Editor: 
Dynamix hätte ruhig eine Spur 
Einsteiger-freundlicher sein 
dürfen (Erklärung der Foot- 
ball-Regeln im Handbuch? 
haben wir doch nicht nötig...). 
Football-Freaks werden den 
Kauf des Programms nicht 
bereuen. Verschaukelt fühlen 
sich nur diejenigen, die erst 
vor wenigen Monaten viel 
Geld für den Vorgänger hin- 
gelegt hatten. 

Wie wär's, wenn man das 
nächste Sportspiel intern 
gründlich testet, optimiert und 
erst dann veröffentlicht? 



Sfcfe: 






Die Feinheiten des Spielzug- Editors erschließen sich nur Foot- 
ball-Experten 

tig ist der Profi-Bonus aber auch nicht. Dynamix angelte sich 
»nur« die Rechte an der NFLPA, einer Art Spieler-Interes- 
sengemeinschaft. Alle Football-Profis, die bei diesem Ver- 
ein Mitglied sind, tauchen auch mit ihren echten Namen 
und realistischen Statistikwerten im Programm auf, doch ein 
paar Ausreißer fehlen (die »Readme«-Datei fordert den Käu- 
ferlapidarauf, er könne ja die fehlenden Namen selbst ergän- 
zen). Außerdem darf Dynamix nicht die vollständigen Ver- 
einsnamen und Teamlogos übernehmen. 
Das Options-Getümme! wurde um einige nette Features 
ergänzt. Sie können sich in den üppigen Liga-Modus stür- 
zen, Saison für Saison die Alterung Ihrer Spieler erleben, 
Nachwuchstalente in den Kader aufnehmen und die Stati- 
stikwerte editieren, welche die Stärken jedes Footballers 
genau definieren. Der Schwierigkeitsgrad läßt sich so belie- 



big einstellen: Wenn Sie sich ein Team 
mit lauter Allround-Cenies zusam- 
menbasteln, haben die Computer- 
gegner wenig Chancen. Auch der 
Spielablauf bietet eine Fülle von 
Variationen. Sie können sich zurück- 
lehnen und vom Computer den 
gesamten Actionteil übernehmen las- 
sen oder den bailführenden Spieler 
selber steuern. Auch bei der Auswahl 
der Spieizüge läßt sich das Ausmaß 
der Computer-Assistenz dosieren. 
Das Programm ist ganz auf Football- 
Experten zugeschnitten. Regelkennt- 
nisse werden vorausgesetzt; das aus- 
führliche Handbuch widmetsich aus- 
schließlich der Spielbedienung. Viele 
Features wie Spielzug-Editor, 

I Traineraufgaben oder das 
genaue Simulieren individuel- 
ler Stärken von NFL-Profis erschließen sich nur Ken- 
nern der Materie. Im Liga-Modus liefert das Programm 
eine Statistikladung ab, gegen die »NHL Hockey« ein 
Waisenknabe ist. In jeder nur denkbaren Kategorie 
ermittelt Football Pro die besten Mannen, doch die 
Akribie hat einen kleinen Nachteil. Wenn die Ergeb- 
nisse von Computerteams berechnet werden, braucht 
das Programm ein paarMinütchen pro Match, um alle 
Details durchzuknödeln. 
Die Grafik ist durch die Bank sehenswert; der digita- 
lisierte Sound stimmig. Neben der übersichtlichen Darstel- 
lung des Spielfelds gibt's eine Wiederhol-Funktion, bei der 
Sie den letzten Angriff aus den abenteuerlichsten Blickwin- 
keln erneut studieren dürfen. Bei wichtigen Schiedsrichter- 
Entscheidungen wird eine digitalisierte Video-Sequenz 
gezeigt; Field-Goal-Versuche bekommen Sie in einer spek- 
takulären Nahaufnahme gezeigt. (hl) 



Er kam, sah und wurde über- 
rannt - solche Running Plays 
sind nichts für Zeitgenossen, 
die übersteigerten Wert auf 
ein vollständiges Gebiß legen 




lalysiert 



*\ 


FRONT PAGE SPORTS 


MM 


FOOTBALL PRO 

J 286 ■ 386/486 


a pc/xi 


P EGA 




■ 


VGA 




■ AdLib 


'Soundbl. 


■ 


Roland □ Generell Midi 


■ Tastet 


jr 


■ 


Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Sportspiel 






Freies RAM: min. 587 KByte 


Hersteller 


Dynamix 






+ 1 MByte EMS 


Ca.-Preis 


DM120,- 






Festplattenplati: ca. 3 MByte 


Kopier schuf 


Erträgliche 
Handbuchabf 






Besonderheiten: Verbesserte Version 








von Front Page Sports Football, aber 


Anleitung 


Englisch; gut 






keine Update-Mogikhkeit. 


Spiel lex! 

Bedienung 


Englisch; mittelschwer 
(viele Fachbegrhfe) 
Befriedigend 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM, Joystick 


Anspruch 


Für Profis 








Grafik 


Gut 






^-\\ iBfep^ 


Sound 


Gut 






-^ jo^Wt- 



Di 



Im zweiten Level Ic 



So ein Künstlerleben kann schon hart sein. Joe 
und Nat machen immer wieder diese Erfah- 
rung, wenn Sie Mauern und U-Bahn-Waggons 
mit ihrem Schriftzug versehen. Nicht nur, daß 
ihre Mitmenschen zugekleisterte Zugfenster und 
verschmierte Sitzbänke nicht als künstlerisch 
wertvoll zu schätzen wissen - als Dank für ihre 
aufopferungsvollen mitternächtlichen Sprüh- 
Happenings werden sie auch noch von der Poli- 
zei gejagt. Auf der Flucht vor den Sicherheitsor- 
ganen gelangen die Zwei vor die Tore eines 
unheimlichen Schlosses und ahnen nicht, daß 
sie damit einem verbrecherischen Ceheimbund 
in die Quere gekommen sind. 
Sechs Level -jeder die Behau- 
sung von einem der abgrund- 
tief bösen Verschwörer -sind 
zu durchspielen, wobei die 
Palette der Szenarien vom 
Vampirschloß über ein Laby- 
rinth bis hin zu dem noch im 
Bau befindlichen Gebäude 

des Oberschurken »Professor X« reicht. Neben Ratten, Vam- 
piren und Fledermäusen müssen Sie sich mit Killerninjas, 
Kampfrobotern und Zombies auseinandersetzen, die taub 
sind für beruhigende Worte. 

Die beiden Hauptak- 
teure lassen gerne 
ihre Fäuste sprechen, 
benutzen jedoch 
auch Wurfsterne. 
Molotov-Cocktails 
Kettensägen, Nun 
chakus und Schlag- 
rohre. Diese Exti 
waffen können an 



THOMAS WERNER 




< - yL v yL r yL r: yL''k v: »L'"y 



w — 



iij 



muntere Mullbinden 



YO! JOE! 

Mit Wurfstern und Klappmesser gegen das 
Böse dieser Welt: Sechs Level wollen durch- 
kämpft und durchsprungen werden. 




Technisch gesehen kann »Ye>! 
Joe!« kaum beeindrucken. Die 
Hintergrundmusik bietet 
abgestandenes Disco-Gedu- 
del und dte Grafik schöpft die 
VGA-Möglichkeiten bei wei- 
tem nicht aus. Das Scrolling 
wirkt immerhin flott und flüs- 
sig - vorausgesetzt, Sie besit- 
zen eine gute Grafikkarte. 
Die Levels laden mit ihren Ver- 
zweigungen und versteckten 
Extras zum Erforschen ein; die 
verschiedenen Warfen ver- 
sprechen zusätzliche 
Abwechslung. Der Schwierig- 
keitsgrad ist aber schon in der 
ersten Runde dermaßen gesal- 
zen, daß nur Action-Profis 
zufrieden sein werden. Es gibt 
einfach zu viele wirre Stellen, 



bei denen man angesichts der 
Gegner-Übermacht kaum 
ohne Energieverlust vorbei- 
kommt. 

Der Zwei-Spieler-Modus ist 
eine Enttäuschung: Gerät eine 
der beiden Figuren zu weit an 
den Bildrand, muß man mit- 
unter »blind« steuern. Eine 
High -Score- Liste vermisse ich 
ebenso wie ein Paßwort- oder 
Speichersystem. Bei »Yo! 
Joe!« muß man bei jedem Pro- 
grammstart immer wieder bei 
Level 1 anfangen. 
Die wohl größte Unver- 
schämtheit ist der vorsintflut- 
liche Kopierschutz, der trotz 
Festplatten-Installation bei 
jedem Neustart die Original- 
diskette verlangt. 



einigen Stellen des Spiels 
aufgesammelt und auf 
Knopfdruck eingesetzt 
werden. 

Die Fähigkeiten des 
Duos sind beachtlich. 
Schlagen oder treten sie 
nicht gerade, so springen 
die Sprayer über Abgründe, kriechen unter Hindernissen hin- 
durch, rutschen Schrägen hinunter, schwimmen oder tau- 
chen endlos lange sogar ohne Sauerstoff. Auf dem Weg zum 
Endgegner sacken sie wertvolle Kunstschätze ein und erneu- 
ern die Lebensenergie mit entsprechenden Symbolen oder 
kalten Duschen. 

Im Solo-Modus haut und sticht Joe sich alleine durch die 
ausgesprochen umfangreichen Gewölbe; findet sich in Ihrem 
Bekanntenkreis eine weitere Person, die für solch ein Pro- 
gramm zu begeistern ist, dann schlüpft diese in die Rolle 
von Nat. Beide Spieler müssen sich jedoch stets in dem glei- 
chen Bildschirmbereich aufhalten. Trennen sich die Wege, 
dann springt automatisch ein Countdown an und die zwei 
Spielfiguren werden zwangsweise an einer Stelle zusam- 
mengeführt, (tw) 



m 


YO! JOE! 

■ 286 


■ 386/486 


J PC/XT 


J EGA 


■ VGA 


Q SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. J Rolar 


d O General Midi 


■ Tasiotu 


L) Mau. 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Actions piel 


Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


Hudson Soft 


Festpialtenplnti: ca. 6 MByte 


Ca.-Preis 
Kopier schütz 


DM 90,- 

Extra- nervig: Original- 
diskette muß stets im 


Besonderheiten: 2 -Spieler-Modus; 
der Packung liegt ein Bügelbild hei. 




Laufwerk verbleiben. 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


MHz) mit 2 MByte RAM, Joystick 


Spieltext 


Englisch; wenig 


und VGA. 


Bedienung 


Befriedigend 




Anspruch 


Für Fortgeschrittene 
und Profis 






— T — ^^^ 


Grifft 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


i^C4c5Ä- 



PC PLAYER M/93 



ES GEHT WEITER 



kü!^bS»ilS!^SCTffi 



Fantastische Computer-Spiele 



SEID IHR BEREIT 



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PATRIOT 

Desert Storm für Profis: 
Wenn der Realismus die Spiel- 
barkeit abwürgt, beginnt die 
Sache knifflig zu werden. 



\Als der Irak im Jahre 1 990 Kuwait ein- 
sackte, geriet die USA in eine prekäre 
Situation: Der irakische Diktator hatte die 
amerikanische Ölkuh in seine Gewalt 
gebracht und wurde gleichzeitig als Held 
der islamischen Welt gefeiert. Das konnten 
sich weder die NATO noch die Supermacht 
selbst gefallen lassen, also klopften sie erst- 
mal per UNO-Beschluß dem Irak auf die 
Finger. Mehrere Räumungsfristen verstrichen. Der 
Despot Saddam Hussein blähte sich von Ultimatum 
zu Ultimatum mehr auf: Zuerst drohte er, Israel aus- 
zumerzen, dann die Amerikaner in der Wüste zu 
begraben, und zuletzt rief er auch noch die »Mutter 
aller Schlachten» aus. 

Im Januar 1 991 knallte es endgültig: Die USA starte- 
te ihre Operation »Desert Storm«. Diesen Krieg kann 
der Spieler auf seinem PC nachstellen - sowohl auf 
der irakischen als auch auf der alliierten Seite. Im 
Gegensatz zu herkömmlichen 
Admiralitäts-Szenarien werden keine 
Hexagon-Felder verwendet, auch klas- 
sische Brettspiel-Aspekte wurden 
außer Acht gelassen; stattdessen kon- 
zentrierte sich die Firma Three-Sixty, 
die uns schon das See(-Strategie)- 
Ungeheuer »Harpoon« bescherte, voll 
auf Realismus. 

Ergo hat der Kommandant alle Hände 
voll zutun. Erbekommt nämlich Ober- 
befehl über alles, was da in der Wüste 
rattert und knattert, seien es nun gewal- 
tige Panzerbatallione oder eine kleine 




Durch die Wüste: Vor lauter Details verli 



geübte Spielet 



e Übersicht 




A. LOCKER 



Tja, Jungs, wer das durch- 
ackert, kann sich die Grund- 
ausbildung zum 5-Sterne- 
General sparen. Wenn man 
Patriot eines nicht vorwerfen 
kann, dann ist das mangeln- 
der Realismus. Da wuselt's 
vor Panzerbrigaden, Hub- 
Schrauberstaffeln, Fall- 
schirm jage rkorps, Divisions- 
artillerie, Pioniertruppen, 
Mehrfoch'Raketen werfern, 
operativen Führungsbun- 
kern • und dann schaltet man 
wegen des Options-Overkills 
den Computer ab. 
Sony, aber das ist einfach 
zuviel. Der Spielwitz ist auf 
der Strecke geblieben; die 
Frage der Geschmacklosig- 
keit muß jeder für sich ent- 
scheiden. Hardcore-Slrote- 
gen, die »Harpoan« zum 
Frühstück verputzen, bekom- 
men eine echte Herausforde- 
rung mit vielen Szenarien 
und massig Zeug zum Ein- 
stellen. Alles in allem das 
ideale Spiel für den kleinen 
Sohn von Norman Schwarz- 
köpf - damit der Filius mal 
was Anständiges lernt! 



Hubschrauberstaffel (ingesamt 
24 verschiedene Typen). Der 
Spieler kann alle Truppen grup- 
pieren, verschieben, ausrüsten, 
attackieren lassen oder sie in der 
militärischen Hierarchie ver- 
schieben. All das passiert per 
Kommandantenbildschirm, auf 
dem außerdem permanent eine 
taktische Übersichtskarte einge- 
blendet wird. Per Knopfdruck 
wird gekämpft, wobei man von seinen Kommandanten Lage- 
berichte erhält, um die Situation seinerseits besser in den 
Griff zu bekommen. 

Damit der Spieler nicht den ganzen Krieg in einem Rutsch 
nachspielen muß, werden vom Programm 1 9 Missionen vor- 
gegeben, an denen eine Menge zu beißen bleibt; wer will, 
stellt sich eigene zusammen. (al) 



Ein schüchterner Blick aufs 
Waffenarsenal 



«u'fF i... n ' 


j ■ _i .«tmtj [ 






um ^Kl* 



Kommando st ruk tu i 
Generäle 



® 


PATRIOT 

□ 286 

□ VGA 
Soundbl. Li Rola 

■ Mau 


■ 386/486 

■ Super VGA 
a U General Midi 

□ Joystick 


□ PC/XT 
J EGA 

■ AdLib/ 

■ Ta statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 


Strategiespiel 

Three-Sixty 


Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenpiatz: ca. 7 MByte 


Ca.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 


120 Mark 
Deutsch; gut 


Besonderheiten: »Desert Storm«- 
Strategiespiel mit hochauflösender 
Grafik; sehr komplex, sehr ver- 
schachtelt. 


Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 


Englisch; mittelschwer 

Gut 

Für Profis 


Wir empfehlen: 486er (min. 20 
MHi) mit 4 MByte RAM, Maus und 
Super VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


^6ljBJ 







EMPIRE DELUXE 



FÜR WINDOWS 

Bis zu sechs Spieler können 

jetzt auch unter Windows ihr 

strategisches Geschick unter 

Beweis stellen. 



sind normalerweise n 



Das Strategiespiel » Empire Deluxe«, 
welches wir in PC Player 5/93 aus- 
führlich vorgestellt haben, gibt es jetzt 
auch in einer Version für Microsoft 
Windows 3.1 . Empire Deluxe ist eine 
Strategie-Simulation für bis zu sechs 
Spieler, die den altbekannte Regeln 
"Städte erobern, neue Einheiten pro- 
duzieren, mehr Städte erobern« folgt. 
Was Empire Deluxe von seinen Kolle- 
gen in diesem Genre abhebt, ist die 
Konfigurierbarkeit durch die Spieler. 
Mit Hilfe eines Landkarten-Editors faßt 
sich fast jedes gewünschte Szenario 
aufbauen. Durch Ein- und Ausschalten 
bestimmter Regeln und Einheiten- 
Typen kann man sich so sein Wunsch-Strategiespiel zurecht 
schneidern. Einsteiger spielen eine Variante, bei der alle 
Spielbewegungen sichtbar sind und man sich auf wenige 

EMPIRE SCENARIO DISK 

Gleichzeitig mit der Windows-Version von Empire Deluxe ist 
auch eine Daten- Diskette mit 40 neuen Szenarien erschienen. 
Auf der Disk befinden sich Empire -Situationen, die von bekonn- 
ten Programmierern wie Will Wright (Sim City), Noah Feilstem 
(Indiana Jones and the last Crusade) oder dem Science-fiction- 
Autor Jerry Pournelle gestaltet wurden. Dabei werden alle Regi- 
ster von Empire Deluxe gezogen. Die Variationen reichen von 
penibel ausgestalteten Simulationen historischer Kriege bis zu 
einigen »Jux«-Szenarien, bei denen die Empire-Regeln ziem- 
lich auf den Kopf gestellt werden. Unter anderem ist sogar eine 
Schach -Variante mit Empire- Figuren dabei. 
Fazit: Wer gerne Empire Deluxe spielt, muß diese Datendis- 
kette haben. Erst durch sie erkennt man, wieviel eigentlich in 
dem Spiel steckt. Ihr Preis: ca. 60 Mark. 



BORIS SCHNEIDER 



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Empire Deluxe unterstützt in der Windows-Version jede Windo 

karte. Hohe Auflösungen wie hier (1024 mal 768 Punkte) sind 

Foto haben wir etwas getrickst: Mehrere Dia log boxe i 

I zu sehen. 



vs- kompatible Grafik - 
damit kein Problem. Bei 
und Pull-Down-Menüs 



Einheiten beschränkt; in einer Profi-Version sieht man nur 
jene Gebiete, die man schon erobert hat und muß sich mit 
hunderlen von Details beschäftigen. Da jeder Einheit in 
jedem Spielzug neue Kommandos gegeben werden können, 
ist ein solches Mega-Spiel keine Sache von Stunden, son- 
dern von Tagen. 

Die Windows-Version von Empire Deluxe arbeitet pro- 
blemlos mit der DOS-Version zusammen: Spielstände sind 
austauschbar und dieselben Modem- sowie Netzwerk-Ver- 
bindungen werden unterstützt. (bs) 



Ob die Menschheit nun unbe- 
dingt eine Windows -Version 
dieses Spiels brauchte, ist 
fraglich. Wer das richtige 
Equipment besitzt (17 Zoll- 
Monitor) kann jetzt immerhin 
in Riesen-Auflösungen von 
1024 mal 768 spielen und 
Freunde beeindrucken. 
Wer allerdings keine Windo- 
ws- Beschleuniger-Graf ikkar- 
te im System hat, sollte bei der 
schnelleren DOS-Version blei- 



ben, denn sonst bietet Windo- 
ws-Empire keinerlei Vorteile. 
Spielerisch haben die Pro- 
grammierer nichts geändert 
und nur mit der (separat 
erschienenen) Datendiskette 
gezeigt, wie detail reich Empi- 
re Deluxe eigentlich ist. Wer 
sich für Strategiespiele nur 
halbwegs interessiert, kommt 
um diesen Titel in der DOS- 
oder Windows -Variante nicht 



LS 



EMPIRE DELUXE 
(Für Windows) 



ü PC/XT 

□ EGA 

■ Adü'b/Soundbl. 

□ Tastatur 



i 286 
I VGA 
I Roland 
I Maus 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Co. -Preis 
Kopiers chutz 

Anleitung 

Spieltex I 



Anspruch 
Grafik 



Strotegiespiel 

New World Computing 
DM 130,- 

Handauch abfrage 

Englisch; umfangreich 

und gut 

Englisch; umfangreich, 

aber verständlich 

Gut 

Für Fortgeschrittene und 

Profis 

Befriedigend 

Ausreichend 



■ 386/486 

■ Super VGA 

■ General Midi 
J Joystick 

d. 4 MByte RAM 



RAM- Minimum: m 

für Windows 3.1 

Festplattenplnti: ca. 3 MByte 

Besonderheiten: Neti werkfähig (bis 

zu sechs Spieler), Editor für eigene 

Szenarios 

Wir empfehlen: 

486er (min. 33 MHi) mit Wiadows 

3.1, 8 MByte RAM, Maas, Super 

VGA 





WSllIf SELBEM ZEIT, AM LPWKEM FWpr PEfi UUIVfIOTUNIS, IN DER V 
HiTBHMErfl&f DER 5WELEHOL0IN& VON ÖR'&»W,l?AINBOW ffUßJt7i 
fooPE: PESMTEB5 UW SlESTfl ol/LluiT, K°j QR.K.£ GEUBNNT 
SESCHRTiTENflCH-l/ */\— , i.Tn 

VföCHS-F&HRUW&W l ky'l *»M 




QFORTSETZÜNG FoLGt.' 



■MTDCOMWETTJ 





Ausgabe 1/93 


pis~ 


.-l~;~ ~ Lemmings 2 • Super 


&f.VE£ 


fl. <fc :; VGA: Die neue Gra- 


*'- - w 


™«P! iiK-btanaaraKane 


ii« M 'SÄ«J 


^ '■ für Edel-Spiele» 


m»-j3F 


2jrv ", Tests: Car & Driver, 


ffa 


■HS üomanche, Uavrd 


VTfa 1 PaiHhrettUf'« (Vilf, 


• ^H 


PjBR King's Uuest u.v.m. 


i=r H 






Angabe 4/W 



Joysticks im Ver- 
gleich • Tests: u.a. 
Skat 2010, Tristan, 
Sace Guest V, Buzz 
Aldrin's Race into 
space • Tips S 
Tricks: Links 386 
Pro, Wizardy VII 
Crusaders, Ultima 
Underworld II • ... 




Ausgabe 8/93 



14 Soundblaster im 
Test • Lösungen: 
S herlock Holmes, 
King's Quest VI, 
Quest F. Glory III ■ 
Tests: Alone in the 
Park, Amazon, 
Amberstar, Battle- 
chess,... 




Ausgabe 5/93 



Tests: u.a. Dogfight, 
Empire Deluxe, In- 
ternational Athletics, 
The Legacy, Lethal 
Weapon, Maelstrom 
• Tips & Tricks: X- 
Wing, Space Guest 
V, Ultima Under- 
world II - Ringworld 




Ausgabe 3/93 



Test z.B.: Solitaire 
für Windows, Ultima 
Underworld II, WWF 
European Rampage 
•Tips & Tricks: 
Comanche, Alone 
in the Dark, Clouds 
of Xeen - Klein & 
Fein - Goblins2 • ... 



Ausgabe 6/93 



Land O'Lore: Vor- 
schau der neuen 
Rollenspiel-Serie» 
Tests • Tips & 
Tricks: Shadow of 
the Comet, Secret 
of the Rainforest - 
Technik-Treff* ... 



Ausgabe 7/93 




Pirates Gold: 
Kultspiel im VGA- 
Kleid «Tests: u.a. 
Ashesof Empire, 
Princeof Persia2« 
Tips & Tricks: The 
7th Guest, Freddy 
Pharkas, X-Wing, 
Serpent Isle» ... 




Ausgabe 8/93 



Ausgabe 9/93 



Superschnelle neue 
Grafikkarten und 
wie man sie einbaut 
• Cocktailrezept- 
buch für Windows • 
Tests: Betrayal at 
Krondor, Return of 
the Phantom ■ Mes- 
seneuheiten CES 




Alles rund um 
Abenteuerspiele • 
Tests: u.a. NHL 
Hockey, Day of 
Tentacle, ...«TipsS 
Tricks zu Betrayal 
at Krondor und vie- 
len anderen • 
Großer Soundkar- 
ten-Vergleich • ... 




Ausgabe 10/93 



Saurier auf CD 
ROM - großer 
Vergleichstest • 
Tests: u.a. Secret 
of Monkey Island, 
Eight Ball Deluxe, 
Burn-time. Galac- 
tic WarriorArt* 
Tips & Tricks zu 
Lost Vikings u.v.a. 



Einfach die Ausgaben der 
PC PLAYER auswählen, die 
noch fehlen, und gleich 
bestellen. Dazu Coupon 
ausfüllen, ausschneiden und 
faxen oder einsenden. 
Übrigens, wenn der Coupon 
nicht reicht, geht's auch so: 
Auf dieser Seite alle Hefte, 
die benötigt werden ankreu- 
zen. Seite aus dem Heft her- 



['PC 
11/93 



Ausgabe U/93 



Diese Ausgabe 
halten Sie gerade 
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Kollegen bestel- 
len. Senden Sie 
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IPC 

12/93 



Ausgabe 12/93 



erscheint am 
4. November 
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schriften-Händler. 



austrennen, einsenden und 
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lautet 

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lieh möchte meine PC Player 
Sammlung tutto completti! 

Ich bestelle folgende Exemplare und bezahle per Bankeinzug 



DLZ'Banhesincjni; __ 

oder lege einen Scheck bei (quittierte Rechnung liegt der Sendung bei). 

Stück für je DM 5,80 der Ausgabe (1-5/93) _ 

Stück fiirje DM 6,50 der Ausgabe (ab 6/93) _ 

zuzüglich Porto (innerhalb der BRD) 

Gesamtsumme 



Dieses Angebffl gil na Innertela der BunrJe&republik Deulschland 




Noch ist nichts verloren: Adven- 
ture-Heldin Doralice verschlägt's 
in eine andere Zeitzone, doch 
der Spieler wird's schon richten. 



LOST IN TINE 



E> 



Bu den großen pädagogischen Herausforderun- 
Mgen unserer Generation zählt das einleuchten- 
de Begründen von Regeln und Gesetzen. Sollten 
Sie demnächst z.B. mit der naheliegenden Frage 
»Warum sind Raum-Zeit-Manipulationen verbo- 
ten?« konfrontiert werden, dann schlagen Sie doch 
im Handbuch zum Adventure »Lost in Time« 
nach. Hier wird's streng wissenschaftlich erklärt: 
»Da die Paradoxum-Rate eine kritische Schwelle 
erreicht hat, ist ein Umkippen, wenn nicht gar die 
Zerstörung der Tiefenstruktur unseres universellen 
biologischen Erbguts zu befürchten« - keine wei- 
teren Fragen. Klingt wie ein Physikkurs aus der 
neuesten Starkiller-Folge, ist aber halb so wild. Die 

Verschlingungen der Hintergrundstory 
konzentrieren sich auf den Umstand, 
daß ein skrupelloser Wissenschaftler 
gerne mal per Zeittor ins Jahr 1 840 
hüpft, um dort mit einem (in der 
Zukunft) gemopsten chemischen 
Element zu experimentieren. Die 
Zeitpoiizei heuert Heldin Dorali- 
ce an, welche souverän zwi- 
schen den Jahrhunderten pen- 
delt, um dem Schurken auf die 
Schliche zu kommen. 
Im Spielverlauf wird munter zwischen den einzelnen tem- 
poralen Zonen gewechselt, die alle ihre grafischen Spezia- 
litäten haben. Im 19. Jahrhundert sind die Hintergrundbil- 
der gemalt; beim Fortbewegen zu einem anderen Ort wird 





Auf den Dialogverlauf haben Sie 
keinen Einfluß, können sich aber 
an digitalisierten Gesprächspartnern 
erfreuen 



Durch lässig Klicken mit der rechten Maustaste z 
auf den Bildschirm 



eine geschmeidige Hingeh-Animation abgespult. Im 20. 
Jahrhundert entfällt dieser Bewegungsteil, doch dafür wur- 
den die Grafiken digitalisiert. Beim sinnvollen Einsatz ein- 
zelner Gegenstände wird zudem in einem kleinen Fenster 
eine Video-Animation abgespielt - und das alles ohne CD- 
ROM. Der Storyverlauf ist fest vorgegeben und erlaubt keine 
beliebigen Zeitsprünge: Erst wenn Doralice einen bestimm- 
ten Punkt in Ebene A erreicht hat, wird sie automatisch in 
Ebene B transportiert. 



Loden Tip 

und geben 

Speichern 





-- IGE 



V 



__^ 



HEINRICH LENHARDT 



Über diese kons kommen Sie an die Sonderfunktionen r 



Das siehl ja alles ganz 
verlockend aus; stilistisch 
tanzt Lost in Time geschickt auf 
drei Hochzeiten. Kurze digita- 
lisierte Videosequenzen, 
schwungvolle Animation beim 
Herumlaufen im Schiff und die 
Darstellung der Insel-Szenen 
sorgen für Abwechslung. Auch 
wenn so manches digitalisier- 
te Bild etwas schwammig 
wirkt (...wie wär's mit der 
höheren Super-VGA-Auflö- 
sung gewesen?), stützt die 
Grafik die Motivation. 
Grafisch waren ja schon die 
letzten Adventutes von Coktel 
Vision recht erbaulich, aber Enth 
inhaltlich gab's stets Defizite Lost 
zu beklagen. Lost in Time bie- aber 
tet eine erhebliche Steigerung 
gegenüber k rudern Schmumpf 
Marke »Inca«, ist aber immer 
noch meilenweit von höheren 
Weihen der LucasArts- Region 
entfernt. 
Die Mittelmäßigkeit »ver- 



dankt« dem Spiel s< 

les. Die Tüftelmani 

man der Heldin als Wesens- 

zug verpaßte, äußert s 






abstrusen 

Gegenstände-kombinier- 
Orgien. Entweder hat man in 
der Schule schon immer Phy- 
sik am liebsten gemocht (für 
Probiemchen ä la »Wir basteln 
uns einen Elektromagneten) 
oder probiert jede Gegen- 
stand/Objekt-Kombination 
gnadenlos aus. Erst mit letzte- 
rer Methode bin ich er- 
schreckend oft auf die Lösung 
einiger Rätsel gekommen. 

.tasmus Schübe setzt 
Time nicht gerade frei, 
aber es hat einen gewissen 
milden Unterhaltungswert. 
Wer bei Adventures viel Wert 
auf grafischen Schnickschnack 
legt und mit kümmerlichem 
Puzzle-Design leben kann, 
könnte damit einigermaßen 
glücklich werden. 



m 



IM WETTBEWERB 



Day af the Tentade 93 

Indiana Jones: f nie of Atlantis 89 
TimeQuest 74 

LOST IN TIME 61 



Feine Bedienung, bemühte Gra- 
fik, dürftige Puzzles: Lost in Time 
ist überdurchschnittlich, abei 
weit von den Adventure-Gipfeln 
entfernt. Knackige (und zudem 
logische) Puzzles bietet das 
jüngste Indiana- Jones-Pro- 
gramm in weitaus besserer Qualität; wer's lieber lustig mag, 
greift ohnehin zu Day of the Tentade. Wenn Sie sich für das 
Thema Zeitreisen interessieren und vor einem englischspra- 
chigen Text- Ad venture nicht zurückschrecken, sollten Sie 
Legends anspruchsvolles TimeQuest ins Auge fassen. 



Bedienung und Spielstruktur sind in allen Gefilden gleich. 
Wenn Sie den Mauszeiger über den Bildschirm bewegen, 
erscheint am unteren Bildrand 
eine Textmeldung, sobald er ein 
interessantes Detai! streift. 
Durch Anklicken bekommtman 
von diesem Objekt dann eine 
Nahaufnahme gezeigt oder 
erhält zumindest eine kurze 
Textbeschreibung, die so man- 
chen versteckten Tip enthält. 
Kann man einen Gegenstand 
mitnehmen, wird er durch Anklicken dem Inventar einver- 
leibt, das wiederum durch Klicken mit der rechten Maus- 
taste aufgerufen wird. Wichtig für viele Puzzles: Gegen- 
stände im Inventar lassen sich auch miteinander kombi- 
nieren, um neue feine Sachen zu basteln. 
Trifft Doraiice auf eine andere Person, läuft in der Regel ein 
längerer Dialog ab, dessen Ablauf sich nicht beeinflussen 
läßt. Immerhin erfährt man so wichtige Einzelheiten über 
das Raum-Zeit-Komplott des bösen larlath Equs; wichtige 
Erkenntnisse hältdas Programm automatisch in einem Notiz- 
buch fest. Durch ein leon am oberen Bildrand haben Sie ste- 
ten Zugriff auf diesen Info-Verwalter und können komplet- 
te Dialoge nochmals ablaufen lassen. 
Weitere Komfortbeigaben: Tips zum aktuellen Hauptpro- 
blem (diese Funktion läßt sich nur dreimal bemühen!) und 
eine Übersichtskarte. Hier klickt man einfach den gewünsch- 





ten Zielort an, um direkt hinzuspringen. Beim 
Speichern eines Spielstands hältdas Programm 
auch eine verkleinerte Abbildung des Raums 
fest. Geraten Sie dann angesichts der Spiel- 
stand-Namen ins Grübeln (»Hmm, wo war ich 
gleich wieder bei "Aktuell"?«), zeigen die 
Bildchen an, mit 
welcher Position die 
einzelnen Save-SIots 
verknüpft sind. 

Eine Verschlimmbesserung ist hin- 
gegen die Teil-Installation. Hier 
wird nur ein Teil des Adventures 
kopiert, was ein paar Megabyte 
Festplatten-Platz spart. Doch 
wehe, sie wechseln einmal die 
Zeitzonen oder wollen gar einen Spielstand aus einer ande- 
ren Epoche bemühen: Dann dürfen wiederholt die Disket- 
ten ausgepackt werden und es wird fleißig nachinstalliert - 
Gähn. Nur mit der gut ein Dutzend MByte fressenden Voll- 
Installation erspart man sich solche Prozeduren. (hl) 




Nette Idee: Optische Gedächtnis- 
stütze bei der Anzeige gespeicherter 
Spielstände 




Eine Puzzle- Logelei jenseits des dominierenden Gegenstände- 
Ausprobierens 



m 


LOST IN TIME 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


Q EGA 


■ VGA 


J Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. 3 Roland 3 General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


3 Joystick 


Spiele-Typ 


Abenteuerspiel 


Freies RAM: min. 550 KByte 


Hersteller 


(oktel Vision 


Festplattenplatz: ca. 12 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100- 




Kopier schütz 


Ertrög liehe 


mit gesprochenen deutschen Dialogen 


Anleitung 


Deutsch; ausreichend 


in Vorbereitung. 


Spieltext 


Deutsch; befriedigend 


Wir empfehlen: 336er 


Bedienung 


Gut 


(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


FÜc Eins teiger und 
Fortgeschrittene 


Maus und VGA. 


Grafik 


Gut 




Sound 


Befriedigend 


61»- 




Der große Meister zeigt auch in der Gefangenschaft Stil: 
»Du hast die Ehre, mich unter vielen Anstrengungen, 
Qualen und Schmerzen zu erretten« lautet seine Botschaft 
an den Knaben Simon, »Liebe Grüße- Dein Calypso«. Um 
jenen Virtuosen der Magie aus den Fängen eines noch mäch- 
tigeren, aber extrem bösen Typen namens Sordid zu retten, 
muß man schon ein gut ausgebildeter Zauberer sein. 
Doch Simon, der Retter in spe, hat ganz andere Sorgen. Er 
hat mit dem ganzen Humbug eigentlich nichts zu tun und 
lebte ein sorgenfreies Leben in der »echten« Welt, wo die 
Segnungen der Zivilisation die Gestalt von Walkman und 
Pizza haben. Um Großes zu leisten und den Tyrannen Sor- . 
did zu besiegen, wurde Simon ein wenig 



SIMON THE 
SORCERER 

Muß sich Monkey-Island-Held Guybrush 
warm anziehen? Mit den iranischen 
Abenteuern des Nachwuchszauberers 
Simon will eine englische Programmier- 
gruppe den amerikanischen Adventure- 
Giganten Paroli bieten. 




paar nette Verwandlungstricks 



|j 



IM WETTBEWERB 



Legend of Kyrandia 
SIMON THE 
SORCERER 

Hing's Quesf VI 



75 



mischem 
Kalibern 




Der Troll spielt nicht mehr mit - Streik im Märchenland 



Respekt für den Newton, er: Mit Day of the Tentacle 
dem Erstlingswerk im mit Perlen Monkey Island II 
dicht besiedeitert Abenteuer- 
spiel -Genre gelang Ad venture 
Soft ein starker Einstieg. 
Simon the Sorcerer verweist Sier- 
ra s ernsthafteren Märchen ver- 
schnitt King's Quest Vf auf die 
Plätze und liegt etwa gleichauf mit Westwood; 
Legend of Kyrandia. Zu den ganz dicken Prograi 
von LucasArts gibt's aber noch eine Kluft - in punkto Puzzle- 
Design und Komplexität kann es Simon nicht mit der Refe- 
renz kl asse aufnehmen. 

zauberhafte Dimension voller Unmöglichkeiten und schrul- 
liger Typen versetzt. 

Tröstlich, daß Calypso zwei Hilfs-Utensilien zurückließ: 
einen putzigen kleinen Hund, dessen praktischer Nutzen 
sich zunächst in Grenzen halt, und das Zauber- 
buch. Jener Hort magischer Formeln kann aber nur 
von ausgebildeten Magiern benutzt werden. Also 
trottet Simon zunächst ins nahegelegen Dorf, um 
mit den ehrwürdigen Meistern der Magie über eine 
berufliche Umschulung zu reden. Doch die Zau- 
berei, einst ein geachteter Berufsstand, ist mächtig 
in Verruf geraten. Sordid beansprucht das Mono- 
pol für sich; praktizierende Magier werden recht 
unfreundlich behandelt. Obwohl sich die letzten 
Angehörigen dieses Berufsstands notdürftig als 
Landwirte tarnen, hat Simon sie bald im Hinter- 
zimmer der örtlichen Taverne aufgespürt. Bevor er 
sich Sordid vorknöpfen kann, muß er zunächst die 
Aufnahmeprüfung bestehen. 






t 






/**-■ 



I 



Die wichtigsten Schauplätze werden mit dieser Karte direkt 
angesprungen 




HEINRICH LENHARDT 




Nur für Mitglieder: Ohi 
Zwerg enm ine 

»Simon the Sorcerer« ist das Debüt-Programm von Adven- 
ture Soft. Doch hinter den Kulissen werkeln keine Green- 
horns; Boß Mike Woodroffe sorgte zuletzt mit seinen Hör- 
rorsoft- Projekten »Elvira« und »Waxworks« für derbe Gru- 
sel-Rollenspiele. Der Schwenk ins Lager der fuxigen 
Adventures scheint aus dem Stand zu gelingen. Auf den 
ersten Blick erinnert Simon an ein Werk aus der LucasArts- 
Werkstatt. Zwei Drittel des Bildschirms werden von einer 
hübschen Darstellung des Spielgebiets eingenommen. 
Indem man Simon zum Rand oder durch eine Tür bewegt, 



Erbarmungslos putzig: Simon 
ist einfach lieb, wandelt wun- 
derhübsch animiert über den 
Bildschirm und hat immer 
einen flotten Spruch auf den 
Lippen - so könnte der ver- 
schollene kleine Bruder von 
Guybrush Threepwood ausse- 
hen. 

Grafik, Gags und Steuerung 
von Simon the Sorcerer 
entlocken auch verwöhnten 



Adv 



»Gau 



erkennendes Raunen. Die 
Story samt märchenhaftem 
Ambiente gewinnt nicht den 
Originalitäts-Sonderpreis, 



wurde aber gekonnt mit vie- 
len verrückten Typen besetzt. 
Die schönen Bilder und schrä- 
gen Typen sind es dann auch, 
die sich als Motivation s- Stütz- 
pfeiler unentbehrlich machen. 
Die Puzzles sind nicht über- 
trieben geistreich und enden 
oft in »Keinen-Gegenstand- 
übersehen-und-alles-auspro- 
bierert« -Routine. 
Doch wer nicht auf Perfektion 
besteht und öfters mal ein 
gepflegtes Grafik-Adventure 
genießt, bekommt allemal 
genug Spielspaß fürs Geld 
geboten. 



wird zum nächsten Schauplatz umgeschaltet. Im unleren 
Bereich sind zwölf Verben geparkt; rechts davon sehen Sie 
im Inventar alle Gegenstände, die unser Held bei sich trägt. 
Auch die Bedienung ist im wesentlichen LucasArts-kompa- 
tibel: Sie klicken zunächst auf ein Tätigkeitswort und dann 
in der Grafik auf den Gegenstand, der eingesetzt werden 
soll. Beim Einsatz von »Use« müssen in der Regel zwei 
Objekte angegeben werden, die miteinander benutzt wer- 
den sollen. 

Die Fantasywelt, durch die unser Held sanft animiert schlurft, 
nimmt sich nicht allzu ernst. Grantige Schneemänner ver- 
sperren den Weg, biergierige Zwerge lassen nur Vollbart- 
träger in ihre Minen, naschsüchtige Holzwürmer verlangen 
eine Portion Mahagoni zum Nachtisch und der verschnupfte 
Drachen verteilt feurige Nieser. 

Viele Gags bringen die Programmierer auch in den ausge- 
dehnten Dialogen unter. Bei den verschiedenen Antworten, 
die Sie anklicken können, lassen sich die sinnvollen von den 
flapsigen Statements leicht unterscheiden. Respektlose Ver- 
äppelungen auf Mär- 
chen-, Sagen- und 
Fantasy-Gestalten 




l üiye ne tlie netal deteotor and I 11 haue a lock 
around . t 

i Do voll thinjc there May be sotie arouncf here? 

ÜNhat's a Metal detector' efoins in this tfiMension": 

1 E'id it cfo any aood? 

5 1 ' m sorr'y bat y cur »hinging is bering ne to death 
Eye . 



Durch das Anklicken einer beliebigen Antwort bestimmen Sie den Gespräc hsver lauf 



Kusch, kusch! Bissige Kisten 
können einem den ganzen 
Tag verderben... 



Elemente nicht optimal inein- 
ander. Simon ist eher eine 
Ansammlung aus Witzen, 
Puzzlen und Umhergelaufe, 



BORIS SCHNEIDER 

So löblich es auch ist, sich an 
die aiten Luc asArts -Klassiker 
anlehnen zu wollen: dann 
bitte richtig! Das Hin- und Her- 
gelaufe und die strukturlosen 

Puzzles haben kein Guybrush- durchgestyltes Adventure. 
oder Tentacle-Kaliber. Daß so manches Rätsel sich 

Daß wir uns nicht falsch ver- darauf beschränkt, einen vier 
stehen; Simon ist kein schlech- Pixel großen Gegenstand zu 
tes Spiel. Für die Grafik gibt es sehen, finden und einzu- 
ein dreifaches Schutterklop- stecken, kostet Simon in mei- 
fen, viele der Witze sind prima ner privaten Wertung eine 
und man ist keineswegs sauer Menge Punkte - aus dem After 
wegen des ausgegebenen sollte das Genre Grafik- 
Geldes. Adventure doch nun wirklich 
Aber irgendwie greifen di 




DA WAR DOCH WAS... 

Liebevolle Hommage oder Ideen- 
mangel? Die Ausgangssituatron 
Simon the Sorcerer erinnert 
stark an Secret of Monkey Island: 
Junger Held muß die Aufträge 
einer Gruppe etablierter Zaube- 
rer bzw. Piraten erfüllen, bevor 
er in deren Berufsgilde aufge- 
nommen Gilde. Der weitere Spiel- 
verlauf zeigt aber, daß diese 
Story-Verwandtschaft nicht über- 
hand nimmt. 




Aller Anfang ist schwer, doch Calypsos Botschaft enthält 
kleinen Tip 



Überseh. 
anderes 



stehen im Mittelpunkt. Von Rapunzel bis zu Tolkien- 
Charakteren wird das ganze Genre liebevoll aufs Korn 
genommen. Simon wird zwischendurch auch mal heftig ver- 
kleinert- in diesem Zustand bekommen Gartenzwerge und 
Frösche eine ganz neue, beängstigende Dimension- 
Auf den ersten Blick wirkt das Szenario etwas unübersicht- 
lich. Vor allem rund um den Wald mit seinen vielen Pfaden 
und Abzweigungen gibt es einiges zu erforschen. Simon trägt 
immer eine Karte mit sich herum, auf der alle besonders . 
wichtigen Schauplätze eingezeichnet werden, sobald er sie 
einmal betreten hat. Will man dann z.B. möglichst schnell 
vom schlafenden Riesen zum Dorf wechseln, genügt das 
Anklicken des Zielpunktes auf der Karte -schon wird Simon 



dorthin versetzt, ohne daß er 
mühsam Bild für Bild rüber- 
laufen muß. Ein kleiner Hilfe- 
spender wurde auch einge- 
baut: Im Wald hausteine weise 
Eule, die einen furchtbar 
schusseligen Eindruck macht, 
Ihnen aber bei jedem Besuch 
einen kleinen allgemeinen 
Puzzle-Hinweis verrät. 
Zu Redaktionsschluß lag uns nur die englische Version des 
Programms vor, aber Distributor Bomico feilt schon emsig 
an einer Übersetzung. Die komplett deutschsprachige 
Umsetzung soll voraussichtlich in wenigen Wochen in die 
Geschäfte kommen. (hl) 



Sie keinen Ausgang! Allei 
|ibt es fünf Stellen, um in ein 
Bild zu wechseln. 




Auch nicht mehr ganz frisch, der J 



m 


SIMON THE SORCERER 

3 286 ■ 386/486 


3 PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 




■ AdLib 


Soundbl. ■ Rolo 




■ Tastat 


r ■ Mau 


ü Joystick 


Spiele-Typ 


Aben leuerspiel 


Freies RAM: min. 590 KByte 


Hersteller 


Adventure Soft 


Festplattenplatz: cd. S MByte 


Ca.-Preis 


DM 120,- 




Kopierschutz 


- 


erscheint in Kürze. 


Anleitung 
Spieltext 


Englisch; gut 

Englisch; viel [komplett 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 




Vorbereitung) 




Bedienung 


Gut 




Anspruch 


Für fortgeschrittene 




Grafik 


Gut 




Sound 


Befriedigend 


--=. 7$"ML 



Bundesliga-Trainer für 
Spitzenspiele gesucht... 

ANSTOSS, die Fußball-Management-Simulation, zeigt einen völlig neuen 
Standard in Grafik und Spieltiefe! Live-Kommentierung der Spiele mit 



Ereignisse, detaillierte Mannschaftsdaten - Erfolg und Mißerfolg Ihrer 
Mannschaft liegen in Ihrer Hand! Treffen Sie Ihre Enscheidungen - Sie 
könnten 



Fußball 

wie im 

Fernsehen! 


j^H 


ü&i 





h 



'• 



gssET- 


: - pE 


n U a,iB™,nT VD^,, '" l 


wkä 


- Spielverlauf v 
neu berechnet 

- Auswechslun 

- Spieltaktiken 
Spielweise 


ird ständig 

g 

und 


- Individuelles Trainings- 
programm 



Erhältlich für MS-DOS, AMIGA sowie AMIGA 1200 (256 Farben) 



Eine 
Zukunft 
für die 
Robben 




Robben und Seehunde sind die kleinen, oft vergessenen Ver- 
wandten der Wale. Gemeinsam ist ihnen die hohe Intelligenz 
und ihre Friedfertigkeit. Wie die Wale sind auch sie dem Men- 
schen und seinen modernen Jagdmethoden hilflos ausgeliefert. 
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. unterstützt Projekte zum Schutz 
der bedrohten Meeressäugetiere. 



□ 



Helfen Sie uns bei dieser wichtigen Arbeit mit 
Ihrer Spende und fordern Sie unser Informations- 
blatt "Rettet die Wale!" an. 




7997 



Deutsche! nnvelthilfe 

Giitlinger Slraße 19. 78315 Radolfzell 



c>RETURN TO ZOR 

Gleich zwei Comebacks auf einmal: Ad venture- Veteran Infocom wird 
zusammen mit dem »Great Underground Empire« wiedererweckt. 


















I 


_^i B^^^ 





Keine Texteingabe, dafür aber viele bunte kons: Return To Zork hat auf den ersten 
Blick nichts mit Infocom gemein. 



Immer diese Werbebriefe! Heute ist 
Ihnen wieder so eine Postwurfsen- 
dung ins Haus geflattert. Die »lllumy- 
inte, Translumynite & Leisure« lädt Sie 
zu einem Kurz-Urlaub ins Tal der 
Schwalben ein - Sie müssen sich nur 
eine kleine Verkaufsveranstaltung 
ansehen und dürfen drei Tage lange 
nach Herzenslust Urlaub machen. 
Nichts Böses ahnend nehmen Sie das 
Angebot an und tapsen in das größte 
Abenteuer Ihres Lebens. 
Erster Schreck: Das Tal der Schwalben wurde in das Tal der 
Aasgeier umbenannt - klarer Indikator, daß hier was nicht 
stimmt. Als Sie dann bei Ihrem Hotel ankommen, ist dieses 
gar nicht mehr da. Genauer gesagt fehlt die halbe Stadt: 
Während von West Shanbar noch ein paar Ruinen übrig 
sind, ist East Shanbar spurlos verschwunden. Sogar die halbe 
Brücke ist weg, säuberlich in der Mitte abgetrennt. Mit den 



Beim Brettspiel »Survivor< 
tigen Gegenstand erspiel« 



11 Shanbar weiß auch nicht, 
seh wunden ist 



liert worden. Um die miesen Magier loszuwerden, 
haben sich die Guten zusammengetan und den 
Spruch aller Sprüche losgelassen: Bei der »Great 
Dispersion«, dem großen Auseinanderflieger), 
wurde jeder, aberauch jeder magische Gegenstand 
in die Atmosphäre 
geschleudert. Für mehrere 
Jahrhunderte war damit 
kein Zauber mehr möglich. 
Die Frist ist um, das Böse 
steht vor der Haustür. 
Inzwischen haben es sich 
einige der verbleibenden 
guten Magier unter der Erde 
gemütlich gemacht. In den 
Ruinen des ehemaligen 
»Great Underground Empi- 
re« betreiben sie gleichzei- 
tig Bergbau (nach dem seltenen Element lllumynite, das im 
Dunkeln leuchtet) und einen Vergnügunspark namens 
»Dizzyworld«. Aber auch hier geht alles nicht mit rechten 
Dingen zu - wie Sie spätestens merken werden, wenn die 
verschwundenen Häuser reichlich überraschend wieder in 
diesem unterirdischen Reich auftauchen. 







jlSJU 






Ihr Fotoalbum dient dazu, andere Personen 
nach bestimmten Orten und Leuten fragen 



Häusern sind auch die 
meisten Bewohner hops 
gegangen. Nur der Bür- 
germeister und die Schul- 
lehrerin halten noch 
Wache und informieren 
Sie über die bevorstehen- 
de Rückkehr böser Magie. 
Vor rund 400 Jahren ist 
das Land »Zork« von 
bösen Zauberern drangsa- 






IM VERGLEICH 



Das Comeback ist gelungen: Dny of the Tentacle 93 

Dank dicker Puzzles und viel Zork Zero 82 

Grafik setzt sich Return to Zork RETURN TO ZORK 

vor Text-Konkurrent Gateway II fCD-ROMl 79 

und das Fantasy-Spiel Legend of ^ .. 

Kyrandia, auch wenn der Weg ,,,l * 

bis zur Meisterschaft (Tentacle) Le 9 end of K >" andia 

durch etwas mehr Witz und Styling genommen werden muß. 

Dank neuer Technik kommt es sogar an »Zork Zero« ran, das 

größte »alte« Infocom -Spiel überhaupt, welches ungeübte Text- 

ad venture- Spieler verzweifeln läßt. 




tu 



ehr viel, mit seinen Vorfahren zu 
Der Bildschirm wird von Grafi- 



Mit den Symbolen am Bildrand legen Sie die Stimmung Ihrer Spielfigur fest und beein 
Aussen so den Gesprächsverlauf 



Mit »Return to Zork« wird eines der ältesten Computerspie- 
le wiederbelebt. Anfang der 80er lahre machte die Firma 
Infocom mit ihren reinen Textadventures Traum Umsätze. 
Doch als Sierra und LucasArts mit ihren grafisch orientier- 
ten Spielen den Markt eroberten, ging der Stern von Info- 
com unter. Erst mußte die Firma an Activision verkauft wer- 
den, dann wurden die Büros endgültig geschlossen. 
Jetzt ist Infocom (als Label von Activison) wieder da: Mit 
neuen Leuten, völlig neuen Programmen, aber einer alten 
Idee. Das neueZork-Spiel spielt mehrere hundert fahre nach 
den Vorgängern und kann auch ohne jegliche Vorkenntnisse 
durchgespielt werden; die eine oder andere Anspielung, die 
nur Zork- Veteranen verstehen (Grues, Zorkmids & Co.) wer- 
den in der »Enzyclopedia Frobozzica«, die dem Programm 
beiliegt, genauestens erklärt. 
Wie schon zu ahnen ist, hat »Return to Zork« optisch nicht 



ken in VGA-Qualität gefüllt, die bei 
Bedarf mit Bildsymbolen überlagert 
werden. Sie sehen das Geschehen 
aus der Perspektive der Spielfigur, 
müssen also nicht wie bei Sierra- oder 
LucasArts-Spielen eine Figur steuern. 
Vielmehr klicken Sie mit der Maus 
direkt auf die Ausgänge am Bild- 
schirm, die Sie dadurch erkennen, 
daß sich der Mauszeiger in einen ent- 
sprechenden Pfeil verwandelt. 
Befindet sich der Mauszeiger auf 
einem Gegenstand, holt ein Mau- 
sklick das passende Menü hervor. 
Die Menü-Struktur ist schwer zu 
erklären, am Bildschirm aber schnell 
kapiert, denn es erscheinen immer 
nur die Befehle, die im Zusammenhang mit dem Gegen- 
stand Sinn machen. Wenn Sie die rechte Maustaste drücken, 
erscheint das Inventar. Auch hier klicken Sie einfach auf die 
Gegenstände, um passen- 



Ein besonders fieses Puzzle: Schieben S 
einen Satz aus den Tafeln 



BORIS SCHNEIDER 



Die Qualitätsfrage zu Return 
to Zork muß man zweiteilen: 
Ist es gut? Ja. Ist es Infocom? 
Nein. Wer die alten Schinken 
von Zork 1 bis Sherlock mit 
purem Text am Bildschirm 
inhaliert hat, wird sich sehr 
skeptisch der grafischen Vari- 
ante zuwenden. Von Sierra- 
Spielen gewarnt, die man an 
einem Nachmittag ohne 
großes Knobeln verputzt, ist 
man versucht, das neue Zork 
ebenfalls in die Kinderkram- 
Ecke zu packen. Weit gefehlt! 
Das Spiel ist groß und keines- 
falls ein Vergnügen für nur 
eine Nacht. Die Puzzledichte ist 
erfreulich hoch, der Knobel- 
faktor liegt weit über Sierra s 
Niveau und auf unlogi 
stößt man hier selten. 



Infocoms ist es halt doch nicht. 
Der völlige Verlust von Text 
läßt einen die Raumbeschrei- 
bungen vermissen. Wo man 
bei alten Textadventures 
gerne ein wenig fabulierte und 
den Leser an den Bildschirm 
fesselte, gibt es hier »nur« vor- 
gefaßte Grafiken, in denen 
man keinen einzigen unwich- 
tigen Gegenstand »just for 



anklicke 



einen witzigen Kommentar zu 
bekommen. »Return to Zork« 
ist nicht so verspielt wie die 
alten Titel; der Charme ist zwar 
nicht völlig weg, doch Zork 1 , 
2 und 3 dürfen weiter auf mei- 
ner Festplatte bleiben. Anson- 
sten ist »Return to Zork« ein 
hes Lichtblick für alle, die wieder 
etwas härtere Adventure-Kost 



> »schön« wie die alten 



wollen. 



de Menüs auf den Bild- 
schirm zu holen. Die Bild- 
symbole sind alle animiert, 
um die Befehle deutlich zu 
machen. Sie sehen ani- 
mierte, greifende Hände 
für »Nimm«, eine schnei- 
dende Schere für »Schnei- 
de«, einen sich wickeln- 
den Knoten für »Knote 

fest«. Zusätzlich erscheint der passende Text für das Sym- 
bol, auf dem sich der Mauszeiger gerade befindet. 
Return to Zork bietet das ganze Spektrum der üblichen 
Adventure-Puzzles: Von einem Labyrinth über die normale 
Objekt-Manipulation bis zu Gesprächen mit anderen Cha- 
rakteren. An diesem Punkt haben sich die Programmierer 
am meisten Mühe gegeben und mehrere neue Ideen reali- 
siert. Wenn eine andere Person zu 
Ihnen spricht, erscheinen mehrere 
»Stimmungs«-Symbole am Bild- 
schirmrand. Mit diesen legen Sie 
fest, ob sie fröhlich, drohend, 
gelangweilt oder anders reagieren. 
Je nach Ihrer Stimmung verändern 
die anderen Personen dann ihr Ver- 
halten. Manchen müssen Sie dro- 
hen, um Informationen zu erhalten, 
andere reagieren darauf allergisch. 
Um Ihr Gegenüber nach bestimm- 
ten Dingen zu fragen, haben Sie 

_, . , . „ Die Intro-Sequenz läßt o 

einen Photoapparat und einen Kas- Zork . S pi e | er . Herze n höher 
settenrecorder dabei. Der Recorder schlagen 




PC PLAYER M/93 



So funktioniert das kon-System: Drücken Sie den rechten Mausknopf, erscheint das Inventar. Klicken wir nun auf das Messer, 
um es zu benutzen, nehmen wir es automatisch in die Hand. Mit dem Messer-Cursor klicken wir auf die Sträucher: Es erseheint 
ein Menü, daß alle Befehle aufzeigt, die in der Kombination Messer und Sträucher interessant sind. 

Wir wollen schneiden, also klicken wir auf das entsprechende Symbol. Nun haben wir die seilähnlichen Sträucher in der 
Hand; klicken wir damit auf das herumliegende Holz, kriegen wir ein anderes, angepaßtes Menü, in dem wir auch einen 
»Knote« -Bef eh t finden. 



nimmt automatisch jedes Gespräch auf, die Kamera knipst 
aber nur auf Wunsch. Wenn Sie einem Diskussionspartner 
Fotos zeigen oder Bänder vorspielen, sagt der Ihnen viel- 
leicht wichtige Informationen. 

So puzzeln Sie dann aus Gegenständen uns Aussagen der 
anderen Leute nach und 
nach zusammen, was 
eigentlich im »Great 
Underground Empire« 
gespielt wird, und wer 
überhaupt der Bösewicht 
in diesem 5piel ist. Damit 
Sie die verwirrend komple- 
xe Handlung überschauen 
können, werden alle Infor- 
mationen automatisch in 
ein Buch einsortiert, das Sie 
bei Bedarf am Bildschirm 
lesen können. 
»Return to Zork« erscheint 
in drei Fassungen: Uns 
stand die CD-ROM-Versi- 
on zur Verfügung, die viele digitalisierte Video-Filme ent- 
hält. Dazu wurden zahlreiche Darsteller aus kleineren TV- 
Serien engagiert- keine Namen, die man hier in Deutsch- 



HEINRICH LENHARDT 




Dort, wo oben noch die letzten 
Ruinen von West Shanbar ste- 
hen, wird unterirdisch schon 
an Kopien der jeweiligen Häu- 
ser gebaut. 



Wenn schon Grafik-Adventu- 
res, dann richtig. Bei Return to 
Zork wurden Texteingaben 
durch kons ersetzt, Dialoge 
durch Sprachausgabe und 
Beschreibungen durch Anima- 
tionen. Herausgekommen ist 
ein manchmal verwirrendes 
Spiel, dos für Anhänger von 
Guybrush und Larry nicht 
sofort durchzublicken ist. An 
vielen Stellen wirkt die Grafik 
arg künstlich; vielleicht hätte 
man nicht alles in einem SD- 
Programm berechnen, son- 
dern von Hand zeichnen sol- 
len. Und die schauspieleri- 



Leistu 



der 
ifalis 



Charaktere sind kei 
Oscar-verdächtig. Immerhi 
sind die Film-Sequen: 



CD-ROM bildschirmfüllend 
und relativ scharf; technisch 
gibt es hier nichts zu meckern. 
Trotzdem hatte ich beim Spie- 
len nie so recht das Gefühl, die 
Handlung zu kapieren. Mit 
etwas mehr Text am Schirm 
statt Sprache würde man mehr 
verstehen - vielleicht wirkt die 
deutsche Version besser. 
Dennoch zeigt Return to Zork, 
wie komplex man ein Grafik - 
Adventure gestalten kann: 
Trotz kons gibt es nicht nur ein 
simples »Benutze« sondern 
eben auch »Schütte aus«, 
»Trinke«, »Knote«... - was 
eben in der Situation gerade 
paßt. Das gute Image von Info- 
rom bleibt dadurch in jedem 
Fall erhalten. 






mm 

Die drei Buchstaben, die der frühere Besitzer dieser Knochen in 
den Sand schrieb, haben magische Bedeutung 

land kennen würde, aber immerhin echte Schauspieler. Die 
Disketten-Version soll spielerisch identisch sein, muß aber 
mit Standbildern auskommen. In beiden Versionen wird 
jeder Dialog per Sprachausgabe und ohne Texteinblendung 
ausgegeben; englische Sprachkenntnisse sind also zwingend 
notwendig. 

Ebensowenig darf eine Soundblaster-kompatible Karte feh- 
len, denn ohne können Sie die Dialoge nicht hören. Eine 
vollständig deutsche Version soll im November folgen. Die 
dritte Variante wird MPEG-Filme unterstützen, mehr dazu 
auf Seite 34 im Artikel »Vorhang auf für MPEG « . (bs) 



a 


RETURN TO ZORK (CD-ROM) 

3 286 ■ 386/486 


□ PC/Xl 


□ EGA 


■ VGA 


_) SuperVGA 


■ AdLib 


'Soundbl. ■ Rolar 


d J General Midi 


3 Tastet 


r ■ Mau 


J Joystick 


Spieletyp: 


Grafik -Adventure 


Freies RAM: min. 600 KByte 


Hersteller: 


Activision / Infocom 


Festplatten-Platz: ca. 1 MByte 


Cn.-Preis: 


140 Mark 


(CD-ROM-Version) 


Kopierschur 




Besonderheiten: Spezielle Disketten 


Anleitung: 


Englisch; ausführlich, gut 


Version mit weniger Animationen in 




und wichtig 


Arbeit; Sound Blaster-kompatible 


Spieltext: 


Englisch; sehr viel, schwer 
verständlich (Deutsche 


Karte notwendig 




Version in Vorbereitung) 


Wir empfehlen: 3S6er (25 MHz) mit 


Bedienung: 


Befriedigend 


Maus, 4 MByte RAM und VGA. 


Anspruch: 


Für Fortgeschrittene 




Grafik: 


Gut 


/<c/\ ^-JVBsiiB^iW 


Sound: 


Gut 


-^ 79 ■- 



Inter Soft 



Bestellannahme 

Montag bis Freitag 8-18 Uhr 
Telefon: 0581 - 5006 
Telefax: 0581 - 14461 



Top Ten 



Syrtdicate DV 84, 

StrIKe Commander DA 87, 

X-Wing DA 

Pinnball Dreams DA 68, 

Eishockey Manager DV 75, 

Comanche DV 

X-Wing Mission Disk DA 

Maniac Mansion 2 DV 

Lemmings 2 DA 80. 

Comanche Dala Disk DV 55, 





f Neuheiten 




> 




f Top Ten CD-ROM^ 




f Nice Price 




> 




Arisfoss DV 


73 50 




1. Maniac Manison 2 DA 99.50 




BanlenawKs 1942 E 


29 50 




Fireandfce DA 








2. The"lhGUB5t DA 135,50 




Bundesliga Manager DV 










































Jk 






Lar^L^e DV 


S7 


50 




5. Sheriock Holmes a E 139,50 

6. Secfel ofMonkey Island E 95.50 




Herpes Quest Twin Pack DA 


2 


•-- 
























NFL Coaches Cluö FoofcaH DA 


b: 


50 
















Speluru E 


72 


50 




Luftwaffe E 95.50 




Railroad Tycoon E 


an 


V, 








bü 








Test. Drive 3 Crjllection E 








l Zeppelin -Giantsof the Sky DV 


tw 


7 




^•" E "V 




v^ *"""""" 


' 


y 



Preislisten-Auszug 





Eye of the Beholds 


■) 


DV 




Freddy Pharkas 




DV 


12 


Formula One Grane 




DA 


86 


Gobliins 2 






na 






DV 


np 


Harri er Jump Jel 




DA 


86 


Hearttight 




DA 


4V 


Heart of China 




DV 


69 


Jonathan 




DA 


87 


Legend of Kyrandia 




DV 


SS 


Leisure Seit Larry 5 




DV 








DA 


Ff, 


Links Course Innisb 




E 


49 


Links Course Bsllry 




E 


49 


Links 386 Courss Belfry 


E 


49 


Lothar Matthäus 




DV 


rv 


Lure of the Temptre 




E 


SR 


M 1 Tank Platoon 




DA 




Michael Jordan in F 


qhf 


DA 


77 


Napcleonics 




DA 




NHL Hockey 




DA 


84 


Nrgel Mansell 




DA 


66 



680 Attack Si 
ATAC 



Aces over Europe 
Battletech Trilogy 
Belrayal at Krondor 
Body Blows 

Budesliga Manager 2.0 
Campaign 

Campaign Data Disk 
Champion ship Manager 

Civilization 
Clash of Steel 
Da 5 schwarze Auge 
Day of the Tentacle 
Dogfighl 



DV 84,5! 

DA 62,51 

DV 84,51 

DV 72,51 



North 8 South 


E 


np 


On the Road 


DV 




Pirates Gold 


DV 


<}R 


Privateer 




fW 


Ragnarok 


DV 


fifi, 


Realms 


DA 


h4 


Railroad Tycoon de Lux 


DA 




Sensible Soccer 


DA 


60 


Shadow of the Com et 


DV 


ao 


Skat 92 






Space Ouest 5 


DV 


7n 


Streetfighter 2 


DA 


67 


Strike Commander Tacl 


Op.DA 


33 


Stunt Island 


DV 


89 


Tornado 


DA 


f? 


V for Vlctory 3 


DA 


84 


V for Victory 4 


E 


/9 


Wall Street Manager 
Warlords 2 


DV 

E 


84, 


Wing Commander Academy DA 


71, 


WWF2 


DA 


IV 




DA 




Zak MacKracken 


DV 





J 



CD-ROM-Preislisten-AuszuE 


DA 


89,50 




fäumtime 


DV 89,50 


LauraBoiv2 


Die Scliöne und das Biest 


E B8 


50 


M1 Tank Platoon 


DA 


87,50 




Eye of the Beholder 3 


E 72 


50 


Napoleonics 


DA 


89,50 




Fatty Bear 


E 79 


50 


Revell European Racers 


DA 


89,90 




Freddy Pharkas 


DA Fi 


50 


Shuttle 


DA 


109.50 




Gunstisp- Midwint er Comp. 


DA 97 


c .!! 


Ultima Underworld 1+2 


DA 


99,50 




History Line 1914-1918 


DV 7E 


50 










Indiana Jones 4 




■in 










V 








J 





IRRTUM und DRÜCKFEHLER vorbehalten 

DA = Deutsche Anleitung. DV = Deutsche Version, E = Englische Vi 

NEUERSCHEINUNGEN KÖNNEN 

VORBESTELLT WERDEN!!! 



n: Vorkasse 5- DM, UPS und Posin actin an me 9,- i 
zuzüglich Nachnahmegebühr, Auslandsvorkasse 20- DM. 
Ladenpreise können variieren. Gesamtpreislisle kostenlos - 
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Inter Soft 




Nach der Ameise auf den Hund gek 
Nachfolger zu Push-Over. 



One Step Beyond ist der 



Lautete das Motto 
von »Push Over« 
noch »Schubs mich, 
ich bin ein Domino- 
stein«, so heißt es 
im Nachfolger One 
Step Beyond »Hüpf 
mich, ich will zur 
Tüte« - klingt etwas 
doof, spielt sich 
aber erstaunlich 
gut. 



«ab 1 ich so was Ähnliches nicht schon gesehen?«, grübelt 
der Spielekenner und hat Recht damit: »One Step 
Beyond« ist der Nachfolger zu »Push-Over«, einem süchtig 
machenden Geschicklichkeits-/Denkspiel der britischen 
Firma Ocean. Und da schöne teure Lizenzen wie »Jurassic 
Park« irgendwie finanziert werden müssen, hat man sich in 
Manchester an die Fortsetzung des erfolgreichen Erstlings 
gemacht. 

Löblicherweise beschränkten sich die Programmierer nicht 
auf einen simplen Aufguß, sondern peppten das Spielprin- 
zip kräftig auf. Während im ersten Teil die Ameise »G.l. Ant« 
Spielsteine so anordnete, daß der Spieler sie im Dominoef- 
fekt umwerfen konnte, dreht 
sich hier alles um Plattformen 
und einen grinsenden Hund 
namens Colin Curley. 
Sie steuern den verfressenen 
Colin, der sich nichts sehnli- 
cher wünscht als eine Tüte ■ 
»Quavers«. Dabei handelt es 
sich um eine britische Chips- 
Variante, hergestellt von den 
Sponsoren des Spiels - will- 
kommen im Reich der selig- 
machenden Werbung... 
Colin wird in einen Level 
geworfen, der aus Plattformen 
besteht. Die Aufgabe des 
Spielers besteht darin, den 
Vielfraß über alle Plattformen 
zum Ausgang (gekennzeich- 
Einmal weit nach links, einen net durch eine Chipstüte) ZU 

nach rechts und schon hat man bugsieren. Das geschieht 

sich ein Token verdient - so ein- , , 

fach wie im ersten Level bleibt's wahlweise mit Joystick oder 

ober nicht... Tastatur. 




ONE STEP 

BEYOND 



Wie man sich denken kann, ist da irgendwo eine Tücke. 
Richtig! Denn sobald Colin von einer Plattform hüpft, ver- 
schwindet sie auf Nimmerwiedersehen und hinterläßt ein 
beträchtliches Loch. Da Colin nur ein oder zwei Plattformen 
weit hüpfen kann, wollen die Wege sorgfältig geplant sein. 
Folgende Sprünge kann er absolvieren: nach rechts und links, 
zwei Felder nach rechts und links, schräg nach oben und 
nach unten (in jede Richtung) sowie zwei Felder zur Seite 
plus eines nach oben und unten. Klingt kompliziert, ist aber 
essentiell zu kapieren, sonst landet man schnell im Nirwa- 
na. Wer ins Bodenlose jumpt, darf den Level von vorne 
beginnen - gottlob sooft er will (und manchmal öfter, als 
ihm lieb ist). 

Wenn Colin am Ausgang steht, müssen alle Plattformen ein- 
gefahren sein. Um das zu erreichen, sollten Sie seine Wege 
sehr genau planen - sonst steht man mutterseelenallein auf 



n 



IM WETTBEWERB 



One Step Beyond entpuppt sich 
als naher Verwandter von Push- 
Over und bietet ein ähnliches 
Spielprinzip. Hinter unserem 
Referenz-Denkspiel Lemmings 
und der jüngsten Ausgabe der 
Incredible Machine können die 
beiden Ocean -Tüftleien solide Plätze ergattern. Eine aktuelle 
Denkspart- Alternative unter Windows: die Sc rabble -Variante 
Masterword. 



Lemmings 


92 


The (even more] 




Incredible Machine 


82 


ONE STEP BEYOND 


74 


Push-Over 


73 


Wordicis 


58 




Sieht alles ganz einfach aus 
aus garstiger 



einer Plattform und schreit sich die Hundeseele aus dem 
Leib, weil man wieder von vorne anfangen muß. Wie soll- 
te es anders sein: Natürlich tickt dazu ein straffes Zeitlimit. 
Überschreitet man die vorgegebene Zeit, darf man zwar wei- 
terspielen, aber man kommt keinen Level weiter - Sie müs- 
^^^^^^^^^^^^^^^ sen die Aufgabe in der vom 
Programm vorgesehenen Zeit 
lösen. 

Außerdem bauten die Pro- 
grammierer ein paar Extras 
ein, die das Spiel tückischer 
machen. Zum Beispiel müs- 
sen numerierte Plattformen in 
der entsprechenden Reihen- 
folge abgehüpft werden - erst 
Eins, dann Zwei, dann Drei, 
dann Vier, dann steht die Tüte 
vor der Tür. Beliebt sind auch 
die »Bouncer«, die Colin in 
alle nur denkbaren Himmels- 
...»ennmonnkht wie hier richtigen katapultieren - 
in der Pampa stehen will lenken kann man während- 




Viele Shutter und viele Kata- 
pulte - planen ist essentiell... 



"fiH 


- 






- 


« 


- 


- 


ylöfe 


. 
























U':\% 


... 


... 


... 






., 




SMestiEE? 


■ 




. 


















■ 




■ 











dessen natürlich nicht. 
Besonders vorsichtig sollten Sie 
beiden »In & Out«-Plattformen 
sein: Sie verschwinden alle paar 
Sekunden (tückisch!] - nach 
Murphys Gesetz bevorzugt 
dann, wenn man auf sie drauf- 
springen will. Timing ist essen- 
tiell - lieber bleibt man noch 
ein Sekündchen stehen, bevor 
das tückische Biest weg- 
schnappt. Dann gibt es noch die 
»Shutter«, welche ganze Rei- 
hen entstehen oder verschwin- 
den lassen; Plattformen, die 
nicht verschwinden oder sol- 
che, die nur eine gewissen Zeit 
ausgefahren bleiben, sobald 
man sie einmal betreten hat. 
Alles in allem: denken unter 
Zeitdruck ist angesagt. 
Hat man einen Level bestan- 
den, erhält man ein 5-stelliges 
Passwort (damit man nicht 
jedesmal von vorne beginnen 
muß) und ein »Token«, mit dem steh ein falscher Zug zurück- 
nehmen läßt. Das ist besonders praktisch, wenn man sich 
in Eile verhüpft, den Level aber schon fast geschafft hat. Es 
empfiehlt sich, in den ersten Runden heftig Tokens zu sam- 
meln, die Sie später gut brauchen können. 
Natürlich bekommt man nicht von Anfang die volle Breit- 
seite geboten. In den ersten Levels werden Sie mit Steue- 
rung und den leichten Tücken vertraut gemacht, in höheren 
Levels geht's dann derart zur Sache, daß verstärktes Grübeln 
und Haareraufen angesagt ist - und nach 100 Puzzles ist 
dann endgültig Schluß. <al) 




Nette Einstimmung auf 100 
knacklige Levels: Colin 
wird von seinem PC einge- 
saugt, doch kaum erblickt 
er seine Lieblingsspeise, 
stürzt er sich wie wild ins 
Abenteuer. 



A. LOCKER 

Man kann nicht mosern: One 
Step Beyond spielt sich genau- 
so flott wie Push-Over, ohne 
als billiger Abklatsch zu 

Erfreulich finde ich, daß sich 
die Programmierer nicht auf 
ein bewährtes Prinzip ver- 
ließen und einfach neue Levels 
bastelten, sondern das Spiel - 
prinzip weiter entwickelten. 
One Step Beyond ist deutlich 
einfacher als Push-Over (das 
streckenweise verteufelt 
schwer war). Profis haben die 
ersten 30 Levels in einer hal- 
ben Stunde durchgekaut, erst 
dann lieht der Schwierig- 
keitsgrad sacht an. 
Wenn's etwas zum Bemängeln 
gibt, dann ist es Tastatur- 



steuerung (der Joystick ist mir 
zu fummelig). Statt sie auf den 
Cursor-Block zu legen oder 
den Spieler die Tasten frei defi- 
nieren zu lassen, hantiert man 
mit »Space«, »P« und »A« 
herum; schafft es natürlich 
nicht, alle drei Tasten für einen 
weiten Sprung synchron zu 
drücken und schmiert ab. 
Das ist besonders ärgerlich, 
wenn die Tokens ausgehen 
und man von vorne beginnen 
muß - wenn ich den Program- 
mierer erwische... 
Trotzdem: One Step Beyond 
trainiert den Denkmuskel, 
macht Spaß und motiviert 
auch auf längere Sicht - ich 
freue mich schon auf den näch- 
sten Teil. 



m 


ONE STEP BEYOND 

■ 286 ■ 386/486 

■ VGA □ SuperVGA 
üoundbl. J Roland U General Midi 

□ Maus ■ Joystick 


ü PC/XT 
Ü EGA 

■ AdLib/ 

■ Ja statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 


Denkspiel 
Ocean 






Freies RAM: min. 588 KByte 
Festplattenplatt: ca. 3 MByte 


Ca.-Preis 
Kopierschutz 


70 Mark 






Besonderheiten: Schmucker 
Ansiecker in der Packung. 


Anleitung 
Spiel lext 
Bedienung 


Deutsch; gut 
Englisch; wenig 

Befriedigend 




Wir empfehlen: 386er (min. 20 
MHz) mit 640 KByte RAM und 

VGA-Karte. 


Anspruch 


Für Einsteiger 








Grafik 


Befriedigend 








Sound 


Befriedigend 






-w. 74JBJ 



RACKAROK 

Wenn die nordischen Sagen bemüht 

werden, wird's markig, blutig und 

humorlos. Ganz ähnlich gibt sich auch 

der Schach -Verschnitt Ragnarok... 



W 



as zum Teufel ist ein »Ragnarok«? Wer das 
Handbuch bemüht, findet heraus, daß 
Ragnarok keine Wortschöpfung geplagter Spie- 
ledesigner ist, sondern ein Ort aus dem nordi- 
schen Sagenschatz (Ragnarok liegt in der Eiswü- 
ste Fimbulvetr - Namen haben die...). Seinerzeit 
ging's deftig zu: Hier prügelten sich altgediente Götter mit 
ihrem Nachwuchs und deren Haustierchen, bis allesamt 
dahingerafft am Boden lagen. 

Das Schlachtfeld auf dem Computer entpuppt sich als 
Schachbreft, das mit ein paar Zusatzfeldern versehen wurde. 
Weiß steht mit seinen Mannen in ordentlicher Rautenfor- 
mation in der Mitte, Schwarz hat sich an den vier Seiten in 
zwei Reihen postiert. Weiß hat zwar weniger Figuren, dafür 
darf Schwarz nicht auf jedes Feld ziehen. Sinn 
von der Sache: Odin, der 
inmitten seiner weißen 
Mannen steht, soll unge- 
stört an eine der vier Ecken 
marschieren können. Jeder 
darf abwechselnd ziehen; 
wie die Türme beim 
Schachspiel immer hübsch 
geradeaus. 

Die Sache wäre einfach, 
könnte man nicht gegne- 
rische Figuren lediglich 
dann schlagen, indem man sie von zwei 
gegenüberliegenden Seiten einkreist. 
Die Figur, die dazwischen steht, wird 
dann aus dem Spiel genommen. Nur 
Odin hat's da besser: Um ihn zu schla- 
gen, muß ihn der Spieler von allen vier 
Seiten einkreisen oder ihn derart 
geschickt an den Rand drängen, daß 
drei Figuren ausreichen. 
Und da sich die Sage nicht mit Bauern- 
opfern zufrieden gibt, kommen natür- 
lich auch die anderen Götter zum Zug. 
Hier die illustre Runde: Thor (der mit 
dem Hammer), Freyr, Vidar, Heimdall, 
die Valkyrien, Tyr, Lok: (nicht die Frau 
des Ex-Bundeskanzlers, sondern die 
Göttin der Lüge), Jormungand, Surt, 




Die jungfräuliche Situation: Odin steht mit s 
Rest der Welt will ihm an die Gurgel 



n Mannen in der Mitte, der 



A. LOCKER 



Bringen wir's auf einen Nen- 
ner: Ragnarok ist Battie 
Chess für Arme - und das in 
schlimmster Primitiv-Mach- 
art. Zum Schachspiel hat's bei 
den Programmierern leider 
nicht mehr gereicht, also 
kombinierte man Elemente 
von Mühle mit Go, stellte das 
Ganze auf ein Schachbrett, 
gab ihm einen trutzigen 
Namen und verkauft jetzt 
das Resultat für einen Batzen 
Geld. 

Einen minimalen Unterhal- 
tungswert kann man Ragna- 
rok nicht abstreiten: den 
Computergegner. Der ist der- 
art einfach auszuhebein, daß 
die echte Herausforderung 
darin besteht, die zapplige 
Maussteuerung zu beruhi- 
gen. Und was ganz beson- 
ders nervt, sind die dürftigen 
Animationen, die übel von 
Battie- Chess abgeguckt wur- 
den - nach dem fünften abge- 
hackten Arm stellt man 
genervt das Geruckel ab. 
Alles in allem; Nicht ganz so 
gräßlich wie Capstones »Ter- 
minator 2 Chess Wars«, aber 
trotzdem kern Glanzstück der 
Brettspiel-Welt - do ist der 
gute, alte Go-Simulator trotz 
dürftiger Grafik um Klassen 



Garm, Hyrm und der Schlingel Einherirar. Auch wenn sie 
wie exotische Gewürzmischungen klingen, haben sie im 
Spiel einen entscheidenden Vorteil. Jeder Gott hat nämlich 
einen speziellen zusätzlichen Zug drauf und kann damit den 
Gegenspieler hübsch in Bedrängnis bringen. 
Das Programm bietet zwei Spielvarianten: Entweder spielt 
man das klassische »King's Table« (ohne die göttlichen 
Ersatzspieler) oder das klassische »Ragnarok«, bei dem man 
versucht, sich gegen immer stärker werdende Computer- 
gegner durchzusetzen. 
Natürlich kann man einen 
Spielstand laden oder spei- 
chern sowie die Animatio- 
nen abschalten (laufen sonst 
bei jeder geschlagenen 
Figur ab), die sehr an das 
Vorbild »Battie Chess« erin- 
Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren nern, aber dessen Klasse 

Gegenspieler - auch wenn er so aussieht, nicht erreichen. <al) 

als wurde er Ihnen nach einer Niederlage 
den kleinen Finger abbeißen 




s 


RAGNAROK 




u PC/XT ■ 

■ EGA ■ 

■ Adüb/Soundbl. ■ 

■ Tastatur ■ 


286 

VGA 
Rolan 
Maus 


■ 386/486 

□ Super VGA 

d Ü General Midi 

□ Joystick 


Spiele-Typ 
Hersteller 


Strategie spiel 
Mir (ige 




Freies RAM: min. SSO KByte 
Festplattenplatz: ca. 3 MByte 


Ca.-Preis 
Kopiersthutz 


90 Mark 




Besonderheiten: Brettspiel mit 
entfernter Schach-Verwandtschaft. 


Anleitung 
Spieltext 


Englisch; gut 
Englisch; wenig 




Wir empfehlen: 286er (min. 20 
MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 


Bedienung 


Ausreichend 






Anspruch 


Für Ein steig er 






Grafik 


Befriedigend 




\ Ü^Ltak. 


Sound 


Ausreichend 




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PC PLAYER 
DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 

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Michael Scharfen berger 
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FOTOGRAFIE 

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l'ii- : .ii'i>...|-ll illi: Wul.'Ulli;. Ill-lif- !'■!:■ i er ; ' ■. i .-.1 .1 111 ! ■■ >■: \'.-\:\l .Nil; .11 

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T 


i 








' an 

► ! 

IRa^V ni 
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WILSON 



SfAFF 
GOLF 



Die Grafik ist schnell aufgebaut 
und durchaus sehenswert 



Und noch'n Golf: Konamis Nachzügler hat 
dank Einsteiger-Freundlichkeit eine gewis- 
se Existenzberechtigung im Schatten von 
»Links 386 Pro«. 

Daß man mit einem Stöckchen und einem Bai! viel Spaß 
haben kann, bemerkt man nicht nur an der wachsen- 
den Anzahl von Nachwuchs-Bernhard-Langers, die das Erbe 
ihrer Kindeskinder verpfänden, um sich die Mitgliedschaft 
im örtlichen Golfclub leisten zu können. Die hohe Kunst 
des präzisen Puttens fesselt auch eine statlliche Anzahl an 
PC-Besitzern: Nahezu jede hoch karäii:4L'SoiUvaretirma wagt 
sich früher oder später an eine Computer-Golfsimuiation. 
Gegen die geballte Konkurrenz von Giganten wie Access, 
Microsoft oder Electronic Arts tritt »Wilson Pro Staff Golf« 
an. Besagter Wilson ist nicht etwa ein furchtbar prominen- 
ter Golfer, sondern ein weni- 



HEINRICH 
LENHARDT 

Daß gegen Links 386 Pro kein 
Kraut gewachsen ist, geben 
die Programmierer im Hand- 
buch indirekt zu. Wer braucht 
also eine weitere Golfsimu- 
lation, wenn die grafisch und 
spielerische Klasse dieses 
Meilensteins nicht erreicht 
wird? 

Ein Handicap von Links Pro 
ist die Tatsache, dal) die Gra- 
fik erst auf 48öern jenseits 
der 50-MHz-Grenze halb- 
wegs zügig aufgebaut wird. 
So mancher Einsteiger hat 
zudem mit der Bedienung zu 
kämpfen. Hier entfaltet Wil- 
son Pro Staff seine Stärken: 
Die gar nicht mal so unhüb- 
sche Grafik wird flott darge- 
stellt; sanftmütig gibt sich die 
Steuerung, bei der man nicht 
ganz so messerscharfe Refle- 
xe haben muß. 
Als Einsteiger-Galfspie! ganz 
nett - nicht mehr und nicht 
weniger. Wer hingegen nach 
höchsten Qualitätsgipfeln 
strebt und einen fixen Rech- 
ner hat, ist nach wie vor bei 
Links 386 Pro am besten auf- 
gehoben. 



ger prominenter Golfball- 
Hersteller (...da waren die 
Lizenzgebühren wohl gün- 
stiger). Das Programm bietet 
nur einen Kurs, aber dafür 
gut ein Dutzend Spielvarian- 
ten. Vermißt wird eigentlich 
nurein Preisgeld -Turniermo- 
dus; ansonsten haben sich 
die Designer schwer ins 
Zeug gelegt. Verschiedenste 
Zählweisen, darunter auch 
einige Varianten speziell für 
Teams, sollen das Bäll- 
chenklopfen immer wieder 
neu variieren. 

Der Golfplatz wird dreidi- 
mensional aus der Sicht 
Ihrer Spielfigur gezeigt. 
Nach jedem Abschlag wird 
die Grafik bemerkenswert 
flott berechnet; dafür kann 
es die Detailfreudigkeit 



nicht mit der von langsameren Vertretern wie * Links 386 Pro* 
aufnehmen. Nachdem Sie die Schlagrichtung per Mausklick 
anvisiert haben, werden Stärke und Effet bestimmt. |e nach- 
dem, bei welcher Anzeige Sie die entsprechenden Balken per 
Tastendruck zum Stillstand 
bringen, wird der Schlag 
ausgeführt; der Wind hat 
natürlich auch noch ein 
Wörtchen mitzureden. Sie 
können den Ball nicht nur 
nach links oder rechts 
abdriften lassen; in man- 
chen Situationen empfiehlt 
es sich auch, ihn hoch oder 
flach zu lupfen. 

Für jede Spielfigur wird einer von drei Schwierigkeitsgraden 
bestimmt: Profis können den Ball am weitesten dreschen, 
bekommen dafür aber keinen Tip bei der Schlägerwahl. Die 
unterschiedlichen Stärken lassen sich per Handicap-Vorga- 
be ausgleichen. Weitere serienmäßige Features: Speichern 
der Partie und Einblenden eines Gitterrasters, um beim Put- 
ten die Bodenunebenheiten genauer zu erkennen. (hl) 




Links unten sehen Sie die Anzeige, i 
die Schlagstärke bestimmt wird 



m 


WILSON PRO STAFF GOLF 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


j EGA 


■ VGA 


■ Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rola 


d _l General Midi 


■ Ta statu 


■ Mau 


^ Joystick 


Spiele-Typ 


Sportspiel 


Freies RAM: min. 500 KByte 


Hersteller 


Konami/Game lek 


Feslplnttenplati: ca. 1 MByte 


Co.-Preis 


DM 90,- 


Besonderheiten: Nur ein Golfplatz, 


Kopierschutz 


- 


aber zahlreiche Spielvarianten und 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


Zählweisen. 


Spieltext 


Englisch; wenig 


Wir empfehlen: 386 er 


Bedienung 


Gut 


(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM, 


Anspruch 


Für Einsteiger 


Maus und VGA. 


Grafik 


Gut 


^^ ^^tti 


Sound 


Befriedigend 


-^69»J 



PC PLAYER 11/93 



MICROSOFT 
ARCADE 

Schwere Zeiten für den Programm- 
Manager: Jetzt muß er sich den Desktop 
mit Asteroids & Co teilen. Microsoft 
setzte fünf Action-Oldies pixelgenau 
um und macht aus dem drögen 
Windows eine schillernde Spielhalle. 




Unterbrechen Sie 
Action-Klassiker 



arbeitsame Windows -Routine mit einem fetzigen 



Lang, lang ist's her: In der finsteren Epoche, bevor IBM 
seinen ersten PC mit dem Betriebssystem MS-DOS der 
Weltöffentlichkeit vorstellte, machte die Firma Atari Spie- 
lerträume war. In den frühen 80er Jahren sorgten ebenso 
schlichte wie spannende Automatenhits für Euphorie; die 
Älteren unter uns verpfändeten damals ihr Hab und Gut, um 
sich die Videospiel-Versionen für das 
VCS-System leisten zu können. 1 39 Mark 
für »Missile Command«? Man gönnt sich 
ja sonst nichts... 

Ein schlappes Jahrzehnt später sitzen Sie 
nicht mehr vor einem flimmernden Fern- 
seher mit dem Joystick in der Hand, son- 
dern ackern sich durch Windows- 
Anwendungen im Scheine eines VGA- 
Monitors. Doch der Zeitsprung in die 
verspielte Fröhlichkeit einer vergange- 
nen Software- Epoche ist nur einen Dop- 
pelklick weit entfernt. Die kleinen Teu- JSXSSh^J. 
felskerle von Microsoft hatten schon mit Gesch 





Als die Vektoren laufen lernten: Baffle Zone erinnert c 
Kindertage der 3D-Grafik 



IM VERGLEICH 



Microsoft Area de schneidet sehr Windows Ent. Patk 1 75 

ordentlich ab, wenn man es mit MICROSOFT ARCADE 74 
anderen Spiele-Sammlungen für j) r Flayd 70 

Windows ..rgl.kht. Dr. Floyd Wi „ Jo », s !nl . p„ k 4 „ 

sowie die Entertainment Packs T i » i n- i_ ■■ 
bi.l.n jeweils bunt. Denksport- '■*•■■*•* *** " 

Mischungen; Take-a-Break ist hingegen eine Flip per- Kollekti- 
on. Action unter Windows war bislang Mangelware; Microsoft 
Arcade hat keine direkten Konkurrenten zu fürchten und ern- 
tet durch die kompetente Umsetzung von fünf Atari -Evergreens 
zudem einen Originalitäts-Bonus. 

ihren »Entertainment Packs« eine Vorreiterrolle bei der Win- 
dows-Unterwanderung mit erheiternden Zwischendurch- 
Spielereien eingenommen. Die jüngste Spaß-Collection von 
Bills Jungs stellt in punkto Originalität alles andere in den 
Schatten. »Microsoft Arcade« trägt seinen Namen nicht zu 
Unrecht, denn es bietet fünf haargenaue PC-Adaptionen 
historisch wertvoller Automaten-Klassiker: »Asteroids«, 
»BattleZone«, »Centipede«, »Missile Command« und »Tem- 
pest« . 

Einfache Hausmannskost-Action mit den original-rustikalen 
Grafik- und Soundeffekten sargen für den Authentitäts- 
Bonus. Bei Asteroids ballern Sie mit Ihrem Raumschiff große 
Gesteinsbrocken ab, die sich dummer- 
weise dabei in kleinere Kiese! teilen. Um 
Kollisionen zu vermeiden, schießt man 
schnell, düst einige Ausweichmanöver 
zusammen oder wagt den Hypersprung 
ins Ungewisse; Ihr Schiff wird dann zu 
einer anderen, zufällig bestimmten Stel- 
le befördert. 

Battle Zone war ein echter Pionier in 
Sachen 3 D-Vektorgrafik. An Bord eines 
Panzers tuckern Sie über ein einfarbiges 
Spielfeld, dessen 3D-Objekte nicht mal 
ausgefüllt sind - echter 80er-Jahre-Stil! 
Um die Compurerfahr2euge aufzumi- 



ändern Sie den 

ich Ihrem 



Amüsant und interessant: die Ent- 
stehungsgeschichten der fünf Klas- 
siker 



sehen, ist auch etwas 
Taktik gefragt. Hinter 
Blöcken kann man sich 
verstecken; außerdem 
ist die Schußrate Ihres 
Vehikels nervenzerfetz- 
end langsam. 
Centipede könnte hin- 
gegen einem Schreber- 
gärtner-Alptraum ent- 
sprungen sein. Ein nim- 
mersatter Tausendfüßler mampft sich durch Ihren Pilzwald 
(...nicht gerade »SimFarmn-kompatibel). Am unteren Bflci- 
schirmrand bewegen Sie Ihre Pestizid-Kanone hin und her. 
Auch ist hier etwas Baltertaktik angesagt, denn jedes getrof- 
fene Centipede-Teil verwandelt sich in einen Pilz. Berührt 
der Kopf des Tausendfüßlers einen Pilz, rutscht er augen- 
blicklich eine Reihe weiter nach unten und nähert sich 
bedrohlich Ihrer Kanone. Zwischendurch sollte man des- 
halb immer ein paar Pilze wegputzen, um den krabbeligen 
Widersacher aufzuhalten. 

Missile Command spiegelt die Ängste wider, welche in der 
Epoche von Kaltem Krieg und SDI vorherrschten (...könnte 
zumindest ein Feuilleton-Journalist unterstellen). Im Klartext: 



Raketenbekämpfung mit Missile 
Command 



TempesT ist hektisch, aber 
gnadenlas gut 



HEINRICH LENHARDT 



if alte Atari -Actionautoma- 
ten werden für Windows 
umgesetzt? Von Microsoft 
höchstpersönlich? Wie sieht 
denn die Zielgruppe für ein 
solches Produkt aus? 
Nun, zumindest in der PC Play- 
er-Redaktion hat man damit 
einigen Leuten viel Freude 
gemacht. Boris Schneider 
spricht nur noch von der »bis- 
lang besten Tempest- Version 
für Computer«, Heinrich Len- 
hardt ergötzt sich an Missile 
Command {»Spielt sich toll mit 
der Maus«) und Thomas Wer- 
ner legt sich öfter mal Centi- 
pede über seine Texrverarbei- 

Alle fünf Spiele sind kleine 
Meisterwerke in sich. Das 
klassisch-schlichte Design und 
die technisch antiquierte, aber 



stilechte Grafik machen Micro- 
soft Arcade zum Pflichtkauf für 
alle Nostalgiker. Wer vor zehn 
Jahren die ollen Kamellen in 
der Spielhalle oder am Atari 
VCS mochte, glaubt angesichts 
dieser gelungenen Reminis- 
zenz wieder an das Gute im 
Menschen. 

Sie dürfen allerdings keine 
sonderlich tiefschürfenden 
Spielideen oder optische Deli- 
katessen erwarten. Hier gibt's 
simple Knaller, wie geschaf- 
fen für kleine Session s zwi- 
schendurch. Customize-Menü 
und Hintergrund-Infos sind 
willkommene Bonus-Tracks; 
die Bestenliste verewigt 
außerdem die erfolgreichsten 
Punktejäger auf der Festplat- 
te. Langsam macht mir Win- 
dows ernsthaft Spaß- 





Asteroids im original Schwarzweiß- 
Look - da seufzt der Spiele -Veteran... 



Siesollen sechs Städte verteidigen, die B aeht's 

von erfreulich langsam dahinkrie- nung im Gemüsebeet 
chenden Raketen angegriffen werden. Indem man rechtzei- 
tig ein paar Salven dagegenfeuert, werden die Raketen ver- 
nichtet, bevor sie die Städte erreichen. Die Munition ist 
jedoch begrenzt und mahnt zu umsichtigem Zielen. 
Fünfter im Bunde ist schließlich Tempest, eine wahnwitzig- 
abstrakte Vektor-Ballerei aus dem jähre 1981 . Die Spielfel- 
der sind dreidimensionale Tunnels verschiedenster Form, in 
die Sie quasi von oben hineinblicken. Aus den Tiefen des 
Raumes kommen die obligatorischen außerirdischen 
Tunichtgute angesaust. Schießen Sie schnell und treffsicher, 
damit die Burschen nicht den oberen Rand erreichen 
und Ihrer Kanone gefährlich werden können. In Stun- 
den höchster Not hilft der Super-Zapper, der alle sicht- 
baren Gegner wegfegt. 

Die Spiele laufen in kleinen, übersichtlichen Fenstern 
ab. Sie können aber auch Programm-Manager & Co 
vom Bildschirm verschwinden lassen und Arcade 
dadurch Monitor-füllend darstellen. Per Menüpunkt 
»Custom« verändert man wichtige Parameter von der 
Schnelligkeit bis zur Anzahl der Leben. In den Hilfe- 
Textfiles sind nicht nur die kompetenten Anleitungen samt 
Tips untergebracht, sondern auch hervorragend recher- 
chierte Entstehungsgeschichten der fünf Programme. (hl) 



m 



MICROSOFT ARCADE 
(FÜR WINDOWS) 



J PC/XT 
3 EGA 

■ AdUb/Soundbl. 

■ Tastatur 



U 286 

■ VGA 
J Roland 

■ Maus 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 

Kopie rsc hu ti 
Anleitung 

Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 



Atticn spiele -Sammlung 

Microsoft 

DM 90,- 



Englisch; sehr wenig 

Gut 

Für Einsteiget und 

Fortgeschrittene 

Ausreichend 

(nostalgisch karg) 

Befriedigend 



■ 386/486 
Ü SuperVGA 
J General Midi 
J Joystick 

Freies RAM: min. 2 MByte 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 

Besonderheiten: Windows 3.1 
erforderlich. High- Stores werden 
gespeichert (ideal für Büro-Turniere). 

Wir empfehlen: 486er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM, Maus, 
Windows 3.1 und VGA. 





:i üü 



vv ?-><?u (uuup. 



Jeder Kämpfer hat seine kleinen 
Spezialtricks drauf - hier ist 
die Abteilung »schneller als das 
Licht« in Aktion 



saftige Digital-Keilerei, die offen- 
sichtlich von den Prügelautomaten 
aus der Spielhalle inspiriert wurde. 
Das Programm langweilt nicht mit 
üppigen Hintergrundstorys oder 
einem wohlgeordneten Spielziel. 
Zwei Typen stehen sich gegenüber 
und hauen drauf los; wer als erster 
des Gegners Lebensenergie-Balken 
wegputzt, hat gewonnen. 
Es gibt zehn verschiedene Kämpfer, 
von denen jeder 21 Angriffs- und 
Bewegungstechniken drauf hat. Von 



BODY BLOWS 




/ V 




Wk 



Wer sich zu Bildschirm -Kampf Marke 
»Street Fighter II« hingezogen fühlt, mußte 
stets mit Videospiel-Konsolen flirten. Eine 
Versemmel -Orgie aus England sorgt jetzt 
auch auf teuren PCs dafür, daß 
zwei Spielfiguren aufeinander 
eindreschen können. 



n Ihrem Schlafzimmer hängt ein van-Damme- 
Poster, die Zierde der Videosammlung sind 
alle 27 American-Fighter-Filme und am Todes- 
tag von Bruce Lee zünden Sie immer eine Kerze 
an? Dann gehören Sie sicher auch zur großen 
Schar von Computerspielern, die sich dem 
Nervenkitzel einer Bildschirm-Keilerei kaum 
entziehen kann. Daß man mit dem feingeisti- 
gen Prinzip »Zwei Typen gehen sich mit Dut- 
zenden von Kampftechniken gegenseitig an 
die Gurgel« reich und berühmt werden kann, 
bewies die japanische Firma Capcom. Deren 
Spielautomat »Street Fighter II« räumte 
zunächst in den Arkaden ab und ging dann 
in Videospiel-Modulform einige Millionen 
mal über die Ladentische. 
Doch während im Nintendo-Lager in Dut- 
zenden von Titeln Handkanten schwirren 
und Unterkiefer bersten, hat kein schmäch- 
tiger, bebrillter PC-Besitzer die Chance, per 
Joystick mit allen Unholden dieser Welt auf- 
I zuräumen. Abhilfe verspricht die aufstre- 
bende englische Programmiertruppe 
»Team 1 7«, die bislang mit technisch kom- 
petenten Amiga-Actiontiteln Furore mach- 
te. Ihr PC-Einstand »Body Blows« ist eine 

Kleine Kostprobe aus 
einem schmissigen Duell: 
Maria macht Mike mürbe. 



Spielfigur zu Spiel- 
figur gibt es einige be- 
merkenswerte Unter- 
schiede, was Stärke, 
Schnelligkeit und Spe- 
zialtricks angeht. So beherrscht die liebliche Maria exklusiv 
den »Jaw ßreaker«, während ein Mensch namens Dug solch 
reizende Spezialitäten wie »Hammer Hook« und »Body Slam« 
kredenzt. 

Im Arcade-Modus picken Sie einen von vier Helden heraus 
und treten gegen immer härtere Computergegner an. Hat 
man den Kontra- 
henten zweimal 
besiegt, regnet's 
Bonuspunkte und 



In diesem Menü 

stellen Sie die 

Kampf reg ein nach 

Belieben ein 




HEINRICH LENHARDT 



Nicht gerode das geeignete Weilchen beschäftigt. Die 
Demonstrationsprogramm, Steuerung ist erfreulich reak- 
um einen Soziologie -Studen- (ionsflott und auch per Tasta- 
ten davon zu überzeugen, daß tur bewältigbar. 
Computerspiele keinesfalls Kämpfe gegen den Computer 
gewalttätig, sondern geist- sind wegen der Berechenbar- 
reich und lehrreich sind. Body keit dessen Taktik auf Dauer 
Blows bietet Fast Food für den ermüdend. Seinen vollen Pri- 
mi tiv-Spielwitz entfaltet das 
Programm erst bei höchst 



entfernt von den Gestaden 
tiefschürfender Simulationen 
und Strategietitel. 
Aber genauso, wie es den Kör- 
al nach einer richtig 



zweier menschlicher Gegner. 
Technisch wurde Body Blows 
iber inszeniert: Recht farb- 



schön triefenden Currywurst arm, aber die Kämpfer-Sprites 



gelüstet, kann dieses Festival 
der blauen Augen durchaus 
Spaß machen. Im Rahmen des 
schlichten Konzepts haben die 
Programmierer bemerkens- 
wert viel Arbeit in die einzel- 
nen Spezialtechniken der 
Spielfiguren gepackt. Alleine 
mit dem Ausprobieren der ein- 
zelnen Kämpfer ist man ein 



sind schön groß und passabel 



Wer schon immer einen Street- 
Fighter-Verschnitt ersehnte, 
wird nicht enttäuscht; erträg- 
liche Prügelspiele sind auf PCs 
ohnehin Mangelware. Man 
muß aber schon einen Sinn für 
solche derbe Actionkost 

h«b.„. 




der nächste Wüterich steigt in den Ring. Wird hingegen Ihr 
kleiner Raufer vermöbelt, bleiben als Trost der Eintrag in die 
High-Score-Liste und der nette »Continue«-5ervice: Dreimal 
dürfen Sie im selben Level weiterspielen und müssen nicht 
wieder beim ersten Computergegner anfangen. Besonders 
erfrischend sind Duelle Mann gegen Mann. Sie können mit 
einer beliebigen Kombination von Spielfiguren gegen einen 
Freund antreten und sogar zu viert oder zu acht ein Prügel- 
turnier veranstalten. Im KO-System kommen jeweils die 
Gewinner eines Kampfs weiter. (hl) 




Der S ha olin- Kämpfer erfreut seine Kontrahenten r 
Drachenhieb Marke »Todes krä liehen« 



s 


BODY BLOWS 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


ZI EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


□ Maus ■ Joystick 


Spiele-Typ 


Prügelspiel 


Freies RAM: min. SSO KByte 


Hersteller 


Team 17 


Festplattenplati: ca. 2 MByte 








Kapierschulz 


Nervige 


Besonderheiten: Zwei-Spiel er - 




Zahlentode- Anfrage 


Modus. High Stares werden gespei- 


Anleitung 


Hur teilweise Deutsch; 


chert. 


Spieltext 


mangelhaft 
Englisch; sehr wenig 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gut 




Anspruch 


Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 


Joystick und VGA. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Ausreichend 


^<a%- 



Sp 



. Telefonische Bestellannahme 
■' Tel.: 23 81/44 01 46 

Fax:0 23 81/44 01 40 N?" n ei 

Mo. - Do. 10.00 bis 18.00 Uhr 

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Ihre Ku n den be rater in Heike Hieke 



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PC 



Tip des Monats 

Ashes o»er Eurape * 69.-DV 
Fredrty Pharkas DV 
Inferno 



59,-DV 
79,-DH 
79,-DH 
Simon [he Sorcerer 79.-DV 
Wirig Com. Atademy 62, -0V 



I". ili./."..'i..iil.i: i.i.:; UM ii'kij.r -''urof.in lu'i^ iiidüili 



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Es gellen unsere AGB • Preisänderung und Irrtum vorbehalten • kein Ladenverkauf 




In der Zentrale kann 
Bat man com puterunterstützt 
Beweise auswerten, um 
üble Schurken dingfest zu 



Der geflügelte Rächer ringt in einem Aben- 
teuerspiel mit ambitionierten Pinguinmen- 
schen und kratzborstigen Katzenfrauen. 



w 



as den Duisburger Bürgern ihr Schimanski war, ist Bat- 






ablai 



Metropole Cotham City. Beide kämpfen gegen das Unrecht 
und vergessen dabei im Eifer des Gefechtes gerne - ^— 
die eine oder andere Vorschrift. Allerdings ist Bat- 
man alias Bruce Wayne ein Millionär samt stan- 
desgemäßer Villa und trägt statt einer ange- 
schmuddelten Jacke bei seinen Einsätzen ein fast 
unzerstörbares Multifunktions-Kostüm. 
Auf dem Kinofilm »Batman Returns« basiert die- m 
ses gleichnamige Abenteuerspiel, in dem Sie in | 
der Rolle von Batman Cotham City retten müssen. £ 
Die Bedrohung kommt diesmal wortwörtlich aus Tritt ni 

dem Untergrund: OscarCobblepot-genannt »Der ' 

Pinguin« -wurde in frühester lugend 
wegen seines ungewöhnlichen Aus- 
sehens von den Eltern verstoßen. Er 
lebte fortan in der Kanalisation der 
Metropole und wartete finsteren 
Gemüts auf den Tag, an dem er sich 
an der Menschheit rächen könnte. 
Wie sehr eine schwere Jugendzeit die 
Sozialisation behindern kann, zeigt 
sich in dem bestürzenden Berufs- 
wunsch des »Pinguins«: Statt ein. 
ehrenwertes Gewerbe zu ergreifen, 
will Cobblepot Politiker werden. Als 
Bürgermeister, so glaubt er, könnte er 
seine Rachegelüste endlich befriedi- 
gen. Das einzige größere Hindernis 
auf dem Weg zur unumschränkten 
Herrschaft über die städtische Müll- 
abfuhr und die Parkuhren ist der als 
Riesenfledermaus maskierte Batman. 
In seiner Zentrale verfolgen Sie als 
Batman die Fernsehnachrichten, um 
sich bei außergewöhnlichen Vorfäl- 
len in das Batmobil zu schwingen. 
Auf einer Übersichtskarte wählt man 
das Fahrtziel aus und gelangt so an 
den Schauplatz des Geschehens. Oft 



THOMAS 
WERNER 

) atmosphärisch das Spiel 
auch auf den ersten Blick 
wirkt [passende Musikun- 
ter mal ung, heulender Wind, 
düstere Grafiken) - auf 
Dauer kann Batman nur ein 
Kopf schütteln verursachen. 
Man klappert ständig hilflas 
die Schauplätze in Gotham 
City ob; immer in der ver- 
zweifelten Hoffnung, dort 
endlich wieder einen ver- 
wertbaren Hinweis zu fin- 

Für ein wenig Abwechslung 
sargen ansonsten nur die - 
sowieso halbautomatisch 
ablaufenden - Kampfse- 
quenzen. Da sich die Situa- 
tion jedoch gemeinerweise 
abhängig von der Uhrzeit 
verändert, müssen Sie damit 
rechnen, eine entscheidende 
Entwicklung zu versäumen, 
wenn Sie ungeduldig das 
Warten und planlose Suchen 
abbrechen. 

'Ort magerer Spiel- 
luf kombiniert mit der 
sehr geringen Anzahl von 
Schauplätzen und praktisch 
keinen vernünftigen Rätseln 
bedeuten schlicht gähnende 
Langeweile und Frust. 



BATNAN 
RETURNS 



lauern schon vom Pinguin angeheuerte Zirkusartisten auf 
Sie, diedarauf brennen, Ihnen ihre neuesten tödlichen Kunst- 
stücke vorzuführen. Batman setzt sich automatisch zur Wehr 
- Sie können allerdings die Heftigkeit seiner Attacken und 
die einzusetzenden Bat-Waffen anwählen. 
Insofern man nicht zu ungestüm vorgegangen ist, kann der 
niedergestreckte Schurke verhört werden. Zudem findet man 
an einigen Orten Beweis- 
stücke, die von ihrem Bat- 
Computer in einen sinn- 
vollen Zusammmenhang 
gebracht werden. Gleich- 
zeitig haben Sie Zugriff 
auf eine Datenbank, in 
der Fakten über wichtige 
Persönlich keilen und Ver- 
brecher der Stadt gespei- 
chert sind. Wurde, von 
Ihnen eine neue Spur entdeckt, so wird auf der Karte gege- 
benenfalls ein weiterer Schauplatz angezeigt, den Sie mit- 
tels Batmobil ansteuern können. 

Die Steuerung im Spiel erfolgt weitgehend, indem Sie mit 
dem Mauszeiger über den Bildschirm fahren. An interes- 
santen Stellen verfärbt sich das Zeigersymbol, und nach 
einem Klick durchsucht Batman diesen Bereich bzw. läuft 
in die entsprechende Richtung.Bei all Ihren Aktionen soll- 
ten Sie bedenken, daß jede Handlung Zeit kostet. (tw) 




: einer Fledermaus auf den Flügel, 
:nn sie könnte Batman sein! 



D 


BATMAN RETURNS 

■ 286 ■ 386/486 


ü PC/XT 


J EGA 




■ VGA 


□ Super VGA 


■ AdLib/Soundfc 


ü Roland □ General Midi 


□ Ta statu 




■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Ad venture 




Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


Konami /Gometek 


Feslplnttenplatz: ca. 15 MByte 


Ca.-Preis 


DM 80- 




Besonderheiten: Ab U teuerspiel 


Kopiers ch uti 


- 




basierend auf dem gleichnamigen 


Anleitung 


Englisch; befriedigend 


Kinofilm. 


Spieltext 


Englisch; viel 


deutsche 






Version in Vorbereitung) 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Gut 




{min. 16 MHz) mit VGA und Maus. 


Anspruch 


f ür Einsteiger 






Grafik 


Befriedigend 






Sound 


Befriedigend 




31 Ä- 



Die umständ- 
lichen und 
unübersichtlichen 
Kampf szenen 
geben Bloodstone 



spe: 



ielle Note 




cuftr 

3l3 X:005 
4 bäy:OI6 

A Cftvtrh , 



T&ldcr hits Tom -iS 
PftM:0 <NF: | > HP: 5 1 



Mo, g i c 

CAMP 

ForMAtN 

Mhi sptr 

Shtfttht 



BLOODSTONE 



Mit den 

schlimmen 

Folgen eines 

Z wer gen - 

aufstandes 

haben Sie beim 

neuesten 

Rollenspiel 

der »Magic 

Candle«- 

Macher fertig- w 

zuwerden. » 



Auch der Urvater aller Zwerge hat trotz gesicherter Alters- 
versorgung in himmlischen Gefilden kein sorgenfreies 
Leben. Die verschiedenen Stämme seines kleinwüchsigen 
Volkchens können es einfach nicht lassen, sich mit Kampfäx- 
ten zu tranchieren, obwohl gleichzeitig wilde Taldors über 
ihre Städte herfallen. Damit die Stammesfürsten endlich das 
Kriegsbeil begraben und vereint gegen die Bedrohung vor- 
gehen, machen Sie sich als hoffnungsfroher (ungzwerg auf 
die Suche nach Khamalkhad. Hinter dieser ominösen 
Bezeichnung verbirgt sich weder ein usbekischer Kräuterli- 
kör noch ein südindischer 
Kautabak. Vielmehr handelt 
es sich dabei um eine anti- 
ke Axt, die schon seit Äonen 
verschollen ist und nun in 
der Festung Entemar vermu- 
tet wird. 

Unter acht Freiwilligen 
wählen Sie drei Reisebe- 
gleiter mit unterschiedli- 
chen Charaktermerkmalen 
aus, die Sie jedoch noch 
leicht variieren können. 
Symbolisiert durch ein 
Fadenkreuz wandert Ihre 
Viererbande jetzt über die 
Karte. Stößt sie dabei auf 
einen interessanten Ort, so 
wird dieser vergrößert dar- 
gestellt und jedes Partymit- 
glied kann nun separat 
gesteuert werden. Anwei- 
sungen werden erteilt, 
indem man aus einer Liste 
von Verben das der Situati- 
on angemessene auswählt 
und anklickt. 

Damit Ihnen nicht langwei- 
lig wird, halten sich dan- 
kenswerterweise überall 
Monsterhorden versteckt, 



THOMAS 
WERNER 

n mit der Mag ic -Ca n die- 
lt ei he hatte Mind traft unter 
Rollenspielern Schrecken 
durch gähnende Langeweile 
verbreitet. Besonders bei 
Magic Candle III erstaunte 
das Beharrungsvermägen, 
mit dem sich die Program- 
mierer an ein längst über- 
holtes Spiel design klammer- 
ten. Hinter Bloodstone ver- 
birgt sich der gleiche 
konservative Geist, mit dem 
sämtliche Innovationen der 
letzten sieben Jahre ignoriert 

wurden. 



Das 



ofis 



Büßergewand daherkom- 
mende Spiel ist zwar mit 
einer sich intuitiv nennenden 
aber nichtsdestotrotz um- 
ständlichen Bedienung aus- 
gestattet. Auch der Bild- 
schirmaufbau ist dank 
freundlicher Mitwirkung des 
augenquälenden Zeichen- 
satzes und der wirkenden 
Farbgestaltung eher verwir- 
rend als übersichtlich. 
Den absoluten Puristen, die 
weder Wert auf eine stimmi- 
ge Story, gute Atmosphäre, 
ansprechende Grafik noch 
auf eine benutzerfreundliche 
Bedienung legen, könnte es 
gefallen. Doch was ist es 
schon für ein Spiel, das dann 
noch übrigbleibt? Ganz ein- 
fach: Bloodstone. 



die nicht nur mit Axt oder Flitzebogen sondern auch mit 
Magie bekämpft werden dürfen. Strikt wird Zug um Zug 
gespielt, d.h. eine Spielfigur kann sich in einer Runde nur um 
X Felder bewegen oder Y Schwerthiebe austeilen; erst danach 
reagiert der Gegner. 
Unterwegs muß 
man jedoch nicht 
nur häßliche Tal- 
dors vermöbeln, 
sondern ab und zu 
auch einen menü- 
gesteuerten 
Plausch halten, um 
brisante Neuigkei- 
ten zu erfahren. 
Zudem finden Sie 
an einigen Stellen nützliche Gegenstände und können die 
Goldvorräte dahingemeuchelter Feinde plündern. Mit der 
Zeit steigt das Können Ihres Teams, denn natürlich ver- 
bessern sich die Fähigkeiten, je öfter sie eingesetzt werden. 
Ganz dekadente Zwerge bauen sich später ein Schiff oder 
nutzen ihre Zauberkraft, um flott von einem Ort zum an- 




Auf der Hauptkarte 
rotes Kreuz 



Sie - getarnt als kleines 



deren zu gelangen. (tw 


\ 


WM BLOODSTONE 


• 


Ü PC/XT ■ 286 ■ 386/486 


□ EGA ■ VGA J SuperVGA 


■ Adüb/Soundbl. J Roland ü General Midi 




■ Tastatur ■ Maus ü Joystick 


1 


Spiele-Typ Rollenspiel Freies RAM: min. 500 KByte 


Hersteller Mindernd Festplatlenplorz: ca. 5 MByte 


Co.-Preis DM 1 1 0,- „ , . ., - „ ... 

Besonderheiten: Rollenspiel im 

, , ,,.,.,.i. ■ Maaic-Can die -Stil. 
Anleitung Englisch; befriedigend 


Spieltext Englisch; viel und Wir empfehlen: 386er 


, .-* . 


anspruchsvoll (mill . 25 MHz) mit 1 MByle RAM, 




Bedienung Ausreichend hW, un( | VGA. 




Anspruch Fui fortgeschrittene 




und Profis 




Grafik Ausreißend IGfe 




Sound Ausreichend A— — ^""•'•'-""'""^^^^■^M 

33 mk- 





FARM 

Bauer sein in der Etagen- 
wohnung - das neueste 
Produkt der SimCity-Macher 
verwandelt auch das 
kleinste Zimmer in einen 
» Schweinestall. 



Landwirte haben in der heuti- 
gen Zeit keinen einfachen 

Stand. Erst vor kurzem geisterte 

eine dementsprechende Meldung 

durch die Medien: es wurde darin 

von einem Bauern berichtet, der 

sich angesichts eines inklusive 

Erläuterungen 100 Seiten umfassenden EG-Formulars das 

Leben nahm. Die französischen Bauern hingegen haben in 
ihrer Verzweiflung die Angewohnheit, 
THOMAS alljährlich die Markthallen zu stürmen 

WERNER und ausländlischen Schnittlauch in 

den Staub zu kippen. In Amerika indes 
wurden unter dem Motto »Farm Aid« 
Solidaritätskonzerte bekannter Rock- 
stars gegeben, um mit dem Erlös not- 
leidende Farmer zu unterstützen. 
Für all die Menschen, die ihren Drang 
zur Scholle trotz solcher Horrormel- 
dungen nicht verloren haben, hat 
Maxis SimFarm entworfen. Der Möch- 
tegern-Landwirt muß sich jedoch an 




Landwirtschaft leicht gemacht - so werden Tomaten angepflanzt 



Schon weder sind meine Rin- 
der ausgebrochen, während 
ich die Apfelbäume gespritzt 
habe - dafür vermehren sich 
die Schafe wenigstens wie 
die Karnickel. Ständig ist 
man gehetzt auf der Suche 
nach Feldern, die von 
Unkraut befallen, van Dürre 
gebeutelt oder völlig über- 
flutet sind. Der tiefere Sinn 
von SimFarm bleibt mir trotz 
dieser Hektik jedoch verbor- 
gen. Auch wenn die Maxis- 
Designer ein wenig aus den 
Fehlern von SimLife und 
SimEarth gelernt haben - als 
reines Spie) ist es schlicht zu 
öde, für eine Simulation 
jedoch zu vereinfacht; es ist 
noch nicht einmal möglich, 
das notwendige Viehfutter 
selbst anzubauen. 
Sobald die Farm eine 
bestimmte Größe erreicht, 
hat man keine andere Wahl, 
als gnadenlos alle Vorgänge 
zu automatisieren. Übrig 
bleiben nur Überwachungs- 
aufgaben; als Farmer fühlt 
man sich so wahrlich nicht - 
eher wie eine Mischung aus 
Zoowärter und Wirt- 
schaftsmanager. 
SimFarm ist sowieso keine 
authentische Simulation - 
weshalb hat man einige Ele- 
mente nicht ein wenig ver- 
einfacht und durch Konkur- 
renz in Form von Computer- 
gegnern für mehr Motivation 
und Spannung gesorgt? 



Kaufen Bewertung Welter Zur Bank Preisentwicklung 

Verkaufen Kart« Bilanz Bauen Witterung 




Angebaute Feldfrucht 
(hier: Baumwolle) 



Mit kons ist man Herr über alle Kornfelder und glücklichen Kühe 



amerikanische Verhältnisse gewöhnen - was allerdings 
potentiellen Auswanderern zu Gute kommt. Zu Beginn müs- 
sen Sie die schwere und folgenreiche Standortentscheidung 
treffen (in welcher Region der USA soll die Farm errichtet 
werden?}, denn abhängig davon sind die klimatischen Ver- 
hältnisse, mit denen Sie konfrontiert werden. Zudem gibt es 
acht vorbereitete Szenarien, bei denen Sie ein schon weit- 
gehend ausgebautes Gehöft übernehmen. 
Echte Pioniere beginnen mit dem Nichts - wobei es sogar 
möglich ist, ein Gebiet mit selbst eingestellten Werten für 
Niederschlag, Temperatur und durchschnittliche Windge- 
schwindigkeit zu schaffen, je nach Wunsch generiert der 
Computer zudem einen Flußlauf oder einen lauschigen See. 
Plaziert werden gleichzeitig eine kleine Ortschaft und Ihr 
Farmgebäude. Das Ihnen zugewiesene Land ist praktischer- 
weise schon von einem Zaun 
umgeben; je nach Kon- 
tostand kann jederzeit Land 
dazuerworben oder auch 
wieder abgestoßen werden. 
Mit einem Bulldozer beseitigt 
man störende Felsen und 
Bäume, um auf der freige- 
wordenen Fläche Siios und 
Scheunen anzulegen. Doch 
was wäre ein landwirtschaft- 
licher Betrieb ohne einen 
Traktor? Zusammen mit der 
Grundausstattung bestehend 
aus einem Pflug, einer Ernte- 
maschine und anderen Uten- 
silien wird dieser in einem 
Schuppen untergebracht, 
damit er vor Wind und Wet- 
ter geschützt eine geringere 



Düngung notwendig Schädlingsbefall 



n 



IM WETTBEWERB 



SimCity 


84 


SimEarih 


71 


SimLife 


68 


SIM FARM 


65 


SimAnt 


61 



Heimspiel für Maxis - SimFarm 
läßt sich am besten mit seinen 
unmittelbaren Verwandten aus 
dem Sim-Clan vergleichen. Auch 
wenn die hektisch herumwu- 
selnden Rinder aus dem Bau- 
ernhof-Programm eine nicht abzustreitende Ähnlichkeit mit den 
Ameisen aus SimAnt haben, ist SimFarm etwas unterhaltsamer 
als das rasch langweilig werdende Ameisen- Spiel. 
SimLife und SimEarth sind als Simulation gehaltvoller, werden 
viele Durchschnitts Spieler durch ihre überwältigende Komple- 
xität und umfangreichen Handbücher jedoch abschrecken. Sim- 
City ist die Maxis-Perle und verbindet den Städtebau mit lan- 
ganhaltendem Spielspaß. 




Noch gibt es reichlich 

erweitern... 



gene Farm z 



Reparaturanfälligkeit hat. So richtig Spaß macht das natür- 
liche Landleben erst, wenn es überall sprießt und gedeiht, 
quiekt und muht. 

Gemäß den klimatischen Verhältnissen suchen Sie sich unter 
24 möglichen Feldfrüchten Ihre persönlichen Favoriten aus 
und plazieren die Felder. Neben traditionellen Gemüsesor- 
ten wie Mais, Kartoffeln oder Karotten kann man auch Oran- 
genbäume pflanzen oder - wie der Ex-Präsident Jimmy Car- 
ter - Erdnüsse anbauen. Kühe, Schweine, 5chafe und Pfer- 
de bringen ein wenig Leben auf die Farm. Anstatt es in engen 




Über diese getarnte Hilfe-Funktioi 
und kleine Tips 



ütz liehe Informationen 



Mastställen zu halten, hat das liebeVieh 
auf eingezäunten Weiden seinen Aus- 
lauf. Sie sorgen mit einem ständigen 
Nachschub an Heu für eine gute Fleisch- 
qualität. Essentiell ist es, stets auf gefüll- 
te Tränken zu achten, denn sobald sich 
die Tiere unwohl fühlen, demolieren sie 
die Zäune, büchsen aus oder machen 
sich gar mit einem Riesenappetit über 
die sorgfältig gehegten Erdbeerbeete 
her. 

Die Pflanzen benötigen nicht weniger 
Aufmerksamkeit - auch wenn sie statt 
Amok zu laufen eher stumm vor sich 
hin leiden. Völlig wehrlos sind die 
Gewächse hingegen nicht; ständig 
beschweren sie sich per Bildsymbol 
über mangelnde Düngung, Insekten- 
befall, Unkraut, Pilze, Trockenheit 
oder zu feuchte Bodenverhältnisse. 
Wie gut, daß es ein reichhaltiges Arse- 
nal an Düngemitteln, Pestiziden, Her- 
biziden und Fungiziden gibt, von 
denen Sie skrupellos Gebrauch 
machen sollten. Bei extremer Sorglo- 
sigkeit im Umgang mit den Giften 
kommt es allerdings irgendwann zu 
einer Verseuchung des Bodens. Über 
Bewässerungsgräben wird die Was- 
serversorgung reguliert und mit dieser 
kulturtechnischen Unterstützung 
selbst in ariden Gebieten ein Reisan- 
bau möglich. 

Über die Wetterverhältnisse und Ver- 
änderungen des Marktpreises der Pro- 
dukte können Sie sich in speziellen 
Fenstern informieren - im Farmbüro 
erhält man außerdem Informa- 
tionen und Tips rund um die 
Landwirtschaft. Wenn Ihre 
finanziellen Mittel allmählich 
versiegen und Sie nicht mehr 
wissen, wie Sie das nächste Saat- 
gut bezahlen sollen, dann wird 
es Zeit, bei der Bank vorzuspre- 
chen. Ausgestattet mit einem 
großzügigen Kredit wäre der 
Kauf eines Sprühflugzeugs 
über lesenswert, mit dem man 
ein Areal von der Größe Bay- 
erns innerhalb kürzester Zeit in 
Wolken aus Insektenvernich- 
tungsmitteln hüllen kann. Vor- 
aussetzung für diesen flotten 
Brummer ist die Existenz eines 








— — 

@ ' H ■ ''"' V:" 




w- '". S 




Über eine Vielzahl von Fen- 
stern hat man Zugriff auf die 
unterschiedlichsten Daten 



PC PLAYER 11/93 



l^cToe. 



HEINRICH LENHARDT 

Silo gebunke 



reichten SimCity ließ Maxis 
seine Programme in zwei Rich- 
tungen ausschlagen. Entwe- 
der kam höchst anspruchsvol- 
ler, aber schwer verdaulicher 
und für Normalsterbliche 
nahezu unspielbarer 

Schmumpf wie SimLife/ 
SimEarth heraus, oder man 
servierte locker-leichte Sim- 
pelspiele Marke SirnAni. 
SimFarm schlägt zu meiner 
Erleichterung eindeutig in letz- 
tere Richtung. Man braucht 
nicht einen Uni-Abschluß und 
zwei Wochen Einspielzeit, um 
die Bedienung zu kapieren. 
Das Thema ist zudem ausge- 
sprochen witzig und lockt mit 
einem nicht zu unterschätzen- 
den Niedlichkeits-Faktor 
(»Oooch, sind die Schwein- 
ehen süß...«). 

Sobald man aber seinen Trak- 
tor-Fuhrpark zusammenge- 
kauft hat, setzt viel Leerlauf 
ein. Das Grünzeug wächst von 
selber, auch die Ernte läuft 
automatisch ab. Bleibt nur 
noch, ab und zu ein paar Pesti- 
zide zu spenden oder den 
Nutztieren etwas Heu zum 
Fräße vorzuwerfen. Sie dürfen 
noch ein bißchen anhand der 
Marktpreise für die im heimi- 



Sächelchen herumspekulie- 
ren, aber auf Dauer hält sich 
die Abwechslung sehr in Gren- 
zen. Einzige Langzeitmotivafi- 
on: Genug Gewinn erwirt- 
schaften, um Stück für Stück 
weitere Landparzellen zu kau- 
fen. 

Leider haben die Program- 
mierer sowohl auf Punkte- 
wertung als auch verschiede- 
ne Schwierigkeitsgrade ver- 
zichtet. Das amerikanische 
Programm unterschlägt 
zudem europäische Landwirt- 
schafts-Finessen wie EG-Sub- 
ventionen und grimmige fran- 
zösische Bauern, die schnell 
mal einen kleinen Volksauf- 
stand anzetteln, wenn ihnen 
die Preise nicht hoch genug 
sind. 

SimFarm ist eines der origi- 
nellsten Programme der letz- 
ten Zeit, aber kein Garant für 
wochenlangen Spielspaß. Die 
anfängliche Freude an Acker- 
bau und Viehzucht weicht 
rasch einer dösigen Routine. 
Der Kauf lohnt sich nur, wenn 
man sich für das Thema begei- 
stern kann. Tut mir leid Maxis, 
aber SimCity bleibt bis auf 
weiteres unerreicht; SimFarm 
ist gefälliges Mittelmaß. 



Flugplatzes in der benachbarten Gemeinde; sollte es noch 
keinen geben, dann können Sie bei der nächsten Stadter- 
weiterung für die Anlage einer Flugpiste stimmen. 
Überhaupt spiegelt die Kleinstadt die Entwicklung der eige- 
nen Farm wieder. Verkauft sich der angebaute Salat, dann 
fließen entsprechende Steuereinnahmen ins Stadtsäckel und 
der Ort boomt. Mit dem Gewinn kaufen Sie neues Land, 
errichten Zäune, Wege sowie weitere Scheunen, Schuppen 
und Wassertürme und hoffen, daß keine Katastrophe über 
das Gebiet hereinbricht. Heu- 
schrecken, Tornados und andere 
unschöne Ereignisse lassen einem das 
selbstgezüchtete Steak schnell im 
Halse stecken bleiben. Ein EG-Szen- 
ario mit plötzlich in Kraft tretenden 
Verordnungen über neue Norm- 
großen fürSonnenblumenkerne, oder 
mit dem unerwarteten Wegfall der 
Subventionen für Kautabakpflanzun- 
gen an Nordhängen in Lee-Lage 
besonders exponierter Mittelgebirgs- 
züge ist leider nicht verfügbar. Alle 
Katastophen lassen sich übrigens 
abschalten, falls Sie schon genug Pro- 
bleme mit ihren wildgewordenen 
Schweinen haben. 




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li3 

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-3 : 
; • 

fc».. = 1 






Die angrenzende Stadt 
Steuerzahlungen 



d gedeiht abhängig * 



Generell geschehen die meisten Dinge bei SimFarm schon 
von vornherein automatisch oder können automatisiert wer- 
den. Beispielsweise ist es möglich, sowohl die Fruchtfolge 
als auch den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln 
für ein Feld mittels einer Zeitachse festzulegen. Manuell muß 
der Einkauf von Viehfutter und 
die Reparatur von Schäden erfol- 
gen. In gewissen Abständen gibt 
es die Möglichkeit, mit Ihrer Lieb- 
lingskuh an einem Wettbewerb 
teilzunehmen oder einem lieben 
Verwandten das Startgeld fürs 
Rodeo-Reiten vorzuschießen. 
Ist dann endlich die Zeit gekom- 
men, in der die Jungbauern- 
Phase überstanden ist und der 
eine oder andere Dollar trotz 
Steuerbehörde übrig bleibt, so 
spiegelt sich der Wohlstand in 
einem immer besser aussehen- 
den Farmgebäude wieder, (tw) 




DESIGX vom ILHSAIV 


g^MSl 




m[""""^ms 




— ■'■ 




M 




'-.- 



Die Generierung eines 
neuen Szenarios ist kinder- 
leicht 



mhegt mit Wasser 



Liebevoll 
und Futtei 
Schafe besonders flott 



tt 


SIM FARM 

■ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


■ EGA 




■ 




LI SuperVGA 


■ AdLib 


Soundbl. 


■ 


Rolcü 


d □ General Midi 


□ Tastat 


r 


■ 


Maus 


LI Joystick 


Spiele-Typ 


Simulation 






Freies RAM min.: 520 KByte 


Hersteller 


Maxis 






Festplattenplatz: cn. 3 MByte 




DM120,- 






Besonderheiten: Spielstände jeder- 


Kopie rsthut] 


- 






zeit speicherbar; Milchseen und But- 


Anleitung 


Englisch; gut 






lerberge werden keine produziert. 


Spieltext 

Bedienung 


Englisch; viel (deutsche 
Version in Vorbereitung) 
Gul 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 
MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Einsteiget 


und 








Fortgesduittene 






Grafik 


Befriedigend 








Sound 


Befriedigend 






- 165^^- 



RAIU AM DIE PREISE! 



(AUßER PAKET 8) 

1 der Vorrat rejcW- 




"Bobby im Tal der Könige", "Bobby 
im Fantasia-Land", "Twitt" und "Mini- 
Scrabble" garantieren Spaß hoch 4 
für die ganze Familie. 



Die heißeste Versuchung seit 
es Tetris gibt. 



DM 49,1 




Adventure: Rom im Jahre 92 
v.Chr.: erleben Sie die Zeit der 
Ambitionen und politischen Intrigen. 
Als Sklave erhalten Sie die Chance, 
Ihren Weg bis zum Imperator zu 
machen. (Komplett Deutsch) 

DM 49,80 




Teil l:"Boa", "Babylon", "Schatzsuche 1 
und "Such mich", das Memory auf 
dem PC. 

Teil ll:"Blocker", "Superhim", "Quix" 
und "Handikap". 





Krimi: Lösen Sie - wie einst 
Hercule Poirot- eine der aufre- 
gensten Kriminalgeschichten im 
Ägypten des Jahres 1920. Ein 
seltsamer Mord im Ägypten der 
Goldenen Zwanziger bringt Sie 
auf die Spur eines uralten Manu- 
skriptes. (Komplett Deutsch) 

DM 49,80 




Erleben Sie die Faszination des 
Profi-Boxens mit 4D Sport Boxing 
und begleiten Sie Nigel Mansell 
auf seiner Tour durch den Grand 
Prix Circus. (Handbuch Deutsch) 

DM 69,- 



/ /SOFTWARE 

IMMER VOLLES PROGRAMM! 



Ja, ich bestelle folgende Produkte 

einzeln ä 49,80 

oder im 2er Paket zu ._*% «. 



(Außer Paket 8) 



0«" 



Adventure: 
Retten Sie das 
Königreich vor den 
kriminellen Ma- 
chenschaften des 
Hofnarren Malcolm 

und gewin- y^ . — 

nen Sie den v^" 

gestohlenen *' 

"KyragerrT 

zurück. 

(Komplett 

Deutsch) 




Adventure: Ein Spionage- 
Abenteuer während der letzen 
Monate der UdSSR: In der Rolle 
eines KGB-Agenten spüren Sie die 
Drahtzieher eines gefährlichen 
Komplotts auf, (Komplett Deutsch) 



Strategiespiel: Als mittelalter- 
licher Feldherr hat man's nicht 
leicht: Erobern hier, verteidigen 
dort - und das eigene Volk will zu 
beißen haben. (Komplett Deutsch) 

DM 49,80 

DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 

Meine Adresse: 



£«1/769-102 

ode-f««"" 8 "- , 



odet Bestem*-" Seite 5! 



SEYEN CITIES OF GOLD 




d gerade entdeckt. 

Sage und schreibe 501 Jahre sind vergangen, seit ein Ita- 
liener namens Christoph Kolumbus unter spanischer 
Flagge eine Insel vor dem amerikanischen Kontinent betrat. 
Er ging bei dieser Entdeckungsreise nicht sonderlich zim- 
perlich mit den Menschen um, die er für Bewohner Indiens 
- also Indianer- hielt. 

Da diese Indianer jedoch bei keinem spanischen Grund- 
buchamt als Eigentümer Ihres Kontinents eingetragen waren, 
nahmen die Neuankömmlige das Land in Besitz - natürlich 
nur, um endlich mit solch ungeordneten Besitzverhältnissen 
aufzuräumen. Unermeßliche Reichtümer wurden nach 
Europa verfrachtet und dort mit beiden Händen für pompö- 
se Feste und schnell verflogenen Luxus zum Fenster hin- 
ausgeworfen, während in Amerika binnen weniger Jahr- 
zehnte Millionen von Menschen dahingemetzelt, durch 
uropäische Krankheiten dezimiert oder sich in Minen zu 
Tode schuften mußten. Nur der 
Papst hatte Mitleid mit den »armen 
Wilden« und forderte in seiner 
Güte, diese doch gefälligst zu tau- 
fen, bevor man sie massakriert. 
Vor 10 Jahren erschien ein Com- 
puterspiel, mit dem es möglich war, 
auf den Spuren der Entdecker und 



kmr7 




Sobald die Ausrüstung komplett 
ist, stechen Sie in See 



1 



IM VERGLEICH 



Das sehr abgestanden wirkende 
Spielprinzip von Seven Cities of 
Gold hat einen schweren Stand 
gegen die Klassikerumsetzun- 
gen Railroad Tycoon Deluxe und 
Pirates Gold. Während Sie bei 
Pirates Gold mit einem Schiff 
durch die Karibik segeln, geht ei 
räum. Eine ganze Galaxis muß n 
ceward Hol erobern und koloniali- 
alles um die Kontrolle über einen 



Railroad Tyioon Deluxe 
Pirates Gold 
Spaceward Ho! 

SEVEN CITIES 
OF GOLD 



53 



ansonsten ab in den We Ir- 
an beim Strategiespiel 5pa- 
ieren, während sich bei Dune 
wichtigen Planeten dreht. 



C0NHEH0RATIVE EDITION 

Beim PC-Remake dieses Spieleklas- 
sikers darf man Amerika entdecken 
und anschließend die Ureinwohner 
ausplündern. 

Konquistadoren zu wandeln: »Seven Cities of Gold« 
war einer der ganz großen Hits für den Commo- 
dore 64. Erst jetzt erscheint mit dieser »Comme- 
morative Edition« eine PC-Umsetzung. 
Abgesehen von der aufgefrischten Grafik gab es 
keine wesentlichen Veränderungen gegen über dem 
betagten Originalprogramm. Zunächst sucht man 
die beiden spanischen Majestäten in ihrem Palast 
auf, um dort um Unterstützung für die Expedition zu 
ersuchen. Abhängig von der gewählten Spielstufe können 
Sie danach mit einer bestimmten Summe Goldes Schiffe 
ankaufen, Soldaten, Forscher und Priester anwerben sowie 
Nahrungsvorräte, Waffen und Waren für den Tauschhandel 
erwerben. Auf hoher 5ee steuern Sie die Flotte nun so lange 
Richtung Westen, bis Land in Sicht ist. Die erste Insel, auf 
die man trifft, bietet schon ein hervorragendes Übungsob- 
jekt für die zukünftigen Konquistadoren-Taten. Mit einer 
Expedition, die immer von einem Forscher geleitet wird, 




In den Indianerdörfern läuft man oft verloren herum und sucht 
den Häuptling 




Auf einer Karte werden die Entdeckungen automatisch festge- 
halten 



THOMAS WERNER 



Auch wenn man ein alles Spiel 
noch so gern hafte - manch- 
mal ist es besser, sich mit der 
guten Erinnerung zu begnü- 
gen und es in Frieden ruhen zu 
lassen. Nur selten gelingt es, 
einem alten Klassiker weder 
neues Leben einzuhauchen. 
Electronic Arts hat mit der 
Exhumierung von Seven Cities 
af Gold nur ein paar bleiche 
Knochen ausgebuddelt. Das 
stupide Umherlaufen auf rie- 
sigen Kontinenten - einzig auf- 
gelockert durch sehr schlichte 
Begegnungen mit der indiani- 
schen Bevölkerung - wird 
heute keinen Spieler mehr in 
hysterische Verzückung aus- 
brechen lassen. 
Technische Schwächen - das 
Spiel kann nicht mit der Maus 
bedient werden und die dahin- 
dudelnde Musik ist ein abso- 
luter Nervtöter - sind nur die 
Spitze des Eisbergs. Ärgerlich 



ist die nach wie vor umständ- 
liche Suche nach dem Häupt- 
ling eines Dorfes. Einige Fea- 
tures wurden schlichtweg 
unterschlagen: Weggefallen 
ist der Entdeckerbonus für 
Land Schafts demente wie Flüs- 
beispie!s\ 



nd Canyon 
i frühei 



das 



Erkui 
aufpeppte. 

Hatte man sich ursprünglich 
viel Mühe mit dem Kontinent- 
Generator gegeben, der tek- 
tonisch korrekt Gebirgsketten 
und Flußsysteme schuf, begin- 
nen und enden die Flüsse 



selbst im historischen Szena- 


rio nun bevorzugt 


m Nir- 


gen d wo, anstatt brav 


ns Meer 


zu fließen. 




Die Leichenfledderer v 


on Elec- 


trank Arts härten dies 


•n öden 


»Seven Cities«- Zorn bis 


besser 


nicht mehr aus seine 


r Gruft 




Die Verhandlungen mit dem Stammesoberhaupt werdei 
kons ausgeführt 

setzten Sie ans Ufer über. Wichtig ist es, eine ausreichende 
Menge an Nahrung mitzuführen, denn der Hungertod kommt 
schnell. 

Das erste Eingeborenendorf ist rasch gesichtet - beim Betre- 
ten wird von der Kartenansicht auf eine vergrößerte Dar- 
stellung der Siedlung umgeschaltet, die sich über zahlreiche 
Bildschirme erstrecken kann. Jetzt erleben wir das beliebte 
Spiel »Wir suchen den Häuptling«: Irgendwo zwischen all 
den Bäumen und Hütten steht unbeweglich wie eine Salz- 
säule das Stammesoberhaupt und ist für einen Plausch dank- 
bar. Auf dem Weg zu ihm sollte man eine Kollision des die 
Expedition symbolisierenden Männchens mit den Urein- 
wohnern vermeiden, da diese sonst aggressiv werden. 
Mit einigen Geschenken wird der Häuptling milde gestimmt 
- wobei Sie erst einmal durch Ausprobieren die bevorzug- 
te Ware herausfinden. Da der Handel gewohnt europäisch- 
fair abläuft genügt es, den Häuptling mit ein paar Kleinig- 
keiten zu beschenken und schon erhält man sämtliche 
Gewürze, Goldvorräte, Kunstschätze sowie eingeborene 
Träger und Führer frei Haus. 

Wahre Kaufleute mit einer ausreichenden Anzahl Söldner 
im Hintergrund sparen sich sogar die mickrigen Gaben an 



pj: I 

Ist der Anführer bestochen, dann 
können Sie die Reichtümer einer 
Siedlung einfach einkassieren 



den Häuptl ing und drohen statt- 
dessen mit Musketen, um an die 
Schätze zu gelangen. Wieder- 
sehen macht Freude und weil 
der Handel für Sie so erfreulich 
lief, kehren Sie unmittelbar 
nach Verlassen des Dorfes wie- 
der zurück, um erneut die Ein- 
geborenen auszuplündern. Diese Prozedur kann mehrmals 
wiederholt werden; oft rücken die Indianer erst nach erneu- 
tem Besuch ihre wahren Schätze heraus. 
Die Insel wird nun Abschnitt für Abschnitt abgelaufen und 
so erkundet, wobei auf einer Karte die entsprechenden Fel- 
der als entdeckt eingetragen werden. Auch der amerikani- 
sche Kontinent sollte später vollständig begangen bzw. per 
Pferd abgeritten werden, allerdings werden nur die wenigen 
Quadratzentimeter in der unmittelbaren Umgebung der 
Expedition als entdeckt anerkannt. 

Auf der ersten Insel stoßen Sie zudem auf einen Grabhügel 
- ein echter Fiesling plündert auch hier. Leider erzürnt dies 
die Eingeborenen (insofern Siesich nicht vorher schon unbe- 
liebt gemacht hatten) und Indianer fallen aus einem Hinter- 
halt über Sie her. Der Kampf spielt sich in einer vergrößer- 
ten Darstellung ab, bei der Sie entweder mit gezücktem 
Schwert die Gegner anrempeln und so ins Jenseits beför- 
dern, oder die Flucht ergreifen. 

Später entdeckt man auch Goldminen und legt an geeigne- 
ten Plätzen Forts, Missionen oder Kolonien an, indem eine 
bestimmte Anzahl von Leuten auf freiem Feld zurückgelas- 
sen werden. Anders als bei dem Originalspie] brauchen Sie 
dafür nicht die Zustimmung eines Häuptlings. 
Mit den Goldschätzen kehrt man in gewissen Abständen 
nach Spanien zurück, wird dort in einen höheren Rang beför- 
dert und kann neue Truppen und Priester anwerben. Wer 
die Entdeckung Amerikas erfolgreich abgeschlossen hat, 
kann sich per Zufallsgenerator unendlich viele neue Konti- 
nente erschaffen. (tw) 



B 


SEVEN CITIES OF GOLD 


Ü PC/XT 


j 


286 


■ 386/486 


J EGA 


■ 


V(,A 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. □ 


Rolnr 


d ü General Midi 


■ Ta statu 


□ 


Mau. 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Strategiespiel 




Freies RAM : min. 590 KByte 


Hersteller 


Electronic Arts 




Festplaltenplatz: ta. 6 MByte. 


Ca.-Preis 


DM 100,- 




Besonderheiten: PC -Remake eines 


Kopierschutz 


- 




10 Jahre alten Computerspiels. 


Anleitung 
Spieltext 


Englisch; befriedigend 
Englisch; viel 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 2 MByte RAM, VGA und 


Bedienung 


Ausreichend 




Joystick. 


Anspruch 


Für Einsteiger unc 
Fortgeschrittene 






Grafik 


Befriedigend 






Sound 


Ausreichend 




-ÖsaTlBJ 



Jb 



MAD DOG 
^NcCREE 

Rauchende Colts in CD-ROM-City: Ein 

Software- Western zum Mitspielen macht 
Sie zum gefürchteten Revolverhelden. 




Drei gegen einen - ganz schön unfair! Wenn Sie s 
werden die Desperados damit ausgeknockt. 



^ie Idylle trügt: Das kleine, verschlafene Westernkaff wird 

^von finsteren Desperados regiert. Mad Dog McCree und 

seine Bande sind die wahren Herrscher - der Sheriff wurde 

kurzerhand in sein eigenes 




Diese vier Schauplätze in der Stadt 
müssen durchgespielt werden, bevor 
sich Mad Oogs Versteck nähern kann 



Gefängnis gesperrt. Doch an 
einem heißen Sommertag 
reitet ein einsamer Fremder 
in die Stadt. Er ist ein legen- 
därer Revolvermann und 
zieht seinen Colt schneller, 
als Sie »Clint Eastwood« 
sagen können. Nur wenn der 
sattelfeste Held McCree und 
seine Spießgesellen wegpu- 
stet, kehren wieder Recht 
und Ordnung ein. 
Gegen diese simple Story ist 
jedes G.F.-Unger-Taschenbuch ein verschach- 
telter Hort doppelbödiger Prosa. Aber schließ- 
lich ist »Mad Dog McCree« kein gewöhnlicher 
Wildwestfilm, bei dem man sich zwei Stunden 
lang ansieht, wie der Gute reihenweise die Bösen 
abserviert und den Arbeitsplatz des örtlichen To- 
tengräbers sichert. Dieses CD-ROM-Programm 
ist ein interaktiver Software-Western, bei dem 
Ihre Maus zum Colt mutiert. Je nach- 
dem, wie schnell und zielsicher Sie 
den Cursor auf dem Bildschirm 
plazieren, werden andere digitalisierte Film-Sequenzen abgespult 



American Laser Games. Die Automaten dieser 
Firma sind mit Bildplatten-Spielern ausgestat- 
tet, auf denen zahlreiche Filmsequenzen 
gespeichert sind. Als erster Titel wurde jetzt Mad 
Dog McCree von der großen Laser Disc auf die 
kleine Compact Disc geschaufelt, die 5ie in Ihr 
CD-ROM-Laufwerk schieben können. Bei der 
Bildqualität muß man Kompromisse machen. 
Die Videos sind grobkörnig und wirken etwas 
verwaschen, werden dafür aber in einem statt- 
lich großen Bildschirmausschnitt gezeigt. 
Extrem lebensecht klingen auch die digitali- 
sierten Soundeffekte und die (englische) Sprach- 
ausgabe. 

Die Bedienung ist erschütternd einfach: Mit der 
Maus bewegen Sie ein Fadenkreuz über den 
Bildschirm; mit der linken Taste wird ein Schuß 
abgefeuert. Um Munition nachzuladen, zieht 
man den Zeiger aus dem Videobereich heraus 
und drückt den rechten Mausknopf. Aus der 
Sicht des Helden bekommen 5ie die Pulver- 
dampf-haltige Geschichte serviert. Kleines Bei- 
spiel zu Spielbeginn: Ein netter Bürger begrüßt 
Sie in der Stadt und erbittet Ihre Hilfe. Da tau- 
chen zwei Mitglieder aus McCrees Gang mit gezückten Colts 
auf. Wenn Sie nicht flott reagieren, erschießen die Burschen 
den guten Mann, dessen Tips Sie später noch gut brauchen 
können. Trifft man durch einen geschwinden Mausklick hin- 
gegen zuerst die Banditen, wird die Handlung mit einem 
anderen Video fortgesetzt: Die Halunken sinken effektvoll 
röchelnd im Straßenstaub zusammen. 
Sensationell viel Interaktion ist das nicht gerade - und im 
weiteren Spielverlauf wird's auch nicht gerade anspruchs- 
voller. Wenn Sie schnell die Gegner wegputzen, geht's mit 
dem Erfolgs- Videostrang weiter; erwischt Sie 



Schild abschießen, 



einer blauen Bohne, folgt in der Regel ein Bei 



;h Qualität Ihrer 
Scliteßkünste wird ein 
anderes Videoclip 
abgespielt 



Sandit mit 
uch beim 







Ausgangssituation: 
Besuch im Saloon, 
um die Gefängnis- 
Schlüssel zu holen 



In den Spielhallen war Mad Dog McCree der erste Erfolgstite 



Der Barkeeper raunt Ihnen 
Warnung zu 



HEINRICH LENHARDT 



Das Spielprinzip ist schlichter 
als der Story-Aufbau einer 
durchschnittlichen Bonanxa- 
Episode. Klick' auf den Schur- 
ken, bevor er mit einem lau- 
ten »Bumm!« dafür sorgt, daß 
Dir der Totengräber wieder 
einige launigen Kommentar 
um die Ohren hauen kann. 
Sei's drum; zumindest kurzfri- 
stig sorgt Mad Dog McCree für 
bemerkenswert viel Spaß. Die 
etwas rieselige, aber blitzsau- 
ber animierte Videografik 
macht einfach Lust und Laune. 
Die Filmvorlage wurde erfreu- 
lich professionell aufgenom- 
men; der Hersteller sorgte für 
halbwegs glaubwürdige 
Schauspieler und eine nette 
Wildwest-Kulisse. Entspre- 
chend gut ist das Feeling; ent- 
sprechend hoch die Motiva- 
tion, sich bis zum Ende durch- 

Mit vielen Service-Features 
vom Spielstand speichern bis 
mm Continue sorgten die Pro- 
grammierer dafür, daß auch 
der dilettantischste PC-Cow- 
boy nicht gef rüstet werden. 
Einige Schießszenen sind auch 
so gemein aufgebaut, daß 




sammeln muß. Hat man ein- 
mal erlebt, aus welchen Ecken 
die Gegner auftauchen, stei- 
gen im nächsten Anlauf die 
Uberlebenschancen Ihrer 
Spielfigur ganz beträchtlich. 
Das deprimierend unkomple- 
xe Programm ist allerdings 
umso schneller durchgespielt. 
Hat man nach etwa eins, zwei 
Stunden alle Handlungssträn- 
ge einmal gesehen, sinkt die 
Motivation deutlich, erneut 
zum Colt zu greifen. Prädikat 
»lieblos«: Nach dem Durch- 
spielen gibt's nicht etwa eine 
High -Score- Liste oder sonstige 
Belohnungen, sondern den 
abrupten Sturz auf die DOS- 
Trotz des angeknacksten 
Langzeit- Nährwerts hat Mad 
Dog aber meine Sympathien. 
Es ist eines der ganz wenigen 
»echten« CD-Spiele, die 
andeuten, welche technischen 
Möglichkeiten in diesem Me- 
dium schlummern. Dank der 
sehenswerten Videotechnik 
ein durchaus beeindrucken- 
des Programm mit hohem Vor- 
führwert (zum Ärgern von 
Freunden, die kein CD-ROM 
besitzen...). 



Zufall an verschie- 
denen Stellen auf 



Totengräber. Im- 
merhin verrät der 
gutgelaunte 
Mann in Schwarz, 
daß Sie drei Bildschirmleben haben. Damit nicht genug: Per 
»Continue« darf man beliebig oft im zuletzt erreichten 
Abschnitt weitermachen und sogar einen Spielstand spei- 
chern. Nach dem Verlust der drei Bildschirmleben wird al- 
lerdings die Punkteanzeige auf Null zurückgesetzt. Treffen 
Sie in der Hitze des Gefechts einen unschuldigen Einwoh- 
ner, wird übrigens auch ein Bildschirmieben abgezogen. 






IM WETTBEWERB 



57 



Wir strecken die Waffen: Enge Frediia Pharkas 
Verwandte von Mad Dog MAD DOG McCREE 
McCree lassen sich beim besten wüd yjes\ World 44 

Willen nicht ausmachen. Die 
Kombination aus Cursor- Gebal- 
ler und digitalisierten Video- Sequenzen ist im CD- ROM- Bereich 
ziemlich einmalig. Unsere Vergleichsta belle listet mit Freddy 
Pharkas eine Ad venture- Alterna tivef ür alle Wildwest- Fans auf. 
Wer ein müdes Cowboy-Strategiespiel durchstehen will, halte 
zudem nach Software 2000s schon etwas angegrautem Wild 
West World Ausschau. 




Nachdem man den Schurken dOf-dem Haus- erwischt 
" '. hat, kullert er effektvoll das Dfch herunter f 

Plausible Begründung des Totengräbers: »Wenn Du so wei- 
termachst, sind bald keine Leute mehr übrig, die Du retten 
kannst^. 

Als Extraspender erweisen sich Spucknäpfe und Geweihe: 
Trifft man diese dekorativen Gegenstände, gibt's mehr Patro- 
nen im Gurt. An einigen Kreuzungen im Handlungsverlauf 
können Sie wählen, welchen 
Schauplatz Sie als nächsten 
aufsuchen wollen. Green- 
horns sollten vor Ihrem ersten 
High-Noon-Auftritt ein paar 
Flaschen am Zielstand zer- 
deppern. Verkappte lohn 
Waynes mit übermenschlich 
guten Reaktionszeiten dürfen 
sich an einen höheren 

Schwierigkeitsgrad wagen. 

00 D Das entscheidende Duell 

(hl) mit Mad Dog McCree beginnt 




Ä 


MAD DOG McCREE 


u 


(CD-ROM) 

■ 286 ■ 386/486 


ü PC/XT 


Zi EGA 


■ VGA □ SuoerVGA 


■ AdLib/Soundbl. ü Roland □ General Midi 


J Ta statu 


■ Maus □ Joystick 


Spiele-Typ 


Actio« Freies RAM: min. 512 KByte 


Hersteller 


American loser Games Festplatten platz: co. 0,5 MByte 


Ctt.-Preis 


DM 100,- Besonderheiten: Soundblaster-kom- 


Kopier schütz 


patible Karte erforderlich. Ein Spiel- 


Anleitung 


Englisch; ..sr.khcnJ s '" nd k ™ ml '•»* m <W* 


Spiel lext 


Englisch; wenig (ober viel 




englische Sprachausgabe!) Wir empfehlen: 386er 




Gut (min. 33 MHz} mit 4 MByte RAM, 


Anspruch 


... .. . . Maus und VGA. 

Für Einsteiget 


Grafik 


üut - HfeRsk 


Sound 


Gut / L ~^^C^~ Crf ^ S-S^ 




57 S- 



Die Inserenten 



Arktis Soft 


21 


Ascon 


79 


Bomico 


15 


Computer '93 


39 


Computer Box 


123 


Crea Team-Software 


127 


Data-Basic 


123 


Datamedia 


107 


DMV Software 51/52, 53, 88, 89/90, 101 


DMV Vertrieb 


69-72, 73 


Dudek 


129 


DYNAMICS 


127 


Electronic Art 


2,4/5, 11 


Fantasy Production 


65 


Fischer Werke 


117 


GALAXY 


27 


Games Unlimited 


115 


Games World 


131 


Gravis 


139 


Happy Soft 


125 


HOFRATrading 


127 


Icehouse 


129 


INTEL 


28/29 


Intersoft 


83 


Joysoft 


19 


Karosoft 


87 


Kaufmann 


129 


KSK Schöneich 


127 


Media Vision 


17 


Micrografx 


43 


Mirox 


121 


Okay Soft 


123 


ORCHID Technology 


138 


Pfister Spieleversand 


55 


Softsale 


111 


The Jow Dian Enterprise 


59 


Thomas Pfister 


55 


Turtle Soft 


95 


Versand 99 


33 


Wial Versand Service 


23 



Einem Teil dieser Ausgabe liegen Beilagen 
von DMV Verlag und Westfalia bei. 



1* RETÜRM? 
PHANTOM 

Man nehme die Pariser Oper, ein bißchen Romantik 
und Tragik, dazu kommt eine kleine Zeitreise ins 1 9. 
Jahrhundert - fertig ist das neue Adventure. Leider hatte 
Microprose bei seinem stilvollen «Return of the Phantom« 
eine nicht ganz unwesentliche Abenteuerspiel-Zutat weit- 
gehend vernachlässigt: Puzzles! Also degenerierte das depri- 
mierend dünne Abklappern von Oper und Katakomben zum 
Mittelmaß; die originelle 5tory rettet das Programm noch 
oberhalb der 50- Prozent- Wertungsgrenze. 
Bei der neuen CD-ROM-Version von »Return of the Phan- 
tom« werden alle Dialoge jetzt gesprochen, doch ansonsten 
hat sich rein gar nichts geändert. Wie gehabt klickt man sich 
mit einem komfortablen Menüsystem durch die ernüchternd 
ereignisarme Opernwelt. Die 
geistige Herausforderung für 
den Spieler konzentriert sich 
darauf, den anderen Akteuren 
durch intensive Befragung 
diverse Informationen aus der 
Nase zu ziehen. (hl) 

(S>)| HEINRICH LENHARDT 




Durch die englische Sprach- 
ausgabe gewinnt das Pro- 
gramm nicht an spielerischer 
Güte. Und für mehr als ein 
bißchen Geplauder hat bei 
Microprose die Kreativität 
nicht gereicht. Egal, ob beim 
Intro oder den nach wie vor 
kein bißchen animierten Cha- 
rakter-Porträts - grafisch blieb 
alles beim Alten; spielerische 



Verbesserungen hatte ich 
ohnehin nicht zu erhoffen 
gewagt. 

Die lieblose Umsetzung eines 
lieblosen Disketten -Advent u- 
res - das ist nicht gerade der 
Stoff, der CD-ROM-Besitzer 
begeistern wird. Die Wieder- 
kehr des Phantoms auf der Sil- 
berscheibe darf man ruhigen 
Gewissens v 



m 


RETURN OF THE PHANTOM 

□ 286 ■ 386/486 


3 PC/XT 


-i EGA 




■ 


V(,A 




■ AdLib/Soundbl, 


■ 


Roh 


a ■ General Midi 


U Tastaru 




■ 


Mau 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure 






Freies RAM: min. 1 MByte 


Hersteller 


Microprose 






Festplattenplati: ca. 1 MByte. 


Ca.-Preis 


DM120,- 






Besonderheiten: Englische Sprachaus- 


Kopier schütz 


- 






gabe bei allen Dialogen. 


Anleitung 


Englisch; gut 






Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Spieltext 


Englisch; viel und 




MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 
VGA. 


Bedienung 


Gut 








Anspruch 


Für Eins teiger 








Grafik 


Befriedigend 








Sound 


Gut 






örem 



HISTORY 

LINE 1914- 1918 

Geschichtsstunde für Computerstrategen - im Battle Isle- 
Stil erschien vor etwa einem Jahr das Epos »Historyli- 
ne 1914-1918«. Wahlweise auf deutscher oder alliierter 
Seite kämpfen Sie sich in 24 Schlachten durch den 1 . Welt- 
krieg. Der Bildschirm ist in zwei Hälften gespurtet, die jeweils 
den gegnerischen Lagern zugeordnet sind. Gleichzeitig kön- 
nen beide Seiten ihre Züge planen, die allerdings erst aus- 
geführt werden, sobald 




Links befinden sich die deut- 
schen Stellungen, rechts die 
französischen Einheiten 



jeder die Runde für abge- 
schlossen erklärt. Vier 
Audiotracks mit den musi- 
kalischen Themen sind als 
Bonus der ansonsten 
unveränderten CD-Ver- 
sion beigefügt. (tw) 



•<B>'| THOMAS WERNER 

Historyline 1914-1918 ist sehen Fakten an. 

durch seine leichte Bedienbar- Wer jedoch eine absolut akku- 



keit und die schnell durch- 
schaubaren Regeln ideal für 
alle Hobby Strategen, die rasch 
in ein Spiel einsteigen wollen. 
Gut recherchierte Hinter- 
grundinformationen sowohl 
im Programm selbst, als auch 
in der Anleitung regen zu einer 
Beschäftigung mit den histori- 



rate Simulation bis hin zum 
letzten Schützengraben 
erwartet, sollte sich lieber bei 
der detailversessenen Kon- 
kurrenz umschauen. Leider 
bietet die CD-ROM-Version 
keine Erweiterungen - ein 
bißchen Bonus-Musik ist zu 



D 



HISTORYLINE 1914-1918 



■ 386/486 

□ SuperVGA 

□ General Midi 

■ Joystick 

Freies RAM: min. 580 KByte 
Festplattenplotz: - 



Wir empfehlen: 286er (min. 16 
MHz) mit 2 MByte RAM, Joystick 



_j PC/XT 


■ 286 


j EGA 


■ VGA 


■ AdLib/Soundbl. □ Roland 


■ Ta statu 


■ Maus 


Spiele-Typ 


Strategie spiel 1 


Hersteller 


Blue Byte f 


Co.-Preis 


DM 90,- 1 


Kopiers chuti 




Anleitung 


Deutsch; sehr gut \ 


Spielt ext 


Deutsch; sehr gut 


Bedienung 


Befriedigend 


Anspruch 


Für Einstiger und 




Fortgeschrittene 


Grafik 


Befriedigend 


Sound 


Befriedigend 




It's time for CD-ROM 



7fb iMv»tä 

f-xperwee! 




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Spiele cd-rom 



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Neben Indv IV in deutscher Vnllversion führt der Silberline ein stets 
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schiedenen Kategorien sortiert sind. 

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Anwender in eigenen Programmen genutzt 

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Fullball-Datenbank »Bundesliga 1 963 - 1 993« 



STRAFRAUM-SAGA 




Bitte lächeln: Für die meisten Profis der 30. Spielzt 
sönlkhen Daten auch ein Bildchen gereicht 



Der Fußball-Fan mag in seiner Schulzeit noch so sehr im 
Matheunterricht gelitten und versagt haben; wenn das 
runde Leder rollt, giert er geradezu nach statistischen Weis- 
heiten. Die Berichterstattung auf Privatkanälen ist mittler- 
weile eine Spielwiese der Querberechner und Prozentual- 
Gralshüter geworden. Die Angabe von »Nettospielzeit« und 
»Eckenverhältnis« mag den sportuntauglichen Laien eher an 
seine Steuererklärung erinnern, doch wahre Enthusiasten 
begehren solche elementaren Daten. Anläßlich des 30. 
Geburtstags der Fußball-Bundesliga veröffentlichte Inter- 
computer jetzt eine Datensammlung, die jedem Liebhaber 
von Sportstatistiken wohlige Schauer beschert. 
Der Schwerpunkt des Programms liegt jedoch auf der vor 
wenigen Monaten abgelaufenen Saison 92/93. Neben der 
obligatorischen Ergebnis-Übersicht »jeder gegen jeden« 
wird für alle Partien dieser Spielzeit eine genaue Statistik 
dargeboten. Wer schoß in welcher Minute die Tore? Wel- 
che Akteure wurden mit 
gelben und roten Karten 
bedacht? Wieviele Zu- 
schauer wohnten dem 
Match bei und wer fun- 
gierte als Schiedsrichter? 
Dank gut strukturierten 
Menüs und tadellosen 
deutschen Texten klickt 
man sich geschwind durch 
die Spieltage und kann 




Aufstellungen und Statistiken s 
Partie 






Hersteller: Inte reo mputer 
Preis: ca. 1 20 Mark 

Benötigt: 286er mit 640 KByte RAM, VGA und ca. 8 MByte Fest- 
platten-Kapazität. 




rf 



s 



Ihr PC wird zum statistischen Gralshüter 
von 30 Jahren Bundesliga-Geschichte. 

nochmals Erinnerungen an die Saison-Highlights aufrufen. 
Ein Großteil der Tore wird durch Schema-Zeichnungen gra- 
fisch dargestellt. 40 besonders wichtige Treffer werden sogar 
als kurze Animationen dargestellt. Der Bildausschnitt ist zwar 
recht klein, doch der Wiedererken- 
nungswert enorm. 

Die kompletten Spielerkader aller 18 
Bundesligisten sind abrufbereit. Sie 
können entweder in einem alphabeti- 
schen Register blättern, die gute Such- 
funktion bemühen oder die Akteure 
nach Vereinen sortiert anzeigen las- 
sen. Bis auf verschwindend wenige 
Ausnahmen gibt's bei nahezu jedem 
Kicker- Porträt auch ein digitalisiertes 
Bild zu sehen. Da das Programm zwar 
hochauflösend (640 x 480 Bildpunk- 
te) daherkommt, aber auf Super VGA 
verzichtet (nur 1 6 Farben), wurden die 
Bildchen in Schwarzweiß digitalisiert. 
Immerhin dachten die Programmierer 
an eine Druckoption, damit Sie ele- 
mentare Daten gleich zu Papier brin- 
gen können. 
Dieses Pro- 
gramm ist eine 
einmal ige statistische Aufarbeitung der 
letzten Bundesliga-Saison. Der Ergeb- 
nisservice mit sämtlichen Resultaten 
aller vorangegangenen Saisons nebst 
»ewiger Tabelle« ist eine nette Zuga- 
be. Schade, daß nur etwa 40 Toren der 
Spielzeit 92/93 eine der schicken Ani- 
mationen gegönnt wurde. Vielleicht 
schiebt der Hersteller ja eine CD- 
ROM-Version nach, bei der genug 
Speicherplatz für alle anderen Treffer 
wäre. Letzter Kritikpunkt ist der recht 
saftige Preis: 120 Mark ist für ein sol- 
ches Hobby- Referenz werk, das man 
nur zum gelegentlichen Durchstöbern 
nutzt, ein wenig heftig. Fußball-Fans 
mit ausreichender Portemonnaie-Pol- 
sterung werden die Anschaffung nicht 
bereuen. »Bundesliga 1963 - 1993« 
bietet die bislang kompetenteste Soft- 
ware-Aufarbeitung der Resultate von W " hle " WlB I Au,lu ^ 
sehen der umfangrei- 
Deutschlands Fußball-Elite. (hl) chen Datenbestände 



Ausschnitt aus einer 
Tor-Animation: Er 
kam, sah und ver- 
senkte das Leder im 
Netz. 





»Legend ol Kamasutra« auf CD-ROM 



STELLUNGSKRIEG 



Krampf mit Geschlechtern. 

im Kampf der Geschlechter: 
Die Stellungsfibel bietet auf 
CD-ROM Nachhilfe zum 

Thema »Fortpflanzung für 

Fortgeschrittene«. 




Die Historie eroti- 
scher Software ist 
grausig. Larry setzte 
mit Loser-Charme und 
Augenzwinkern einen 
gelungenen Auftakt, aber 
dann wurde es schlimm. Neue erotische Eskapaden finden 
meist auf CD-ROM statt - denn da kann man viele MByte 
Fleisch oder gar ganze Filmchen draufpacken. Vivid Digital 
aus Kalifornien ist so eine Firma, deren Angebot sich auf 
»101 SexPositions, Part II«, »Girls of Vivid« und »The Legend 
of Kamasutra« beschränkt. Letzte- 
res haben wir zum Test in die 
Redaktion bestellt - man schreckt 
für seine Leser ja vor nichts zu rück. 
Für Einsteigen Das Kamasutra ist 
das Buch, in dem Fernostler über 
die hohe Kunst der körperlichen 
Liebe nachblättern -eine Art Turn- 
vater-Jahn-Edition der Matrazen- | 
kunst. Der »Leitfaden der Liebe« "im Garten der Lüste" 
ist das älteste erhaltene Lehrbuch aus Indien. Es erklärt mit 
schwungvollen Namen und bunten Bildchen, was Frau und 
Mann so miteinander treiben, wenn sie nicht Karten spielen 
wollen. Ein Teil ist dem Europäer gut bekannt, da muß nix 
mehr missioniert werden. Die gehobenen Stellungskriege 
mit Namen wie »Die Lotusblume« oder »Den Elefanten rei- 
ten« sollte man sich nur in guter körperlicher Verfassung 
geben, außer man robbf gerne mit verrenkten Beinen, aus- 
gekugelter Hüfte und sonstigen verbogenen Körperteilen 
zum Arzt. 

Wer es schafft, die CD ohne Programmabsturz (Interruptus 
Digitalis) zum Laufen zu bekommen, wird von einem schau- 
erlichen Fi rmenlogo begrüßt. Diese Qualität wird sich durchs 
ganze Programm ziehen: die Animation hängt und die Far- 
ben sehen aus wie auf einem mies justierten Femseher bei 
Bildstörung. Erst ab drei Meter Distanz zum Monitor wirkt 
das Bild richtig scharf, der Tester wird's ohnehin nicht. 
Festschnallen, es geht mit der ersten von fünf Sequenzen los: 
Ein Jüngling höchst amerikanischer Bauart, der einen indi- 
schen Prinzen darstellen soll, marschiert fröhlich zu forschen 



THE LEGEND OF 



Hersteller: Vivid Digital 
Preis: ca. 130 Mark 
Hardware-Minimum: Maus, 
CD-ROM-Laufwerk, VGA- 
Karte mit Ve sä -Treiber. 
Praktischer Nutzen: Keiner. 
Mögliche Folgeschäden: Frust 
über hinausgeworfenes Geld. 
Bei Nachahmung evtl. Hal- 
rungssschäden. 
Unterhaltungswert: Hoch! Ein 
Fest für Freunde des Pixel- 

Das PC-PLAYER-Faiit: dumpf, 
dröge, dämlich. 



Flötentönen durch den 
Wald. Es stößt auf drei 
indisch-amerikanische 
Frauen, die entkleidet in 
erotisch-entrückter 
Stimmung an einem 
Flüßchen baden. Der 
Schlingel hat nichts Bes- 
seres zu tun, als den Ladies die Klei- 
der zu mopsen, worauf die mopsteu- 
felswild hinter ihm herhüpfen. Sobald 
sie ihn eingeholt haben, geht die 
ganze Mannschaft zu Boden, man 
gruppiert sich entsprechend, fährt 
Zungen und andere Körperteile aus - und nun blenden wir 
mit Rücksicht auf unsere minderjährige Leserschaft aus. 
Nach ein paar Minuten Cestöhne und Cerubble hört die 
Geschichte so unvermittelt auf, wie sie angefangen hat. 
Das war wohl nix. Bleiben noch ganze vier Szenen, um uns 
etwas beizubringen, das uns das ganze 
Leben begleiten und Freude machen 
soll -das erwarten wir doch von »Edu- 
cational Software«, oder? 
Die zweite Szene zeigt die drei Frauen 
von vorhin, die sich vor einem Lager- 
feuer räkeln - wirklich nicht indisch. 
Dafür kommt ein neuer Bekannter ins 
Spiel, der in den nächsten Szenen oft 
zu sehen sein wird: ein Baumstamm, in 
den sich anscheinend der Kameramann verliebt hat, denn 
er filmt ihn andauernd ab. 

Inzwischen ist der Tester leicht verzweifelt, denn mit dem 
Buch oder einem entsprechenden Video wäre der Käufer in 
jedem Falle besser bedient gewesen - dort kann man wenig- 
stens nachschlagen oder zurückspulen. Schauen wir, was 
die nächsten drei Szenen bieten: Ein Mann befummelt zwei 
Frauen, dann kommt der Baumstamm, eine Digidame 
namens »Ganinka« quält sich mit einem Blonden ab, Baum- 
stamm, dazu wirre Klaviermusik, Baumstamm, mehr schau- 
erliche Animationen, Baumstamm, geworfene billige 
Büstenhalter, Baumstamm und vereinzelt erotische indische 
Malereien, die mitnichten etwas mit den gesehenen Stel- 
lungen zu tun haben. 

Fazit nach etwa 30 faszinierend gruseligen Minuten: »The 
Legend of Kamasutra« ist nichts anderes als die billig digi- 
talisierte Fassung eines billigen amerikanischen Pornos. Für 
das Geld sind Notstandsgeplagte mit Videos besser beraten; 
wer etwas über indische Liebeskunst wissen will, besorge 
sich das Buch. (al) 



PC PLAYER 11/93 



Test: Infowelt-Software 



GUTENBERGS 
URENKEL 

Von den Urmenschen bis zur modernen 
Welt der Chemie reicht die Bandbreite der 
digitalen Bücher, mit denen sich eine neue 
deutsche Softwarefirma profilieren will. 

Bescheiden ist die Firma Intercomputer nicht gerade, 
wenn Sie den Anspruch erhebt: «Wir haben das Buch 
neu erfunden«. In der Tat ist es keine neue Idee, compute- 
risierte Bücher anzubieten. Allerdings wurde sie bislang 
kaum so konsequent umgesetzt, da die Remscheider Firma 
gleich mit einer sehr umfangreichen Palette von sogenann- 
ter »Infoware« an den Markt geht. Anders als seinerzeit der 
Druckpionier Gutenberg haben sie die Bibel für ihren Ein- 
stand links liegen gelassen und sich gleich thematisch in die 
Sachbuchgefilde begeben. 

Allen Produkten ist gemein, daß - anders als bei einem her- 
kömmlichen Buch - nicht seitenweise vorgegangen wird. 
Die Bedienung erfolgt durch am Bildschirmrand positio- 
nierte Icons, mit denen man gezielt auf die gewünschten 
Begriffe zurückgreifen kann. Die unter verschiedene Kate- 
gorien und Oberbegriffe aufgeteilten Informationen sind teil- 
weise mit animierten Grafiken versehen. In den verfügba- 
ren Begleittexten sind einige Querverweise markiert, über 
die man durch einfaches Anklicken mehr erfahren kann. 
Die hier im folgenden beschriebenen vier Programme fal- 
len sämtlich unter die Sparte »Abenteuer Wissen« - zusätz- 
lich deckt der Softwareverlag auch die Bereiche Freizeit und 
Kataloge ab. Geplant ist beispielsweise ein Foto- und Video- 
katalog und ein Führer für Freizeitangler. 

Der Urmensch 

Über eine Zeit, als wir Spie- 
le-Redakteure uns noch 
nicht am Computer austo- 
ben konnten, sondern keu- 
lenschwingend die Wälder 
durchstreiften, informiert 
der Band »Der Urmensch«. 
Der Begriff Urmensch weist 
denn auch dezent darauf 
hin, daß seither eine ganze 
Menge Wasser die Isar hinuntergeflossen ist. Intercomputer 
ging beispielsweise der brisanten Frage nach, wie sich unse- 
re Ahnen ernährt haben und warum wir heute aufrecht 
gehen, statt gemütlich auf allen Vieren zu krabbeln. 
Andere per Icon anwählbare Stichworte sind Werkzeuge, 
Jagd, Gebrauch des Feuers, Wohnung, Lebensraum, Anato- 
mie sowie Sprache. Über die sich am oberen Bildschirm 




Bei der zeichnerischen Umsetzung unse- 
rer Vorfahren hat sieh der Grafiker wohl 
auf die »künstlerische Freiheit« berufen; 
Ähnlichkeiten mit bereits ausgestorbenen 
Homididen wären daher rein zufällig 



befindende Zeitachse kann die Entwicklung in den unter- 
schiedlichen Entwicklungsstufen betrachtet werden. 
Leider hat man schon nach kurzer Zeit alles Wissenswerte 
aus dem Programm herausgeholt, womit es denn auch sei- 
nen Reiz verliert. 

Welt der Pharaonen 

Anders als man zunächst vermuten könnte, beschränkt sich 
die »Welt der Pharaonen« nicht auf den schmalen besie- 
delten Landstrich längs des Nils. Vielmehr sind die wich- 
tigsten Kulturen des Mittelmeerraums in der Zeit von 3000 
v.Chr. bis 50 n.Chr. in das Programm integriert. 
Hauptelement ist eine historische Karte, auf der die jeweils 
wichtigen Orte und Ereignisse entsprechend der gewählten 
Zeit eingetragen sind. Der sichtbare Kartenausschnitt kann 
vergößert, verkleinert oder verschoben werden, während 
man die relevante Epoche mittels der Zeitachse verändern 
kann. Vermerkt sind u.a. wichtige Bauwerke, Städte, Per- 
sönlichkeiten, Schlachten, Pyramiden, Handelswege und 
Orte mit allgemein kultureller oder religiöser Bedeutung, zu 
denen man durch Knopfdruck Grafiken und Texte abrufen 
kann. Die Animationen tragen leider wenig zu einem bes- 
seren Verständnis bei, und die gegebenen Informationen sind 
meist eher mager. 




SDISQBSDCISLü] 

Einzelne Szenen werden auch animiert dargestellt 

Welt der Tiere 

Informationen zu 195 Säugetieren enthält die »Weit der 
Tiere«, geordnet nach den Themengebieten Verbreitung, 
Lebensraum, Systematik, Morphologie, Aktivität, Fortpflan- 
zung, Ernährung, Mensch und Tier sowie Eigenschaften und 
Verhaltensweisen. 

Zu jeder Tierart ist eine Grafik vorhanden; zu einigen kön- 
nen sehr kurze Videoanimationen abgerufen werden. Woll- 
ten Sie schon immer den Unterschied zwischen einem Zebra 
und einer Feldmaus herausfinden? Mit einer speziellen Funk- 
tion ist es möglich, zwei Tierarten in Bezug auf unter- 
schiedliche Gesichtspunkte miteinander zu vergleichen und 
so die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Tierreich 
deutlicher zu erkennen. Hinter dem Icon »Mensch und Tier« 
hingegen verbergen sich lehrreiche Informationen zu unse- 
rer Beziehung zu den ausgewählen Tieren. Auch wenn das 
Programm eingefleischte Zoologen sicher nicht befriedigt, 
so wird ein Laie gerne in dem Programm herumstöbern und 



Auch über dem Computerspieler 
vertraute Tierarten sind Informotio 
nen ab ruf bar 




manch Wissenswertes 
erfahren. 

Welt der Chemie 

Zwei unterschiedliche 
Programme verbergen 
sich hinter diesem Titel 
rund um die Moleküle 
und Atome. Die 104 bis- 
lang bekannten Elemente des Periodensystems sowie 196 
ausgewählte Moleküle wurden mit Informationen zur Struk- 
tur, Eigenschaften und Geschichte der Chemie angereichert. 
Der grundsätzliche Aufbau der einzelnen Moleküle kann 
graphisch animiert betrachtet werden; wissenswertes zu den 
Bereichen Stoffzustände, Reaktionen und Atomaufbau sind 
ebenfalls vorhanden. Die Animation ausgewählter Reaktio- 
nen wirkt jedoch eher peinlich und nichtssagend, wenn zwei 
die jeweiligen Stoffe 
symbolisierende Figu- 
ren hinter einem 
Schirm verschwinden 
und andersfarbig wie- 
der herauskommen. 

Von der Idee her inter- , , 

Chemie ohne Kopfschmerz trotz 
essant, aber nicht gera- rotierender Moleküle will dieses 
de umwerfend umge- Pro9 ramm vermitteln 

setzt, ist das Chemie-Game. Sie laufen durch ein SD-Laby- 
rinth und finden Häufchen verschiedener Substanzen, deren 
Eigenschaften Sie erforschen und die Sie gezielt miteinan- 
der reagieren lassen müssen. 

Fazit 

Der zweifellos interessanteste der hier vorgestellten Titel ist 
die «Welt der Tiere«. Die Bände »Welt der Pharaonen« und 
»Der Urmensch« werden inhaltlich, zeichnerisch und preis- 
lich von gedruckten Sachbüchern wie z.B. der bekannten 
»Was-ist-was«-Reihe abgehängt. Pädagogisch dürfte ein 
Chemie-Experimentierkasten wohl ebenfalls mehr Früchte 
tragen als die nicht gerade billige »Welt der Chemie«. Wer 
jedoch partout nicht auf seinen Computer zur Wissensver- 
mittlung verzichten will, sollte einen Blick riskieren. 
Hauptkritikpunkt ist der Preis dieser Produkte, die für durch- 
schnittlich 100 Mark zu wenig Leistung bieten. 
Ansonsten sollte man sich bewußt sein, daß besonders die 
»Pharaonen« und »Urmenschen« von der inhaltlichen 
Gestaltung her eindeutig auf Kinder zugeschnitten sind, ohne 
jedoch eine wirklich kindgerechte Bedienung aufzuweisen. 

ABENTEUER WISSEN 



DerUrmensoi 3-89519-102-7 69,- DM 19 68 Ausreichend 

Weh der Pharaonen 3-89519-10tM) 99,- DM 66 71 Ausreichend 

Welt der Tiere 3-89519-103-5 99,- DM 16 195 Gut 

Welt der Chemie 3-89519-101-9 129,-DM 200 386 Befriedigend 

Hardware -Minimum für alle Programme; 286er mil Maus, 
EGA/VGA, Festplatte und 640 KByte RAM. 



M 

IBM 



DV 79.L . 

ePac. DA 74,90DM 

EA 49,90 DM 

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Eur. DV 79,90DM- 

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B(|map Br. 1 DA 64,90 DM 



iijaL 



Schloßplatz 19 31582 Nienburg 
,. Montag - Samstag 10-20 Uhr 
C. Telefax: 05021/910403 und -404 

S05021/910416 und 910417 



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Jedes Jahr im März geht sie wieder los, die Viren-Hyste- 
rie. Weil ein bestimmtes Computer-Virus-Programm 
namens »Michelangelo« an einem Tag im März alle infi- 
zierten PCs lahmlegen soll, berichten Fernsehen und Zei- 
tungen über die angeblichen Killer-Programme und die Ver- 
kaufszahlen für »Anti- Virus-Software« steigen. Branchen- 
Zyniker vermuten schon lange, daß diese Angst-Kampagnen 
lediglich die Software-Verkäufe ankurbeln sollen. 
Wir wollen das Thema Computer-Virus jetzt nicht als Sei- 
fenblase hinstellen, aber Tatsache ist, daß an der Mär vom 
»Killerprogramm« statistisch wenig dran ist. Nach der letz- 
ten Michelangelo-Hysterie hatten weltweit weniger als 20 
Benutzer Datenverluste angegeben. Wer auch nur minima- 
le Vorbeugung betreibt, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit 
einen garstigen Virenbefall ausschließen. 

Woher kommen die Viren? 

Viren sind das Produkt kranker Programmierer, die es ent- 
weder unheimlich cool finden, andere Leute in ihrer Arbeit 
zu stören, oder die einfach nicht kapieren, was sie tun. An 
einigen Universitäten in ehemaligen Ostblock-Staaten gibt 
es wahre Viren-Programmier-Wettbewerbe (manche Leute 
behaupten, daß dies auch von östlichen Geheimdiensten 
gefördert würde). Auch westliche Studenten und gelang- 
weilte Programmierer sitzen viel zu oft an Viren. Denn ein 
solches Programm zu schreiben, ist eine der größten 
Herausforderungen, denen sich ein Tüftler stellen kann: Ein 
kleines Programm, das sich selbst vermehrt, vor anderen Pro- 
grammen versteckt - kein einfacher Job. 
Eben weil viele Viren nur aus technischer Neugier pro- 
grammiert werden, sind sie »harmlos«. Oft denkt man bei 
Viren an Programme, welche die Festplatte formatieren. Aber 
die meisten Viren vermehren sich einfach nur. Tatsächlich 
können sich mehrere Viren auf Ihrer Festplatte ausgebreitet 



DAS VIRUS 

ZWEIMAL 

KLINGELT 

Sie hören auf putzige Namen wie 
»Michelangelo«, »Generic« oder »Freitag, 
der 13.« und sind angeblich Staatsfeind 
Nummer 1 für Ihren PC. Aber wie 
gefährlich sind Viren wirklich? 

haben, ohne daß Sie etwas davon merken. Weniger als 10 
Prozent der bekannten Viren werden Ihre Daten aktiv angrei- 
fen und auf Knopfdruck zerstören. 

Ein weiterer Mythos, der die Viren umgibt: Sie verbreiten 
sich durch Shareware, Mailboxen und Raubkopien. Dieses 
Gerücht wird hauptsächlich von professionellen Soft- 
warefirmen mit teuren Produkten geschürt, denen alle drei 
Faktoren ein Dorn im Auge sind. Tatsache ist, daß jeder 5ha- 



Viren sind clevere kleine Programme, die sich selbst vermeh- 
ren können. Sie dringen in das Betriebssystem Ihres PCs ein, 
und warten darauf, daß normale Programme geladen wer- 
den. Bevor ein solches Programm gestartet wird, verändert ein 
Virus das Programm: Es schreibt sich selbst an den Anfang. 
Wenn Sie nun dieses Programm jemand anderen geben, rei- 
tet das Virus quasi »huckepack« mit. Wenn Ihr Kollege das 
Programm startet, wird auch sein Betriebssystem von dem Virus 
befallen. 

Eine weitere Ecke, in der sich ein Virus verstecken kann, ist der 
Boot-Sektor einer Diskette. Wenn Sie den PC mit dieser Dis- 
kette booten, mogelt sich das Virus noch vor MS-DOS selbst 
ins System und verseucht dann alle Festplatten sowie jede ein- 
gelegte Diskette. 

Die meisten Viren sind Experi mental -Programme von Pro- 
grammierern, die das Schreiben solcher kleinen Wunderwer- 
ke für cool halten. Deswegen machen die meisten Viren auch 
nichts böses - sie vermehren sich nur. Einige geistig gestörte 
Programmierer hängen jedoch noch Routinen in Viren ein, die 
zu bestimmten Zeiten Daten zerstören sollen. Das Michelan- 
gelo-Virus soll beispielsweise Mitte März alle befallenen Fest- 
platten löschen. 

Eine andere Art von Killer- Programmen wird »Trojanisches 
Pferd« genannt. Solche Programme vermehren sich nicht, son- 
dern hoffen darauf, daß ein unvorsichtiger Benutzer sie star- 
tet. So gibt es beispielsweise angebliche Amiga-Emulatoren 
oder Fraktal-Packer (die Dateien auf ein hundertste) ihrer Größe 
schrumpfen lassen soften) für PCs. Diese Jux-Programme trei- 
ben den Spaß oft zu weit, indem sie einfach Ihre Festplatte 
ratzeputz löschen. Gegen solche Programme sind Sie gefeit, 
wenn Sie sich nur in einer »ordentlichen« Mailbox, bei Shar- 
eware-Händlern oder eben im normalen Fachhandel mit Pro- 
grammen eindecken. Dort entdeckt man die »Trojanischen Pfer- 
de«, bevor ein Schaden entstehen kann. 





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Online-Checker (im Bild »VSAFE« aus den »PC TOOLS 8.0«) 
erkennen alle ungewöhnlichen Diskzugriffe und fragen noch, 
ob ein Virus dahinter stecken könnte. In diesem Fall nicht - wir 
wollten nur unsere Festplatte sortieren. 

reware-Autor und -Händler sowie jede seriöse Mailbox 
minutiös auf alle bekannten Viren prüft. Solange kein Sha- 
reware-Programmierer auf die Idee kommt, absichtlich ein 
noch unbekanntes Virus in seinem eigenen Programm zu 
verstecken, sind Sie bei diesen beiden Softwarequellen 
genau so sicher, wie bei teurer, originalverpackter Profi- 
Software. 

Wie erkenne ich ein Virus? 

Verhält sich Ihr PC seltsam? Stürzt er immer häufiger ab? 
Erfüllen einige Utilities die Aufgaben nicht mehr? Wird der 
PC immer langsamer, beispielsweise bei Festplatten-Zugrif- 
fen? Das kann ein Hardware- Feh ler, aber auch ein Virus 
sein. Um sicher zu sein, müssen Sie mit einem »Viren- 
Checker« die Festplatte auf etwaige ungewünschte Ein- 
dringlinge überprüfen. 

Es gibt zwei Arten von Prüfprogrammen. Die »Offline 
Checker« sind Programme, die die ganze Festplatte nach 
bekannten Viren durchsuchen. Manche Offline-Checker 
beugen auch noch vor, indem sie Prüfsummen von Fest- 
plattendaten anlegen. Wenn ein Virus sich tatsächlich ver- 
mehren sollte, stimmen diese Prüfsummen nicht mehr, das 
Check-Programm schlägt Alarm. 

Das Gegenstück dazu sind »Online Checker«. Diese Pro- 
gramme laufen im Hintergrund neben Ihrer normalen Soft- 
ware ab. Online Checker prüfen mehrmals in der Minute, 
ob ein Virus ins System eingedrungen ist. Bei jedem Schreib- 
zugriff auf eine Festplatte wird geprüft, ob dieser »erlaubt« 
ist. Wenn es aussieht, als wollte sich ein Virus einnisten, 
wird der Benutzer per Dialogbox gefragt, ob er diese Akti- 
on erlauben will. 

Der bekannteste Offline-Scanner ist das Programm »VIRU- 
SCAN« der Firma McAfee (Siehe auch Kasten). Andere Pro- 
dukte mit Namen wie »Central Point Anti Virus« oder «TNT 
Anti Virus« sind professionelle Pakete, die zwischen 100 
und 400 Mark kosten und dafür schönere Menüs, aber nicht 
unbedingt besseren Virenschutz vermitteln. Für Firmen, die 
Ihre PCs um jeden Preis virenfrei halten müssen, sind auch 
spezielle Steckkarten interessant. Diese Karten enthalten 
Virenschutzprogramme im ROM, die kein Virus überlisten 
kann. 



Schlichter Text, da pures DOS: 
»SCAN« von McAfee ist für Heiman- 
wender umsonst und eine recht 
sichere Möglichkeit, sich vor Viren 
zu schützen. 



GESCHENKT, ABER 

Der bekannteste Viren-Checker 
der Welt ist das Programm »Viru- 
scan« der Firma McAfee. Viruscan 
teilt sich in mehrere Programme 
auf: SCAN sucht nach den Plage- 
geistern, CLEAN entfernt sie, NET- 
SCAN paßt auf Netzwerke auf, 
und so weiter. 

Alle Programme dieser Serie sind 
Shareware, das heißt, Sie dürfen 
sich diese Programme kopieren 
und ausprobieren. Für den 
Checker SCAN gibt es sogar eine 
Sonderregelung: Solange Sie ihn 
nur zu Hause und nicht beruflich 
anwenden, ist SCAN völlig 
umsonst. (Sha-eware-Handler 
verlangen allerdings eine Kopier- 
gebühr, die in die eigene Tasche 
fließt und nicht an McAfee geht). 
Heimcomputer-Benutzern wird 
SCAN also geschenkt. Für's Büro 
müssen Sie SCAN aber kaufen. 
Mit 5CAN können Sie beide 
Methoden der Virensuche mitein- 
ander verknüpfen. Zum einen 
durchsucht SCAN ihre Festplatte 
nach alten bekannten Viren. Wird 
eines gefunden, gibt SCAN einen 
Alarm aus. Gleichzeitig legt SCAN 
auf Wunsch Prüfsummen für alle 
Dateien an. Wenn bei einem spä- 
teren Durchtauf die Prüfsumme 
nicht mehr mit dem Programm 
übereinstimmt, gibt es wiederum 
einen Alarm. Das muß aber nicht 
immer ein Virus sein: Wenn Sie ein 
Programm auf eine neue Version 
»updaten«, stimmt die Prüfsum- 



Ich habe ein Virus! 
Was nun? 

Erste Regel: Keine Panik. Mit 
hoher Wahrscheinlichkeit ist das 
Virus »gutartig«, das heißt, es wird 
keine Daten vernichten oder sich 
nicht entfernen lassen. Schalten 
Sie den Rechner aus, suchen Sie 
sich eine garantiert virenfreie 
Boot-Diskette (so eine sollte man 
immer im Hause haben] und star- 
ten Sie Ihren Rechner damit. 
Bevor Sie irgendwelche Lösch- 
versuche unternehmen, sollten 
Sie Ihre Daten sichern. Kopieren 
Sie also alle Textdateien, Daten- 
banken, Spreadsheets und ande- 
re Daten auf Disketten. Kopieren 
Sie aber NICHT die Programme, 
damit verbreiten Siedann nur wie- 
der Viren. 

Wenn Sie von einer virenfreien 
Diskette gebootet haben und auf 
frisch formatierte Disketten nur 
die Daten kopieren, haben Viren 
wenig Chancen, sich auf den 
Datendisketten festzusetzen. 
Wenn Sie alle Daten gesichert 
haben, gibt es zwei Methoden, die 
Viren loszuwerden. Vertrauen Sie 
entweder der Reinigungskraft 
eines Anti-Viren-Programms oder 
seien Sie radikal und formatieren 

Sie die komplette Festplatte neu. Zweiteres sollte man sich 
aulheben, wenn ersteres versagt. Welches Anti-Viren-Pro- 
gramm nun am besten die Plagegeister von der Platte putzt, 
hängt ganz vom Virus ab. 

Egal, welche der beiden Methoden Sie auch benutzen: Die 
meisten Anwender vergessen, daß das Virus immer noch auf 
zahllosen Disketten schlummert. Nach erfolgreicher Viren- 
Reinigung der Festplatte müssen Sie also in den sauren Apfel 
beißen und jede, aber auch wirklich jede Ihrer Disketten auf 
Viren untersuchen. Sonst dürfen Sie einige Tage später die 
große Aufräumaktion wiederholen. (bs) 



Das SCAN-Programm gibt es in 
vielen Mailboxen, bei allen Share- 
ware-Händlern und beispielswei- 
se auch auf CompuServe im 
McAffe-eigenen Forum (GO MC- 
AFEE). Suchen Sie sich eine mög- 
lichst zuverlässige Quelle für den 
Scanner, denn zum einen 
erscheint etwa alle acht Wochen 
ein Update, der auch die neuesten 
Viren erkennt, zum anderen gibt 
es immer wieder geistig verwirr- 
te Hacker, die »falsche«, viren- 
versuchte Versionen von SCAN in 
Umlauf bringen. Aus Mailboxen, 
die Sie nicht regelmäßig besu- 
chen, oder von dubiosen Raub- 
kopien sollten Sie für Ihre eigene 
Sicherheit kein SCAN-Programm 




NAMIAC 
NANSION 




Debüt für Dr. Fred und 
seine Tentakel: Die bizarre Familie Edi- 
son stellte sich in den 80er Jahren erst- 
mals der Spiele-Öffentlichkeit vor. 



WUSSTEN SIE 
SCHON, DASS... 



Dr. Fred nutzt seinen Hobbyraurr 
durch die Installation eines kleiner 
Kernreaktors 



Warum sind verrückte Wissenschaftler eigentlich 
verrückt? Nun, Dr. Fred Edison und seine Lie- 
ben hatten immer schon einen Hang zum Exzentri- 
schen, um es einmal vornehm auszudrücken. Diese 
Sippe haust in einem abgeschiedenen Landhaus 
zusammen mit dem seit Jahrhunderten gründlich toten 
Cousin Ted, der ob seiner Sperrigkeit meistens in der 
Badewanne geparkt wird. 

Doch die Zeiten der Harmlosigkeit sind vorbei: Seit 
er unter dem Einfluß eines geheimnisvollen Meteori- 
ten steht, der vor 20 Jahren hinter dem Haus einschlug, 
arbeitet Dr. Fred an einer Gehimaussaug-Maschine. 
Um diesen praktischen Apparat auszuprobieren, 
benötigl er einen (mehr oder weniger) Freiwilligen. 
Zur Not tut's auch ein Versuchskaninchen wider Wil- 
len und so kidnappt man kurzerhand den Teenager 
Sandy. Doch deren Boyfriend kneift nicht (alle schlot- 
ternden Knie ignorierend): Zusammen mit zwei Freun- 
den will er eines Nachts in das unheimliche Haus ein- 
dringen, um seine Sandy zu retten. 
1987 mußten Abenteuerspieler noch Hand an die Tastatur 
legen, wenn sie Ihrem Alter Ego auf dem Bildschirm einen 
Befehl geben wollten. Doch warum soll man »Öffne die Tür« 
mühsam eintippen, wenn man mit der Maus erst auf ein 
»Öffne«-lcon und dann auf die im Grafikfenster sichtbare 
Tür klicken kann? Die Programmierer von Lucasfilm Games 
beantworteten diese Frage mit »Maniac Mansion«, das 



■ ...es eine Fernsehserie gab, 
die auf Maniac Mansion 
basierte? 

Eine kanadische Billigproduk- 
tion übernahm einige Charak- 
tere aus dem Spiel, aber damit 
war die Verwandtschaft auch 
schon erschöpft. Die Sitcom 
war eher peinlich als komisch 
und erlebte die zweite Staffel 



zudem eine gehörige Portion 
Humor ins bis dahin etwas betuli- 
che Adventure-Genre brachte. 
Zu Spielbeginn haben Sie die Aus- 
wahl zwischen fünf Personen, um 
ein beliebiges Team zusammenzu- 
stellen. Jede Spielfigur hat eine 
bestimmte Stärke. Das bedeutet, 
daß der Lösungsweg auch davon 
abhängt, welche Spielfiguren Sie 
wählen. Mit List und Tücke müssen 
Sie das Helden-Trio durch das Haus 
steuern, in dem eine Menge Über- 
raschungen warten. Unter der Vor- 
liebe für verrückte Ideen ließen die 
Programmierer das Puzzle-Design 
nicht leiden. Eine Fülle verzwickter, 
aber höchst logischer Denksport- 
aufgaben warten auf den Spieler. 
Der Befriedigungsfaktor bei 
geglückter Enträtselung ist immens 
hoch; gerade in dieser Hinsicht 
können sich einige Adventure-Neu- 
heiten ein Beispiel an Maniac Mansion nehmen. 
Obwohl Maniac Mansion schon diverse Jährchen auf dem 
Buckel hat, gehört es zu den besten Abenteuerspielen, die 
für PCs erhältlich sind. (hl) 



:ht. 

■ ...im Fortsetzung* spiel Day 
of Ihe Tentacle das komplet- 
te Maniac Mansion drin- 
steckt? Sie müssen in Eds 
Zimmer nur den Camputer 
benutzen. 

■ ...die Kettensäge in der 
Küche für viele Gerüchte 
sorgte, die aber alle falsch 
sind? Jahrelang tauchten in 
Spielerkreisen neue Mut- 
maßungen auf, wie man die 
Kettensäge in der Küche nüt- 
zen könnte. Beliebteste Theo- 
rie; Schlauchverbindung zum 
Wagen in der Garage, damit 
die Säge mit Benzin versorgt 
wird. Grafiker Garry Win- 
nick: »Man kann definitiv 
nichts mit der Ketten säge 
anstellen». 




Ketten 5 ägi 



r Profis: Als perfekte Housfre 
der Küche deponiert, n 
hts anstellen können 



1 hat Edna eine 
! Heldei 



m 


MANIAC MANSION 

■ 286 ■ 386/486 


ZI PC/XT 


■ EGA 


■ VGA j Super VGA 


J Adbb/Soundbl. Ü Rola 




■ Tastatu 


r ■ Maus ■ Joystick 


Spiele -Typ 


Abenteuerspiel 


Freies RAM: min. 550 KByte 


Hersteller 


Lucas Arts 


Festplattenplatz: ca. 2 MByte 


Ca.-Preis 


DM 90,- 


Besonderheiten: Die EGA- Version ist 


Kopierschutz 


- 


beim Nachfolger »Day of the 


Anleitung 


Deutsch; gut 


ten. Eine VGA -Version wird separat 


Spieltext 


Deutsch; sehr gut 


verkauft. 


Bedienung 


Gut 


Wir empfehlen: 286er 


Anspruch 


Für Ein steiger, Fori- 


(min. 16 WHz) mit 2 MByte RAM, 
Maus und VGA. 




ge schritten e und Profis 


Grafik 


Befriedigend 


■-. Bhiv 


Sound 


Ausreichend 


«86S- 



Games Unlimitecl 
SUPER SERVICE 



INHABER: CHRISTIAN MANN 



anfragen 



LADENGESCHAFT: 55116 MAINZ ■ KOTHERHOFSTR. 1 (+ Versand) ■ Ladenpreise = Versandpreise 
Bitte wählen Sie: (06131) 238027/238029/238085 - Fax: (06131) 238062 

Weitere Ladengeschäfte: 63739 Aschaffen bürg, Am Roßmarkt 38 ■ Frankfurt-Bockenheim, Am Weingarten 11 - 35390 Gießen, Mühlgasse 2 
27570 Bremerhaven, An der Mühle 45 ■ 45131 Essen, Rüttensctieider Straße 181 ■ 40211 Düsseldorf, Kölner Straße 25 



Syndicate Amiga / PC DM 69,90 / DM 89,90 

Lands of Lore PC DM 89,90 

Pirates Gold PC DM 99,90 

Day of the Tentacle PC DM 94,90 



Sam & Max PC DM 99,90 

Jurassic Park Amiga / PC DM 59,90 / DM 74,90 

Aces over Europe PC DM 89,90 

Rebel Assault PC DM 99,90 



Sie erreichen uns ■.■.■shwnn :lei Wr.'c:l-e -aucr Ss.: ■•■■on Ü'J - L>2 Uhr. Ihr Auftrag wird noch am selben Tag bearbe iei. Wir Tihrsn sucl- Spee. die mch: in dieser : ,s.te stehen. ; '.ir Aniga, PC, CD-Rom 
usw. Kostenlas schicken wir Ihnen unsere komplette Liste zu (liegt bei jeder Bestellung bei). 

Wir nehmen gerne ViMh-'.leli'inc-'i Mir :?niele. r:,e es noch .ich: q :■,:. e'dueqer,. .ieisru-o he Vfirkesse -.'■'.:■ DM. da'. EC-Scheck bis 400,- oder V-Scheck; NN ■» 9,90 DM. Eilzustellung zzgl. 
8,50 DM. UPS 14,90 DM {7.90 DM VK UPS): Ausland nur Vorkasse 20,- DM, ab 250,- DM versandkostenfrei. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Tippfehler, Irrtümer 



Programm 




Amiga 


PC 


Programm 




Amiga 


PC 


Programm 




Amiga 


PC 






DM 


Dlv' 






DM 


DM 






DM 


DM 


;s&o 


DV 


74 90 


89,90 


KGB 


DV 


59,90 


64,90 


Transarctica 


DV 


89 


90 


89,90 


A-Train 




99 90 


99,90 


Kings Quest 6 






89.90 


Trolls 


DA 


49,90 


49.90 


A -Train Constructlon 




49 90 




Lands of Lore 


DV 




89,90 


Ultima 7 


DV 






99,90 


A.T A. C. 


DA 


89 90 


99,90 


Leather Goddeses 2 


DA 




84,90 


Ultima 7 Data 


DA 






49,90 


Abandones PI aces 2 


DV 


74 90 


89,90 


Legend of Kyrandia 1 


DV 


69,90 


89,90 




DA 






99,90 


Aces over Europe 


DV 




89,90 


Legend of Kyrandia 2 


DV 








DA 






79,90 


Aces of the Pacific 


DV 




79,90 


Lemmings 2 


DA 


69,90 


89,90 












Aces of the Pacific + Data 










DA 




99,90 


Veil of Darkness 


DV 








Aces Miss. Disk 


DA 

Dv 




39,90 
99,90 


Links Banff 

Links Barton Creek 






49,90 
49.90 


WWF Europearl Rampagne 
Walker 


DA 
DA 


54 

64 


90 
90 


59,90 
i.V. 


Arabien Night 
Armour Geddon 2 
B-1 7 Flying Fortress 


DA 
DA 


64,90 
64.90 
89.90 


99,90 


Links Belfry 

Links Bountiful 






49,90 
49,90 
44,90 


Wh als 's Voyage 
War In the Gull 


DV 


64 


90 
90 


74,90 
74,90 


Bard'sTale Cons. Set 


DA 


74,90 


79,90 


Links Firestone 






44,90 


Wing Commander 1 


DA 


34 


90 




Sattle Chees 4000 


DA 


69.90 




ünks Hyatt Dorado 






49,90 


Wing Commander 1 


DV 




90 


49.90 


Battle Isle Data 2 




49,90 


34,90 








49,90 


Wing Commander 1 Del. E 


DA 






94,90 


Battle Team 


DA 


64,90 


69,90 


Links Innisbrook Copperhead 




49,90 


Wing Commander 2 


DV 






99.90 


BattleTeam * Data 2 


[JA 




104.90 


Links Pinehurst 






44,90 


Wing Commander 2 Op. 1 








49,90 




DV 




99,90 








44,90 


Wing Commander 2 Op. 2 


DA 






49,90 


Bitmap Br. 1 


DA 




54.90 


Lion Heart 


DA 


59.90 






DA 






49,90 


Body Blows 


DA 


54,90 


69,90 






99,90 


99,90 




DV 




90 




Bundesliga Man. Prof. 2.0 




74,90 


74,90 








99,90 




DA 






94,90 


Burning Steel 


DV 




89 90 


Lothar Mathaus Fußball 


DV 


i.V. 


79,90. 


X-Wing Data 


DA 






49,90 


Burntime 


DV 






Lotus Comp. (1,2, 3] 


DA 


59,90 


69,90 


X-Wing + Data 


DA 






139,90 




DV 






Might 8 Magic 3 




79,90 




X-Wing Data 2 


DA 






49,90 


Campaign 


DV 


78,90 


74,90 


Might a Magic 4 


DV 




!;>!.*) 




DA 






94,90 


Campaign Data 


DV 




49,90 


Might & Magic 5 


DV 




94,90 


Zool 


DA 


39 


90 


54.90 




DA 




74,90 


Monkey Island 1 




74,90 


89,90 












Chaos Engine 


DA 


69.90 






DV 


89,90 


89.90 


CD-Rom 










Comanche 


DV 
DV 


74,90 


99,90 

94,90 


Morph 

Nick Faldo Golf 


DA 


49,90 
79,90 




7th Guest 
Der Patrizier 








139,90 
99.90 
109,90 


Comanche Data 


DV 




54,90 


Nigel M. World Champ. 


DA 


59,90 


64,90 








Comanche + Data 


DV 




134,90 








i.V. 










Combat Air Patrol 


DA 


64,90 




No. Collection 




69,90 


79,90 










i.V. 


Combat Classics 


DA 


59,90 


64,90 








74.90 


Legend of Kyrandia 








i.V. 


Das Schwarze Auge 


DV 


84.90 


84,90 


Penthouse Hot Numbers 


DA 


39,90 


39.90 


Space Ouest 4 








74,90 


Day of Tentacle 


EV 




74,90 




DA 


69,90 


74,90 


Hot News 








29,90 


Day of Tentacle 


:;v 




94,90 


Pinball Fantasies 


DA 


69,90 


i.V. 












Der Patnzier 


DV 


79,90 


89,90 


Pirates Gold 


DV 
















Desert Strike 


DA 


B8J30 




Populous 2 


DA 




89,90 


Mega Drive 










Die Schöne und das Biest 


DV 




89,90 


Populous 2 Plus 


DA 


69.90 




Alien 3 








119,90 


Dogfight 


DA 


89,90 


89,90 


Premiere Manager 


DA 


54,90 


59,90 


Hashb^ck 










Doom 








Railroad Tycoon 


DA 


79.90 


69,90 


Shining Force 
Tlny Toons 










Dream Team 


DA 


54,90 


59,90 


Railroad Tycoon Deluxe 


DV 




99,90 










Dune 2 




74,90 


89,90 


ReachfortiieSkies 


DA 


59,90 


64,90 










Eishockey Manager 


DV 


,■-.-■: i 


89,90 


Rebel Assault 






99,90 


Super NES 










Elisabeth 1 . 










DV 




74,90 










Elite 2 








Rad Baron + Data 






89,90 


Alien 3 




dt. 




139,90 


Eye of Beholder 2 


DV 


89.90 


84,90 


Return of Phantom 


DV 




99,90 






dt. 




139,90 


Eyeof Beholder 3 


DV 


84,90 


89,90 


Ringworlds 


DA 




74,90 


Desert Strike 








129,90 


F-15 Strike Eagle 3 






99,90 


Roma AD 92 




69,90 




Final Fight 2 








139,90 




DA 




99,90 


SWOTL 


DA 




74,90 


Jimmy Connors Tennis 








139,90 


Falcon 3.0 Mission 1 


DA 




59,90 


SWOTL Datas 








Jungle Strike 










Falcon 3.0 Mission 2 


DA 






Sensible Soccer 92/93 


DA 


59.90 


69,90 


Jurassic Park 








139,90 


Fields of Glory 






99,90 


Shadow of the Beast 3 


DA 


29,90 




Moria I Combat 












DA 




59,90 


Shadow of the Comet 


DV 




94,90 












Flashback 


DV 


69,90 


74,90 


Sherlock Holmes 


DV 




99,90 


Street Fighter Turbo 




dt! 


US. 


139.90 


Formula 1 Grand Prix 
Freddy Pharkas 


DA 
DV 


89,90 


99,90 
79,90 


Sim Farm 


DA 
□V 


89,90 


94,90 
99,90 


Super Bomberman 
Super Mario Kart 
Super Propotector 
Super Star Wars 




dt 




139,90 
109,90 
129.90 
124,90 


Front Page Football 


DA 
DA 


69.90 


79,90 


Space Quest 5 


DA 
DV 


84,90 


94,90 
89,90 




dL 




Goblins 2 


DV 


59,90 


64,90 


Street Fighter 2 


DA 


B9.90 


79,90 








Gunship 2000 




64.90 


64,90 




DA 




99,90 


Techmo NBA Basketball 




US 




134,90 


Gunship 2000 Senario 


DA 


74,90 


89.90 


Strike Commander Speech 


DA 




49,90 














DV 


69,90 


79,90 


Strike Com. + Speech 


DA 




139.90 


WWF2RoyalRumble 








144,90 




DA 




99,90 


Strike Com. Mission 1 


DA 




49,90 














DV 






Stunt Islands 


DA 




99,90 


Soundkarten / Zubehör 








Humans 


DA 


54,90 


54.90 


Superfrag 


DA 


49,90 




Sound Blaster16 








399,00 


Humans Race 


DV 
DV 


69,90 


79,90 


Syndicate 
Task Force 1942 


DV 
DA 


69,90 


69,90 
99.90 


Sound Blaster 16 ASP 












DV 


89,90 


99.90 


Terminator 2029 






99.90 


Joystick 










Island Dr. Brain 


DV 




74.90 


The Greatest 


DV 


69,90 


79.90 












DV 




79,90 


The Legacy 


DV 




89,90 


Gravis Pro 








B4.90 




DA 




84,90 


The Lost Vikings 


DV 














159.90 


Jurassic Park 


DA 


59,90 


74,90 


Tornado 


DV 


i.V. 


89.90 


Gamepad 








54.90 



Mehrere 1000 Programme auf Lager! 



Tips & Tricks 




Exklusiv für PC Player hoben die Entwickler vom 
österreichischen Sorfwarehous Max Design eini- 
ge Kniffe zu Ihrem Endzeit-Schocker Burntime 
zusammengestellt. Unter konspirativen Umständen 
gelangten diese brisanten Dokumente aus dem mitt- 
lerweile von rachdurstigen Mutanten belagerten 
Schladming ins bayerische Poing. Nachdem die 
Unterlagen von der noch anhaftenden Reststrahlung 
befreit waren, haben wir sie zum Abdruck vorbe- 
reiten können, 

Anheuern von Leuten 

Der Erfolg im Spiel basiert vor allem darauf, daß es 
dem Spieler gelingt, ausreichend viele Leute zu 
gewinnen, die bereit sind, ihn künftig zu begleiten. 
Die Städte sind ausgezeichnete Orte, um Leute anzu- 
heuern. Auch wenn vorerst nur Kämpfer bereit sind, 
dem eigenen Trupp beizutreten, sollte man trotzdem 
laufend Ausschau nach Spezialisten wie Technikern 
oder Ärzten halten. 

Stützpunkte und ihre 
Bedeutung 

Eine unverzichtbare Grundloge, um in ßurntime 
erfolgreich bestehen zu können, ist das Aufbauen 
eines Netzes von gut ausgebauten eigenen Stütz- 
punkten. Um einen Ort möglichst produktiv zu 
machen, muß man seine Leute natürlich mit ent- 
sprechenden Hilfswerkzeugen ausstatten, 



Messer Moden 

Rattenfalle: Ratten 
Schlangenkorb: Schlangen 
Fangeisen: Fleisch 

Da manche Orte nur über sehr kleine Wosserquef 
len verfügen ist es oft nötig, die Wasserge- 
winnung künstlich mittels Wasserpumpen zu 
erhöhen! Zur Verfügung stehen die Hand- 
pumpe, die eine Wassergewinnung von min- 
destens 3 Tagesrationen ermöglicht, und die 
größere Förderpumpe, mit der mindestens 6 
Tagesrationen gewonnen werden können. 
Weil die meisten dieser nützlichen Dinge nicht 
einfach voll funktionstüchtig beim nächsten 
Händler erstanden werden können, sondern 
gewöhnlich erst mittels eines Technikers aus 
verschiedenen Einzelteilen zusammengeba- 
stelt werden müssen, folgt nun eine - sicher 



Das Geheimnis ihres Erfol- 
ges - von den Burntime- 
Machern höchstpersönlich 
kommt die folgende Über- 
lebenshilfe... 



nützliche -Auflistung: 

Woraus baue ich entsprechende Werkzeuge? 
Pattenfalle: Schrauben, Holz, Droht 
Fangeisen: Blechteile, Stahlfeder, Dreht 
Handpumpe: kap. Pumpe, Schlauch, 

Fetzen 
Förderpumpe: Maschinenteile, Eisenrohr, 

Schlauch, Fetzen 
Wieviele Leute sind in einem Stützpunkt überhaupt 
sinnvoll? 

Um diese Frage zu beantworten, darf man mehre- 
re Tatsachen nicht außer Acht lassen: 

- Um für den Haupttrupp eine ausreichende Ver- 
sorgung gewährleisten zu können, muß man darauf 
achten, daß ein Ort eine Überproduktion von min- 
destens 1 Tagesration Nahrung und mindestens 
ebensoviel Wasserüberschuß hervorbringt. Wenn 
beispielsweise nur drei Tagesrationen Ratten in 
einem Ort produziert werden, sollte ich dort auch 
nicht mehr als zwei Männer stationieren. 

- Sie werden bald herausfinden, daß manche Orte 
strategisch wichtige Knotenpunkte darstellen, 
während andere, am Rande liegende, nur eine unter- 
geordnete RollealsVerteidigungspunkteeinnehmen. 
Erstere muß man daher mit so vielen Leute wie mög- 
lich und wirklich guter Bewaffnung ausstatten. Ande- 
renfalls sollte mon den Personalstand eher minimal 
halten, damit eine gute Nahrungsüberproduktion, 



die denn gewroringend on den Mann geh 

wercer konn rbg'ich wird. 

Welche Gegenstand« lind in einem Stützpunkt 




An di 

biet 



ssem Tisch plant das Max-Design Team gerade 
neuen Eroberungsfeldzug durchs Mulantenge- 



Da in aen meisten Orten das Wasser in sehr kleine 
Becken fließt, und die angesammelte Wassermenge 
daher meist sehr gering ist, erhöht man deren 
begrenzte Kapazität durch das Hinzustellen von 
Wasserbehältern wie Feldflaschen oder noch bes- 
ser Wassersäcken. So ist es beispielsweise möglich, 
den Wasservorrot mittels eines Wassersackes von 
mickrigen 6 auf ansehnliche 1 1 Tagesrationen zu 
erhöhen! 

Reisen 

Man sollte sich angewöhnen vor jeder Abreise einen 
Blick ins eigene Inventory werfen und sicherzustel- 
len, daß man auch über genügend Wasser- und 
Nahrungsreserven fürdie geplante Reise verfugt. Hat 
man vor, in eine Stadt oder einen Ort ohne Nah- 
rungs- bzw. Wasservorkommen zu reisen, sollte man 
auch den Bedarf für eine etwaige Rückreise mitein- 
planen. 

Natürlich genügend Nahrung und am besten einen 
gefüllten Wassersack, aber auch entsprechende 
Bewaffnung, wie eine Axt, Mistgabel oder auch ein 
Gewehr, sollten zur eigenen Sicherheit nicht fehlen. 
Um noch neutrale Stützpunkte gleich erschließen zu 
können, ist es nützlich passende Produktionswerk- 
zeuge mit sich zu tragen. 
Mit welchen Gefahren ist zu rechnen? 
Wenn man Reisen in noch unbekannte Gebiete plant, 
sollte man sich auch den Gefahren die dort lauern 
können, bewußt sein. Sind es in einigen Orten unbe- 
rechenbare Mutanten oder wilde Hunde, mit 
deren Angriff mon ständig rechnen sollte, so 
bergen andere Orte nicht augenblicklich 
erkennbare Gefahren in sich, So muß man 
stets darauf gefaßt sein, in radioaktiv 
strahlte, oder durch giftige Dämpfe verseuch- 
te Gebiete zu gelangen. Ohne entsprechen- 
de Schutzausrüstung (Schutzanzug bzw. Gas- 
maske) ist es nicht anzuraten, sich übei 
längere Zeit hinweg an solch einem Ort auf- 
zuhalten. 

Wo lauem unsichtbare Gefahren? 
Nob Hill: Rodioolctmtä} 



Deoth Town; 


giftige Dämpfe 


Fabrik: 


giftige Dämpfe 


Numea: 


giftige Dämpfe 


Raffinerie: 


Radioaktivität 



In vielen Orten vorkommende wilde Hunde stellen 
sich schon bald als willkommene Nahrungsquelle 
heraus. Da die bedauernswerten Tiere dos natürlich 
nicht ganz so sehen, sollten Sie sich bei der Jagd 
bewußt sein, daß deren Gegenwehr zu Losten Ihrer 
vielleicht sowieso schon angegriffenen Vitalität 
gehen kann. Speziell auf der Hut müssen Sie daher 
sein, falls Sie sich mangels anderer Waffen zur Jagd 
mit bloßer Hand entschließen. Wenn Sie es vermei- 
den möchten, diese Tierchen in einem Ort vollkom- 
men auszurotten, sollten Sie mindestens zwei von 
ihnen om Leben lassen. 

Eroberung von bereits 
besetzten Gebieten 

Irgendwann ist es soweit: Sie sind bei ihren Reisen 

und bei der Erschließung von neuen Stutzpunkten 

immer weiter vorgedrungen und stehen nun vor den 

Toren eines bereits von einem Gegner besetzten 

Ortes. 

Welche Orte soll ich eigentlich besetzen? 

Falls man sich bereits ausreichend mit Figuren im 

Spiel unterhalten hat, hat man ja bereits in 




Ein Mediziner flickt von Hunden gebisse- 
ne Kämpfer wieder zusammen und sollte 
daher in keinem Team fehlen 

Erfahrung gebracht, daß man - um als Sieger ous 
dem Spiel hervorzugehen - die umliegende Orte der 
großen Städte besetzen sollte. 
Worauf muß ich bei Eroberungsfeldzügen och- 

Notürlich sollte man im Haupttrupp über eine ent- 
sprechende Anzahl von Männern und eine best- 
mögliche Bewaffnung verfügen. Sehr gute Angriffs- 
waffen sind Äxte oder Mistgabeln. Bei ausreichen- 
dem Munitionsvorrot ist ein Gewehr natürlich eine 
ausgezeichnete Waffe. 

■ Attacken mit seiner Hauptfigur durchzuführen, ver- 
meidetman möglichst, da solche Aktionen ein schnel- 
les Ende nur allzuleicht heraufbeschwören können. 

■ Angriffe auf einem fremden Stutzpunkt sollten von 
einem gut ausgebauten eigenen Stützpunkt ausge- 
hen. Als sehr nützlich hat es sich erwiesen, wenn in 
diesem genügende Wosser- und Nahrungsreserven 
sowie ein Arzt vorzufinden ist. So kann gewahrlei- 



stet werden, daß ein fehlgeschlagener Angriff nicht 
gleich den Hungertod des halben Trupps zur Folge 
hat. Der Arzt ist in der Lage, den angeschlagenen 
Trupp wieder zu heilen, Seine Hilfe bringt aber nur 
Nutzen wenn die Vitalität der Leute nicht unter 50 
% gefallen ist. Andernfalls ist ein Besuch bei einem 
niedergelassenen Arzt in der nächsten Stadt anzu- 
raten, 

Tauschhandel 

Begegnet man auf seinem Reisen einem herumzie- 
henden Händler, so sollte man sich auf jeden Fall 
über sein Warenongebot informieren. Bei den vie- 
len schönen Sachen, welche die meisten Händler mit 
sich herumschleppen, ist die Entscheidung, welches 
Gut dos momentan sinnvollste ist, oft nur schwer zu 
treffen. Am Spielanfang sollte man vor allem Aus- 
schau nach Bauteilen für Produktionswerkzeuge wie 
Rattenfallen oder Fangeisen halten. Immer interes- 
sant sind auch Wasserbehälter, Messer oder Pum- 
penbauteile. Zur Erschließung von verseuchten 
Gebieten sollte man auch rechtzeitig Ausschau nach 
Gasmasken und Bauteilen für Schutzanzüge halten. 
Wenn später dann die Fronten immer mehr aufein- 
anderstoßen, ist schließlich der Zeitpunkt gekom- 
men, entsprechende Bewaffnung für sich und seine 
Leute zu besorgen. (tw) 




Alles was 

Hi Computer-Freaks, endlich könnt Ihr mit 
Eurem Computer mal wirklich was be- 
wegen. Denn der fischertechnik PROFI 
COMPUTING Baukasten bietet eine 
große Modell-Auswahl: vom Roboter mit 
Greifhand, über einen Scheckkartenleser, 
einen Plotter und Geldautomaten bis hin 
zum CD-Player. Alles mit der Super-Soft- 



ware LUCKY LOGIC, mit mausge- 
steuerter interaktiver Benutzerober- 
fläche. Dazu das INTERFACE mit 
8 Digitaleingängen, 2 Analogeingängen 
und 4 Motorausgängen. Für alles gibt es 
ausführliche Experimentier- und Soft- 
warehandbücher sowie eine Softwarean- 
leitung. Wenn Ihr jetzt mehr Infos haben 



wollt, dann ab zum Telefon und Prospekt 
anfordern: 074 43/12 - 3 69. 

fischertechnik E^ 

Alles andere ist nur Spielzeug. 



ALLE LEVELS IM ÜBERBLICK 



PRINCE PF 

PERSIA 1 



Schon viele Möchtegern- 
Prinzen wurden durch Prince 
of Persia 2 zur Verzweif- 
lung getrieben. Mit diesen 
Karten wird Ihnen die Orien- 
tierung einfacher fallen. 

Lange hat es für die Fans von Prince of Persia 
gedauert bis der Nachfolger endlich in den 
Läden sta nd . Doch d i e gehörige Frustration des War- 
tens wird nun vielfach durch ägerliches Scheitern 
beim Durchspielen des Programms fortgesetzt. Die 
von Markus Kassulke aus Haßfurt/Main erstellten 
Karten dürften Ihnen bei der Bewältigung der Level 
sicherlich hilfreich sein. 

Noch eine kleine Korrektur betreffs des Cheat- 
Modus, über den wir in Ausgabe 9/93 geschrieben 
haben: Nachdem Sie PRINCE YIPPEEYAHOO ein- 
getippt haben, können Sie mit ALT-N (statt mit ALT- 
L] durch alle Levels springen. [tw] 

LEGENDE 

Die Abkürzungen auf den Karten bedeuten: 
S = Schalter TS = Gegner 
F = Falle T = Trank 




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• • 



• • 



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Level 2 



• • 



• • 



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Ausgang Level 8 



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Was sie wirklich brauchen, sind wir- 
kungsvolle Schub- und Pflegemaß- 
nahmen. Gerade die allen Bäume 
sind nämlich ganz besonders vom 
Waldsterben bedroht. Nachdem sie 
Jahrhunderte, teilweise ein Jahrtau- 
send überdauert haben, halten sie 
nun den zunehmenden Umweltbela- 
stungen nicht mehrstand. 
Das Kuratorium „Alle liebenswerte 
Bäume in Deutschland" e.V. hat 
sich deshalb die Rettung und Erhal- 
tung dieser unersetzlichen Natur- 
denkmäler zum Ziel gesetzt. Baum- 
patenschaften und Spenden sollen 
gezielte Hilfsmaßnahmen ermögli- 
chen, damit diese Baumriesen auch 
langfristig überleben. 
Spendenkonto: 
Wiesbadener Volksbank 
Konto-Nr. 7229 917 
BLZ 51 900 00 

Wenn Sie mehr über die Arbeit des 
Kuratoriums wissen möchten, sen- 
den Sie den Coupon an 

analyse &concept 

Kommunikationsberatung GmbH 
Lange Straße 13 
60311 Frankfurt 



Absender: 



Bitte schicken Sie mir: 

□ Ihre Infomappe 
D Information über Baumpaten- 
schaften 



BS 



Kuratorium 

Alte liebenswerte Bäume 

in Deutschland e.V. 



STRAFRAUM-TRICKS 



Oen&ihle 
tJacceft 



Christian Roese aus Kaarst ist um ein Wunsch- 
spiel reicher geworden. Dieser Lohn winkt 
ihn für seine Lebensweisheiten und Torschuß-Skiz- 
zen zur rosonfen Fußballsimulation »Sensible 
Soccer«. 

l . Im eigenen Strafraum sollte man nicht versuchen, 
den Gegner umzugrätschen, da die Wahrschein- 
lichkeit sehr hoch ist, daß ein Elfmeter folgt. Außer- 
dem wird ein Foul im oder vor dem Strafraum min- 
destens mit einer gelben wenn nicht sogar mil einer 




roten Karte bestraft. 

Man kann den Ball aber auch mit fairen Mitteln 
bekommen, indem man den gegnerischen Spieler 
einholl (falfses die Kondition des Verteidigers zuläßt] 
und ihm den Ball dann einfach abnimmt. 

2, Spieler, die schon eine gelbe Karte bekommen 
haben oder deren Kondition schon sehr nachgelas- 
sen, hat sollte man gegen possenden Spieler aus- 
wechseln. 

3, Wenn der gegnerische Torwart den Ball zu sei- 
nen Verteidigern rollt, ist das eine gute Chance, sich 
dos Leder zu erkämpfen und ein Tor zu schießen. 

4, Etwa Mitte der 2. Halbzeit sollte man eins, zwei 
Stürmer auswechseln. Oft sind die frischen Kicker 
schneller und können den Gegnern davonlaufen, 
Dienachfolgenden Skizzen zeigen fünf Taktiken, um 
die Computerabwehr auszutricksen. Diese Spiel- 
strategien funktionieren allerdings nur bei der 4-4- 
2-Formation! (hl) 



Spieler A spielt den Ball 
zu Spieler B, der den Bali 
dann stark anschneidet und 
ihn in die entgegengesetzte 
Ecke schießt. Sollte man 
Pech haben und der Torwart 
erwischt den Ball noch, 
kann er aber mit großer 
Wahrscheinlichkeit nur noch 
abklatschen. Abstauben, Tori 



Spieler A paßt leicht zu dem in 

der Nähe stehenden Spieler B. 

Der zieht einen Teil den Abwehr 

auf sich und spielt den Ball 

ober noch rechtzeitig leicht hoch 

zu Spieler C, der dann nur noch 

den Ball ins Tor köpfen oder 

schießen muß. 





|.'..: ;.■: r\ 


3. 




I 'X' I 




/ -\ 




■.m 





V 



Mittelfeldspieler A paßt zu Spieler B, 
der den Ball hoch in den entgegen- 
gesetzten Winkel des Tores knallt. 
Auch nach nach dem Schuß sollte 
man weiter in die Richtung des Tores 
laufen. Der Grund: Falls der Ball 
den Pfosten trifft oder der Torwart 
ihn abklatschen kann, bleibt so 
die Chance zum Abstauben. 



Der Mittelspieler A läuft ein Stück in 

die gegnerische Hälfte und paßt den 

Ball dann hoch zu Stürmer B, der 

den ihn nur noch leicht hoch in die 

kurze Ecke schießen muß. 




Spieler A spielt den Ball hoch 
in den Strafraum, damit 
Spieler B das Leder in Tor 
köpfen kann. Ihr könnt 
natürlich auch tief zu Spieler 
B passen, doch dann riskiert 
man einen Ballverlust. 



KOMPLETTLOSUNG 



WH ALES 
VOYAGE 

Wer noch immer orientie- 
rungslos mit dem Fracht- 
raumschiff »Whale« durch 
den Weltraum treibt, wird 
sich über die folgende Hilfe- 
stellung sicher freuen. 

3 ieterOltaus Stolberg hatsich die Mühe gemacht, 
das SF-Rollenspiel Whale's Voyoge für uns zu 
lösen. Der Lohn in Form des Programms Protostar ist 
schon unterwegs zu ihm. Diese Lösungshilfe bein- 



haltet alle notwendigen Schritte zur Lösung von 
Whale's Voyoge. Allerdings sind keine Telefonnum- 
mern, Positionsangaben oder Hinweise auf Überfäl- 
le und zum Thema "Geld verdienen« enthalten. 
Einige Tips zu Beginn: 

■ C ho raitter- Editor; Man kann jeden Charakter 
beliebig oft auf jede beliebige Schule (nicht Uni) 
schicken und so die Anfangswerte erhöhen, 

■ Mindestens ein Charakter darf keine mentale 
Energie hoben. 

■ Kämpfer der Gruppe auf Targeter setzen. 

■ Wenn man einen bewaffneten Gegner besiegt, 
bleiben seine Waffen zurück und können einge- 
sammelt bzw. verkauft werden. 

■ Wichtige Eigenschaften: Automatisches Nachla- 
den, Computer Manipulieren, Fallen Auslegen, 
Wunden Heilen, Charakter Wiederbeleben. 



Auf Castro: 

- Mit Greg Morgan reden 

- George McMil helfen 

- Mit George McMil reden 

- Mit Walter Wim reden 

- Tochter suchen und zurück 
bringen 

- Mit Max Flesh reden 

- George McMil anrufen 

- Greg Morgan mitnehmen 

Auf Lapis: 

- Mit Jack Nock reden 

- Herz und CD abliefern 

- Mit Krüger reden 

- zur Whale und zurück beamen 

- Jack Nock aufsuchen 

- Telefonieren 

Auf Inoid: 

- Mit David Masco reden 

- Tür öffnen ( Hilfsmittel nötig ) 

- Herz nehmen 

- Auf alten Platz zurück 
-Telefonieren 

Auf Lapis: 

-Jetzt sollte die Whale mit 
Waffen und Schutzschirmen 
ausgerüstet sein. 

-Mit Jens Nippel reden 

- Herz abliefern 

- Nach Nedax starten 

Auf Nedax: 

- Mit Kevin Grove reden 

- Mit Ken Plummer reden 



(Hinweis beachten) 

- Mit Hermes Rue reden 

Alienschiff: 

- Aliens helfen (Gerät von 
Arboris und Pflanze nötig) 

- Telefonieren 

Auf Lapis: 

-Jens Nippel aufsuchen 

- Mit Sam van Varn reden 

- Falsche Spuren legen 
(Schrott von Nedax nötig ) 

- mit Mr, Wostoc reden 

Auf dem Sky 
Boulevard: 

- Mit Ergerson reden 

- Mit Wellsgolf reden 

- Spanjersberg und Mr. Stacker 
besuchen 

- Wellsgolf aufsuchen 
-Wache lokalisieren 

- Falle stellen 

- Strom abschalten (Hilfsmittel 
nötig, es wird dunkel] 

- Daten löschen 
-Telefonieren 

- Piratenschiff helfen 

Auf Inoid: 

- Kontaktmann suchen 

Auf Louis 17 

- Mit Max Schimmel reden 
(ein Getränk nötig) 



Auf Inoid: 

- mit Krüger reden 

Auf Louis 1 7: 

- Mit Erasmus Byms reden 
(etwas Eßbares ist nötig) 

Auf Arboris: 

- Die Stadt Dymy suchen 

- Es müssen verschiedene Räume 
betreten werden, bevor sich 
die richtige Tür öffnet 

- Wachen geräuschlos 
ausschalten 

- Mit Ems Krull reden 

Auf Lapis: 

- Zur Cloaking Device 
durchkämpfen 

- Cloaking Device zerstören 
-Wenn in richtiger Reihenfolge 

zerstört, meldet sich Mr Wostoc 
nach der Rückkehr zur Whale 

Auf Louis 1 7: 

- Bombe kaufen 

Auf dem Sky 
Boulevard: 

- Rückkehr zur Whale ist nur 
von einem Platz möglich 

- Bombe im Computerraum legen 
und laufen 

- Rückkehr zur Whale 



Das wor's schon! 



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kM'UüiflitiB 



■Z IM SILBERSEE 






:!VA7(TEIL2)DA 7S j 



SSSV.t9"'' l ' B: ''' l '''' : 'S.' 



CKS, MOTHERBOARDS, MODEMS 
ERKE + FESTPLATTEN.SPEICHEF 



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.; ■',.-.'■ ■'-.Vv, 

■.■■.-.■.. 

vo7bchal(cn U hiln L»de™rrk"if ! Abholung 
ii Aiitfin,- In- iniSj-in*}. Emri iüii ii liiert AG B. 



Mit einer ausgewogenen Gruppe hat man's 
am leichtesten. Ich empfehle einen Paladin 
(kann zaubern], einen Ranger (dito), einen Ninja 
oder Robber [Thievery Skill), einen Archer (kann 
zaubern], einen Cleric und einen Sorcerer, Mon 
sollte viel Wert auf die Hauptattribute der Charak- 
tere legen sowie auf Speed und Endurance (min- 
destens 18 auf Hauptattribute und 16 auf Speed 
und Endurance], 

Wenn mon nicht mit den vorgefertigten Helden spie- 
len will, sollte man gleich zur Tavern stiefeln, ohne 
sich in einen Kampf verwickeln zu lassen. Mon gibt 
jetzt alle Ausrüstungsgegenstände einem der vor- 
gefertigten Charaktere, »dismissed« und löscht die 
anderen, erschafft fünf eigene Spielfiguren, nimmt 
sie in die Party auf und gibt ihnen die Gegenstän- 
de. Jetzt kann man das letzte Mitglied der alten Party 



TIP DES MONATS 



Darh Side 

Ol 

XEEN 



Und die Legende besagt, daß 
ein kühner Krieger aus dem 
Ort Kassel kommen wird. 
Die Weisheiten von Jens Trin- 
kies können alle Heroen 
erlösen, die in den Dungeons 
der jüngsten Might-&-Magic- 
Episode schmoren. 



Wachen und spricht nochmals mit ihm (Punkt 2). Der 
Auftrag ist erfüllt und man erhältzusätzlich drei Ener- 
gy Disks. Bei <8> die Belohnung abholen, trainie- 
ren, sowie einige Spells kaufen. In den Sewers brau- 
chen wir unbedingt Cure Disease und Cure Poison, 
Wer noch genug Geld hat, kann bei Goldur <5> 
den Pathfinder Skill für 1,500 Gold kaufen sowie 
eine Fake Map bei <6>. Bei <4> bekommt mon für 
die Foke Map eine Treosure Map. Die Drowcob- 
monks wollen uns erleuchten, daß Paßwort lautet 
»Palindrome« (braucht mon später], Wer noch nicht 
schwimmen konn, geht nach <N> und zahlt 250 
Gold. 



löschen und den 6. Charakter in die Gruppe aufnehmen, ohne die Gegenstände 



zu verlieren. 



Castleview 

Die Party beginnt in Castleview bei X25 Y21 ; wem die Charaktere nicht gefal- 
len, der sollte schleunigst nach Punkt <9> (X20 Y25] in die Taverne. Hier gibt 
es außerdem noch Essen zu kaufen und einige nützliche Tips zu sammeln. 
Bei Nadio erfahren wir, doß sie ihr Onyx Necklace in den Sewers verloren hat. 
Hierzu kommen wir später, da es noch zu gefährlich in den 5ewers ist. Bei Miles 
<2> beantworten wir seinen Test mit »Sandcasler« und erholten 1 00.000 Expe- 
rience, Wer noch keinen Cortographer Skill besitzt kann ihn bei Lydia <3> für 
1 Gold kaufen. Bei Jethro <4> erfahren wir, doß sein Bruder Jasper im Jail 




n ist, Wir finden Jasper I 
Jethro <4>, der uns 1 0,000 Experience und 6.500 Gold gibt. 
Jetzt sollte mon die Rätsel bei <P> und <Q> lösen, was zusätzliche Experience 
Points bringt. Bei <P> einfach die Truhen in der Reihenfolge von 1 -9 öffnen, bei 
<Q> die äußeren schließen (man muß einige nochmals schließen] bis olie zu 
sind und letztendlich die mittlere mit der Aufschrift »K« untersuchen 
(250.000 Experience], Jetzt kann mon einige Stufen aufsteigen bei <E>. 
Eintritt in die Magiergilde erhält man für 10 Gold bei <K>. Spells kauft 
mon bei <J>, Bei Major Snarfblad erholt mon den Auftrog, wegen der 
Sewers mit dem Gremiin Chief zu sprechen. Wir finden ihn bei <R>, 
Man sollte alleMonster im Park töten, bevor man mit Gettlewaithe spricht, 
Ausgeruht und mit vollen Spell Points können wir jetzt Gettlewaithe geg- 
nübertreten. Auf seine Frage antwortet man mit Punkt 3, tötet seine 



Die Sewers von 
Castleview 

Jetzt ist man bereit für die Sewers bei X30 Yl 8. Ein 
Lichtzauber erhellt die Gänge und man trifft Valio <1> der uns den Auftrag 
gibt, die Rattenkönigin Rooko zu toten. Seine Truhe sollten nur sehr erfahrene 
Charaktere öffnen, denn Valio ist ein starker Sorcerer. 
Bei <3> treten wir die Wand ein und klettern in einen Treasure Room <4>, Die 




Kisten enthalten Gold und Gems. Bei Felix <6> können wir den Skill Direction 
Sense kaufen (1000 Gold], die Fässer nur trinken wenn man Cure Disease 
besitzt. Man bekommt Might+5 permanent und ist vergiftet (hier solltet Ihr die 
Kämpfer trinken lassen). Bei <7> treffen wir dann endlich auf Rooka und fin- 
den das Onyx Necklace <8>. Die Fässer sind mit vergifteter Liquid gefüllt (man 
sollte Cure Poison besitzen). Trinkt mon das Zeug, gibt es Endurance+5 per- 
manent. 

Bei <0> gelangen wir' in die Wildniss zu Area A4 X14 Y8. Steigt man die and- 
rere Leiter hoch, muß man gegen einige Gremlins kämpfen; der Lohn ist eine 
Kiste mit Gold, Bei <1> sollte mon sich seine Belohnung abholen und dann das 
Onyx Necklace bei Nodia abgeben, man bekommt 100,000 Experience und 
den Schlüssel zu Ellinger's Tower, Jetzt wird wieder trainiert und Spells gekauft 
(Ich empfehle Beastmaster, Holy Bonus, Lightning Bolt, Fireball, Lloyd's Beacon, 
Wizord Eye, Levitate und Identify Monster). 

Ellinger's Tower 

Weiter gehts in Ellinger's Tower. Die Frage bei Level 1 <!> kann man mit 1 



@ ;© ;® ;® 



oder 2 beantworten (1 linker Weg, 2 rechter Weg). Über die Stufe gelangen 
wir in Level 2. Man drückt alle vier Schalter <l>, welche die Lava deaktivieren 
und gelangt so zu den Büchern <2> und <3>. Jetzt sollten alle die Bücher lesen 
(2 = +20 Fire, 3 = +20 Electricity). Der Knopf bei <4> läßt die Wand ver- 
schwinden und man gelangt in Level 3. Hier gibt es nichts besonderes, außer 
zwei Treppen, die nach oben führen. Die eine führt zu Treppe <5> man gelangt 
so auf die Skyroad, die alle Türme verbindet. Die andere führt zu der Tür <1 > 
wo man »Ellinger« eingeben muß. 

Bei <2> trifft man auf Ellinger selbst, der viel zu erzählen hat und 250.000 Expe- 
rience spendiert. Buch <3> ist uninteressant, Buch <4> nur von Sorcerern lesen 
lassen (+25 Intellect permanent), Man sollte jetzt bei <2> den Zauber Lloyd's 
Beacon sprechen um wieder schnell zu Ellinger zurückkehren zu können. Jetzt 
nur noch raus aus dem Tower, trainieren und die Kiste holen <S> (man muß ein- 
mal rundum laufen]. Der bhn sind 200.000 Gold und 500 Gems. Bei <J> alle 
Spells kaufen, Essen kaufen und schon ist mon bereit für die Wildnis. 

In der Wildnis 

In der Wildnis angekommen sollte man sich erstmal den Pass to Costleview kau- 
fen [Area A4 X15 Yl 2), Bei B4 X3 Y1 2 trifft man auf Nibbler the Monkeydog, 
der den Auftrag gibt, ihm ein paar Monga Melons zu bringen. Die Melons fin- 
det man südlich von Costleview. Wenn alle Mitglieder schwimmen können, las- 
sen sich die Monster sehr leicht besiegen. Man geht so lange, bis man einen 
Electric Centipede sieht, geht dann zurück auf den Fluß und schießt mit Pfeil 
und Bogen, bis das Monster tot ist. So bekommt man Experience, nimmt aber 
keinen Schaden. 

Habt Ihr die Melons gefunden, bringt Ihr sie zu Nibbler und kassiert 10.000 
Experience. Dazu gibt's den Auftrag, ein Dungeon im Spirit Forest zu besuchen; 
weiteres hierzu später, Bei A4 X2Y7 findet man 12.000 Gold und 100 Gems. 
Bei Bruder Reger sagt man die Worte der Erleuchtung aus Costleview (»Palin- 
drome«] und bekommt 500.000 Experience. 

Nun erforschen wir die Wälder und finden bei D3 XI 1 Y5 eine Ogre-Festung. 
Den Ogre Chief bedrohen wir mit Antwort Nr. 3 und verlangen danoch alle 
Energy Disks. Jetzt sind wir in Besitz von 5 Energy Disks und zaubern uns mit 
Lloyd's Beacon zurück zu Ellinger. Dort angekommen reden wir mit ihm und 
machen uns auf den Weg zu Castle Kalindra. 

Castle Kalindra & Sprite Forest 

In diesem Schloß gib es nur einige interessante Dinge zu sehen. Bei <3> könnt 
ihr den Arms Master Skill umsonst lernen, bei <4> den Danger Sense Skiil. 




Außerdem gibt es noch einige Gegenstände, Weiter geht's im Sprite Forest, 
Bei C4 XI Y7 finden wir Shorla the Sprite, Sie gibt uns den Auftrag, eine Gefan- 
gene ous dem Temple of Bark zu befreien. Der Temple of Bark steht bei C4 X2 



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Y8. Wir haben aber noch keinen Schlüssel; den 
gibt's erst bei Nibbler für eine Monga Melon (B4 
X3Y12). 

Jetzt holen wir uns die Troll Juice Barrels. Wir besu- 
chen die Troll Holes (ihr braucht keine Karten, die 
meisten sind nur 6 Felder groß] und nehmen uns das 
Gold und die Gems. Wichtige Troll Holes sind bei C4 X5 
Yl 2 (4 Borreis Troll Juice, alle Attribute +1 permanent], C4 X7 
Y5 (3 Barrels), C4 XI 3 Y5 (2 Barrels), D4 X14 Y5 (2 Barrels], In eini- 
gen Hütten kann mon eine Frucht essen, bei C4X6Y1 4 (Orange: +10 Intellect 
permanent), bei C4 X6 Y12 (Plum: +10 Speed permanent), bei C4 X13 Y5 
(Pear: +1 Endurance permanent), bei D4 X6 Yl 2 (Blueberries: +10 Persona- 
lity permanent]. Bei D4 XI 1 Yl sollte man das Schiff untersuchen. Ansch- 
ließend kommt der Temple of Bork an die Reihe. 

Temple of Bark 

Die Bücher <1 >, <2>, <3>, <5>, <7>, <8> und <0> im Tempel kann man nur 
mit dem Linguist-Skill lesen. Bei <4> gibt es 3 Blue Potions (+5 Personality per- 
manent], bei <6> gibt es 3 Red Potions (+5 Might permanent). Die Hebel bei 
<4> öffnen die Gitter, 

Bei <A> und <B> winken 25.000 Experience, wenn Ihr Nathan und Sky aus 
den Käfigen befreit. In Level 2 gibt's jede Menge Potions, hier die Wirkung: 
Blue [+5 Personality], Orange (+5 Intellect), Green (+5 Endurance), 
Yelbw (+5 Accuracy), Purple (+5 Speed), Red (+5 Might), White (+5 Luck] 



Darh Side 

of 

XEEN 




<2> auf 2 und die Dials <3> ouf 3, jetzt ziehen 
wir den Hebel <4> und lassen jeden aus der Quel- 
le <5> trinken (+1 9 auf alle Attribute], 
In Level 5 finden wir 2 Energy Disks <3>, Bei Shar- 
la im Wald Area C4 XI Y7 bekommen wir für die 
Befreiung +250.000 Exp, 40.000 Gold 200 Gems und 
2 Energy Disks. Man sollte jetzt nach Sandcoster gehen, 
dies gelingt mit einem kleinen Trick. Wenn mon zum ersten Mal 
ouf die Armadillos trifft, sollte die Party weglaufen. Man befindet sich 
nun vor Sandcaster, ist aber nicht in Besitz des »Pass to Sandcaster«. Man geht 
in die Wüste zu D2 XI 2 Y2 und betritt dort die Sewers von Sandcaster, Jetzt 
nur noch zur Leiter <8> hoch und man befindet sich in der Stadt. 

Sandcaster 

In Sandcaster angekommen gehen wir erstmol zu Glass n' Iron <4> um unse- 
re Ausrüstung aufzubessern. Bei Natalie <2> könnt ihr für 25,000 Gold den 
Linguist-Skill erlernen, bei Morgan <3> den Merchant SkJll für 5,000 Gold. Ihr 
könnt dann in der Soldier's School <6> vorbeischauen. Reichen die Experien- 
ce Points noch nicht, gibt es bei James the Merchant <7> 250.000 Experience, 




Der Black Sli 

magisch altern, 
das Befreien, bs 
und <5> liegen 



erhöht alle Werte, läßt den betroffenen Chorakter dabei ober 
In Level 3 gibf s bei <1 >, <2> und <3> 25.000 Experience für 
)i <2> finden wir auch Princess Sheewona the Sprite, Bei <4> 
Bücher. In Level 4 lesen wir das Buch <1 >, schalten die Dials 



wenn Ihr »1 00« auf seine Frage antwortet. Bei Edmund <8> winken 250.000 
Experience, wenn Ihr »3« auf seine Frage antwortet. 
Bei Niccolo <A> gibt es die Memberships für die Mirage Guild <5> für 20,000 
Gold. Den »Pass to Lakeside« bietet Geoffrey <B> für 5.000 Gold an. Wer eini- 
ge Gems übrig hat, kann bei Tibora <D> den Skill Prestidigitation für 1 .000 
Gems kaufen. Bei Gregor <E> für 1 0,000 Gold den Navigation Skill erwerben, 
Man sollte jetzt alle Gebäude durchsuchen bis man bei <1 7> den Schlüssel zum 
Eastern Tower findet. Bei Astra <9> bekommt man den Auftrag Xenoc und Mor- 
gana zu töten, vorher durchsuchen wir aber erst die Sewers. Bei <2> treffen wir 
auf Barticus the Body Builder, wir zahlen 50.000 und können dann das Studio 
benutzen. Die Potion bei <3> bringt +1 Might und darf 6 mal benutzt werden 
(Euer Sorcerer und Cleric konn die Tränke getrost einem Kämpfer aus der Grup- 
pe spendieren, wie z.B. dem Palodin oder dem Ranger). 
Die 6 Potions bei <4> sollte jeder selber trinken (+10 Endurance], sowie das 
Buch bei <5> lesen, was den Body Builder Skill bringt [mehr Hitpoints]. Jetzt ist 
mon bereit für Morgona und Xenoc, Man sollte nach jedem gewonnenen Kampf 
speichern und versuchen zu rasten (Zauberspruch Super Shelter), vor jedem 
Kampf außerdem den Spell Day of Protection sprechen. 
Fangt mit Morgano on und dann Xenoc in die ewigen Jagdgründe schicken. 
Zur Belohnung spendiert Astra 1 000 Gems und 2.000.000 Experience, Bei <H> 




gibt's 3 Purple Polions 
(+10 Speed perma- 
nent), bei <l> 3 Orange 
Polions (+10 lntellect, 
wos wichtig Für Ranger, 
Paladin und natürlich 
Sorcerer ist). Wer noch 
den Master Wizard bei 
<K> besiegen will, dem 
sei gesagt, daß nach sei- 
nem Ableben 8 Wizards 
durch die Taverne rau- 
schen (vorher speichern 
nicht vergessen!). 
Mit dem Zauberspruch 
n Portal geht's zurück nach Castleview, von wo aus Ihr nach A3 X8 Y10 
geht und Dreyfus Hilfe versprecht, Den Schlüssel zum Great Western Tower fin- 
det Ihr, wenn Ihr nach A3 XI 4 Y7 geht, Levitate zaubert, die Hütte betretet und 
dann zunächst nach Süden marschiert. Anschließend die westliche Abzweigung 
nehmen, dann die nördliche Abzweigung und bis zum Einstieg des Great 
Western Tower gehen. Diesen benutzt Ihr und findet bei der Leiche <1> den 
Schlüssel. Bringt ihn Dreyfus und er verspricht eine Belohnung, wenn Ihr ihn im 
Tower besucht. Also nichts wie rein in den Turm. 

Great Western Tower 

Der erste Level bietet nichts Besonderes, da man an <1> und <2> noch nicht 
ran kommt. In Level 2 verschonen wir Humble <l>, in Level 3 verschonen wir 
Pius <1>, In LeveU speichern wir vor der Tür und versuchen die Heretics zu 
besiegen, Gelingt dies, holen wir uns bei Dreyfus <2> die Belohnung ob (1 0.000 
Gold, 200 Gems und 500.000 Experience). Der Knopf <3> läßt die Wand <4> 
verschwinden und man gelangt zur Leiche, wo mon den Schlüssel gefunden hat. 
Jetzt können wirden Tower verlassen (wenn wirdie Treppen in der Mitte erforscht 
und die Energy Disks gefunden hoben). Auf zu Ellinger, der sehr erfreut ist über 
die Disks. Der nächste Level von Castle Kolindra wartet. 




Castle Kalindra 

Drei interessante Orte gibt es hier, <1> Dimitri der in Selbstmitleid versunken 
ist, <2> Megan, seine Tochter die uns den Auftrag gibt, den Sang Bird zu fin- 




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den [wir erhalfen den Schlüssel zum Dungeon of 

Lost Souls]. Bei <3> können wir den Astrologer 

Skill lernen. 

Weiter gehts in der Wildnis: Bei E4 X5 Y5 finden 

wir ein Troll Hole mit 6 Borreis Troll Juice, bei E4 X5 

Yl 2 könnt Ihr das Talent »Spot Secret Doors« lernen. 

Bei E3 XI 3 Y5 finden wir den Emerald Handle von Vespar, 

der bei B3 X7 Yl wohnt und uns dafür den »Pass to Sandca- 

ster« sowie 200.000 Experience gibt. Den Chef der Trolls findet ihi 

bei E4 XI 3 Y6. Thaddeus stöbert man bei F4 X6 X7 auf. Er verteilt 

trag, den Jewel of Ages zu ihm zu bringen, Er gibt euch den Schlüssel zum 

Great Southern Tower, den wir als nächstes erforschen. 



Darh Side 

XEEN 



■n Auf- 



Great Southern Tower 

Im Level 1 gibt es nur die Treppe, in Level 2 finden wir im Ledger die Orte und 
Namen, an denen wir die Statuen und den Jewel suchen müssen. Drei mal auf 
den Gong geschlagen und der Weg zu Level 3 ist frei. Dort müssen wir eben- 
falls drei mal auf den Gong <2> und <3> schlagen. 
Bei <1 > findet man Energy Disks; die Truhen sind zu gefahrlich zu öffnen (vor- 
her speichern). In Level 4 finden wir dos Book of Master Thievery, daß unser 
Dieb lesen sollte; in das andere Buch schauen wir lieber nicht hinein. Aus dem 
Ledger wissen wir, daß der Jewel of Ages an die Magier aus dem Great Eastern 
Tower verkauft wurde - auf zum nächsten Turm! 



Great Eastern Tower 

In Level 1 springen wir über die Teleporter <1> und zwar zuerst über den nörd- 
lich gelegenen. In Level 2 die Treppe hoch, in Level 3 auch, in LeveU die west- 
liche Treppe nach unten und wir haben den Jewel of Ages. Jetzt wieder hoch 
vor die Fountain of Life <1 > gestellt, Lloys's Beacon gezaubert (Set) und alle von 
dem Brunnen trinken lassen (+1 Level permanent, +50 Age Magical]. 
Mit dem Zauberspruch Town Portal verlassen wir den Tower nach Sandcaster 
und gehen zu Thaddeus F4 X6 Y7, der uns für den Jewel 1 .000,000 Experi- 
ence gibt. Jetzt können wir aus der Quelle trinken und dos Alter der Charakte- 
re ist wieder normal. Mit Lloyd's Beacon geht es zurück in den Tower nach Level 
4 vor den Fountain of Life; die Treppe daneben führt uns zu 2 Energy Disks <2> 
in Level 3. Die Treppe nach oben bringt uns zum Book of Fantastic Power <2>, 
in dem der Sorcerer und der Ranger lesen sollten (+50 Intelled). Bei <3> gibt 




es das Book of Great Power (+5 Levels), man ver- 
liert aber alle Skills. 

Nun zurück in den Level 1 , Man springt über den 
südlichen Teleporter, sollte jedoch vor Punkt <4> 
im Level 4 speichern. Hier erwartet uns eines der 
schwierigsten Monster überhaupt, Der Gamma Gazer 
hat 4,000 Hit Points und 7 Angriffe pro Runde. Am besten 
mehrere Male probieren; mit Mass Distortion und Day of Pro- 
tection ist der Kleine ganz gut zu schaffen, 
Jetzt geht's wieder zu Ellinger. Der zaubert den dritten Teil des Castles zurück, 




das Dungeon. Es liegt unter dem Level ] , olso die Treppe im Norden benutzen. 
Es gibt nur zwei Dinge, die man tun kann. Bei <2> befreien wir Guido, der uns 
die Kombination für die Safes gibt, die wir nicht aufbekommen. Jetzt noch die 
Sachen aus den Safes holen und nach Lakeside Teleportieren, wenn ihr den Pass 
to Lakeside aus Sandcaster gekauft habt (bei Geoffrey <B>], 
In Lakeside bei <1> »Witch« eingeben und schon seid ihr Coven -Mitglied und 
könnt neue Sprüche kaufen. Jetzt befreien wir von <3> bis <7> die Leute 
und erhalfen bei jedem 200.000 Experience. Bei <8> entdeckt man den Pass 
to Necropolis, In den Sewers finden wir bei <1> Joseph der uns den Skill Pray- 
er Master für 10.000 Gold verkauft, bei <2> die Golden Dragon Statuette, wel- 
che wir für Laura the Druid bei der Position A4 XI 3 Yl 5 brauchen (sie begehrt 
3 goldene Statuetten), 

Jetzt können wir die Wüste und die Eislandschaft erkunden. In der WÜste fin- 
den wir diverse Lampen (von 500,000 bis 2,000.000 Experience), bei C2 XI 1 
Yl geben wir »Paladin« als Antwort ein und erhalten 1 .000,000 Experience, 
sowie Obsidian Ifems an den Stellen C2 XI 1 Yl 0, XI 1 Y5, XI 1 YO, D2 X0 Y0, 
X5 Y0, X5 Y5, X5 Y10 und X0 Y10. Dies sind die besten Rüstungen und Waf- 
fen, die es im Spiel gibt. Bei B2 XI 3 Y14 können wir den Mountaineer Skill ler- 
nen, mit dem wir die Berge erforschen. In der Eislandschaft finden wir 2 Ener- 
gy Disks bei Dl X10Y5, einen Ring bei El Xll Y12, der Ector(E2 X3 Y12) 
gehört, +500.000 Experience und eine Obsidian Batfle Axe. Bosco bei Dl XI 
Y8 gibt uns den Schlüssel zum Great Northern Tower, den wir gleich betreten. 

Great Northern Tower 

Bei Punkt <1> geben wir »EEEIOIE« ein (»Let Sleeping Dogs Lie«), bei <2> 
»EOAUAAUE« (»He Who Laughs Last, Laughs Best«), bei <3> »EEEOEAOU- 
EIEEEOEE« (»The Needs Of The Many Outweigh The Needs Of The Few«), bei 
<4> »OEOOEIEOOOAEI« |»Love of Money Is The Root Of All Evik), bei <5> 
»OOOAIOEIEOU« (»Don't Look A Gift Horse In The Mouth«), bei <6> »IIEE- 
EOEEEOUJE« (»If Wishes Were Horses, Beggers Would Ride«), bei <7> »AOO- 
AIOEAEOOAE« |»A Fool And His Money Are Soon Parted«), 
Mit dem Eartherilaize-Zouberspruch kommt man durch die Wand. In Level 4 
setzen wir alle Charaktere in Stuhl 1 bis 5, bei Nummer 6 steigen dann alle 



auf: +2 Level und +5 auf olle Attribute permanent, auf. Bei <7> gibt es Energy 
Disks. Unsere nächste Station ist die Stadt Necropolis. 



:Q :© :© : © 



Necropolis 

Die Bücher <1> bis <9> bringen Experience, lassen die Charaktere aber auch 
altern (bei F4 X6 Y7 Lloyd's Beacon zaubern und immer gleich die Alterung 
aufheben, dann mit Town Portal zurück in die Stadt). Bei <0> treffen wir Sand- 
ra, der uns seine Geschichte erzählt und uns den Auftrag gibt, sein Herz in den 
5ewers zu suchen. Jetzt müssen wir ihn aber erst mal töten, bevor wir uns auf 
die Suche machen. 

Bei <B> kann man der Guild beitreten und bei <A> neue Spells kaufen. In den 
Sewers finden wir bei <t > das Herz. Zurück bei Sandro erhalten wir 2.000.000 
Experience und den Schlüssel zum Dungeon of Death. Jetzt können wir auch 
die Statue <A> nehmen und nach A4 XI 3 Yl 5 zu Luna the Druid gehen, die 
uns für die drei Statuen +5 Levels permanent gibt. 




Isle of Lost Souls 

Alle Hour Glasses umdrehen <1> und die Fragen an der Treppe mit »Yes« 
beantworten. In Level 2 alle Dlals <1 > auf 1 stellen, den Hebel drücken und aus 
den Brunnen <3> trinken; dann wieder alle Fragen an der Treppe mit »Yes« 




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beantworten. In Level 3 alle Hebel drücken und 

olle Fragen mit »Yes« beantworten. In Level 4 die 

Hebel <1> bis <4> drücken, bei <5> kann man 

drei mal trinken (Experience]. Bei der Treppe alle 

Fragen wieder bejahen. 

Im Dungeon gibt es viele Vogel zu befreien (bei den 

Punkten <1 > bis <6> sowie <8> und <9>). Die Vogel <1 > 

bis <6> bringen +6 auf das jeweilige Attribut. Bei <9> finden 

wir den Songbird of Serenity, den wir gleich zu Dimifri in Castle Kalin- 

dra bringen. Der gibt uns die Kombination für die Safes [64/52/31 ), in denen 

je eine Energy Disk liegt, Bei Megan erhält mon 3.000,000 Experience. 



Park Side 
XEEN 




Jetzt kann Ellinger den letzten Teil des Castles zurückzaubern. Wir finden dort 
die Bank <2>, den Tempel <3>, die Schmiede <4> und die Kampfschule <5>, 
Bei <1> ist der Sofe der Königin. Jetzt geht's zu Ambrose the Queen's Knight 
bei Bl XI 2 Y5. Er gibt uns ein Bridle, daß wir in Sandcaster »enchcnten« las- 
sen - Nalasha kümmert sich darum <C>. Haben wir das Bridle zurückgebracht, 
können wir Ambrose beim Castle Blackfang bei den Koordinaten Fl X9 Yl 1 
treffen, wo er uns ins Schloß fliegt, 

Castle Blackfang 

Im Level 1 gibt es nur den Gong <1>, der die Mauer <2> verschwinden lößt. 
In Level 2 ist nichts besonderes, in Level 3 tötet man Lady Blackfang <1>, Dut- 
chess of Blackfang <2>, Countess Biockfang <3> sowie den Count Blackfong 
und nimmt die Treppe nach unten. Über die vergifteten Fallen <1> kann man 
springen. 

In Level 1 springt Ihr über die Feuer Fallen <3> und gelangt zur Treppe, die in 
das Dungeon von Blackfang fuhrt. Hier trifft man bei <1> auf Queen Kalindra, 
zaubert Lloyd's ßeacon und redet mit ihr. Dann per Town Poratl noch Casfle- 
view und in Castle Kalindra zu Dimitri gehen. Er sagt, die Königin braucht ihre 
Krone; also mit Lloyd's Beocon zur Queen zurück, die uns die Kombination ver- 
rät (3/31/62). 

Im Castle Kalindra in Level 3 bei <1> die Krone holen, per Lloyd's Beacon zur 
Queen, Krone abliefern und den Lohn kassieren: 5,000.000 Experience und 
den Schlüssel zur Greot Pyramid. 




Great Pyramid 

In der Pyramide müssen wir bei den Punkten <1> 

bis <8> 3 bis ! eingeben, domit die Tür <9> ouf 

geht. Bei <0> den Lever ziehen und bei <A> den 

Schatz holen. Jetzt müssen noch alle sechs Torches 

<C> angezündet werden und zwor mitden Levern <B>. 

In Level 2 bei <1> »1701« eingeben. In Level 3 die Telepor- 

ter mit dem Zauberspruch Jump überspringen. In Level 4 mit dem 

Drachen <1> reden und Lloyd's Beacon zaubern. Bei B2 X3 YB in das 

Raumschiff gehen, bei <1> gibt mon »Where no man hos gone before« ein und 

redet bei <2> mit Corak. Mit Lloyd's Beacon zurück zum Drachen, der uns jetzt 

den Schlüssel für Olympus gibt. 





Olympus 

In Olympus In die Sewers gehen, bei <] > Cyrono Jones den Trlbble für 1 00.000 
Gold abkaufen. Bei Punkt <2> »Tribble« eingeben. Jetzt gelangt man zur Soul 
Box <5>, welche man zu Corak bringt. Nun solltet Ihr zu Castle Alamar gehen. 




Castle Alamar 

Das Schloß befindet sich bei AI XI Y4. In Level 2 alle Lever <1 > auf »9« stel- 
len, jetzt kommt mon zu <2> und gibt -SHELTEM- als Antwort, In Level 3 gibt 
es keine Karte, da man nur auf einem Weg zu Alamar kommt. Vom Anfang 
aus müßt Ihr die Route »FEWAEEFFWAEFAWEEWWEFAW« gehen, wobei F 
für Feuer, E für Erde, A für Luft und W für Wasser stehen. Jetzt nur noch drei 
Schritte nach vorne in den Raum und schon dürft ihr die äußerst gelungene End- 
sequenz sehen. (hl) 




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Bevor dos Adventure richtig losgeht, können Sie 
zwei der drei Spielfiguren beliebig wählen. 
Durch die unterschiedlichen Talente der Kids andern 
sich ein paar Puzzles im Spielverlauf, aber zu etwa 
90 Prozent sind alle Lösungswege identisch. Wir 
beschränken uns auf eine Hausbesichtigung mit dem 
Team Bernard, Dave und Syd. Dadurch sollte auch 
das Durchspielen mit anderen Personen kein großes 
Problem sein. Achten Sie auf jeden Fall auf die 
Beschreibung, die im Charakter-Auswahlmenü 
erscheint, Wenn eine Person z.B. Schriftsteller- Ambi- 
tionen hat, ist dieses Talent sicher der Schlüssel zu 
einem Puzzle. 

Bernard, Dave & Syd 

Am Anfang marschieren alle drei Jungs vor den 
Haupteingang von Dr. Freds Haus. Wo deponieren 
vergeßliche Naturen ihren Reserveschlüssel? Unter 
der Türmatte natürlich - und schon kann unser 
Grüppchen das Mansion betreten. Wählen Sie nun 
Bernard und gehen Sie mit ihm in die Bibliothek. 
Unter der Pflanze Chuck ist ein wackliges Brett, hin- 
ter dem eine Tonbandkassette liegt - unbedingt mit- 
nehmen. 

Schalten Sie jetzt zu Dave um und gehen Sie mit ihm 
in die Küche. Hier lauert Edna und schnappt Dave. 
Das läßt sich nicht vermeiden, um diesen Weg für 
die anderen Spielfiguren freizumachen. Dave kann 
vorerst ruhig in seinem Gefängnis bleiben. Sollte 
eine andere Spielfigur gefangen werden, kann Dave 
helfen, sie zu befreien. Im Gefängnis gibt es direkt 
unter dem linken Fenster einen losen Ziegelstein. 
Dave muß diesen Stein drücken, woraufhin die Tür 
einen Moment lang aufgeht, Wechseln Sie schnell 
auf die Spielfigur, die befreit werden soll und lau- 




CLASSIC TIPS 



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Wer Day of the Tentacle besitzt, kann auch Maniac 
Mansion spielen: Benutzen Sie in Eds Zimmer den 
Computer und schon geht der Nostalgie-Trip los! 



Während Dr. Fred ganz 
aktuell in »Day of the 
Tentacle« wütet, richten wir 
in diesem Monat unser 
Augenmerk auf den Vor- 
gänger dieses Top-Adven- 
tures. Vor sechs Jahren öff- 
nete das »Maniac Mansion« 
erstmals seine Pforten - wer 
immer noch drinsteckt, wird 
durch unsere Klassiker- 
Lösung erlöst. 

fen Sie mit ihr durch die offene Tür. 
Wir schalten jetzt auf Syd um und gehen in die Vor- 
ratskammer, Hier nimmt man Fruchtsaft und Glas- 
krug mit. Wechseln Sie auf Bernard und gehen Sie 
in die Küche. Bernard nimmt die Taschenlampe. Öff- 
nen Sie den Kühlschrank und nehmen Sie die Pepsi. 
Nun umschalten auf Syd, zu Bernard in die Küche 
laufen und ihm den Krug geben, Beide marschieren 
in das Atelier. Syd schnappt sich hier die Wachs- 
früchte, Bernard nimmt den Farbentferner. Wählen 
Sie Syd und gehen Sie mit ihm die nächste Treppe 
rauf, wo er bald auf das grüne Tentakel stößt, Geben 
Sie dem Tentakel erst die Wachsfrüchte und dann 
den Fruchtsaft, um passieren zu dürfen, 
Wir wechseln jetzt auf Bernard und betreten den 
Funkraum, wo erdie Münze mitnimmt. Donach geht 
er nach links, klettert die Leiter rauf und trifft auf das 
grüne Tentakel, Nehmen Sie die Schallplatte auf dem 
Regal. Hinter dem Tentakel findet man den gelben 
Schlüssel und nimmt ihn mit. Schicken Sie dann Ber- 
nard zum Klavierraum. Bernard steckt das Tonband 
in den Kassettenrecorder und legt die Schallplatte 
auf den Plattenspieler. Dann schaltet er den Recor- 
der und den Plattenspieler an, wartet solange, bis 
das Glos zerbricht und schaltet dann beide Geräte 
wieder aus. 

Kronleuchter-Sprengung 

Bernard steckt jetzt die Kassette ein und geht in das 
Wohnzimmer. Hier öffnen Sie den Schrank, legen 
die Kassette in den Kassettenrecorder und schalten 
ihn ein. Jetzt zerspringt der Kronleuchter, der Recor- 
der kann abgeschaltet und der Schlüssel eingesam- 



melt werden, mit dem sich die rechte Tür im Gefäng- 
nis aufschließen läßt. Offnen Sie das alte Radio über 
dem Kassettenrecorder und entnehmen Sie ihm die 
Röhre, 

Jetzt ist Syd wieder an der Reihe. Er geht in den Fit- 
neßraum und benutzt die Kraftmaschine. Frisch 
gestärkt steuern Sie ihn vor den Houpteingang des 
Hauses, links von der Treppe. Heben Sie den Busch 
hoch, um das Gitter zum Vorschein zu bringen. Syd 
öffnet das Gitter, tritt ein und geht nach rechts zum 
Ventil, Schalten Sie zu Bernard um und laufen Sie 
mit ihm in Ednas Zimmer, damit er von ihr ins 
Gefängnis gesteckt wird. Schließen Sie die Gefäng- 
nistür auf und nehmen Sie den silbernen Schlüssel 
mit, der neben dem Sicherungskasten im Keller zu 
finden ist, Dann läuft man in den Vorratsraum, wo 
man die Tür mit dem silbernen Schlüssel entriegelt 
und erreicht die Leiter, die zum Swimming Pool führt. 
Füllen Sie den Krug mit Wasser aus dem Pool. 
Weiter geht's mit Syd. Er dreht an dem Ventil, wor- 
aufhin das Wasser aus dem Pool abfließt. Jetzt müs- 
sen Sie sich etwas beeilen, denn solange das Was- 
ser nicht im Pool ist, droht Dr. Freds Kernreaktor 
durchzubrennen. Also schnell auf Bernard schalten, 
die Leiter runterklettern und im leeren Pool den 
glühenden Schlüssel sowie das Radio aufsammeln. 
Dann schleunigstden Pool wieder verlassen, auf Syd 
wechseln und erneut am Ventil drehen, damit dos 
Wasser zurückfließt. Nun schickt man Syd und Ber- 
nard vor die Garagentür, Syd öffnet sie, Bernard 
benutzt den gelben Schlüssel, um den Kofferraum 
zu öffnen, in dem man Werkzeuge findet. 

Kernschmelze 
& Stromausfall 

Bernard läuft jetzt zum Raum mit den zerstörten 
Kabeln. Wenn mon den Farbentferner auf der fri- 
schen Farbe benutzt, kommt eine Tür zum Vorschein. 
Bernard geht durch sie durch, versucht, das Licht 
anzuschalten und öffnet das Radio. Ihm entnimmt er 
die Batterien, die er in der Taschenlampe benutzt. 
JetztdieTaschenlampe anschalten und zu den Dräh- 
ten gehen. Syd muß in Ednas Raum marschieren 
und sich wieder ins Gefängnis stecken lassen, wo er 
sich von Dave durch die bewährte Ziegelstein-drück- 
Methode befreien läßt. Syd geht zum Sicherungs- 
kasten und schaltet die Sicherungen aus, 
Jetzt zu Bernard wechseln, der nun mit den Werk- 
zeugen die Drähte reparieren kann, ohne dabei 
einen Stromschlag abzubekommen. Wenn Bernard 
fertig ist, auf Syd schalten, der die Sicherungen wie- 
der aktiviert, Syd und Bernard gehen jetzt gemein- 
sam zu Ednas Zimmer, Bernard öffnet die Tür, 
während Syd etwas abseits wartet, Edna schnappt 
sich Bernard. Syd hat jetzt etwas Zeit, in ihrem Zim- 



mer herumzustreunen, während Edna Bernard ins 
Gefängnis steckt. Klettern Sie die Leiter zum Safe- 
Raum hinauf. Schalten Sie das Licht an und öffnen 
Sie das Bild, um den Safe zu entdecken. Jetzt wech- 
seln wir zu Bernard und Dave ins Gefängnis. Dies- 
mal wendet Bernard den Ziegelstein-Trick an, damit 
Dave entkommen kann. 

Danach öffnet Bernard die Tür mit dem rostigen 
Schlüssel, 50 daß beide Jungs schließlich aus dem 
Gefängnis raus sind. Bernard geht zum Zimmer mit 
der fleischfressenden Pflanze und gießt den mit Was- 
ser gefüllten Krug über ihr aus. Jetzt gibt man der 
Pflanze noch die Pepsi und darf dann on ihr hoch- 
ldettern, um den Teleskop-Raum zu betreten. Hier 
benutzt Bernard die Münze im Schlitz und dreht das 
Teleskop nach rechts durch Druck auf den entspre- 
chenden Knopf. 

Dave und Bernard versammeln sich vor dem Zim- 
mer von Weird Ed. Bernard gibt Dave den rostigen 
und den glühenden Schlüssel. Dann öffnet Dave die 
Tür und läßt sich von Ed abschleppen, Jetzt schal- 
ten Sie auf Bernard, der in Eds Zimmer das Spor- 
schwein öffnet, die Münze nimmt und damit zum 
Teleskop-Raum geht. Die Münze steckt man in den 
Teleskop-Schlitz, woraufhin sich das Teleskop ein 
weiteres Mal nach rechts drehen läßt. Wenn man 



jetzt das Teleskop benutzt, kann man die Kombina- 
tion forden Safe lesen. 

Nun zu Syd wechseln und die Kombination ver- 
wenden, die man gerade erfahren hat. Im Safe ist 
ein Umschlag, in dem eine Münze verborgen ist, die 
Sie für die Spielautomaten gebrauchen können. Syd 
geht wieder die Leiter runter, woraufhin er von Edna 
gefangen wird. Im Gefängnis kann Dave die beiden 
Schlösser an der Außentür mit dem glühenden 
Schlüssel öffnen, Dave entriegelt außerdem die rech- 
te Tür mit dem rostigen Schlüssel. 

Die Münze 

für »Meteor Mess« 

Jetzt steuern Sie Syd in den Raum mit den Spielau- 
tomaten, wo er durch Einwurf der Münze eine Runde 
»Meteor Mess« spielen darf. Schreiben Sie sich die 
High Scores auf, die daraufhin gezeigt werden. Syd 
und Bernard gehen jetzt zur Tür, die zu Eds Zimmer 
führt. Syd öffnet sie und läßt sich abführen, wor- 
aufhin Bernard ins Zimmer kann, dort den Hamster 
nimmt und dobei die lila Schlüsselkarte entdeckt. 
Nehmen Sie sie mit und schicken Sie Bernard in den 
Funkraum. 

Dave ist nun an der Reihe, der die innere Tür zum 
Labor durch Eingabe der Zahlen öffnet, die beim 




Spielautomaten als High Scores angezeigt wurden. 
Bernard muß im Funkraum die Radioröhre in der 
entsprechenden Halterung benutzen. Lesen Sie das 
Poster und benutzen Siedas Funkgerät, um die Mete- 
or-Polizei zu rufen (die Nummer steht ouf dem 
Poster). Jetzt muß sich noch Bernard von Edna er- 
wischen und ins Gefängnis bringen lassen, wo er 
auf die Meteor-Polizei wertet und dann den lila Me- 
teor nimmt. 

Bernard schnappt sich dos Abzeichen, dos auf dem 
Boden im Gefängnis liegt, und betritt das Labor, 
Geben Sie das Abzeichen dem lila Tentakel. Nach- 
dem es verschwunden ist, müssen Sie den Zom-B- 
Matic-Raum betreten, Gehen Sie nach rechts und 
benutzen Sie die Schlüsselkarte im Schlitz, um den 
Meteor-Raum zu betreten, Jetzt noch den Schalter 
auf »Aus« stellen und Sandy ist gerettet. (hl) 



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KLEIN & FEIN 



Lemmings 2 



"^^■(GEPE^EJ^ri .st^QQ^M^kog^V ■ 




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' ^b_ )■:■■■.";■■'. ^^ "y^ -*^m 


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In der unteren Bildschirmhälfte sehen Sie, < 
Cheat-Modus aktivieren 

Michael Haase aus Kreuztal kommt den Lemmingen 
im Austausch zu Ultima Underworld 2 mit folgen- 
dem Trick zur Hilfe: 

Man begibt sich in das Lemmings 2- Verzeichnis und 
tippt »EDIT L2.INI« ein. Am Ende des Files fügen Sie 
die Zeile »Cheal = 0« ein. Dabei sollten Sie darauf 
achten, das C von Cheat groß und den Rest des 
Wortes klein zu schreiben. Die Leerzeichen sind 
ebenfalls essentiell. 

Anschließend startet man Lemmings 2 wie gewohnt 
mit »L2« und wählt im Hauptmenü den Punkt 
»PREFS« an. In dem nun erscheinenden Untermenü 
taucht jetzt die Option »Cheaf Mode« ouf, die mit 
einem Mausklick aktiviert wird. Als Ergebnis ist es 
möglich, im weiteren Spielverlauf sämtliche Level 
gezielt anzuwählen. 

Flashback 



Aus Schwäbisch Gmünd 
stammt der Mann, der durch 
Wände geht: Ralph Letzner 
verrät seinen Trick, mit dem 
eine Wand bei Flashback kein 
ersthaftes Hindernis mehr ist, 
Zunächst stellt man sich ganz 
nahe an die Wand oder die 
geschlossene Tür, durch die 
man schreiten möchte, rennt 
kurz in die entgegengesetzte 
Richtung, dreht sich schnell 
um und geht sofort durch 
das Hindernis hindurch. 
Das mit diesem Trick verbun- 
dene Risiko istalierdings, daß 
es hinter der Wand manch- 
mal nicht weitergeht und 
dann das gesamte Programm 
sang- und klanglos abstürzt. 
Nichtabstürzenwird er hoffentlich hingegen mit sei- 
nem Wunschspiel X-Wing. 



spielt den ersten Raum und holtsich im zweiten Raum 
zuerst den Stern links, Vorsicht om blinkenden Aus- 
gang - durch diesen wird der Level sofort beendet! 
Sie laufen noch rechts, springen über den Abgrund 
und kommen dann zu der Stelle, die Sie nur an der 
Decke überqueren können. Dahinter erkennt man 
einen Mund, einen Erdball, eine Violine, ein Eis und 
einen Schneemann. Die Anfangsbuchstaben der 
englischen Wörter (Ups, Eotth, Violin, Ice, Snow- 
man) ergeben in der richtigen Reihenfolge »Lives«. 
Gegessen werden folglich zuerst die Lippen, dann 
das Eis, die Violine, die Erde und der Schneemann. 

3. Direkte Levelanwahl und 10 Minuten Unver- 
wundbarkeit 

Nachdem Sie sich die unendlich vielen Leben geholt 
hoben, geht es weiter noch links, wo Sie mit einem 
Aufzug über den Abgrund fahren. Die dort liegen- 
den Gegenstände müssen in 6er folgenden Reihen- 
folge verspeist werden; Kuchen, Hammer, Erde, 
Apfel, Wasserhahn, 



Cheat 5 \a 
Sprünge vollführen 




Robocod - 
James Pond 2 

Der Kampf gegen den teufli- 
schen Dr, Ma/be wird mit 
den folgenden Tips von Tho- 
mas Groh ous Bad Kissingen 

erleichtert: 



1. Kompletter Bonuslevel 

Zu Beginn (ander Burg] hüpft 

man über die ersten beiden 

Leveltüren und läßt sich bei 

der Treppe hinten herunter- 
en. Anschließend laufen Sie weiter bis zum Ende 
der Burg und hüpfen die Stufen im letz- 
ten Burgturm hoch, bs Sie ein Dach 
erreichen, Au : cescm läui mcn je7t 
wieder nach links, bis mcn zur Burg- 
mauer kommt. I- diese läuft mo-i einfach 
rein und - schwupps - stehen Sie in 
einem neuen Burgraum. Wenn Sie nun 
einige Treppen nach unten gerannt sind, 
stoßen Sie auf zwei Türen, Über die Tür 
mit dem Fragezeichen hüpfen Sie hin- 
weg - da lebend wieder herauszukom- 
men ist praktisch unmöglich - und ren- 
nen in die angrenzende Tür. Ein kom- 
pletter Level verbirgt sich dort, 



9R i J**T^ 




Epic 

Die Paßwörter für dos Weltraum-Spiel Epic lieferte 
uns Axel Weipert aus Stuttgart: 



Durch Wände n 



irschieren ohne Reue - an dieser Stelle 
i Feuerleiter nützlicher 



2. Unendlich viele Leben 

Man rennt in die erste Leveltür, durch- (tw) 



l. 

2. 
3. 

4. 


Auriga 
Cepheus 
Apus 
Musca 


5. 
6. 


Pyxis 
Cetus 


7. 


Fornax 


8. 


Caelum 


9. 


Corvum 



V» 



Vorsicht, 
Joystick -Falle 

Ich besitze einen 486/DX2-66 mit 

4 MByte RAM. Jetzt habe ich mir 

einen Joystick von Dynamics 

gekauft, einen Competition Pro. 

Aber als ich den Joystick an den 

Gameport meiner Soundkarte 

anschließen wollte - Fehlanzeige! 

Der Stecker paßte nur an einen Amiga. Was kann ich tun? 

Muß ich eine spezielle Gamecard kaufen? 

(Markus Pietsch, Hamburg) 

Im Homecomputer-Zeitalter, als noch Computer-Saurier 
vom Schlage eines VC-20, Commodore 64 oder eines Atari 
auf diesem Planeten die Vorherrschaft innehatten, war die 
Joystick-Welt noch in bester Ordnung. Ein Griff ins Regal, 
und man erwischte garantiert einen, der funktionierte und 
zum Computer paßte. Diesem Standard unter- 
warfen sich in Folge auch die Amiga- und 
die Atari-STAT-Familie. 
Nur die unausrottbare PC-Rasse tanzt 
seitzigjahrenausder Reihe. Nicht 
nur, daß der Stecker eines PC- 
kompatiblen Joysticks 1 5 statt 
9 Stifte enthält, auch das 
Steuerprinzip ist völlig ver- 
schieden. PC -Joysticks über- 
mitteln nämlich analoge 
Daten im Gegensatz zu den 
üblichen Digital Joysticks, 
bei denen Sie zum Beispiel 
nur «links« befehlen können, 
aber nicht »ein bißchen nach 
links«. Auch unterscheidet 

ein PC zwischen linker und rechter Feuertaste, und die Pro- 
gramme nutzen dieses Feature recht rege. 
Um einen »Com modo re/Atari «-Joystick an einen PC anzu- 
stöpseln, müßten Sie also nicht nur einen Adapter (9 auf 1 5 
Pole) löten, sondern auch eine Anpassungsschaltung ent- 
wickeln, welche die digitalen Informationen für die analo- 
ge Abfrageelektronik aufbereitet. Oder Sie tauschen besser 
Ihren Competition Pro gegen das PC-kompatible Competi- 
tion-Modell von Dynamics um - das enthält nämlich all die 
eben genannten Modifikationen und ist mechanisch in kein- 
ster Weise unterlegen. 

^^piele Marke Eigenbau 

Ich möchte gerne wissen, welche der speziellen C-Pro- 
grammierhochsprachen und Assembler-Pakete sich am 
besten für die Spieleprogrammierung eignet. Kann ich auch 
mit Pascal (und dem integrierten Assembler) einen 3D- 
Flugsimulator oder ein 3D-Grafikadventure programmie- 
ren? 

(Jimmy Perunneparampil, Bergisch-Gladbach) 




Sie tragen, wir antworten; 



Tips und Tricks rund um den PC 




Einige Joysticks wie der Com- 
petition Pro werden auch für 
andere Computer angeboten; 
achten Sie beim Kauf also dar- 
auf, daß Sie die PC -Version 
erwischen 



Für grafisch nicht allzu aufwendi- 
ge Spielearten könnten Sie gut und 
gerne auch Basic verwenden, doch 
wenn es Sie zur dritten Dimension 
hinzieht, kommen Sie an Assem- 
bler und/oder C nicht vorbei. Pas- 
cal mit Assembler-Turbo würden 
wir Ihnen nur dann empfehlen, 
wenn Sie schon seit Jahren diesen Dialekt beherrschen und 
nicht auf die modernere C-Sprache umsteigen wollen. C wie- 
derum ist Assembler vorzuziehen, da Sie damit schneller 
und strukturierter ans Ziel kommen. Trotzdem wird es sich 
nicht vermeiden lassen, Assembler-Routinen zur Bewälti- 
gung zeitkritischer Aufgaben einzubetten. Sie sollten aber 
niemals aus den Augen verlieren, daß die Entwicklung eines 
PC-Spiels kein Pappenstiel ist-denn Sie müssen jedeerdenk- 
liche Computer-Konfiguration berücksichtigen. 

Dl ick in die Zukunft 

Ich besitze seit einem halben Jahr einen Computer mit 
einem 386DX/40-Prozessor. Die Geschwindigkeit meines 
Rechners wird voraussichtlich in ein paar Jahren nicht mehr 
ausreichend sein. Wie kann ich also die Geschwindigkeit 
erhöhen? Reicht es schon, den Prozessor meines Compu- 
ters gegen einen 486er auszutauschen? Oder muß gleich 
ein neues Motherboard eingesetzt werden? Gibt es einen 
Unterschied zwischen Motherboard und Mainboard? 

(Matthias Schwabe, Gelsenkirchen) 

Es ist egal, ob Sie Motherboard oder Mainboard zur Basis- 
platine Ihres Computers sagen. Eine neue solche müssen Sie 
aber in jedem Fall kaufen, wenn Sie Ihren Computer in eine 
Rennmaschine verwandeln wollen. Ein schneller Computer 
soll nämlich derzeit folgende Hauptmerkmale aufweisen: 
486 DX- oder DX/2 -Prozessor, ca. 256 KByte Cache-Spei- 
cher, 25-66 MHz Taktfrequenz, 2-3 Local-Bus-Steckplätze. 
Ein Austausch des Prozessors alleine (sofern das bei Ihrem 
386er-Board überhaupt möglich ist) ist nur ein teurer Tropf- 
en auf den dann immernoch recht heißen Stein. Gerade die 
Local-Bus-Steckplätze sorgen in Verbindung mit den pas- 
senden Local-Bus-Grafikkarten für das rasante Tempo, das 
sich jedermann/-frau von einem 486er-System verspricht, 
aber oft vermißt. Denn ein schneller Prozessoralleine macht 
noch lange keinen schnellen PC. 

WD-ROM, alleinstehend, 
sucht Soundkarte 

Ich will mir um die Weihnachtszeit ein CD-ROM-Laufwerk 
kaufen. Nun habe ich aber einmal gehört, daß ich dazu eine 
Soundkarte mit CD-Interface besitzen muß. 
Meine Soundkarte, ein »Thunderboard «, verfügt aber nicht 
über eine derartige Schnittstelle, wie ich Ihrem Testbericht 
in PC Player 2/93 entnommen habe. Stimmt das? Was kann 
ich da machen? (Stefan Rathswohl, Duderstadt) 



133 



Ja und nein: Es stimmt, daß die Thunderboard-SoLindkarte 
keine CD-ROM-Schnittstelle besitzt. Aber es ist nicht rich- 
tig, daß Sie für den Betrieb eines CD-ROM-Laufwerks unbe- 
dingt eine Soundkarte mit einer solchen Schnittstelle benöti- 
gen. Das kommt nämlich immer auf das CD-Laufwerk an. 
Das beliebte und preiswerte Mitsumi-Laufwerk beispiels- 
weise können Sie völlig losgelöst von jeder Soundkartenart 
ansprechen, da bei diesem Gerät eine spezielle Controller- 
Steckkarte beiliegt. Um einen Steckplatz freizuhalten, ist es 
aber auch möglich, eine Soundkarte mit entsprechender 
Schnittstelle als CD-ROM-Controller einzusetzen. 
Beim Philips 205 ist die beiliegende Controllerplatine unum- 
gänglich, das Panasonic 562B hingegen muß an einer Sound 
karte mit Matsushita/Panasonic-Schnittstelle angesteckt wer 
den, da keine eigene Steuerkarte zum Lieferumfang gehört. 
Die noch recht teuren CD- ROM- Laufwerke mit SCSI 
Anschluß arbeiten nur mit Soundkarten zusammen, die übei 
eben diese Schnittstelle verfügen - oder natürlich mit einei 
eigenständigen SCSI-Adapterkarte. 

Locol Bus, wo bist Du? 

Ist mein PC ein Local-Bus-Rechner? Wenn ich meinen Com- 
puter einschalte, erscheint die Meldung »1 MBYTE ET- 
4000« und »VESA«. Falls mein 486DX-33 kein Local-Bus- 
Computer ist, was würde mich die Aufrüstung kosten? 

(Mariin Kiedrowski, Hamburg) 

Die zugegebenermaßen irreführende Einschaltmeldung mit 
dem magischen Wörtchen »VESA« darin besagt in Ihrem Fall 
lediglich, daß die Grafikkarte die im VESA-Standard defi- 
nierten, im Vergleich zu VGA höheren Auflösungen gene- 
rieren kann. Die VESA ist eine Organisation, die sich mit 
respektablem Erfolg um die Schaffung sinnvoller Standards 
im Computer- und Grafikbereich bemüht. 
Dieser moderne Steckplatz-Standard wurde ebenfalls von 
der VESA definiert und hört auf so unterschiedliche Namen 
wie »VESA Local Bus«, »Local Bus« oder »VLB«. Meistens 
meldet sich eine Local- Bus-Grafik karte beim Einschalten des 
Rechners mit ihrem Namen und einer dieser Local-Bus- 
Bezeichnungen. Ist davon nichts zu lesen, müssen Sie lei- 
der Ihren Computer aufschrauben, um Gewißheit über das 
Bus-Format der Karte (und des Rechners) zu erlangen. Local- 
Bus-Slots und -Karten erkennen Sie ganz einfach daran, daß 
die Kontaktleisten rund 22 cm lang sind. Normale ISA-16- 
Bit-Slots sind etwa 1 4 cm lang, ISA-8-Bit-Steckplätze knapp 
9 cm. 

Die Preise für ein Austausch-Motherboard schwanken zwi- 
schen 250 und 500 Mark (ohne Prozessor, den sollten Sie 
Ihrem alten Board entnehmen). 

fcwci Buchstaben für mehr Speicher 

In PC Player 8/93 klagt Christoph Förster aus Bremen über 
RAM-Knappheit, nachdem er das Mitsumi-CD-ROM einge- 
baut hat. Neben dem Hochladen der Treiberdateien (MSC- 
DEX.EXE und MTCDE.SYS) können Sie beiden Programmen 



auch noch befehlen, ihre Puffer im oberen Speicherbereich 
anzulegen. Voraussetzung dafür ist natürlich, daß Sie einen 
Speichermanager (QEMM oder EMM386) installiert haben. 
In der AUTOEXEC.BAT müssen Sie am Ende der Zeile mit 
dem MSCDEX-Befehl noch den Parameter »/E« anfügen; in 
der CONFIG.SYS suchen Sie anschließend die Zeile mit dem 
MTCDE-Aufruf und ergänzen die Parameterliste durch die 
Angabe »/X«. Die beiden Zeilen könnten dann wie folgt lau- 
ten: 

(AUTOEXEC.BAT:) 

LOADHIGH C:\DOS\MSCDEX. EXE/D:MSCD001/M:10/E 
(CONFIG.SYS:) 

DEVICEHIGH=C:\BIN\MTCDE.SYS /D:MSCD001 /P:300 
/A:0/M:20/T:5/I:10/X 

Bitte beachten Sie, daß die angegebenen Werte (Interrupts, 
Adressen etc.) bei anderer CD-Laufwerks-Konfiguration 
natürlich variieren. (Jörg Wagner, St. Leon) 

Danke für die Tips! Wenn auch Sie, liebe Leserin und lie- 
ber Leser, nützliche Tricks und Erfahrungstips zu einer PC- 
Problemzone wissen, dann schreiben Sie uns bitte. Oft ist 
der scheinbar unbedeutendste Hinweis für einen anderen 
Leser die letzte Rettung, wenn er sich im Konfigurations- 



Dickicht verfangen hat. 



(ts) 



^9ound ohne Soundkarte 

Ich besitze einen 286-PC mit 1 MByte RAM und 16 MHz 
Taktfrequenz. Nach der Installation von Maniac Mansion 
2 startete ich das Spiel, konnte aber absolut keinen Sound 
vernehmen. Zwar besitze ich keine Soundkarte (habe also 
nur den normalen PC-Sound), hörte aber bei Indiana Jones 
4 oder Monkey Island 2 zum Beispiel Schritte oder das Knar- 
ren einer Tür. Warum funktioniert dies nicht bei allen Spie- 
len? (Hilmar Buch, Göttingen) 

Solange Sie Ihrem PC keine Soundkarte gönnen, kann er nur 
recht simple Melodien oder krächzende Geräuscheffekte 
produzieren. Dieses ohrenbeleidigende Kunststückchen 
vollbringen manche Spiele, indem sie den PC-Kontroll-Laut- 
sprecher zweckentfremden und ihm durch kunstvolles 
Ansteuern mehr als das vertraute »Pieps« entlocken. Doch: 
Nicht jedes Spiel unterstützt diesen »PC-Speaker-Sound«. 
Gucken Sie einfach bei der Spiele-Installation in der Sound- 
karten-Liste nach, ob »PC-Speaker« aufgeführt ist. Wenn 
nicht, dann gibt's auch nichts Brennt , hnen eine Froge m 
ZU hören. Unser Tip: selbst den Mysterien der PC-Tech- 
die billig* Soundblaster- ^^SÄ'ES 
kompatible Karte wird Ihre ware-Frust? Dann schreiben 
Spielesammlung um Klassen ie uns; wir werden ver- 
suchen, Ihnen praxisnah zu 

aufwerten - legen Sie Ihrem helfen. 
Computer doch eine unter Hier die genaue Adresse: 
i ,„ -, , , DMV Verlag 

den Weihnachtsbaum. Redaktion PC Player 

Stichwort: Technik-Treff 
Gruberstraße 46a 
85586 Poing 




Sie wollen Ihre 
Meinung über PC 
PLAYER loswer- 
den oder sich zu 
anderen Themen 
rund um den Com- 
puter lautstark 
äußern? Unsere 
Briefecke ist das richti- 
ge Forum für den mittei- 
lungsbewußten PC-Besit- 
zer. Schreiben Sie bitte an 
den DMV-Verlag, Redak- 
tion PC PLAYER, Gruberstr. 
46 a, 85586 Poing. 

Fünf Statements sollt Ihr sein 

1) Die Bewertungsstufen für Grafik und Sound sind zuwe- 
nig. Wie war's mit einer Skala von 1 bis 1 0? 2) Bei der Star- 
killer-Serie wünsche ich mir bitte ein Wiedersehen mit Mega- 
watt; er ist doch sicher nicht in den Programmierer-Dun- 
geons sitzengeblieben. Ist ein Starkiller-Heft oder -buch mit 
den gesammelten Folgen schon geplant? Wehe Euch, wenn 
Ihr den Starkiller-Comic weglaßt, dann werd' ich sauer! 
3] Die Spieletips müßt Ihr einfach vergrößern, das ist bis- 
lang zu wenig. 4) Ist das Abo-Empfehlungsgeschenk »Day 
oftheTentacle« die deutsche Version? 5) Besonders gut finde 
ich, daß Ihr nicht nur Spiele testet, sondern auch Anwen- 
derprogramme, 486-PCs und Anleitungen z.B. für das Auf- 
schrauben des Computers gebt. (Sebastian Dötterl, Haag) 



Eine 100 % objektive Wertung gibt es unserer Meinung nach 
nicht. Natürlich bemühen wir uns, bei jedem Test alle mög- 
lichen Aspekte abzuklopfen, aber bei der Spielspaß-Beur- 
teilung ist immer ein Schuß persönlicher Geschmack dabei. 
Dir ist vielleicht aufgefallen, daß Fields of Clory nur eines 
von vielen Spielen ist, die in anderen Zeitschriften höher 
bewertet werden als bei uns. Gerade weil wir wissen, daß 
120 Mark für ein neues PC-Programm viel Geld sind, set- 
zen wir einen besonders strengen Bewertungsmaßstab an. 
Wer kann sich denn all die vermeintlichen »Hits« leisten, 
die in der »Toiles-Flugi-Gamex-Presse hochgejubelt werden? 

Man schreibt Deutsh 

Selten soviel Kreativität gesehen: Wozu lange nach deut- 
schen Langweilern suchen, wenn das Englische soviel bes- 
ser »soundet«: »Preview« statt Vorschau, »Sound(karte)« statt 
Klang(karte). Leider seid Ihr in Euren Bemühungen, die deut- 
sche Sprache zu konvertieren, nicht die ersten Vergewalti- 
ger. Werbefirmen scheinen Originalität damit zu verwech- 
seln, stumpfsinnige englische Vokabeln zu Botschaftsträgern 
zu befördern. 

Um nicht als Sprachnationalist mißverstanden zu werden: 
Ich ziehe englische Urtexte immer noch schlechten deut- 
schen Übersetzungen vor; war sogar bereit, Euren infantil 
anmutenden Schreibstil zu akzeptieren, da der Informati- 
onsgehalt des Magazins tatsächlich überdurchschnittlich 
ausfällt. Aber die Dreistigkeit, mit der Ihr Euch Ausgabe 9/93 
über die sprachlichen Fähigkeiten anderer lustig gemacht 
habt, war zuviel. Faßt Euch mal an die eigene Nase! 

(Peter T. Baltes, Trier) 



1) Da Grafik und Sound noch mehr subjektiven Geschmacks- 
einflüssen unterworfen ist als der Spielspaß, wollen wir hier 
nicht auf Teufel komm raus pseudo-fein bewerten. 2) Das 
Buch gibt's (noch) nicht; das weitere Erscheinen von Star- 
killer ist durch eine breite Fan-Basis auf jeden Fall gesichert. 
3) Wir arbeiten dran (z.B. Classic Tips). 4) ja. 5) Danke! 

Wundersame Wertungsabweichung 

Ich habe mir letzten Monat rein zufällig ein Konkurrenz- 
produkt gekauft und habe dabei ziemliche Unterschiede in 
der Bewertung von Produkten festgestellt, was die Frage auf- 
drängt, ob eine Bewertung überhaupt objektiv möglich ist 
oder nur vom Geschmack des jeweiligen Testers abhängt. 
Hierzu mal der Vergleich von »Fields of Glory«: Von Euch 
mit 61 Punkten bewertet, das Konkurrenzblatt hingegen gibt 
80 Prozent und schreibt »...(wenn ein Zwei-5pieler-Modus 
vorhanden wäre)... ein beinahe perfektes Spiel...«. Ich bin 
nicht an Pünktchenhascherei interessiert, aber meiner Mei- 
nung nach gehen die Bewertungen etwas zu sehr vonein- 
ander ab. Der Endverbraucher hat nicht so viel Geld, um es 
für schlechte Software auszugeben, und weiß nach diesen 
zwei Testberichten nicht, ob er dieses Produkt kaufen soll 
oder nicht. 

(Heiko Petschel, Dobra) 



Naja, zumindest wollen wir uns nicht als Oberlehrer der 
Nation autspielen. Wenn sich gewisse Begriffe wie die oben 
zitierte »Soundkarte« im Computer-Umgangsdeutsch durch- 
setzen, können wir doch nicht aus Prinzipienreiterei stän- 
dig von einer »Klangkarte« reden. Oder sollen wir gleich 
aus dem Soundblaster einen Klangblaster machen? 
Auch die »Preview« als Begriff für einen Vorabbericht über 
ein in Entwicklung befindliches Spiel hat sich eingebürgert; 
die «Vorschau« (aufs nächste Heft!) gibt's an anderer Stelle 
in PC Player. Wir wollen nicht gleich aus jedem Spiel ein 
Game machen, aber wo sich englische Fachbegriffe vom 
High Score bis zum seriellen Port eingebürgert haben, wer- 
den wir sie auch benutzen. Ich frage mich nur, was daran 
infantil (böses Fremdwort!) sein soll... 

Wir passen nicht zusammen 

Ihr Blatt ist sehr informativ, äußerst kompetent und beson- 
ders objektiv. Ich kann Sie nur ermutigen, so weiter zu 
machen! Lediglich die Rubrikenaufteilung der Spielerefe- 
renzen läßt meiner Meinung nach Wünsche offen. Insge- 
samt ist diese Aufteilung sehr gut gelungen, einzig die Stra- 
(egiespiele sind für mein Dafürhalten zu sehr gemischt. Das 
soll heißen, daß es doch sehr komisch anmutet, wenn Spie- 
le wie »Railroad Tycoon« oder »SimCity« ebenso als Stra- 




I 



tegiespiele bezeichnet werden wie »Harpoon« 
r »V for Victory«. 

Ich will damit ausdrücken, daß es bei Stra- 
tegiespielen zwei wesentliche, ganz unter- 
schiedliche Richtungen gibt. Zum einen 
gibt es die Sozial- und Wirtschafts-Simula- 
tionen ä la Railroad Tycoon, A-Train, SimCi- 
ty und viele andere. Zum anderen gibt es dagegen die Militär- 
Strategiespiele wie z.B. das grandiose Harpoon oder das fan- 
tastische Command HQ. Diese so unterschiedlichen 
Spielgenres können doch unmöglich in einer Rubrik zusam- 
mengeworfen werden, denn so werden Sie den unter- 
schiedlichen Absichten der Programmierer nicht gerecht. 
(Thomas Hörmann, Unteropfingen) 

Da ist was dran. Im Strategie-Genre sammeln sich recht 
unterschiedliche Programme an. Vor einer Aufteilung in 
mehrere Gruppen haben wir bereits zurückgeschreckt, um 
die Anzahl der Referenzsparten übersichtlich zu halten. Was 
meinen andere Leser dazu? Soll das Strategie-Lager aufge- 
teilt werden ? Und wenn ja, wie sollen dann die neuen Sub- 
Genres heißen? 

Vorsicht, Satire! 

In PC Player 8/93 habt Ihr im »Finale« (Seite 122) eine De- 
luxe-Version von »The 7th Guest« angekündigt. Ist das ernst 
gemeint oder nur ein )oke? Lohnt es sich also, evtl. mit dem 
Kauf noch zu warten? (Markus Krocher, Braunschweig) 

Um Himmels willen, fangt mir bloß nicht an, das »Finale« 
ernst zu nehmen! »7th Guest Deluxe (neu: jetzt mit Spiel)« 
ist von ebenso scherzhafter Natur wie jeder andere Beitrag 
in dieser Rubrik. 



Gut gemischt 



Ihr seid das beste PC-Magazin, das mir je über den Weg 
gelaufen ist. Besonders gut gefallen mir die Tests der Spiele 
mit einer Wertung unter 15 Prozent (...Ihr wißt hoffentlich, 
warum!) und natürlich das Finale. Außerdem halte ich die 
delikate Mischung aus Information und Entertainment für 
sehr gelungen. Trotzdem noch ein paar Verbesserungsvor- 
schläge. 

1 1 Die Idee mit dem Klassiker ist sehr gut. 2) Es wäre nicht 
schlecht, wenn Ihr Public Domain & Shareware benotet (I 
bis 10). 3) Starkiller bleibt! 4) Die CD-ROM-Tests gehören 
in eine eigene Rubrik. Berichte über irgendwelche Koch- 
oder Cocktail-Programme find ich nicht sooo aufregend. Ihr 
könntet sie ruhig weglassen. 5) Es wäre nicht schlecht, wenn 
Ihr den Wertungskasten ändern würdet. Ihr könntet z.B. Gra- 
fik und Sound auch in Prozenten beurteilen oder führt neue 
Kriterien ein (Handlung, Atmosphäre, Motivation, Origina- 
lität, Humor). Also, laßt Euch was einfallen und erzählt mir 
nicht, das wäre alles in der Gesamtwertug miteinbezogen! 
6) Ihr solltet wenigstens in der Mailbox das Siezen lassen. 
Überhaupt finde ich, Ihr (bzw. die Leser) solltet sie etwas 



humorvoller gestalten. Außerdem sollten nicht nur Themen 
wie »Die Spieledisk ist zu teuer« oder »Das find' ich gut - 
das find' ich nicht gut« besprochen werden. Und für den 
Ernst des Lebens (sprich: Probleme mit dem Rechner) gibt 
es ja zum Glück den sehr gut gelungenen Technik-Treff. 
7) In Ausgabe 9/93 fehlten die Referenzspiele; ich hoffe nicht 
für immer! 8) Wie wäre es mit einem Flop und/oder Spiel 
des Monats? 9) Ein Poster war' nicht schlecht. 

(Tibor Hanappi, A-Wien) 

Danke fürs Lob! Zu Deinen Fragen im Schnelldurchlauf: 1) Wir 
hören auf unsere Leser: Seit der letzten Ausgabe gibt es Klassi- 
ker-Tests in der »Hall of Farne«. 2) Lohnt sich momentan kaum, 
da nur sehr wenig vernünftige Spiele in diesem Bereich erschei- 
nen. 3) la. 4) CD-Tests werden seit letzten Monat mit einem 
eigenen Logo geschmückt. 5) Mal sehen, was das neue Jahr so 
bringt 6} Sehe ich ähnlich. 7) Nein, aber bei Platzknappheit 
kann die Doppelseite ab und zu mal entfallen. 8! Grumpf. 
Schließlich sieht ja jeder selbst, weiche Spiele in einer Ausga- 
be die höchsten und niedrigsten Wertungen kassieren. (hl) 



wm 



Boris »Mehr Baud!« Schneider 
hütet das CompuServe- Post- 
en PC Player. Unter der 
CIS-Nummer 71333,2206 
können Benutzer dieses 
Datendienstes Nachrichten an 
uns schicken, die auf dem 
Modemweg prompt beant- 
wortet v/erden. Hier einige 
Auszüge aus der Compuser- 
ve-Leserpost der letzten 
" e (...verbunden mit 
speziellen Gruß an 
Zumbi). 

Hallo, ich habe gerade den 
Artikel über CompuServe in PC 
Player gelesen. Ich nehme an, 
die CIS-Nummer sollte den 
Sinn haben, ein kleines Feed- 
back zu bekommen. Also: Mit 
PC Player bin ich sehr zufrie- 
den. Ich bin auch Abonnent 
der DOS International. Der Stil 
von PC Player paßt mir als 
»älterem Spieler« (Grufti über 
40!) besser als der anderer 
Zeitschriften. 

(Thomas Michel, 
CIS 100270,3155) 

Hab' grade alles mögliche 
»geupdatet«: Global Can- 
quest 2.0, Darkland5 1.07, 
Railrood Tycoon 1.03, Civi- 
lization neuer Soundtreiber 
für OPL3, Empire Deluxe 1.03 
- good grief! Einerseits faszi- 
nierend, andererseits verliere 
ich fast den letzten Glauben 
an die Software- Industrie, 
von wegen getestete Produk- 
te... (Michael Mauri, 
CIS 100271,625) 



Hi Boris, der Artikel über Com- 
puServe war spitze, hab' bis- 
her noch nirgends so gut auf- 
bereitete Infos darüber 
bekommen! 

So ein Account ist ne Überle- 
gung werf; ich fürchte nur, 
dann komm' ich gar nicht 
mehr von der Kiste weg! 
(Sender: infmxünfmuclgerdb 
@uunet.UU.NET) 



Was ich auch für sehr schön 
halten würde, wäre eine CD- 
Ecke in der PC Player. Nach- 
dem zwischenzeitlich so ziem - 
lieh alles auch als CD 
erscheint, wäre dies wohl sehr 
sinnvoll. Die Hardware-Tips 
sind ja immer ganz nett, aber 
ein paar kompliziertere 
Sachen wären auch nicht ver- 
kehrt (Ich weiß, gehört eigent- 
lich in eine andere Sparte Zeit- 
schriften). 

(Thomas Schweizer, 
CIS 100275,3330) 



Naja, vielleicht bin ich für 
»Pinball Dreams« ja zu alt... 
aber die Kugel bei meiner Ver- 
sion (PD 1.0) ist mir- und nicht 
nur mir - wirklich zu schnell. 
Von einer »realistischen« 
Simulation kann da halt keine 
Rede mehr sein. Aber anson- 
sten ist das Programm wirk- 
lich prima - bis auf die däm- 
liche Codeabfrage Marke 
»Line 39« - Argh! 

(Erik Sternischa, 
CIS 100024,2213) 



^ ZEIT ZUM AUFRÜSTEN 

W Das Jahresende ist in Sicht, das Weihnachtsgeld macht 
sich auf Ihrem Konto breit und Ihr PC lechzt nach ein wenig 
Hardware-Tuning. Was liegt näher, als ein K« ufern p- 
fehlungs-Fazif über die wichtigsten Erweiterungen zu 
fällen ? Unsere Hardware-Freaks stel len Ihnen die Geräte vor, 
die momentan am meisten Leistung fürs Geld bieten, fein 
unterteilt in verschiedene Preisklassen. 




WUNSCHZETTEL-SPIELE 

Wenn die Hardware-Aufrüstung noch nicht Ihr ganzes 
Weihnachtsgeld verschlungen hat, dann findet sich im Spie- 
leteil sicherlich ein unterhaltsamer Restsummen-Vertilger. 
In der umsatzträchtigsten Zeit des Jahres veröffentlichen die 
Softwarefirmen ihre 
absoluten Top-Titel - 
sofern die Program- 
mierer nicht alle Ter- 
mine überziehen. 
Ohne Gewähr, aber 
mit viel Hoffnung t 
erwarten wir näch- 
sten Monat die , 
PC-Versionen 
von Lothar * erti ge v ers i on ,-„ 

*- »Ali* 1 * Stari <"< nähert s , ch 



Matthäus 



«'erregofen 



£* 



& 



IL! 

tr- 



Kaute™!** ■^P r 







(das Spiel zum Bayern-Kicker), Anstoß (nochmal Fußball, 
aber diesmal Manager-Strategie), Aces over Europe (seit 
Monaten überfällige Flugsimulation), Dark Sun (endlich 
da: das neue Rollenspiel-System) sowie Starlord (Strate- 
gie und Taktik im Weltraum). In der CD-ROM-Ecke können 
Sie unter anderem mit der Umsetzung von F- 1 5 Strike 
Eagle 3 rechnen. 



PRIVATEER-LEBENSHILFE 

Was geht ab im Universum? Auf welchen 
Planeten lohnt sich 
Besuch? Wie komme ich 
schnell zu mehr Credits? 
Der Privateer-Player's- 
Guide von Captain 
Schneider hilft aller 
Nachwuchspiloten wei 
ter. Dazu gibt's im vor 
weihnachtlich reich ausgi 
statteten Tips-Teil natürlk 
wieder viele Kurzkniffe ur 
Adventure-Lösungen. ^ 

s* 6Mr5h S™' •'"""•'" 

All dies und viele wei- g»h»! 
tere Spieletests, 
^ Tips, News und Features rund ums PC-Entertain- 
ment warten in vier Wochen auf Sie^H 



Viel Spaß mit Ihrem PC bis zum 
nächsten Monat! 




PC PLAYER 12/93 erscheint am 11. November 




Umwelt geschont, 
Kunde geneppt 

Mit dem »Grünen Punkt» ausgezeichnete Pro- 
dukte sind angeblich umweltschonend, weil 
ihre Verpackungen wiederverwertet werden 
können. Leider haben unsere europäischen 
Nachbarn das noch nicht ganz begriffen. So 
geht beispielsweise in englischen Soft- 
warehäusern das Gerücht um, ohne dieses Sym- 
bol dürfe nichts mehr in Deutschland verkauft 
werden. Völlig falsch verstanden hat der Spiele- 
hersteller Empire diese Maßnahme. Die 
Schachtel von »War in the Gulf« ziert nämlich 
ein grüner, aufgedruckter Punkt - da ist wohl 
der Begriff »Grüner Punkt« äußerst wörtlich 
genommen worden. 



dem Brauen, setzen Sie Thr Telephon auf einer platten Ober- 
aeche oder setzen Sie es zurueck in den Halter.« 



BEWEGUNGEN ERKENNEN 



neigestell! 



> impft® 

gäbe vom »< 



Packung zu 
»War in the 
Gulf« findet 



Die besondere Anleitung 

Einer unserer Lieblingsleser, Guido A. aus K., 
konnte nicht widerstehen und schickte uns die 
Anleitung seines neuen Telefons. Hat zwar nur 
peripher mit Computern zu tun (Stichwort 
»DFÜ«), ist aber so spaßig, daß wir Ihnen die 
besten Passagen nicht vorenthalten können 
(Authentische Druckfehler inklusive): 

O »Stellen Sie die Gerte des 
Singweisengriffs zur EIN- 
Stellung. Eine nette Singwei- 
se wirde verbeugen den 
andern Teil auf denn Tele- 
phon von hoerender Threr 
geheimer Unterredung.« 
• »Stellen Sie den EIN/AUS- 
Schalter des Klinglers zur 
Top-5-Liste nennt Ihnen die wenigen E|N _ S „ „ 

Sounds, die bisher noch niemand & 

Sie nichtgestört werden von 
eintretender ednrufe.« 
O »Die Wiederwaehlen- 
wirksamkeit wird gehemmt 
koennen von drueckende 
Taste von * zweimal nach 
normales gevervollstaen- 
digtes Waehlen, darum die 
andere Leute koennen tre- 
ten ein nicht die Nummer, 
dafa Sie waehlten vorig.« 
© »Waehrend auterhalb 



DIE LETZTE TOP 5-LISTE 

Auf CD-ROMs, in Mailboxen und bei 
professionellen Programmpaketen 
können Sie jedes Geräusch, das Men- 
schenohren gehört haben, als Win- 
dows-Sound bekommen. Seien es 
Action-Crash-Geräusche oder eine 
Boris-Becker-Imitation, jeder Sound ist 
iniwischen als Wave-Datei iu haben. 
Jeder? Na gut, ein paar letzte Laute feh- 
i noch zum Komplettwerk. Unsere 



gesampelt hat: 

Platz 5: Das Lüftergeräusch eines PCs. 

Platz 4: Die Stimme von Theo Waigel 
mit dem Text: »kh hab' mich 
da verrechnet, Sie müssen 
doch weniger Steuern zah- 



lei 



Platz 3: 



Rock'n'Roll-Song, der 
. _;kwärts abgespielt die 
geheime Botsehoft »Kaufe 
OS/2! Kaufe OS/2!« enthält. 
Platz 2t Die einzig wahre und Intel- 
genehmigte Aussprache des 
Wortes »Pentium«. 
| Platz I: Den Aufschrei, den »Wild Bill« 
Stealey von sieh gab, als er 
seine Firma Mieroprose an 
den Konkurrenten Spectrum 
Holobyte verkaufen mußte. 




Dieser Artikel aus 
dem »DOS Extra 
3/93« über Kompres- 
sions-Verfahren bei 
Videosequenzen zeigt 
einen typischen »Film 
noire«. Das läßt 
zumindest der völlig 
schwarze Schirm ver- 
muten, bei dem der 
»bewegte Bildbe reich 
zunehmend besser 
erkannt« wird. 



Mensch mutiert zu Programm? Ist das die Schlagzeile aus 
einem Revolverblatt? Keineswegs! Ein kreativer Kollege hat 
aus dem Programmierer Brian Moriarty ein Computerspiel 
gemacht. Der gute Brian sitzt gerade gemeinsam mit Steven 
Spielberg am Ad venture- Projekt »The Dig«. Weder »Brian« 



noch »Moriart, 
sind geplante Titel 
von LucasArts... 

programmiert sich 

selbst {aus: 

PC Joker 9/93) 



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Kebellen mit ei™- tu. .*. . . 



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Das Sim Programm des Monats 

Kennen Sie das: Da lesen Sie in einer Computerzeitschrift 
etwas über ein neues Spiel, wollen es unbedingt haben, und 
stellen fest, daß es a) erst in acht Monaten erscheint und b) 
nichts mit der ursprünglichen Ankündigung zu tun hat. 
Urheber dieses Schabernacks ist »SimPressRelease«, ein Uti- 
lity von diversen Softwarefirmen, denen keine neuen Super- 
lative für ihre Spiele mehr einfallen. 

In SimPressRelease müssen Sie nur den Namen und einige 
Eckdaten des Produkts eingeben. Aus einer Datenbank von 
über 500 Pressemitteilungen wird rasch auch eine schöne 
Verlautbarung über das noch völlig unbekannte Programm 
gestrickt. Standardfloskeln wie »Das beste ...-Spiel aller Zei- 
ten-, «27 Gigabyte Grafiken« oder »Nutzt CD-ROM/den 
Soundblaster/Super VGA/Ihre Tastatur bis aufs letzte aus« 
sagen nichts über Ihr Produkt, lassen die armen Journalisten 
aber nach dem Spiel (das es noch gar nicht gibt) geifern. 
Eine Nachbearbeitung der Pressemitteilung tut Not, denn es 
soll Spieletester geben, die bei Aussagen wie »Mehr Spielwitz 
als7thGuest«, «Schnellere Grafik als Sinke Commander« oder 
«Noch komischer als Police Quest« stutzig werden. Gerüch- 
te, daß Origin SimPressRelease schon seit 1991 einsetzt (für 
die Ankündigungen von Strike Commander, Privateer oder 
neuerdings Ultima 8) entbehren jeglicher Grundlage. (bs) 



mm ■ -. Mb": 

ur Ihren 



Endlich ist sie da! Orchid SoundWave32, 
die erste Soundkarte mit Wave Table und 
Digitalem Signalprozessor (DSP) weckt Ihre 
Sinne wie keine andere Karte, insbesonde- * 
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SoundWa ve32 -das ist, als ob Sie vier 7* ä; 

und mehr Karten in einer haben; Sound- • ' 
Blaster/AdLib, Windows Sound System, 
Roland MT-32 Synthesizer, General MIDI 
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Die SoundWave32 bringt eine neue Dirnen- «gf 
sion der Realität in Ihre Spiele und ein- -r^ 
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